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4 Radtage Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
Ostern 15.-18.04.2022
EUR 199,-
The Matter Of Time - Seite 624 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 29.11.2021, 19:43   #4985
sybenwurz
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Ich dachte du bist Profi in Sachen Kleidung im Winter
Ja, daher hatte ich dickere Handschuhe im Rucksack, war aber zu faul oder es war mir zu kalt, stehenzubleiben, die rauszukramen und anzuziehen.

Ist ja immer die gleiche Frage: schaust, dassd heimkommst und frierst dadurch kürzer aber mehr, oder frierste länger und eventuell dabei nicht ganz so arg.
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Alt 12.12.2021, 20:13   #4986
sybenwurz
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Nun hätte ich fast 'wiedermal' geschrieben, aber eigentlich trifft das nicht zu.
Richtiger wäre wohl vielmehr 'wie gewohnt'...

...wurde unser lustiger Ausflug mit der Bergwacht zum Skifahren, eigentlich fast -training (aber egal, nur dann nicht, wenns stattgefunden hätte) abgesagt.

Trifft mich jetzt nicht so brutal hart, denn ich wäre eh nur deswegen mitgefahren, weil ich nu knapp 4 Jahre rummaule, dass es vorallem (aber nicht nur) im Winter keine spezifische Ausbildung gibt, richtiger: 'bei uns gibt', und dann nicht nicht mitfahren wollte, wenn schon mal was organisiert wird.

Aber ich hab das ja bereits mehrfach thematisiert, dass, wer sich ursprünglich anmeldet, und wer dann mitfährt oder was anfangs ausgeschrieben wird und was dann stattfindet, wenns stattfindet und nicht abgeblasen wird wie unsre Skifreizeit jetzt, zwo verschiedene Paar Stiefel sind.
Das ist schon ohne weltumspannende Seuchenlagen so und wird natürlich mit Corona nicht besser.

Naja, am Rande sei erwähnt, dass ich, nach nunmehr knapp 4 Jahren, allmählich das Handtuch werfen werde.
Die Planungen waren ja mal dahingehend, dass ich mir in 3-5Jahren die Ausbildung vorgestellt hatte, ein Zeitraum, den auch die BW grob vorgibt, und das Ziel ist nicht nur nicht erreicht, ich bin vielmehr nichtmal in Reichweite einer Ausbildung, weil dazu Sommer- wie Wintereignungstests bestanden sein müssen, und dazu fehlt mir eben seit drei Jahren der Winter.

Dann ist die Ausbildung so umfangreich, dass, sollte mir die Wintereignung nun ohne Vorbereitung ausgerechnet diesen Winter zufällig in den Schoss fallen, es unwahrscheinlich erscheint, dass ich das in einem Jahr durchziehen könnte oder wollte.
Speziell für Letzteres sind mir erstens in den vergangenen Wochen Themen und Vorhaben eingefallen, die ich seit Jahren nicht nur, aber auch wegen der Bergwacht hintenangestellt hab, zweitens hab ich mich wie bestimmt schonmal erwähnt noch ner DAV-Sektion angeschlossen, deren Aktivitäten, siehe diesen Sommer Rumänien beispielsweise (aber nicht nur), mir durchaus mehr taugen, als Wochenenden wegen irgendwelcher BW-Aktionen freizuhalten, die dann nicht stattfinden und dann blöd rumzusitzen (wir wissen, dass das nicht der Fall ist, aber auch, wie es gemeint ist).

Als ich jüngst nach ner Übung am Donnerstag Abend um dreiviertel Eins nach Hause kam und daraufhin laut drüber nachgedacht hab, wie man solcherart Exzesse etwas arbeitnehmerfreundlicher gestalten könnte, gabs noch ne Rüge und das war dann der Tropfen, der dem Fass den Boden ins Gesicht schlug.
Ich werd also an Ausbildungsevents teilnehmen, die mir spezifisch genug für die Vorbereitung eines kommenden Zwischenziels erscheinen, sonst nimmer.
Und das nächste Zwischenziel ist die Wintereignung, da wird sich also in Zukunft nicht viel tun, der bisherigen Erfahrung nach.

