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Alt 05.07.2022, 18:19   #31625
canoeist
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.12.2018
Beiträge: 199
Persönlicher Erfahrungsbericht: Kleine Firma, 6 Personen, PC-Arbeitsplätze, viele direkte Kontakte untereinander. Anfang Juni allgemeiner Beschluss, dass wir in der Firma auf Masken verzichten wollen, weil alle dreifach geimpft sind (außer ein Kollege, der Homeoffice macht).

22.6./23.6. erste Symptome bei vier Kollegen, 23.6./24.6. alle positiv per PCR-Test. Chef hat (angeblich) keine Symptome, will sich auch nicht testen lassen. Kollege im Homeoffice bleibt negativ.

Alle vier Kollegen haben deutliche Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, schlapp) und sind definitiv arbeitsunfähig. Freitesten hat bei niemand funktioniert. Nach Ablauf der zehn Tage sind immer noch drei Kollegen positiv.

Die Firma ist faktisch lahm gelegt; es ist sonnenklar, wo wir uns angesteckt haben. Jetzt sind wir natürlich alle sehr entsetzt, wie massiv das Virus mal eben unseren Betrieb stillgelegt hat - nur weil wir einfach “keine Lust mehr“ auf Maske und sonstige Maßnahmen hatten. Das hat definitiv noch keine Grippe- oder sonstwie-Welle geschafft. Insofern wundert es mich sehr, dass nicht viel mehr Bereiche gerade ähnlich lahm gelegt sind. Und es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass wir jetzt auf Eigenverantwortung setzen sollen - zumindest die Maskenpflicht in Innenräumen fände ich nach wie vor sehr wichtig.
canoeist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 18:40   #31626
welfe
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.09.2014
Beiträge: 966
Zitat:
Zitat von canoeist Beitrag anzeigen
Persönlicher Erfahrungsbericht: Kleine Firma, 6 Personen, PC-Arbeitsplätze, viele direkte Kontakte untereinander. Anfang Juni allgemeiner Beschluss, dass wir in der Firma auf Masken verzichten wollen, weil alle dreifach geimpft sind (außer ein Kollege, der Homeoffice macht).

22.6./23.6. erste Symptome bei vier Kollegen, 23.6./24.6. alle positiv per PCR-Test. Chef hat (angeblich) keine Symptome, will sich auch nicht testen lassen. Kollege im Homeoffice bleibt negativ.

Alle vier Kollegen haben deutliche Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, schlapp) und sind definitiv arbeitsunfähig. Freitesten hat bei niemand funktioniert. Nach Ablauf der zehn Tage sind immer noch drei Kollegen positiv.

Die Firma ist faktisch lahm gelegt; es ist sonnenklar, wo wir uns angesteckt haben. Jetzt sind wir natürlich alle sehr entsetzt, wie massiv das Virus mal eben unseren Betrieb stillgelegt hat - nur weil wir einfach “keine Lust mehr“ auf Maske und sonstige Maßnahmen hatten. Das hat definitiv noch keine Grippe- oder sonstwie-Welle geschafft. Insofern wundert es mich sehr, dass nicht viel mehr Bereiche gerade ähnlich lahm gelegt sind. Und es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass wir jetzt auf Eigenverantwortung setzen sollen - zumindest die Maskenpflicht in Innenräumen fände ich nach wie vor sehr wichtig.
Wer hat euch denn daran gehindert trotz des „Beschlusses“ weiter Maske zu tragen? Hätte eine Maskenpflicht euch eines Besseren belehrt?
welfe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 18:48   #31627
canoeist
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.12.2018
Beiträge: 199
Niemand hat uns daran gehindert, außer der Wunsch nach „Freiheit“. Wir hätten halt niemals geglaubt, dass wir so hart bestraft werden für diese Freiheit.
canoeist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 19:05   #31628
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 4.530
Zitat:
Zitat von canoeist Beitrag anzeigen
Und es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass wir jetzt auf Eigenverantwortung setzen sollen - zumindest die Maskenpflicht in Innenräumen fände ich nach wie vor sehr wichtig.
Zitat:
Zitat von canoeist Beitrag anzeigen
Niemand hat uns daran gehindert, außer der Wunsch nach „Freiheit“. Wir hätten halt niemals geglaubt, dass wir so hart bestraft werden für diese Freiheit.
Was ist das für eine Logik? Eigenverantwortung heißt nicht Risikofreiheit, sondern die Akzeptanz von Risiken und der bewußte Umgang damit; wenn die Risiken eintreten, ist es keine Strafe für Freiheit, sondern eine erwartbare und von vornherein akzeptierte mögliche (aber nicht zwingend notwendige) Konsequenz. Klingt für mich so, wie wenn einer, der ohne Helm mit dem Rennrad einen Unfall hat, sich beschwert, daß es keine Helmpflicht gibt. Ob eine zweiwöchige Infektionskrankheit gleich als "harte Strafe" einzustufen ist, ist dann natürlich eine Frage der persönlichen Sicht.

