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Alt 30.07.2021, 10:01   #1
KSS91
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.09.2015
Ort: Perth
Beiträge: 507
Erfahrung mit einem neuen Kniegelenk

Guten Morgen zusammen,

nach meiner Operation in März, hatte ich vor 3 Wochen ein erneutes Trauma des Linken Knies. Da ich eine wirklich massive Vorgeschichte habe was das linke Knie betrifft. Wurde mir gestern in der Uniklinik Marburg empfohlen das ich mir ein Endoprothetischer Ersatz einsetzen lassen soll. Das Knie sei laut deren Meinung inoperable.

Ich werde in 2 Monaten 30 Jahre alt, also würde das gelenk 30 Jahre zu früh kommen. Ich weiß auch das der Zug Triathlon jetzt für mich angefahren ist.

Aktuell habe ich noch Termine bei Dr. Joneleit (Frankfurt) um mir da eine Zweite Meinung einholen zu können. Und noch bei Prof Dr Efe. (Lich).

Gibt es hier jemanden im Forum der eventuell schon einen Ersatz in seinem Knie hat und mir da ein paar Fragen beantworten kann. Oder ob jemand über mögliche Alternativen verfügt und mich informieren kann.

Mit besten Grüßen aus Marburg
Kevin
__________________
"Ein Traum ist ein Traum, aber ein Ziel ist ein Traum mit Termin" -Harvey Mackay -
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Alt 30.07.2021, 11:58   #2
El Stupido
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Benutzerbild von El Stupido
 
Registriert seit: 12.07.2019
Beiträge: 1.002
Hi Kevin,

f..k, das sind ja nicht so schöne Aussichten...

Ich selbst habe keine Erfahrung, wohl aber direkten Kontakt zu jemandem ("eine mir nahestehende Person" würde #keko sagen).
Mein Schwiegervater hat vor ca. zehn Jahren ein neues Kniegelenk bekommen.
Allerdings waren sicher vor zehn Jahren die Methoden (OP-Technik) als auch die Materialien und die Nachbehandlung anders als heute. Und mein Schwiegervater war da bereits Ende 50.
Je nachdem, was du für Fragen hast kann ich bei ihm nachhören. Bezweifele aber, dass was rauskommt was du nicht bereits durch ärztliche Beratung weißt.

Wenn du Glück hast ließt hier eine*r Mediziner*in oder unmittelbar selbst Betroffene*r mit und kann aus erster Hand berichten.

Alles Gute!
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Alt 31.07.2021, 19:32   #3
KSS91
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Registriert seit: 30.09.2015
Ort: Perth
Beiträge: 507
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
Hi Kevin,

f..k, das sind ja nicht so schöne Aussichten...

Ich selbst habe keine Erfahrung, wohl aber direkten Kontakt zu jemandem ("eine mir nahestehende Person" würde #keko sagen).
Mein Schwiegervater hat vor ca. zehn Jahren ein neues Kniegelenk bekommen.
Allerdings waren sicher vor zehn Jahren die Methoden (OP-Technik) als auch die Materialien und die Nachbehandlung anders als heute. Und mein Schwiegervater war da bereits Ende 50.
Je nachdem, was du für Fragen hast kann ich bei ihm nachhören. Bezweifele aber, dass was rauskommt was du nicht bereits durch ärztliche Beratung weißt.

Wenn du Glück hast ließt hier eine*r Mediziner*in oder unmittelbar selbst Betroffene*r mit und kann aus erster Hand berichten.

Alles Gute!
Vielen dank, ja ich habe schon mit einigen gesprochen die ein neues Kniegelenk bekommen haben. Aber alle sind weitaus über 50 Jahre.
Da gibt es dann andere Prioritäten.
Der Arzt aus dem Uniklinikum Marburg meinte, man würde einem 30 Jährigen mega viel Lebensqualität rauben.
Hört sich jetzt scheiße an wie ich das geschrieben habe, aber so waren seine worte.