Ne Freundin, mit der ich aktuell immer klettern gehe, schüttelt eh nur den Kopf. Die ist bei der Feuerwehr und kapiert nicht, dass wir Klamotten, Material usw. alles selber bezahlen, keine Helferfreistellung für Schulungen, Übungen und Einsätze vom Arbeitgeber bekommen usw., was sie bei der Feuerwehr als völlig normal betrachtet und wo, so sagt sie jedenfalls, keiner von denen auch nur im Ansatz drüber nachdenken würde. Also, Einsatzklamotten etc. selber kaufen oder ne Woche auf Schulung/Ausbildung zu gehn und dafür Urlaub zu nehmen.

Aber gut, für aktuell musste n Ersatzprogramm her, Do. gehts mit Skifahrn mitm DAV weiter, das wird, wenn, nur noch vom Staat bzw. Freistaat abgesagt, also insofern, dass es irgendne Quarantäneregelung geben würde für Reiserückkehrer aus AUT nach Bayern.

Gestern hab ich dann ein wenig am Bulli gezangelt und endlich mal nen ausklappbaren Tisch gezimmert, ausserdem so obligatorisch mitzuführendes Geraffel wie Warnkasten und Verbandsdreieck unterm Beifahrersitzhocker untergebracht und damit das nicht bei der erstbesten Bremsung überall rumgewürfelt wird, eben ne Klappe für ebendiesen Sitzhocker geschlossert, um das Zeug da drin einzusperren.

Die nächsten drei Tage freu ich mich zwangsweise über drei gesparte Urlaubstage, für heute wollte ich ne Tour 'around the houses' favorisieren, um ein Paar meiner neueren Treteimer mal auf ner längeren Strecke zu testen, ehe ich entscheide, sie zwecks Nachbesserung vom Hersteller neu besohlen zu lassen.
Weil, wenn ich mir in denen, wie in den Mammut-Stiefeln, auch nach 2km Blasen gelaufen hätt, könnt ich denen und mir das Einschicken ja sparn.
Aber alles gut, kann ich Donnerstach aufm Weg nach Sölden in Kempten rauswerfen.
Heut also ne kleine Wanderung.







Der Ort hier heisst 'Aussichtspunkt. Gut, kann man so nennen, wenn man will.







Waren gut 10km und apropos 10km: einer der Pläne, die ich schon länger mal ins Auge fasste: die hiesige Winterlaufserie.
Wenn die diesen Winter auch stattfände, wärs durchaus zu knapp, aber für nächstes Jahr ist sie gesetzt und dementsprechend, dass ich was dafür tun muss. Dann geht sich auch mal wieder n Silvesterlauf aus.
Fürn Sommer steht (mindestens) die erste von drei je einwöchigen Etappen einer Tour von Genf nach Nizza mitm MTB an.
Ich kann ja ~anna~ mal anhauen, obs in Genf WLan gibt und ich nach der Tour eventuell gleich dort bleiben soll und sie irgendwie unterstützen könnte, sollte sie auf die Idee kommen, beispielsweise den Stundenweltrekord anzugreifen oder so...
Ich mein: das arme Kind;- was bleibt ihm denn noch nach nem so gloriosen und epischen Olympiasieg?!
Eben.
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.12.2021, 18:21   #4987
sybenwurz
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Hallo! in der heissen Phase des Jahres...!
I generally treat the holiday season like a cyclocross race: keep my head down, try not to crash and pretend it is not happening.
Soweit das jährlich wiederholte Zitat von BSNYC, auch wenns zutrifft, ein wenig Normalität schaffe ich durch Ablenkung...: Skifahrn.




