facebook-Gruppe | youtube | forum heute
GET YOUR RACEWEAR
Aero-Trikot und Hose
EUR 179,- pro Set
Nur solange Vorrat
Anzeigen
Lauftempo für Langdistanz-Triathlon abschätzen - Seite 2 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
Zurück   triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum > Verhalten im Wettkampf > Taktik / Strategie
Registrieren Benutzerliste Suchen Heutige Beiträge

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 04.06.2019, 08:59   #9
NBer
Szenekenner
 
Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 5.660
Zitat:
Zitat von autpatriot Beitrag anzeigen
Wobei ich persönlich die HF als viel zu variable Ansehe. Da sind so viele Faktoren , die diese beeinflussen, sodass Sie für mich persönlich in einem Wettkampf eine untergeordnete Rolle spielt.......
aber ist das nicht gerade ein vorteil? wenn zb bei großer hitze dein puls früher hochgeht ist das doch super, weil dir dein körper signalisiert, dass du diese pace bei den bedingungen heute eben nicht laufen kannst.
NBer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 09:00   #10
Goalie1984
Szenekenner
 
Benutzerbild von Goalie1984
 
Registriert seit: 23.04.2009
Beiträge: 236
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
(...)
mein tipp ist immer ohne auf die uhr zu schauen loszulaufen, die ersten 2-3 km so zu laufen als wenn man den marathon durchschlendern will, also ohne große atembelastung die beine locker nach vorn werfen. und nach diesem reinlaufen sagt dir dann dein körper schon, welche pace du an diesem tag laufen kannst. dazu braucht man keine uhr.
Führt bei mir dazu, dass ich erst recht zu schnell loslaufe, da ich das Geschwindigkeitsgefühl vom Radfahren nicht ablegen kann und sich jede Pace langsam anfühlt. Ich persönlich muss die ersten Kilometer erst recht auf die Uhr schauen, um langsam genug loszulaufen.

Sicherlich aber was sehr individuelles...
Goalie1984 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 09:07   #11
Marsupilami
Szenekenner
 
Benutzerbild von Marsupilami
 
Registriert seit: 10.09.2009
Ort: Vorarlberg
Beiträge: 1.082
Zitat:
Zitat von Goalie1984 Beitrag anzeigen
Führt bei mir dazu, dass ich erst recht zu schnell loslaufe, da ich das Geschwindigkeitsgefühl vom Radfahren nicht ablegen kann und sich jede Pace langsam anfühlt. Ich persönlich muss die ersten Kilometer erst recht auf die Uhr schauen, um langsam genug loszulaufen.

Sicherlich aber was sehr individuelles...
Ist bei mir genauso.

Ansonsten kann ich rückblickend (ich bin vor kurzem auf Lanza einen - so glaube ich - sehr gut gepaceten Ironman-Marathon gelaufen) berichten:

Im Training zuvor gabs bei mir des öfteren folgendes Programm:
Koppeleinheit, 3-4h mit 2x45km Wettkampf-Radpace, danach mit Zug auf der Kette heimballern, dann laufen. Ich habe in den Koppelläufen mein vermeintliches Wettkampftempo angeschlagen. Bis ca. 1 Stunde war das echt easy, aber dann wurde es hart (bin die Koppelläufe bis max. 1,5h gelaufen). Dieses Tempo konnte ich im Ironman dann durchbringen.

Vielleicht hilft das.

Eine Ableitung des Marathontempos aus der Mitteldistanzlaufpace halte ich für schwierig.
__________________
Strava
Instagram
Marsupilami ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 09:24   #12
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 17.931
Filmtipps:

Langdistanz: Welches Tempo kann ich laufen?
Der Marathon innerhalb einer Langdistanz steht und fällt mit einer guten Renneinteilung: Zu hohes Tempo geht immer schief, zu langsames führt zu einer Enttäuschung. Daher stellt sich jeder Athlet vor dem Rennen die bange Frage: "Wie schnell kann ich laufen? Mit welchem Tempo sollte ich den Marathon beginnen?". Marcel Bischof stellt in diesem Beitrag mehrere Verfahren vor, die eine Antwort geben können. Mit ihrer Hilfe kann man ungefähr (manchmal sogar ziemlich genau) abschätzen, welches Lauftempo innerhalb einer Langdistanz realistisch ist und welches nicht. Dieses Wissen kann mehr bringen, als wochenlanges hartes Training – klingt ungerecht, ist aber so. (Spielzeit: 28 Minuten.)

Guckst Du hier


Renntaktik: Die schnellste Taktik für die Langdistanz
Man kann eine Bestzeit machen, oder ein Rennen komplett vergeigen – mit identischer Form und gleichem Leistungsvermögen. Eine kluge Renneinteilung (engl. Pacing) ist im Ausdauersport von entscheidender Bedeutung. Dabei ist eine erfolgreiche Taktik nicht nur Gefühlssache. Wissenschaftliche Untersuchungen geben Hinweise, welche Strategien am schnellsten sind. Wegen der großen Bedeutung dieses Themas haben wir bereits mehrere Beiträge dazu gemacht. Hier fassen wir den aktuellen Stand unseres Wissens zusammen und ergänzen den Beitrag um neue Erkenntnisse. Im Zentrum stehen die Energiegewinnung und Effizienz des Körpers sowie physikalische Gesetze des Luftwiderstands. Verständlich erklärt von Arne Dyck. Ein Beitrag für Langstreckler mit Ambitionen.
Hier

Viel Erfolg!
__________________
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 09:56   #13
NBer
Szenekenner
 
Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 5.660
Zitat:
Zitat von Goalie1984 Beitrag anzeigen
Führt bei mir dazu, dass ich erst recht zu schnell loslaufe, da ich das Geschwindigkeitsgefühl vom Radfahren nicht ablegen kann und sich jede Pace langsam anfühlt. Ich persönlich muss die ersten Kilometer erst recht auf die Uhr schauen, um langsam genug loszulaufen.

