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Männerwelten .... - Seite 14 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 24.05.2020, 14:16   #105
Mikala
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.08.2013
Beiträge: 1.310
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Das weiß ich nicht so recht. Was ist schon "besser"?
Aber zumindest bzgl. Kriminalität gibt es extrem auffällige Unterschiede zwischen Frauen und Männern:
"Der Frauenanteil der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland beträgt stabil über die Hälfte, der Anteil von Frauen unter Tatverdächtigen jedoch nur ein Viertel und unter Strafgefangenen nur noch ein Zwanzigstel."
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenkriminalit%C3%A4t

Es scheint aber noch nicht ausreichend geklärt zu sein, warum das so ist.

Aber hauptsächlich wollte ich etwas anders sagen:
Der Titel "Männerwelten" mag nicht optimal gewählt sein, da man ihn zumindest so missverstehen könnte, dass hier Taten und Eigenschaften aller Männer gezeigt und angeprangert würden.

Aber (fast) jeder weiß doch, dass dies nicht so gemeint ist.
Sehen die Frauen im Film so aus, oder verhalten sie sich so, als seien sie Männerhasserinnen? Ich denke nicht.
Natürlich prangern sie nur das teils kriminelle Verhalten einer Teilgruppe der Männer an. Und das ist auch gut so. Und auffällig ist, dass vergleichbares Verhalten bei Frauen fast nicht vorkommt. Mir scheint, hier ist der Unterschied noch deutlich größer als in der Kriminalitätsstatistik insgesamt.

Ich fühle mich weder durch den Inhalt des Films noch durch seinen Titel angeprangert oder angegriffen. Und niemand muss sich m.E. so fühlen, wenn er nicht das kritisierte Verhalten zeigt.
"Männerwelten" ...der Titel ist sehr gut getroffen. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass hier nur wenige Männer ( Du bist so einer ) wirklich verstanden haben, um was es hier geht, deshalb ist der Titel gut gewählt.
Es werden die Tatsachen einer Kriminalstatistik ausgeblendet und lieber gesagt, aber die Frauen.....

Warum ist das so ?

Hier wurde auch geschrieben, dass die Opfer mehr Selbstbewusstsein zeigen
oder Selbstverteidigungskurse belegen sollten, während viele Männer den Schwanz einklemmen und lieber das Weite suchen, statt einer Frau zu helfen.
Nur wenn wir gemeinsam klar und deutlich zeigen, dass wir sexuelle Belästigung und Gewalt nicht tolerieren, wird sich was ändern.

Mikala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2020, 14:32   #106
Flow
Szenekenner
 
Benutzerbild von Flow
 
Registriert seit: 09.10.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 16.430
Männer sind böse Täter.
Frauen sind unschuldige Opfer.
Das hat die Natur so eingerichtet.
Das wird weder die eine Seite ändern, noch die andere.
Weder die Empörer, noch die Versöhner.
Es gilt es zu akzeptieren und damit umzugehen.
__________________

Flow ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2020, 14:53   #107
Körbel
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.01.2018
Beiträge: 3.942
Zitat:
Zitat von Mikala Beitrag anzeigen
...... während viele Männer den Schwanz einklemmen und lieber das Weite suchen, statt einer Frau zu helfen.
Nur wenn wir gemeinsam klar und deutlich zeigen, dass wir sexuelle Belästigung und Gewalt nicht tolerieren, wird sich was ändern.
Schon alles richtig.

Nur wie willst du als Mann eine Frau helfen, wenn sie fast täglich dick-pics gesendet bekommt und um die ging es ja zum Grossteil in diesem Video?

Ansonsten gibt es bei sexueller Belästigung 0 Toleranz.
__________________
Quien no se mueve, no siento las cadenas!
Körbel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2020, 12:52   #108
Matthias75
Szenekenner
 
Benutzerbild von Matthias75
 
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 3.603
Zitat:
Zitat von Pippi Beitrag anzeigen
Ich stimme da zu.