Yippiehjayeah!
Letzte Woche trotz gecanceltem Stubaital noch ein paar Tage im Ötztal verbracht, glorios!
Nu hab ich mir extra Winterreifen und Schneeketten geleistet fürn Bus, der scheint sich derweil dafür eher nicht so zu interessieren und lehnts wohl ab, überhaupt in ne Ecke geführt zu werden, wo man das Zeug brauchen kann.
Donnerstag Anreise, dacht an sich, ich geh mir mal wieder den Stuibenfall-Klettersteig noch angucken unterwegs und was ich da im Winter so ausrichten kann, sitz dann irgendwann endlich im Auto, guck auf die Uhr und denk mir so: f**k, das wird nix mehr. Bei weitem nicht.
Damit ich an dem Tag überhaupt noch was gebacken krieg, denk ich mir aus, in Kempten vorbeizufahrn und ein Paar Schuhe dort zum Besohlen abzugeben.
Iss eh kein Umweg, finster wirds so oder so bis ichs Ziel erreich und mit Glück krieg ich die Treteimer bis Ende Januar zurück, wenn ichse zum Eisklettern brauch.
Als ich dann aber wieder ins Auto steig, nachdem ich die Puschen losgeworden bin, rappelt das, dass ich Angst hab, der Motor fliegt gleich auseinander.
Irgendwo im Riementrieb. Nachschau ergibt, dass die Lenkhelfpumpe Spiel zu haben scheint. Was tun? Ich hab die für alle obligatorischen Tests dabei unds wär natürlich knorke, wenn nicht ausgerechnet ich nicht ankommen würde.
Hin und her überlegt, volles Risiko. Ins Auto, Musik laut, ab dafür.
Als ich kurz vor Sieben den Motor in Zwieselstein abstelle, hört sich alles normal an.
Das Spiel ist auch nicht mehr geworden, vielleicht der richtige Schachzug?

Freitag, Obergurgl.




Es ist generell unfassbar, was die hier auf die Beine stellen.
Weniger euphorisch könnte man klagen, wie sehr die hier alles verschandeln für den Tourismus. Aber wie lautet einer der Slogans, den sie einem um die Ohren hauen: "Die Berge wären nichts ohne Sie!".
Na gut, wenn das so ist?!
Phantastische Aussichten gibts eh allenthalben.




Die Frage ist halt immer nur, wie man an die drankommt wenn man und all die anderen nicht da wären und dafür alles erschlossen wurde, bis der Sau graust.

War der Freitag noch Freizeit, gabs abends das grosse Treffen mitm Rest der Crew, die zusammen das Wochenende verbringen würde.
An sich war die Ansage Gelände-/Variantenfahren, wenngleich sich der grösste Teil des Programms auf der Piste abspielte.
Vielleicht nicht so schlecht. Unser Oberguru meinte, der üble Bruchharsch sei auf der Schwierigkeitsskala wohl bei 9 von 10, das mag trösten, aber dennoch gibts welche, die habens halt drauf




und andere eben nicht.




Ich hab das Wochenende mit nur einer Bodenprobe geschafft, keine Ahnung, ob nun die fast neuen Ski mein Können so verbessert haben.
Der Verdacht ist da, widersprochen zwar von Leuten, die es wissen müssten, hier kommt aber halt der nächste Verdacht auf Bauchpinselei ins Spiel.
Naja. Ich habs vor n paar Tagen ja erwähnt, dass alles positiver aussieht, solange keine der Nasen von der Bergwacht in der Nähe sind.


Hier die kümmerlichen Überreste des Ötztaler Gletschers, die Spiegelungen kommen durch die (transparente, natürlich) Verkleidung des Förderbandes, auf dem man dran vorbeigeschoben wird.

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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.12.2021, 18:25   #4988
sybenwurz
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Und dann wieder so ein Kontrast: 13km Talabfahrt am Stück am Abend. Natürlich fordernd am Ende eines Tages, aber leider geil!




Wir teilen uns die Hütte mit nem Fussballverein, genauer gesagt: die mit uns. Die hatten nämlich das komplette Haus gebucht, uns aber freundlicherweise zwo Schlafräume überlassen, nachdem unsere eigentliche Übernachtungsbuchung 'vergessen' worden war (immerhin die Anzahlung hattense aber genommen).
Ein Glück, dass wir nachfragen wollten, ob noch zwo Leute mehr mitkommen könnten und die Geschte dadurch aufflog.
Weniger Glück, dass die Kicker natürlich nicht zum Spass da waren, und der Ernst ging bis in die frühen Morgenstunden und teils auch bis in spätere.
Feuchtfröhlich verträgt sich ja nur selten mit leise und ich hab mich Abend für Abend und Nacht für Nacht gefragt, ob es tatsächlich so ein Segen sei, dass bei mir zuhause nachts Todesstille herrscht.
Bedeutet halt leider mithin, dass, egal wo ich hinfahr, es immer lauter und unruhiger ist nachts.