Sicherlich aber was sehr individuelles...
das von mir propagierte "losschlendern" erfordert eigentlich nur eins....disziplin. die disziplin bewusst langsamer loszulaufen als man eigentlich zu diesem zeitpunkt könnte. es ist aber aus meiner sicht keine verlorene zeit, sondern eine investition in die späteren kilometer. machen wir uns nichts vor, die meisten scheitern an ihren wunschvorstellungen nicht an einem 1-2 minütigen zeitverlust auf den ersten paar kilometern, sondern am völligen wegbrechen auf den letzten 20 kilometern wegen überpacing auf den ersten kilometern.
bei meiner besten radperformance bin ich übrigens auch die ersten 40-50 kilometer immer einen gang kleiner gefahren, als ich hätte eigentlich treten können, mit dem ergebnis, das die zweite hälfte dann sogar schneller war als die erste.
bei einer LD darf man nie vergessen wie lange man unterwegs ist, das genügend zeit bleibt, um sich in ein tempo auch reinzuarbeiten. gerade im hobbybereich.
NBer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 11:12   #14
longtrousers
Szenekenner
 
Benutzerbild von longtrousers
 
Registriert seit: 03.07.2011
Beiträge: 2.878
Zitat:
Zitat von Marsupilami Beitrag anzeigen

Im Training zuvor gabs bei mir des öfteren folgendes Programm:
Koppeleinheit, 3-4h mit 2x45km Wettkampf-Radpace, danach mit Zug auf der Kette heimballern, dann laufen. Ich habe in den Koppelläufen mein vermeintliches Wettkampftempo angeschlagen. Bis ca. 1 Stunde war das echt easy, aber dann wurde es hart (bin die Koppelläufe bis max. 1,5h gelaufen). Dieses Tempo konnte ich im Ironman dann durchbringen.
Interessant, bei mir ist das ganz anders. Ich habe vergleichbar trainiert aber mein Koppellauf war dann immer bis zu 30' pro km schneller als im IM. Muss aber sagen, dass ich immer nur 20 Minuten racepace gekoppelt habe (und dann weiter GA1), nicht 1 Stunde wie du. Und ich habe den HF immer auf 140 gehalten, wie im Rennen.
Also 4 km Schwimmen und 6 St Rad in Renntempo ist nochmal was anders als so ein Training mit ein Paar Intervallen.
Natürlich kann ich mich nicht mit dir vergleichen: du warst mit deiner Laufzeit in Lanzarote im Profibereich unterwegs.
__________________
Teil einer seriösen Vorbereitung ist immer, sich Ausreden zurechtzulegen.
longtrousers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 14:16   #15
42k2
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.11.2008
Ort: am schönen Bodensee
Beiträge: 727
Zitat:
Zitat von Marsupilami Beitrag anzeigen

Im Training zuvor gabs bei mir des öfteren folgendes Programm:
Koppeleinheit, 3-4h mit 2x45km Wettkampf-Radpace, danach mit Zug auf der Kette heimballern, dann laufen. Ich habe in den Koppelläufen mein vermeintliches Wettkampftempo angeschlagen. Bis ca. 1 Stunde war das echt easy, aber dann wurde es hart (bin die Koppelläufe bis max. 1,5h gelaufen). Dieses Tempo konnte ich im Ironman dann durchbringen.


Eine Ableitung des Marathontempos aus der Mitteldistanzlaufpace halte ich für schwierig.
Ich kann die Erfahrung von Timo nur bestätigen.
Auch wenn sich viele das wegen der orthopädischen Belastung nicht trauen, habe ich beste Erfahrungen mit langen Koppelläufen (in meinem Fall bis 2 Stunden nach 150km auf dem Rad) gemacht. Die erste Stunde geht noch gut rum, ab dann kommen alle Faktoren zusammen. Energie, Kopf, unter Umständen Hitze. Erst die Pace, die man dann och laufen kann wird aussagekräftig.

Spiroergometrie (Rad/ Lauf -Koppel) hatte bei mir keine Aussagekraft. Die Trainingserfahrungen nach einer Laufstunde waren deutlich passender.
42k2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2019, 15:40   #16
sabine-g
Szenekenner
 
Benutzerbild von sabine-g
 
Registriert seit: 05.01.2015
Beiträge: 5.314
Das ist es halt.
1h laufen geht immer.
Es wird aber erst nach 1,5h interessant.
Weil dann MUSS verpflegt werden.
Wenn das Zeug dann nicht reingeht , gehts auch im Rennen nicht rein.
Ist im Prinzip ganz einfach.
Train what you Race.
__________________
Und manchmal denk ich mir so: Das ist aber ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:15 Uhr.

XXX
Filmtipp aktuell
Radfahren mit Frauen:
Survivaltipps für Männer ;-)
Neu: facebook Gruppe
Triathlon-Szene Deutschland Österreich Schweiz
Öffentliche Gruppe
Gruppe für Triathletinnen und Triathleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von triathlon-szene.de. Über Triathlon-Training, Material, Wettk...
Playlists
Anzeige:
Anzeige:
Filmtipp aktuell
So wirst Du stark am Berg
Trainingscamps
Save the date!
Neue Termine im Herbst
Herbst Mallorca
Triathlon Trainingscamps Mallorca. Sportlich spanische Herbstsonne genießen.

Wir supporten die Events IRONMAN 70.3 Mallorca und Mallorca312
26.09. - 11.10.2020
17.10. - 01.11.2020
Preise und Buchung demnächst

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, Jelsoft Enterprises Ltd.