gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
Europas großes Triathlonmagazin
Die neue Ausgabe 02/2021
Schon jetzt online und am Kiosk
Anzeigen
Aktuelle Ausgabe
Lucy Charles: Part Time Mermaid
Navigation: Rechts, Links, Geradeaus?
Nahrungsmittelintoleranzen: Hilfe, was darf ich noch essen?
Zeig her Deine Füße: Der etwas andere Laufschuhtest
Wie geht es weiter: Wann ist mal wieder richtig Wettkampf
Jetzt online und am Kiosk
Schwimmen – Probleme mit dem Ausatmen - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
Zurück   triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum > Training > Schwimmen
Registrieren Benutzerliste Suchen Heutige Beiträge

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 25.02.2019, 13:19   #1
Tri-Newbie
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.07.2017
Beiträge: 158
Schwimmen – Probleme mit dem Ausatmen

Liebe Sportfreunde,
seit geraumer Zeit versuche ich das Kraulen zu erlernen. Zur Vorgeschichte: Als Kind habe ich in der Schule schwimmen gelernt, aber nur bis Stufe 1. Keine Ahnung wie das in der DDR damals hieß. Ich konnte mich danach mit Brustschwimmen über Wasser halten und nicht untergehen. Richtig regelmäßig schwimmen war ich danach nie. Wir haben immer Wanderurlaub gemacht. Das erste Mal einen Strand gesehen habe ich für ein WE als ich 16 Jahre alt und dann nochmal mit 18.

Mit 39 Jahren habe ich die Midlife Crisis für Frauen bekommen und beschlossen, dass es Zeit wird Sport zu machen, und dann am besten Triathlon. Das war 2016/17.
Ich habe einen Kraulkurs gemacht und trainiere neuerdings mit Schwimmplänen von Swim Smooth. Seit diesem Jahr auch regelmäßig. 2x die Woche mache ich eine Einheit von Swim Smooth, 1x die Woche eine Ausdauereinheit, wo ich versuche, mich langsam der Strecke (2.300 m) zu nähern, die ich beim Sundschwimmen, für das ich mich verrückter Weise angemeldet habe, zu schaffen habe.

Ich bin immer noch sehr langsam und habe sicherlich noch viele Baustellen, wobei es, glaube ich schon besser geworden ist. Mein Hauptproblem und das, was ich mich am Meisten bremst, dürfte das Atmen sein.
Gestern zum Beispiel stand eine Einheit auf dem Programm, bei der man viel 4er, 5er Atmung schwimmen musste. Insbesondere die 5er Atmung gelingt mir gar nicht und zwar aus folgendem Grund:

Ich habe Probleme mit dem Ausatmen. Ich weiß allerdings nicht genau warum oder wie ich es abstellen sollen. Mein Problem ist, dass ich mit dem Ausatmen nicht rechtzeitig fertig werde, sodass ich nicht genug Luft einatmen kann. Bei der 2er Atmung ist das noch nicht so relevant, damit kann ich locker 1.000m am Stück schwimmen, ohne Probleme zu haben. (Natürlich denke ich, dass ich hier bei besserer Atmung – also mehr Luft – schneller schwimmen könnte).
Aber bei der 5er Atmung habe ich es gestern wieder gemerkt. Ich habe nicht non stop ausgeatmet. Unterbewusst wohl in der Annahme, dass ich, wenn ich zu viel ausatme, schneller wieder Luft brauche, mache ich bei 5er Atmung beim Ausatmen eine Pause.
Ich weiß – wie gesagt nicht – was ich machen sollen.
Ich bilde mir eigentlich ein, ganz entspannt im Wasser zu schwimmen. Ich bekomme keine Panik, wenn ich mal Wasser schlucke, sondern schwimme einfach weiter und hole dann das Atmen beim nächsten Atemzug nach etc.
Aber trotzdem stimmt doch da irgendetwas nicht. So kann ich zum Beispiel die Sink Downs von Swim Smooth gar nicht. Ich gehe dabei nicht unter. Manchmal kippt mein Oberkörper beim Ausatmen nach vorn und dann liege ich auf der Brust, obwohl ich ja eigentlich untergehe sollte. Das ist mir sehr schleierhaft.

Irgendwelche Ideen? Hatte jemand auch das Problem und gar eine Lösung parat?