Aber gut, ja, Ohrstöpsel verhindern das schlimmste. Sofern man nicht dadurch auch am Morgen nicht mitkriegt, dasses Zeit zum Aufstehn wär.
Den Sonntag hab ich recht kurz gemacht und bin direkt nachm Mittagessen die ellenlange Abfahrt kurz nach Mittag runter ins Tal.




Auf der Hütte Halligalli wie eh und je, allerdings auch Leute zu zweit am Tisch für 8, die aus Gründen der Seuche maulen, wenn man sich dazusetzen oder einfach auch nur schon 'reservieren' will für wenn die gehn.

Mich zogs wie gesagt ins Tal, der Bus war ja nicht automatisch wieder von Geisterhand repariert, ich hatte ne ellenlange Heimfahrt und den Fernpaas auf der Route und das war schon hinwärts nicht grad so der Brüller, wieso ich den, ebenso wie München und den Brenner gerne vermeide, wo es geht.
Ging aber halt eben nicht.

Den hab ich proper auch gepackt, nach Deutschland rein, es war immer noch hell, aber mir war schon klar, dass, je länger der Riementrieb hielt und damit auch die Lenkunterstützung und vorallem die Lichtmaschine liefen, die Gefahr umso grösser würde, dass es finster und später wird, wenn eben alles auseinanderfliegt.

Das tats dann auch, gute 100km von zuhause und abends um Sechs.
Ladekontrollleuchte an, immerhin kein Gerappel und Gerumpel mehr ausm Motorraum, das die Fahrt über ungeschmeidig zugenommen hatte.
Der Dieselmotor selbst läuft ja ohne grossen Stromverbrauch, der Rest geht halt rein über die Batterie, die nimmer nachgeladen wird.

Freundlicherweise war mir eingefallen, dass ich den grössten Verbraucher, neberm Licht in der Regel das Heiz-/Lüftergebläse, auf die Stand-/Zuheizung umschalten konnte, die über die Zweitbatterie betrieben wird.
So musste ich nicht wieder frieren wie ein Schneider wie schonmal vor Jahren, als ich in ner eiskalten Winternacht von Regensburg nach Hause gefahren bin, wegem eingefrorenen Motor (ich hatte bei diversen Reparaturen nur Wasser ins Kühlsystem gefüllt, keinen Frostschutz, und das dann im Winter vergessen...:-( ) aber weder die Scheiben enteisen, noch den Innenraum auch nur ansatzweise heizen konnte und die halbe Stunde gefroren habe wie selten im Leben.
Nun gut, Licht auf Standlicht, denn die zwo Scheinwerfer verbraten auch 120W, die Funzeln fürs Standlicht nur 10, und gib ihm, damit ich möglichst schnell zuhause war.
Ich hab eh n Multimeter an der Elektrik angeschlossen, damit konnt ich die Batteriespannung überwachen und grob kalkulieren, wie weit ich käme, und siehe da, es reichte astrein bis nach Hause und nachdem ich den Keilriemen erneuert hatte, sogar noch zum Starten, ohne die Batterie mit nem Ladegerät nachzuladen.

Unerfreulicherweise(?) stellte sich nur raus, dass die Diagnose mitm Spiel der Servopumpe falsch war und das komplette Antriebsrad der Klima inkl. seiner Magnetkupplung weggeflogen war.
Das ist natürlich etwas kostspielig(er), da auf die Schnelle nur bei VAG zu kriegen und mit 750Öre recht fürstlich bezahlt, so dass ich mich entschied, nen Keilriemen aufzutreiben, der nur Lima und Lenkpumpe antreibt.
Unterm Strich mehr Glück als Verstand, denn den Keilriemen hatte es nicht zerfetzt, sondern irgendwie zwischen Spanner, Umlenkrollen und Riemenscheiben verkeilt, freundlicherweise OHNE den Zahnriementrieb, der die Motorsteuerung antreibt, zu zerstören. Das gibt gerne kapitale Motorschäden unterm Fahren, die nur bei relativ jungen Fahrzeugen nicht mit nem wirtschaftlichen Totalschaden enden.

Mittwoch war jedenfalls alles wieder betriebsbereit, es konnt also Donnerstag, wie spontan vereinbart direkt nach Winterberg gehn, dort noch ne gepflegte Skieinheit einlegen, ehe, wir erinnern uns an die Einleitung, die tollen Tage beginnen.