Ich hoffe das die anderen Ärzte seine Diagnose nicht stützen wollen oder können und andere Alternativen haben.
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Alt 31.07.2021, 19:50   #4
Hafu
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Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 16.397
Hi KSS91. 30 Jahre sind wirklich verdammt früh für ein künstliches Kniegelenk.Damit in dem Alter ein solcher Eingriff vertretbar ist muss die Lebensqualität schon gravierend eingeschränkt sein.

Ich kenne das in der Praxis (und ich habe schon tausende von Patienten mit K-TEP nachbehandelt) nur von Tumoroperationen, bei denen wegen z.B. Osteosarkom oder Chondrosarkom, eine solche OP erforderlich wurde.

Anders als bei Hüftendoprothesen, die heutzutage ziemlich viele sportliche Belastungen tolerieren und deshalb durchaus desöfterenzw auch schon bei jüngeren Patienten eingebaut werden, sollte man bei fortgeschrittenen Kniegelenksarthrosen durchaus die üblichne gelenkerhaltenden Operationen ausschöpfen, bevor man sich zu so einem nicht mehr rückgängig zu machenden Eingriff entscheidet.

In sehr vielen Fällen kann man bei fortgeschrittenen Gonarthrosen noch durch Umstellungsosteotomien am betroffenen Kniegelenk, durch teilweisen Gelenkersatz oder durch Knorpelplastiken wesentliche Verbesserungen für den Betroffenen erreichen, so dass man dadurch die nötige Zeit gewinnt, dass die Knie-Endoprothese erst in einem Alter eingebaut werden muss, in dem sie länger hält (da ihr Träger sie weniger belastet; jüngere Patienten betreiben mehr verschleißfördernden Sport) und in dem sie noch maximal ein bis zwei Prothesenwechseloperationen erfordert.
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Alt 31.07.2021, 20:53   #5
Thorsten
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Registriert seit: 03.03.2007
Ort: Wetterau
Beiträge: 16.033
Ich kann keine Einschätzung auf Hafus Niveau geben, aber mir wurde in der Ortho-Rhein-Main schon öfter gut geholfen, von daher halte ich es für eine gute Adresse. War aber nicht bei Dr. Joneleit, sondern bei Dr. König (bin da schon länger Patient und Ex-Patient, als Dr. Joneleit dort dabei ist ).

Viel Erfolg, 30 Jahre ist echt arg jung. Bei mir kam der größere Eingriff erst mit Ende 40 vor fünf Jahren. Trotz einem knappen Jahr Physio und einer noch über Jahre andauernden Verbesserung des Befindens kann ich vermutlich froh sein, dass man noch kein Ersatzknie einbauen musste.
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Alt 02.08.2021, 10:59   #6
KSS91
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Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Hi KSS91. 30 Jahre sind wirklich verdammt früh für ein künstliches Kniegelenk.Damit in dem Alter ein solcher Eingriff vertretbar ist muss die Lebensqualität schon gravierend eingeschränkt sein.

Ich kenne das in der Praxis (und ich habe schon tausende von Patienten mit K-TEP nachbehandelt) nur von Tumoroperationen, bei denen wegen z.B. Osteosarkom oder Chondrosarkom, eine solche OP erforderlich wurde.

Anders als bei Hüftendoprothesen, die heutzutage ziemlich viele sportliche Belastungen tolerieren und deshalb durchaus desöfterenzw auch schon bei jüngeren Patienten eingebaut werden, sollte man bei fortgeschrittenen Kniegelenksarthrosen durchaus die üblichne gelenkerhaltenden Operationen ausschöpfen, bevor man sich zu so einem nicht mehr rückgängig zu machenden Eingriff entscheidet.

In sehr vielen Fällen kann man bei fortgeschrittenen Gonarthrosen noch durch Umstellungsosteotomien am betroffenen Kniegelenk, durch teilweisen Gelenkersatz oder durch Knorpelplastiken wesentliche Verbesserungen für den Betroffenen erreichen, so dass man dadurch die nötige Zeit gewinnt, dass die Knie-Endoprothese erst in einem Alter eingebaut werden muss, in dem sie länger hält (da ihr Träger sie weniger belastet; jüngere Patienten betreiben mehr verschleißfördernden Sport) und in dem sie noch maximal ein bis zwei Prothesenwechseloperationen erfordert.