Auch wenn ich sexuelle Gewalt hässlich finde (vorallem körperlich) finde ich, das sich in diesem Film gewisse Frauen auch in "Opferrollen" wiederfinden. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein würde da nicht schaden. Und durch die Opferrolle zieht man dies dann auch wieder an.

Beispiel: jemand sagt du bist ein Arschlo....
Wenn du dich betroffen fühlst, ist dies ein Indiz dass du dies selber über dich denktst.
Wenn du selbstbewusst bist, stört sich diese Bezeichnung nicht, da du dies ja nicht selber über dich denkst.
Dies kann aber durchaus ein langer Prozess sein, bis man da wieder raus ist. Ich wurde in der Schulzeit auch viel gemobbt und es brauchte lange Zeit, bis ich aus dem Denken über mich selbst, eine andere Sicht kam.
Sorry, aber diesem ganzen "Wenn ihr nur stark genug seid..."-Gerede kann ich nicht zustimmen. Damit kann ich jede Art von Mobbing rechtfertigen, nicht nur sexuelle Belästigung. Ist ja die Schuld des Opfers, wenn es sich angesprochen fühlt. Damit wird die Schuldfrage wieder dem Opfer zugeschoben.

Das entscheidende ist doch nicht, ob sich eine Frau wehren kann (wie sieht denn Selbstverteidigung gegen virtuelle Attacken aus?), sondern dass sie es offensichtlich können muss. Darüber sollte mehr nachgedacht werden, nicht darüber, ob die Reaktion des Opfers bei sexueller Belästigung oder Mobbing richtig/angemessen o.ä ist.

M.
Matthias75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2020, 14:10   #109
adaniya
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
Sorry, aber diesem ganzen "Wenn ihr nur stark genug seid..."-Gerede kann ich nicht zustimmen. Damit kann ich jede Art von Mobbing rechtfertigen, nicht nur sexuelle Belästigung. Ist ja die Schuld des Opfers, wenn es sich angesprochen fühlt. Damit wird die Schuldfrage wieder dem Opfer zugeschoben.
Vollkommen richtig. Diese erbärmliche Täter-Opfer-Umkehr durchdringt mittlerweile alle möglichen Bereiche des eigenen Lebens und ist ein beliebtes Mittel. Schön und gut, wenn Frauen die physische und psychische Stärke haben, den ganzen Mist aushalten und sich sogar wehren zu können. Das ist aber Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung.

Und unser lieber Admin will klug daher schnacken (pun intended), versteht aber das Problem nicht, schreibt zuerst von "Klickbait", "Tinder" und "selbst Schuld". Schon alleine dafür gehört dir eigentlich der Kopf gewaschen. Ja, mit einem Film wie du ihn beschreibst, könnte man dir rassistische Tendenzen unterstellen. Was du nicht verstehst: es geht bei "Männerwelten" nicht um eine sich falsch verhaltende Minderheit, die ein schlechtes Bild auf ein ganzes Geschlecht wirft. Es ist vielmehr ein systematisches Problem. Wenn ich als Frau ein Sexualdelikt anzeigen will, wer wird da mit hoher Wahrscheinlichkeit sitzen? Ein Polizist oder eine Polizistin? Welches Geschlecht werden die Anwälte wohl haben? Welches Geschlecht hat mein jetziger Chef, welches mein Zukünftiger? Ich hab jetzt absichtlich nicht gegendert, was zeigt, dass wir für diese Berufsbezeichnungen bisher üblicherweise das männliche Pendant ganz selbstverständlich verwenden. Warum? Weil es Berufe waren, die vor gar nicht all zu langer Zeit den Männern vorbehalten waren. Der ein oder andere mag es schon erraten haben: wir leben in einer "Männerwelt".