Zitat:
Zitat von canoeist Beitrag anzeigen
Persönlicher Erfahrungsbericht:
...
Insofern wundert es mich sehr, dass nicht viel mehr Bereiche gerade ähnlich lahm gelegt sind.
Gegenbeispiel: Großfirmenstandort mit ca. 100 Mitarbeitern, bis Ende Maskenpflicht im Gebäude (keine Home-Office Pflicht, nur Empfehlung) maximal 10 - 15 % Anwesenheit; seit Ende der Maskenpflicht Anfang Juni 50 - 70 % Anwesenheit (nicht höher, da Kantine noch nicht voll in Betrieb, nur Essenspakete in Styropor). Ab 1. Juli Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht mit max. 5 Tagen Homeoffice pro Monat, mit dem stolzen Hinweis der Geschäftsführung daß (Firmenweit, mehrere 1000 Mitarbeiter) noch keine Corona-Infektion am Arbeitsplatz registriert wurde.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 19:26   #31629
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 5.914
Es gibt wohl solche und solche - bei meinem Arbeitgeber (Grossunternehmen, Tec, Betreiber kritischer Infrastruktur) ist return to office noch nicht einmal ein Thema.

m.
merz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 20:19   #31630
hanse987
Szenekenner
 
Benutzerbild von hanse987
 
Registriert seit: 25.01.2010
Beiträge: 2.340
Bei uns am Hauptstandort mit etwa 1500 Mitarbeitern wird seit vielen Wochen so gelebt, als ob es kein Corona mehr gibt. Keine Masken, wenig Homeoffice, Dienstreisen, Durchführung vieler Präsenzschulungen. Interessanterweise halten sich die Coronazahlen auf ganz niedrigem Niveau. Kann sich natürlich auch morgen schon ändern.
hanse987 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 20:30   #31631
keko#
Szenekenner
 
Benutzerbild von keko#
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 15.201
Zitat:
Zitat von merz Beitrag anzeigen
Es gibt wohl solche und solche - bei meinem Arbeitgeber (Grossunternehmen, Tec, Betreiber kritischer Infrastruktur) ist return to office noch nicht einmal ein Thema.

m.
Ist bei uns auch so (internationes IT-Unternehmen mit > 150.000 Mitarbeitern). Wenn alles gut läuft, schleiche ich nahtlos vom HomeOffice in die Rente
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2022, 13:01   #31632
Trimichi
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 6.454
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Ist bei uns auch so (internationes IT-Unternehmen mit > 150.000 Mitarbeitern). Wenn alles gut läuft, schleiche ich nahtlos vom HomeOffice in die Rente
Tu' dir keinen Zwang an. Schon bald werden von diesen 150000 Mitarbeitern sehr viele entlassen, weil eine KI die IT-Solutions durchführt.

Geht nicht so mit KiTa-, Pflege-, KH-Personal und Ärzt_innen. Und den Lehrer_innen, die ja auch die Ukrainer_innen zusätzlich unterrichten müssen. Bin mal gespannt, wann dieses Versorgungsnetz wegen Burn-Out der Mitarbeiter_innen zusammenbricht. Vllt während der nächsten Corona-Welle? Ich bin mir aber auch sicher, dass der Computer (hier: das Entscheider) hierzu eine gendergemainstreamte Lösung findet, an der niemand Schuld ist. Wir machen einfach was der Computer sagt. Könnte es wirklich so einfach sein? Wäre zumindest gut für dich, so musst du nur noch in die Hände klatschen und ein fliegendes Elektrotaxi (von BMW) liefert das Sushi frei Haus in deine gechillte Mittelstandswohlfühlwohnzimmeroase. Es sei denn diese liegt ebenerdig. Dann eben der autonome Rasenmäher deines Nachbarn. Den muss man nämlich nur entwenden und umprogrammieren, so dass der dann in die Sushi-Bar fährt. Wäre das nicht eine sinnvolle Beschäftigung für dich? Übrigens: wir hier bauen an einem Tunnel in der Nachbarschaft (viele im HO; andere bei der Bw, die arbeiten sowieso nichts, verzehren Döner, gehen ins Puff, spielen Karten, Rauchen und Saufen - so gesehen machen die 100 Mrd. Sinn), weil uns im HO die sinnvolle Beschäftigung fehlt, für die Modeleisenbahnen. Falls das Bier knapp wird. So kann der Nachbar das Bier zum anderen Nachbar fahren, unterirdisch, falls der große, große Computer den harten lockdown auslöst.

Wir werden von Computern regiert. Das ist leider die Traurige Wahrheit. Dir alles Gute und Gelingen beim silent departure und dem Davonschleichen in die Rente.

Geändert von Trimichi (07.07.2022 um 13:11 Uhr).
Trimichi ist offline   Mit Zitat antworten
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