Vielen dank für deine Ausführliche Meinung und Tipps.

leider kommt tatsächlich bei mir nur die Knie-Endoprothese in Frage, durch die zahlreichen Operationen ( 11 ) die das Knie in den letzten Jahren hatte. Wäre dies nur noch möglich. Knorpelplastik sei nicht mehr möglich, da angeblich schon zu oft gemacht.

Der befund nach dem MRT lautet:
Distal allenfalls noch rudimentäres VKB, elongiert, erneut lat. Notchostephyt IM in Pars intermedia weitgehend fehlend, Rest extruhiert. horizontale Aufstellung Hinterhorn . Gelenkerguss Deutliche femorale, geringer tibiala Knorpelschäden.
HKB nicht mehr vorhanden. Massive Gonarthros.

Ist ne menge ich weiß, natürlich kannst du damit nicht viel anfangen. Du hast das Knie nicht gesehen und ließt jetzt hier einen Befund. Aber ich bin für jede Hilfe sehr dankbar. Ich war heute beim Zweiten Arzt. Dieser hatte die selbe Meinung wie der Arzt aus dem Uniklinikum Marburg.

Mehrere Ärzte meinten mein Knie sei Stand jetzt, Inoperabel.

Hättest du eine Ärzte Empfehlung in Deutschland? Ich fahre gerne durch ganz Deutschland um noch eine Meinung mehr zuhaben.

Grüße
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Alt 02.08.2021, 11:01   #7
KSS91
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Zitat:
Zitat von Thorsten Beitrag anzeigen
Ich kann keine Einschätzung auf Hafus Niveau geben, aber mir wurde in der Ortho-Rhein-Main schon öfter gut geholfen, von daher halte ich es für eine gute Adresse. War aber nicht bei Dr. Joneleit, sondern bei Dr. König (bin da schon länger Patient und Ex-Patient, als Dr. Joneleit dort dabei ist ).

Viel Erfolg, 30 Jahre ist echt arg jung. Bei mir kam der größere Eingriff erst mit Ende 40 vor fünf Jahren. Trotz einem knappen Jahr Physio und einer noch über Jahre andauernden Verbesserung des Befindens kann ich vermutlich froh sein, dass man noch kein Ersatzknie einbauen musste.
Ja beim Dr. Joneleit war ich jetzt schon einige male. Und war sehr zufrieden. Ich hoffe das er noch einen anderen Ansatz hätte. Und mir eventuell einige Jahre schenken kann. Sodass ich nicht mir 30 ein neues Knie bekomme.
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Alt 02.08.2021, 11:40   #8
Hafu
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Zitat:
Zitat von KSS91 Beitrag anzeigen
...
nach meiner Operation in März, hatte ich vor 3 Wochen ein erneutes Trauma des Linken Knies. Da ich eine wirklich massive Vorgeschichte habe was das linke Knie betrifft. Wurde mir gestern in der Uniklinik Marburg empfohlen das ich mir ein Endoprothetischer Ersatz einsetzen lassen soll. ...
Zitat:
Zitat von KSS91 Beitrag anzeigen
Sodass ich nicht mit 30 ein neues Knie bekomme.
Welche Beschwerden hast du denn tatsächlich (und zwar unabhängig von dem frischen Trauma von vor 3 Wochen)?

Kernspin- und Rontgenbefund ist immer eine Sache (und auch ein entscheidendes Argument, welche OP-Verfahren noch in Frage kommen), aber ich habe immer wieder auch (konservative) Patienten mit katatstrophalem Röntgenbild, aber noch guter Gelenkfunktion und eher geringem Leidensdruck. Typischerweise sind das Patienten ohne Übergewicht mit gut ausgebildeter Kniegelenksmuskulatur, die sportlich sehr aktiv sind (zumindest was gelenkschonenden Betätigungen wie Schwimmen und Radfahren anbelangt).
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