Man könnte jetzt fragen, warum sich diese 15 Minuten nur auf Sexualdelikte bezieht und nicht auf ungleiche Einkommen, Nachteile in Pensionszahlungen durch Abwesenheit während Schwangerschaft und Kinderbetreuung ... die Liste würde sich endlos fortsetzen lassen. Meine Einschätzung ist: weil es hier um eine unmittelbaren Angriff auf Leib und Leben geht. Von Männern. An Frauen. Und die Frauen sich damit zurechtfinden müssen, noch immer in einer "Männerwelt" zu leben.
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Alt 25.05.2020, 15:03   #110
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 6.486
Schön das du so gute BSP für die Männerwelt bringst.
Wenn du ein Sexualdelikt anzeigst hast du als Frau das Recht auf eine Polizistin (in Österreich) und bezüglich Anwalt bzw Juristen hat man hier seit Jahren eine Mehrheit an Frauen die das Studium belegen.

Bezüglich Männer und Frauen in Führungspositionen, gebe ich dir bis zu einem gewissen Grad recht. Es gibt häufig mehr Männer in den oberen Positionen, aber das liegt vermehrt daran das es einfach oft keine Frau mit den nötigen Qualifikationen gibt. Wenn ich in meinen Konzern schaue, gibt es Frauen dominierte Bereiche und Männer dominierte Bereiche. Ich würde eher sagen das liegt an den unterschiedlichen Vorlieben und nicht daran das Frauen diskriminiert werden. (Wobei es auch das sicher noch gibt heutzutage)

Fehlende Pension. Es gibt die Möglichkeit das der Partner einen Anteil seiner Pensionsbeiträge an die Frau zahlt (wieder Österreich), ich werde das machen bei meiner Freundin, also hat man hier ein einfaches System um das auszugleichen.

Ich bin Techniker und auf meiner Uni war der Frauenanteil in manchen Studienrichtungen bei 50% oder sogar mehr in anderen aber nur bei 15%. Ist das nun die Schuld von uns Männer oder einfach Tatsache, dass Frauen und Männer andere Präferenzen haben?

Es wird immer so sein, dass manche Berufe ansprechender sind für eines der Geschlechter. Frauen sind häufiger in sozialen Berufen, Männer in technischen und körperlichen.
Darüber kann man sich nun natürlich beschweren weil technische häufig besser bezahlt werden, oder man kann etwas viel sinnvollere machen und soziale Berufe den Lohn zukommen lassen den sie verdienen.

Ich würde es mal toll finden wenn sich eine Frau beschweren würde, dass es zu wenig Arbeiterinnen am Bau, Müllabfuhr oder Kläranlage gibt.
Vielleicht ist es auch an der Zeit als Männer aufzustehen und sich zu beschweren das es kaum Kindergärtner, Pfleger oder Volksschullehrer gibt, man sollte hier unbedingt eine Quote einführen
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2020, 17:58   #111
adaniya
 
Beiträge: n/a
Ich will gar nicht bestreiten, dass einige Länder nicht auf einem guten Weg sind. Vor allem in Deutschland und Österreich ist die Quote in gewissen, auch von mir genannten Berufen, extrem gestiegen. Aber europaweit, oder um zurück auf die Männerwelt zu kommen, weltweit sieht das noch komplett anders aus.

Zitat:
Fehlende Pension. Es gibt die Möglichkeit das der Partner einen Anteil seiner Pensionsbeiträge an die Frau zahlt (wieder Österreich), ich werde das machen bei meiner Freundin, also hat man hier ein einfaches System um das auszugleichen.
Ich weiß, ich werde das bei meiner Partnerin auch so handhaben. Aber damit ist die Frau auf den guten Willen des Partners angewiesen, und das nimmst du als Argument gegen Männerwelt? Nun, finde den Fehler... Aus finanziellen Gründen (der Mann verdient üblicherweise mehr) ist es für die Familie sinnvoll, dass die Frau zuhause bleibt. Und es gibt nicht wenige Männer, die das erarbeitete Geld als ihres ansehen, die Frau schaut dann in die Röhre. Fair wäre es, wenn der Pensionsausgleich ohne den good will des Partners stattfindet (was, soweit ich weiß, in Österreich auf der Agenda steht).

