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Laufen bis zur Erkenntnis - Seite 52 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 15.10.2019, 10:16   #409
Acula
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Registriert seit: 10.12.2013
Beiträge: 2.457
Es wird langsam. Im Alltag bin ich soweit beschwerdefrei und den Rücken merke ich gar nicht mehr. Das Becken bleibt konstant auf einer höhe und ist somit wieder gerade.
Sport mache ich bislang noch kaum, aber ich beginne so langsam mit schwimmen und radfahren.
Nächste Woche würde ich dann eventuell Laufen und Krafttraining versuchen. Natürlich angepasst und eingeschränkt. Übungen wie Kniebeugen gehen ohne Gewicht bereits problemlos.
Schwierigkeiten habe ich mit Bewegungen, bei denen die Pomuskulatur die Hauptlast trägt. Planks, Brücken, all das geht kaum und vor allem nicht schmerzfrei. Ebenso Delphin schwimmen und Beine schwimmen geht auch nur sehr reduziert. Die Wasserlage ist entsprechend auch nicht gut.
Radfahren geht tatsächlich sogar mit Intensitäten ohne schmerzen, was mich doch sehr freut.

So gab es letzte Woche Montag einen 20 Minuten Test im Labor. Bei diesem werden die Wattwerte abgeklebt, so dass man wirklich nach Gefühl fahren muss. Da es meine erste Einheit seit der Verletzung war, bin ich ziemlich abgekackt. Trotzdem kam ich auf starke 293 W im Durchschnitt. Nach 5 Wochen Verletzung finde ich das wirklich wirklich stark. Mit etwas besserem Pacing (begonnen habe ich mit über 400 W ) und etwas besserer Vorbereitung könnten 300 W drin sein.
Daraus ergibt sich doch eine gute Ausgangslage für den Winter. Gut bei unserem Test gab es keine 5 Minutenvorbelastung, aber dafür ist das fahren nur nach Gefühl nicht das beste für das pacing und auch die Wärme drinnen hilft kaum. Auch das atmen durch die Maske stört mich etwas, aber naja. Dafür fahre ich natürlich auch nicht in Triathlonposition. Eventuell kann ich in einigen Wochen ja mal einen FTP Test auf der Rolle fahren und dann sehen wo ich stehe. Die Ausgangslage stimmt mich aber positiv.
Beim Laufen und Schwimmen sieht es nicht ganz so rosig aus, aber beim Laufen werde ich es sehr langsam angehen.

Demnächst habe ich dann die gesamte Auswertung der Leistungsdiagnostik zur Hand und ich bin schon darauf gespannt.
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Alt 15.10.2019, 11:39   #410
Necon
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Beiträge: 7.179
Bzgl Glutes Training kann ich dir Glute Lab empfehlen. Super Buch mit tollen Trainingsanleitungen und Erklärungen, auch Unterscheidung in Hüftdominante, Oberschenkeldominante und Hamstringdominante Übungen. Vielleicht hilft dir das bei deiner Thematik.
Necon ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2019, 05:48   #411
Acula
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Registriert seit: 10.12.2013
Beiträge: 2.457
Hört sich nach einem spannenden Buch an, danke für den Tipp.
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Alt 16.10.2019, 20:40   #412
Acula
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Registriert seit: 10.12.2013
Beiträge: 2.457
Zitat:
Zitat von lifty Beitrag anzeigen
Ich würde eher in Bewegungen denken, aus welchen sich die Übungen ableiten, meiner bescheidenen Meinung nach in dieser Reihenfolge:

1. Mobility/Groundwork: Turkish Get Up
2. Hinge (Hüftstreckung): Swing, Clean, Snatch, Kreuzheben in allen seinen Arten
3. Squat: Goblet Squat, Ausfallschritte in allen Variationen, Kniebeugen
4. Pull: Klimmzüge, Rudern in sämtlichen Variationen
5. Push: Liegestütze, Press, Bankdrücken
6. Loaded Carrys: Farmers Walk, Suitcase Walk, Rack Walk, Horn Walk etc.
7. Core: Bauchübungen aller Varianten

Daraus ergibt sich dann eigentlich schon eine recht große Auswahl von Workouts, zum Beispiel:

1. Mobility 5-10min
2. 5-10 min Turkish Get Up mit Overhead Walk
3. 10min Swings/Klimmzüge
4. 10 min Goblet Squat/Liegestütze
5. Core
6. Schwachstellen wie zum Beispiel Überzüge oder Trizeps-Übungen


Der Einfachheit halber Supersätze. Dürfte in ner knappen Stunde erledigt sein.
Ich hätte nochmal eine Frage hierzu. Für was genau nutzt man die Loaded Carries? Allgemeine Körper Stabilisation/Kraft?
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Alt 17.10.2019, 08:04   #413
Necon
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Beiträge: 7.179
Zitat:
Zitat von Acula Beitrag anzeigen
Ich hätte nochmal eine Frage hierzu. Für was genau nutzt man die Loaded Carries? Allgemeine Körper Stabilisation/Kraft?
Ich bin zwar nicht gefragt aber springe mal rein. Loaded Carries sind eine Ganzkörperübung. Je nachdem welche Variante du wählst setzt du andere Akzente. Farmers Walk fühlt sich anders an als Suitcase Carry. Von Dan John wird es eingesetzt um Masseaufbau möglichst effizient voranzutreiben. Du beanspruchst deinen Körper mit einer einzigen Übung vom Scheitel bis zur Sohle, damit soll der Körper angeregt werden möglichst effizient auf den Stress zu reagieren, also zu wachsen.
Die ideale Kombination wäre etwas zu tragen während du etwas ziehst, also ein Bearhug Walk mit Gewichtschlitten hinten dran.
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Alt 17.10.2019, 12:08   #414
lifty
Szenekenner
 
Benutzerbild von lifty
 
Registriert seit: 21.11.2007
Beiträge: 1.052
Da ich gefragt wurde:

Der von Necon zitierte Dan John sieht das natürlich aus seiner Sicht als Krafttrainer, allerdings betont er immer den enormen Übertrag von Krafttraining aufs tägliche Leben. Hebe Dinge vom Boden auf, hebe Dinge über den Kopf und bringe Dinge von A nach B. Loaded Carrys nennt er Game Changer, also frei übersetzt eine Sache, die alles Andere verbessert. Zumal die meisten Carry Varianten selbstkorriegend sind. Nehmen wir den Waiters Walk (Gewicht ausgestreckt am langen Arm auf einer Seite und dann eine Strecke X laufen). So sehr sich deine Schultermuskulatur, deine Arme und dein "Core" dagegen wehren, spielen sie nicht mit, dann wird dir das Gewicht schlicht und ergreifend aus der Hand knicken.
Für mich persönlich kann ich das mit dem Game Changer bestätigen, ich mache das eigentlich recht regelmäßig. Nennenswerte Vorteile sind meiner Meinung nach mehr Griffkraft, mehr Stabilität im Schultergürtel, eine kontrolliertere Atmung unter Last.
Reicht Dir das als Antwort?
lifty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2019, 13:08   #415
Acula
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Registriert seit: 10.12.2013
Beiträge: 2.457
Danke für die ausführlichen Antworten Ich werde es mal ausprobieren. In unserem Kraftraum lässt sich nicht alles ideal umsetzen, aber diese Übungen gehen ja auf jeden Fall.

Heute gab es für meinen Rücken einen weiteren Belastungstest und zwar standen Sprinttests auf dem Fahrradergometer im Labor an. Insgesamt 17 mal durfte ich bei verschiedenen Trittfrequenzen ran. Meine Bestleistung waren 1190 Watt und beim Frequenztest ohne Widerstand waren es 212 rpm.
Und der Rücken war beschwerdefrei
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Alt 17.10.2019, 14:09   #416
Necon
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Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.179
Zitat:
Zitat von Acula Beitrag anzeigen
Danke für die ausführlichen Antworten Ich werde es mal ausprobieren. In unserem Kraftraum lässt sich nicht alles ideal umsetzen, aber diese Übungen gehen ja auf jeden Fall.

Heute gab es für meinen Rücken einen weiteren Belastungstest und zwar standen Sprinttests auf dem Fahrradergometer im Labor an. Insgesamt 17 mal durfte ich bei verschiedenen Trittfrequenzen ran. Meine Bestleistung waren 1190 Watt und beim Frequenztest ohne Widerstand waren es 212 rpm.
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