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Crossfit: Eine neue Trainingsmethode revolutioniert das Ausdauertraining – 4. Teil - Seite 2 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Neue Pfade: Crossfittriathlon Das Blog von Dirk Lahn zur neuen Trainingsmethode "Crossfit"

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Alt 17.02.2009, 16:28   #9
Obelix
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Zitat:
Zitat von drullse Beitrag anzeigen
Wie misst Du eigentlich Deinen Fortschritt (sowohl im CF an sich als auch im Hinblick auf die traditionellen Sportarten)?
Die Fortschritte, die wir ausnahmslos alle im CF machen, sind in den Datenbanken hinterlegt. Beispiel: bei der monatlichen Challenge als Leistungskontrolle habe ich mich innerhalb eines Monats von 39 auf 32 Minuten gesteigert. Hier ist alles leicht nachvollziehbar.

Auch in den Einzeldisziplinen haben bereits einige Kollegen ihre bisherigen Bestzeiten bei Tests getoppt. Alles weitere werden wir dann bei den diesjährigen Wettbewerben zeigen.
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Obelix ist offline  
Alt 17.02.2009, 17:01   #10
Flow
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Zitat:
Zitat von dickermichel Beitrag anzeigen
Trotzdem mal eine Frage ohne Lagerkampf und erbitterte Grundsatzdebatte ...
Ich habe deinen Weg nun nicht detailliert verfolgt, aber könnte man sagen, daß du bis letztes Jahr eher konventionell trainiert hast, damit Leistungen auf relativ hohem Niveau erbracht hast und nun radikal auf Crossfit umstellst ?
Hast du letztes Jahr (konventionell) das Maximum rausgeholt und bist dieses Jahr nicht weniger motiviert ?

Dann fände ich es doch sehr interessant, die "Ergebnisse" im Vergleich zu sehen !

Ansonsten habe ich schon auch meine Zweifel, ob Crossfit das "ideale Training" für die LD ist ... soll aber jeder so halten, wie's ihm beliebt, und wenn man zusätzliche Freude und Motivation daraus zieht, kann man die wohl auch ganz gut in persönlichen Leistungs-Fortschritt ummünzen ...

Grüße,
Flow
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Flow ist gerade online  
Alt 17.02.2009, 17:47   #11
dickermichel
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Beiträge: 2.034
Zitat:
Zitat von Flow Beitrag anzeigen
... aber könnte man sagen, daß du bis letztes Jahr eher konventionell trainiert hast, damit Leistungen auf relativ hohem Niveau erbracht hast und nun radikal auf Crossfit umstellst ?
Hast du letztes Jahr (konventionell) das Maximum rausgeholt und bist dieses Jahr nicht weniger motiviert ?
Dann fände ich es doch sehr interessant, die "Ergebnisse" im Vergleich zu sehen !
Ich habe sicherlich die letzten Jahre alles andere als konventionell trainiert, schon allein aus Neugierde und aus Zeitgründen wollte/konnte ich das nicht. Das einzige, was ich mal einen Winter lang probiert habe, war viel Laufen und das hat bei mir nicht so angeschlagen wie bei unseren üblichen "35km-ist-ja-nur-ein-Warmlaufen"-Läufern.
Warum ich seit ca. drei Monaten bei CF mitmache, hat verschiedene Gründe:
- wenig Zeit (meine Wochenstundenzahl schwankt zwischen 3 und 8h, allerdings eher zu 3 als zu 8)
- Zweifel an den klassisch-konventionellen Methoden
- Optimierung meiner gesamtkörperlichen Fitness (u.a. auch um mehr Stabilität im Rückenbereich zu bekommen)
- Neue Reize durch neue Übungen setzen
- Neugier
- und natürlich: immer stärker werdende Überzeugung, daß es sich bei CF NICHT um alten Wein in neuen Schläuchen handelt

Wenn man mal eine LD analysiert, dann braucht man beim Schwimmen a bißerl Technik, beim Radeln a bißerl Kraft in den Beinen und beim Laufen...?
Tja, hier gehen wohl die Meinungen auseinander. Während ich immer mehr bezweifle, daß noch mehr Ausdauertraining mich beim Laufen in der LD schneller macht, sagen andere, daß ich halt mehr und länger im Training laufen müßte.
Nur: Das ist nicht mein Problem, wenn ich nach 5h und 46min auf die Laufstrecke gehe. Wer bis dahin flott unterwegs war, hat IMO generell kein Ausdauerproblem, sondern in zunehmendem Maße ein Kraftproblem. Meine Überlegung in den letzten Jahren ging daher immer stärker in die Richtung, wie kann ich den Zeitpunkt 6h oder 7h simulieren - also den Moment, bei dem man in der LD anfängt, massiv zu verlieren (ich spreche jetzt bezogen auf ein schnelles Tempo). Und CF SCHEINT mir eine Möglichkeit darzustellen, wie ich im Training unter anderem genau das trainieren kann.