(Sorry für den langen Post)
LG Tri-Newbie
Tri-Newbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 13:44   #2
Tobi F.
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.11.2012
Beiträge: 792
Hallo,

aber gerade bei der 5er Atmung hast Du doch 4 Züge Zeit um Auszuatmen.
Du musst nicht die "richtige Menge" zielgerichtet raus hauen.
Du kannst z.B. beim 3. Zug mal etwas ausatmen und dann noch ein Zug "schauen".

Vermutlich ist der Punkt, dass Du davon ausgehst, dass nach dem Ausatmen gleich die Augen schwarz werden.

Das ist ja auch der Sinn der Atem-Pyramide.
Dass man lernt, dass die Welt nicht untergeht, wenn man mal einen Atemzug verpasst hat.

Möchtest Du das komplette Lungenvolumen ausatmen ?
Oder sind das nur kurze "Atem-Schübe"....

Vergleiche es mal mit dem Laufen. Da wird ja auch nur ein Teil der Luft ausgetauscht.

Viele Grüße
Tobi F.
Tobi F. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 13:48   #3
Rausche
Szenekenner
 
Benutzerbild von Rausche
 
Registriert seit: 03.01.2017
Beiträge: 432
Eine volle Lunge dient ja auch als Auftriebskörper. Einige empfehlen daher sogar erst im letzten Moment stark auszuatmen und so lange wie möglich viel Luft zu halten.
__________________
Rausche ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 14:06   #4
DocTom
Szenekenner
 
Benutzerbild von DocTom
 
Registriert seit: 19.12.2016
Ort: HH, oder fast...
Beiträge: 6.496
Zitat:
Zitat von Rausche Beitrag anzeigen
Eine volle Lunge dient ja auch als Auftriebskörper. Einige empfehlen daher sogar erst im letzten Moment stark auszuatmen und so lange wie möglich viel Luft zu halten.
das trainiert unsere Schwimmtrainerin auch gerade mit uns; Zwerchfel-/Bauchatmung und immer etwas Luft im Bauch halten, damit die Hüfte oben bleibt.
@TE: Wenn Du mit zweier Atmung keine Probleme hast, warum willst Du dann zu fünfer Atmung?
Machst Du denn auch Übungen wie Einer-, Zweier-, Dreieratmung?
__________________
Das Große ist nicht, dies oder das, sondern man selbst zu sein.
Sören Kierkegaard
DocTom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 14:15   #5
sabine-g
Szenekenner
 
Benutzerbild von sabine-g
 
Registriert seit: 05.01.2015
Beiträge: 6.613
Ich schwimme ausschließlich 2er Zug, 3er Zug kriege ich nicht koordiniert.
Ich kenne keinen einzigen Grund einen 4er oder sogar 5er Zug als Triathlet zu üben.

Die guten (!) Schwimmer hier sehen das womöglich anders aber Schwimmer != Triathlet-Schwimmer
__________________
Und manchmal denk ich mir so: Das ist aber ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 15:00   #6
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.034
Das sind doch nur Technikübungen. Ich Schwimme das relativ regelmäßig von Abschlagschwimmen und dabei bei jedem Zug atmen bis hin zu 10er Atmung und dann eine Länge (25er Becken) durch kraulen ohne zu atmen. Die ungerade sind für mich auch immer problematischer, liegt aber nicht am falschen ausatmen sondern am falschen einatmen. Ich schwimme sonst immer 2er und dadurch hab ich einfach eine dominante starke Seite, bei der ist alles Reibungslos aber auf die andere passt der Rhythmus einfach nicht, der Kopf geht weiter aus dem Wasser, der Körper sinkt mehr ab, ich beginne später zu atmen, also Resultat fallt mir eben 5er,7er, 9er Schwerer als die geraden.
Klar ich könnte die gerade dann auch auf meine schwache Seite schwimmen, würde vermutlich sogar Sinn machen, aber .........
Necon ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 15:10   #7
NBer
Szenekenner
 
Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 6.225
Zitat:
Zitat von Tri-Newbie Beitrag anzeigen
..... Mein Problem ist, dass ich mit dem Ausatmen nicht rechtzeitig fertig werde, sodass ich nicht genug Luft einatmen kann
das ist gut analysiert, aber falsch zu ende gedacht. richtig ist, dass nicht ausgeatmete luft die einatmung blockiert. falsch ist, dass du nicht rechtzeitig fertig bist. ich glaube, dass du ZU FRÜH fertig bist, und dann den atem unter wasser quasi anhältst. mit der 2-er atmung hast du ja anscheinend kein problem, dh du hast kein problem deine luft innerhalb von 2 armzügen komplett auszublasen. wieso soll es dann bei 5 armzügen nicht klappen??? ich glaube du musst lernen bei mehr armzügen die luft langsamer auszublasen, nicht stoßweise. ist ne übungssache.

Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
......Ich kenne keinen einzigen Grund einen 4er oder sogar 5er Zug als Triathlet zu üben...
der grund ist relativ simpel.....vor allem im startgewühl und auch bei ordentlich wellengang ist es relativ normal beim atemvorgang wasser in den mund zu bekommen (entweder normal von einer welle oder vom nachbarn reingeschaufelt). wer dort nicht problemlos 1 oder auch 2 geplante atemvorgänge weglassen kann, kann schnell in panik geraten, oder nach luft schnappend in den brusstil wechseln. im kaderbereich wird das anschwimmen (startphase) mit wenig atemvorgängen expilizit geübt. unser nachwuchs atmet bei 25m sprints in der regel gar nicht.
bei den schwimmern wid vor allem in sprintbereich das schwimmen ohne atempause trainiert, da die 50m ohne und die 100m mit so wenig wie möglich atempausen geschwommen werden. jedes kopfrausdrehen ist ein verlassen der idealen schwimmlage.
NBer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2019, 15:19   #8
Tri-Newbie
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.07.2017
Beiträge: 158
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
das ist gut analysiert, aber falsch zu ende gedacht. richtig ist, dass nicht ausgeatmete luft die einatmung blockiert. falsch ist, dass du nicht rechtzeitig fertig bist. ich glaube, dass du ZU FRÜH fertig bist, und dann den atem unter wasser quasi anhältst. mit der 2-er atmung hast du ja anscheinend kein problem, dh du hast kein problem deine luft innerhalb von 2 armzügen komplett auszublasen. wieso soll es dann bei 5 armzügen nicht klappen??? ich glaube du musst lernen bei mehr armzügen die luft langsamer auszublasen, nicht stoßweise. ist ne übungssache.



der grund ist relativ simpel.....vor allem im startgewühl und auch bei ordentlich wellengang ist es relativ normal beim atemvorgang wasser in den mund zu bekommen (entweder normal von einer welle oder vom nachbarn reingeschauffelt). wer dort nicht problemlos 1 oder auch 2 geplante atemvorgänge weglassen kann, kann schnell in panik geraten, oder nach luft schnappend in den brusstil wechseln. im kaderbereich wird das anschwimmen (startphase) mit wenig atemvorgängen expilizit geübt. unser nachwuchs atmet bei 25m sprints in der regel gar nicht.
bei den schwimmern wid vor allem in sprintbereich das schwimmen ohne atempause trainiert, da die 50m ohne und die 100m mit so wenig wie möglich atempausen geschwommen werden. jedes kopdfrausdrehen ist ein verlassen der idealen schwimmlage.
5er Atmung trainiere ich auch nur, weil es so im Plan stand.
Selbstverständlich schwimme ich normalerweise 2er Atmung, wobei 3er Atmung auch geht.

Ich habe eben gestern folgendes gemerkt. Ich schwimme immer mit Steffi, sie ist deutlich schneller als ich. Wenn ich auf 100m bei 2er Atmung 10m auf sie verliere, wird der Abstand immer größer, je weniger Atemzüge wir machen. Bei 5er Atmung habe ich über 25m auf sie verloren. Sie kann das deutlich besser als ich und kommt nicht japsend am Beckenrand an nach 25m 5er Atmung. Ich allerdings schon.

In meiner Laiensphäre habe ich nun gedacht, dass ich ggf. auch bei der 2er Atmung noch Verbesserungsmöglichkeiten habe.
Neulich hat Schnodo in seinem Thread mir den Hinweis gegeben, bei der Kopfdrehung nochmal stoßartig und kräftig auszuatmen. Das klappt gar nicht.
Ggf liegt es ja wirklich daran, dann ich zu schnell ausatme.

Keine Ahnung, wie man langsam ausatmtet, aber ich kann es ja mal versuchen.
Tri-Newbie ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 21:55 Uhr.

XXX
Nächste Termine
Filmtipp aktuell
Schwimmen im Freiwasser
Tipps von Weltrekordler Christof Wandratsch
Playlists
Filmtipp aktuell
180 km Zeitfahren:
Fakten, Fazit, Sitzposition
Anzeige:
Anzeige:

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.