Zitat:
Ist das nun die Schuld von uns Männer oder einfach Tatsache, dass Frauen und Männer andere Präferenzen haben?
Es wird immer so sein, dass manche Berufe ansprechender sind für eines der Geschlechter. Frauen sind häufiger in sozialen Berufen, Männer in technischen und körperlichen.
Es ist nie schwarz oder weiß. Männer und Frauen haben sowohl angeborene als auch anerzogene Präferenzen. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung (zwei Töchter), dass Mädchen von klein auf anders behandelt werden als Jungen. Die Große (5 Jahre) hat Interesse daran gezeigt, mit Werkzeug umzugehen und am ihrem Fahrrad zu schrauben. Prompt kamen aus Kindergarten- und Verwandtschaftsumfeld Aussagen wie "du bist doch ein Mädchen, das musst du nicht können". Oder, weil sie sehr gerne rechnet und sich bei einer Subtraktion verrechnet hatte "das macht nichts, Mädchen müssen eh nicht rechnen können". Gleiches hab ich selbst von Lehrern in der Grundschule den Mädchen gegenüber gehört. Und dann wundert man sich, dass die Frauenquote auf der Uni in Maschinenbau oder Elektrotechnik bei 10% ist? Die Mädels hat man schon 15 bis 20 Jahre davor verloren. Und als Vater, der die Talente und Interessen gerne fördern würde, muss man sich ordentlich anstrengen, dem mächtigen Einfluss des Umfelds außerhalb der Kernfamilie etwas entgegen zu setzen.

Zitat:
Vielleicht ist es auch an der Zeit als Männer aufzustehen und sich zu beschweren das es kaum Kindergärtner, Pfleger oder Volksschullehrer gibt, man sollte hier unbedingt eine Quote einführen
Das ist zwar sarkastisch gemeint, aber gib den Berufen genug Geld und Ansehen, dann werden sich die Männer schon dort einfinden. Wer ernsthaft argumentiert, dass man auch in in der Hinsicht vergleichsweise weit entwickelten Ländern nicht in einer Männerwelt lebt, will einfach seine Sicht des privilegierten Mannes nicht ablegen.
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Alt 25.05.2020, 18:11   #112
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 6.486
Du hast meinen Punkt eh verstanden.
Natürlich gibt es auch bei uns Missstände aber deine angesprochenen Punkte verändern sich finde ich gerade im deutschsprachigen Raum sehr schnell.

Um die jetzigen Missstände abseits von sexueller Belästigung zu lösen braucht es aber andere Ansätze, zumindest für mich.
Verpflichtende Karenz für Frauen und Männer (Vorbild Schweden) damit beendet man die Diskussiol ob man Frauen in gewissen Alter einstellt oder nicht.
Statt Pension, Familiengeld usw usw Einführung von einem Grundeinkommen (aber da ist natürlich nicht Thema der Diskussion) und damit werden auch soziale Berufe attraktiver.

Klischeehafte Erziehung trägt natürlich einiges dazu bei das sich Mädchen und Jungs anders entwickeln aber zumindest in meinem Umfeld stirbt das ziemlich aus. Mädchen spielen mit Autos, Jungs mit Puppen.

Weltweit sieht das Thema natürlich anders aus. Ich habe Freunde aus Indien und war auch schon dort und die Situatio ist natürlich krass, aber dort hilft die Diskussion nichts sondern nur Bildung für Frauen. Und in dem gebildeten Schichten in Indien bemerkt man kaum etwas von Genderdiskussionen.

Da hat mich Mexiko definitv mehr schockiert, habe dort einige Zeit gelebt, trotz besserer Bildung sehr alte Rollenbilder, Frauen in höheren Positionen eher fürs Auge als fürs entscheiden von Dingen.
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
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