Zitat:
Zitat von Flow Beitrag anzeigen
Ansonsten habe ich schon auch meine Zweifel, ob Crossfit das "ideale Training" für die LD ist ...
Ich bin nach wie vor verblüfft, daß hier niemand die aktuelle Situation des Winters miteinbezieht. Wie ich schon mal geschrieben habe, kann man aktuell nicht radeln (außer auf Ergo, Rolle, Spinning), also nur schwimmen, laufen und eben Krafttraining. Da ich letzteres noch nie gemacht habe, kann ich mit CF Laufen und Krafttraining optimal miteinander verbinden.
Wenn denn dann mal Frühjahr/Sommer kommen sollten, dann verschieben sich sicherlich die Schwerpunkte stärker zum "klassischen" Training - wobei ich auch da mal schauen werde, wie ich das genau gestalte.
Es hat allerdings auch noch niemand behauptet, daß CF das ideale Training für die LD sei. Soweit sind wir noch gar nicht, abgesehen davon, daß das was Dirk (und ich) vorhaben, mehr in Richtung Crossfit-Endurance geht.

Gruß: Michel
dickermichel ist offline  
Alt 17.02.2009, 18:14   #12
NBer
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Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 5.029
Zitat:
Zitat von dickermichel Beitrag anzeigen
.......Nur: Das ist nicht mein Problem, wenn ich nach 5h und 46min auf die Laufstrecke gehe. Wer bis dahin flott unterwegs war, hat IMO generell kein Ausdauerproblem, sondern in zunehmendem Maße ein Kraftproblem......
ich glaube genau darin liegt das mißverständnis. klar, wie oft hört man beim laufen hintenraus "ich hab keine kraft mehr", oder "ab kilometer 25 war die kraft zu ende". der witz ist, dass 99% dieser athleten kein kraft-, sondern ein energetisches, sprich stoffwechselproblem haben. und dem begegnet man nicht mit mehr krafttraining, sondern entweder mit einer klügeren renneinteilung, oder einem ökonomisierteren stoffwechsel.
NBer ist offline  
Alt 17.02.2009, 18:32   #13
qbz
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Beiträge: 3.912
Zitat:
Zitat von mauna_kea Beitrag anzeigen
@NBer
du bekommst halt dein altes Denken nicht aus dem Kopf.
Das meinte ich in meinem letzten Beitrag, was mich persönlich stört. Weshalb ist Intervalltraining auf der Bahn "altes" Denken, "klassische" Schule, "konventionelles" Training etc. Auf solche Weise schafft man sich wirklich selbst ein eigenes Denksystem, das alle andere Methoden als "überholt" einstuft u. die eigenen Trainingsmethoden an die Spitze des methodischen Trainingsfortschritts stellt. Ich finde das fragwürdig.
Damit provozierst Du natürlich bei allen, die anders als Du für Triathlon trainieren, aufgrund der negativen Belegung "alt", "überholt" etc., Widerstand. Was bei Dir aufgrund persönlicher Erfahrungen zu methodischen Änderungen im Training geführt hat, muss für andere nicht so sein, IMHO.

-qbz

Geändert von qbz (17.02.2009 um 18:46 Uhr).
qbz ist offline  
Alt 17.02.2009, 18:46   #14
powermanpapa
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Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 5.993
Zitat:
Zitat von mauna_kea Beitrag anzeigen
...... was im sommer dabei rauskommt.
leide kann ich dann aber nur 10 jahre alte leistungen als maßstab nehmen, denn durch die ganze langtrainiererei dazwischen gings je eher bergab.
..
na hoppla!

also ich trainiere dieses Jahr nach den alt bewährten Methoden und gehe davon aus, das ich mindest die gleichen Ergebnisse wie vor und in den letzten 10 Jahren, erreiche

und da wir etwa gleich alt sind, sollte das vergleichbar sein
powermanpapa ist offline  
Alt 17.02.2009, 19:28   #15
dickermichel
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Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 2.034
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
ich glaube genau darin liegt das mißverständnis.
Tja, dann unterliegen wir halt einem Mißverständnis, kann man nix machen.

Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
der witz ist, dass 99% dieser athleten kein kraft-, sondern ein energetisches, sprich stoffwechselproblem haben
Was ist ein "energetisches" Problem, wenn man davon ausgeht, daß beim Radeln und auf dem ersten Teil der Laufstrecke "ausreichend" Energie zugeführt wurde? Ich rede hier nicht von denen, die aufgrund Magen-/Darmprobleme o.a. nichts mehr zu sich nehmen konnten, sondern von denen, die schnell unterwegs sein wollen und können, sich das Rennen auf dem Rad richtig eingeteilt haben und dann beim Laufen nicht ihre vermeintliche Performance über den Großteil der Laufstrecke abrufen können.

Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
dem begegnet man nicht mit mehr krafttraining, sondern entweder mit einer klügeren renneinteilung
Was hat eine "klügere Renneinteilung" damit zu tun? Wir reden ja nicht von demjenigen, der sich auf dem Rad abgeschossen hat oder die ersten km im 10k-Tempo losläuft (siehe oben.)
Außerdem: Wer spricht denn von "MEHR" Krafttraining??? Wir machen hier alle das erste Mal KT bzw. diese Art von Training mit KT-Elementen.

Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
oder einem ökonomisierteren stoffwechsel.
Wenn ich 6-7h gut durchgekommen bin, dann glaubst Du, daß mein Stoffwechsel (was immer das hier sein soll) nicht auch noch für die letzten 2-3h ökonomisch genug arbeiten könnte? Daß er zwar bis zu siebten Stunde noch kann, dann aber nicht mehr? Der Logik nach müßte man immer die Länge der Zielzeit der LD trainieren, also 9-10h, damit der Körper in diesem Zeitraum so ökonomisch wie möglich wird.

Darf ich fragen, wie viel LDs Du schon gemacht hast?

Gruß: Michel
dickermichel ist offline  
Alt 17.02.2009, 19:40   #16
Flow
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Ort: Berlin
Beiträge: 14.496
Zitat:
Zitat von dickermichel Beitrag anzeigen
Ich habe sicherlich die letzten Jahre alles andere als konventionell trainiert, schon allein aus Neugierde und aus Zeitgründen wollte/konnte ich das nicht.
Wäre, wie gesagt, ein interessanter Vergleich gewesen. Jemand, der konsequent eher klassisches Ausdauer-Training betrieben hat, damit erfolgreich sein persönliches Potential einigermaßen ausgeschöpft hat und dann radikal auf Crossfit umschwenkt.

Zitat:
Warum ich seit ca. drei Monaten bei CF mitmache, hat verschiedene Gründe:
- wenig Zeit (meine Wochenstundenzahl schwankt zwischen 3 und 8h, allerdings eher zu 3 als zu 8)
- Zweifel an den klassisch-konventionellen Methoden
- Optimierung meiner gesamtkörperlichen Fitness (u.a. auch um mehr Stabilität im Rückenbereich zu bekommen)
- Neue Reize durch neue Übungen setzen
- Neugier
- und natürlich: immer stärker werdende Überzeugung, daß es sich bei CF NICHT um alten Wein in neuen Schläuchen handelt
Wenig Zeit -> weniger trainieren, intensiver trainieren, Crossfit, ok
Zweifel -> HIer wäre ein Vergleich, unabhängig von anderen Faktoren eben schön
Optimierung gF -> klar, da wird CF wohl gut funktionieren
Neue Reize -> hier ebenso
Neugier ->
Alter Wein -> kann sehr lecker sein

Zitat:
Wenn man mal eine LD analysiert, dann braucht man beim Schwimmen a bißerl Technik, beim Radeln a bißerl Kraft in den Beinen und beim Laufen...?
Tja, hier gehen wohl die Meinungen auseinander.
Da sehe ich es eher wie NBer ...

Zitat:
Meine Überlegung in den letzten Jahren ging daher immer stärker in die Richtung, wie kann ich den Zeitpunkt 6h oder 7h simulieren - also den Moment, bei dem man in der LD anfängt, massiv zu verlieren (ich spreche jetzt bezogen auf ein schnelles Tempo). Und CF SCHEINT mir eine Möglichkeit darzustellen, wie ich im Training unter anderem genau das trainieren kann.
Interessanter Punkt ... über Ähnliches dachte ich heute beim Laufen auch nach ...

Zitat:
Ich bin nach wie vor verblüfft, daß hier niemand die aktuelle Situation des Winters miteinbezieht. Wie ich schon mal geschrieben habe, kann man aktuell nicht radeln (außer auf Ergo, Rolle, Spinning), also nur schwimmen, laufen und eben Krafttraining. Da ich letzteres noch nie gemacht habe, kann ich mit CF Laufen und Krafttraining optimal miteinander verbinden.
Wenn denn dann mal Frühjahr/Sommer kommen sollten, dann verschieben sich sicherlich die Schwerpunkte stärker zum "klassischen" Training - wobei ich auch da mal schauen werde, wie ich das genau gestalte.
Gut, da verstehe ich den Ansatz (oder die Ansätze) noch nicht vollkommen.
Speziell, wie weit man nun CF und "herkömmliches" () Training miteinander kombinert/kombinieren kann ...

Dirk schreibt's ja auch im Artikel :
Zitat:
Deshalb ist es nahezu unmöglich so etwas in sein normales Triathlontraining zu übernehmen.
Sei es nun auf die Woche bezogen oder auf die gesamte Saison ...

Im Winter etwas Athletik, Kraft, Abwechslung etc. ist sicher von Vorteil.
Generell die ein oder andere CF-Einheit einzubauen schadet sicherlich auch nicht. Aber zumindest letzteres "zählt" ja schon nicht mehr als Crossfit.

Zitat:
Es hat allerdings auch noch niemand behauptet, daß CF das ideale Training für die LD sei. Soweit sind wir noch gar nicht, abgesehen davon, daß das was Dirk (und ich) vorhaben, mehr in Richtung Crossfit-Endurance geht.
Meines Empfindens nach steht die Frage im Raum, ob man mit CF auf der LD generell besser als mit "klassischem Training".

Wie auch immer, viel Vergnügen, viel Erfolg !
Wäre schön, wenn wir auch durch vergleichbare Ergebnisse ein paar neue Erkenntnisse gewinnen könnten ...
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