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Alt 31.12.2021, 21:54   #4989
sybenwurz
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In diesem Sinne: Guten Rutsch!
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Alt 31.12.2021, 22:02   #4990
Bleierpel
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Alt 01.01.2022, 10:44   #4991
carolinchen
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Ich wünsche dir viele schöne Touren egal mit welchem Sportgerät und mir viele schöne Geschichten von dir darüber!!!
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Alt 20.01.2022, 16:34   #4992
sybenwurz
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Jesses, hier iss ja echt auch schon lang nix mehr passiert.
Ich hab aber auch immer so wenig Zeit, so viel, wie ich unterwegs bin, heidenei...!

Ging direkt am 1.1. los, ab ins Allgäu.
Den nachmittag über hab ich mich noch alleine vergnügt, abends kam der Rest der Bande.
Wir hatten uns mit so nem Oberausbilder vonne Bergwacht verabredet, um für unsern Eignungstest zu trainieren. Also, eigentlich ja nicht unsern, sondern den der andern.
Ich bin nur mitgefahrn, weil ich ja seit Jahren maule, dass es keine konkreten Ausbildungsangebote vorallem fürn Winter gibt und wollte nicht aus niederen Gründen daheimbleiben, wenn dann ausnahmsweise doch mal was ins Rollen kommt.
Wobei das relativ ist, weils mehr oder weniger selbstgeschneidert war. Der Bruder ist Bergführer und wir haben das wie die Übernachtung, die Fahrt und alles selbst gelatzt.
Freundschaftspreis, aber dennoch nicht so wirklich umsonst.
Aber gut, nicht jammern, bzw. wenn, dann aus nem anderen Grund, weil völlig ohne weiteres Zutun hat sich wohl mein Skistil um mehrere hundert Prozent gebessert, so dass ich nu doch n heisser Kandidat nicht nur fürn Vorbereitungskurs auf die Eingungsprüfung wär, sondern hauptsächlich auch für diese selbst.
Naja, zu spät, auch wenn sich das übern Buschfunk und obwohls ja ne rein private Angelegenheit war, in Windeseile rumsprach,so dass meine Oberen intervenierten, ob ich nicht doch...
Nee, bin zu den fraglichen Zeitpunkten verplant und werde diese Pläne auch nicht mehr umstossen.
Damit zurück ins Allgäu:




Glückliche Stunden im Schnee, oder halt, was davon übrig ist.
Das sind nicht grad die Sternstunden auf Skiern, eher der Grund, wieso ichs eigentlich an den Nagel gehängt hatte.
Die Betonbunker und Schotter- und Geröllhänge in den frnzösischen, schweizer und italienischen Höhenskiorten, vereiste Pisten und grüne, an sich mehr braune Hänge im Allgäu, mehr Kunstschnee als echter und ironischerweise die Erkenntnis, dass der eigentlich fast besser zu fahren ist.
Naja, lassen wir das.
N paar Tage war ich dann auch mal wieder zuhause, zumindest unter der Woche zahlt sichs finanziell ja dann voll aus, mal hin und wieder was für die Firma zu tun.

Fürn vergangenen Sonntag ereilte mich jedoch die Einladung der ehemaligen Nachbarn zum Jugend-Neujahrskonzert.
Wir erinnern uns: eher olympisches Niveau als das Gequiecke und Gektratze das man häufig bei der Musikschule hört, wenn die lieben Kleinen Vorspielabend haben.

Was liegt also näher, als mal wieder in der Fränkischen nachm Rechten zu schauen, Bier, das ich dort immer hole, war eh grad alle, von da weiterhecheln für anderthalb Tage zum Grossen Arber und sonntagnachmittags dann in die Oberpfalz zum Konzert.
Perfekt!

Erstens: super Wetter, fast entgegen der Vorhersage. Ein Traum!




Zweitens, tolle Schneeverhältnisse, jedenfalls besser als anderthalb Wochen zuvor im Allgäu (wo es zwischenzeitlich, es sei ihnen gegönnt, auch wieder geschneit hatte statt weiter alles z'sammzuschiffen).




Drittens ordentlich im Abendrot unterlegt, eh ein (Winter-)Traum.




Und dann ne gepflegte Ecke zum Übernachten gefunden und erstmal lecker Käffchen geschlürft.




Das Weihnachtsbäumchen hatte ich extra ausm Wohnwagen mitgeschleift, um mal wieder n paar potentielle Bilder für meinen Kalender zu knipsen, nur: mitm Telefon wird das nix, keine Ahnung ob die vom Obstladen das irgendwann hinkriegen, auch bei eher miesen Lichtverhältnissen nicht alles verwaschen abzubilden.
Mit der Kamera wars nur Essig;- die schaltete sofort wieder aus, "Batterie wechseln!", an sich kein Thema, nu, wenn der Ersatzakku auch nichtmal für ein Bild reicht.
Echt ärgerlich, zumal immer n Ladegerät erforderlich ist, welches wiederum nur mit Netzspannung funzt und nicht mit 12V vom Auto.

Sonntagfrüh war dann Skitour anberaumt.
Dem Drängen unsrer Bereitschaftsleitung nachgebend hatte ich samstags die Bergwachtkollegen angehauen, wann die ihren Wintereignungstest machen. In weiter Ferne, allerdings hörte sich die grobe Beschreibung an, als sollte ich ruhig mal wieder auch n bissl mit Tourenski bergauf hecheln.

Ist am Arber ebenfalls traumhaft, wenngleich die Abfahrt für zünftige Skitourengeher über die schwarze, unpräparierte Osthangpiste führt unds ansonsten kein Variantengelände gibt.
Aber wurscht, n bissl ne längere Tour rausgesucht, morgens zeitig los.
N paar Leute eingeholt, denen hinterher. Die ersten Meter noch selbst orientiert, nachdem es dann keine grob falschen Abzweigungen auf der Karte gab, irgendwann s Telefon in der Tasche gelassen, damits dem nicht ebenso geht wie dem Kameraakku.

Irgendwann gings dann aber mal vom (kaum noch vorhandenen) Weg in Kehren den Waldeshang rauf, die Spuren von vor uns wurden wie durch Geisterhand immer weniger und zum Schluss pflügten wir uns alleine und unverspurtes Gelände durchn Wald.
Das kotzt mich ja generell an, rein schon wegen der Tierwelt, die das partout nicht abkann. Ich hatte zwischenzeitlich natürlich festgestellt, dass wir irgendwo im weglosen Gelände zugange sind, wollte aber nicht direkt umkehren, weil das a) stellenweise echt doof gewesen wär allein und in die andere Richtung und wir b) eigentlich innerhalb kurzer Zeit wieder auf nen anderen Weg hätten kommen sollen.
Dauerte dann zwar etwas länger, aber immerhin.
Ich wieder kurz orientiert;- laut Karte endet der Weg in ca. nem Kilometer, jedenfalls in der Richtung, die die Gruppe einschlagen wollte. Naja, guck ich mir noch an, wir waren jedenfalls relativ nah an der westlichsten Piste vom Arber.
Nur, wie auf der Karte gesehn hörte der Weg tatsächlich irgendwann auf und alls der Trupp dann dennoch unbeirrt weitermarschieren wollte, obwohl ich ihnen sagte, dass geradeaus ca. einen Kilometer nix komme als wegloses Steilgelände, bin ich dann endlich doch umgekehrt und alleine weiter.
So Gestalten brauchste echt nicht. Das sind genau die Typen, wegen denens immer wieder Ärger gibt, weilse sich nicht an Sperrungen, Wildruhezonen usw. halten.
Und die die Bergwacht dann irgendwo abholen muss, wennsese sich so im Gelände verschanzt haben, dasse nimmer vor und zurück können. Am besten ohne zu wissen, wo genau sie eigentlich sind, damit man sie noch erst suchen muss.




Aber anyway, ich war fixies dann zurück aufm rechten Weg, damit noch rechtzeitig am Gipfel, dass ich in Ruhe die Abfahrt geniessen konnte und rechtzeitig zum Konzert anrücken konnte.
Die Skitour nehm ich mir für die nächsten Wochenenden irgendwann nochmal vor, denn wenn die Bayerwälder Bergwacht dort ihren Eignungstest, der zuerst mal mit nem Konditionstest auf fast genau der selben Route bergauf beginnt, abhält, isses doof, das Zeitlimit zu verpassen, weil man irgendwo im Wald steckt und umkehren muss...
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
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