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Kristian Blummenfelt auf der Langdistanz - Seite 76 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 08.05.2022, 18:52   #601
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 7.790
Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
Man weiß es nicht.
Ich vergleiche es mal mit einem mir bekannten Hobbysportler.
Der hat
5863km / 85 Fahrten
648km / 52 Läufe
1,4km / 1 Schwimmchen
bisher in diesem Jahr geschafft.
Warum hört dein Kumpel mit Sport auf?
Helmut S ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 04:58   #602
KevJames
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 1.263
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
In einer Woche kann man sich von einer 180km sweet-spot-Radfahrt schon erholen. Ich würde vermuten, dass so manches Trainingsprogramm und manche Wettkampfvorbereitung in Zukunft anders aussehen, weil vieles von dem, das die Norweger praktizieren offensichtlich gut zu funktionieren scheint.

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Dass man (er) das kann ist ja offensichtlich.

Genau darauf spielte ich ja an - scheint nicht der Klassiker zu sein - aber Potential zu haben. Dein Sohnemann hat auf Strava ja die These aufgestellt, dass er gerade so schnell ist, weil er halt 8.000 kcal Junkfood in sich reinstopft (und daher besser regeneriert und daher mehr trainiert). Es schwang mit (auch wenn er es so nicht geschrieben hat), dass da ein paar Pfund mehr nichts ausmachen. Wenn sich das durchsetzt revolutioniert er den gesamten Ausadauersport.
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 05:49   #603
lagat
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 21.05.2012
Beiträge: 24
Ich dachte die Hobby-Trainingswissenschaft war grad dabei nach Ausflügen in Low-Carb Mythen, möglichst ohne Gluten und 4 h Radfahrten mit 2 Espresso und nem Spiegelei den heiligen Gral bei "LIT mit wenig KH, aber nicht ohne als Metabolismustraining" gefunden zu haben?

Bei dem was die Norweger da in Sierra Nevada und auch sonst so in sich hineinfressen (u.a. aus Mangel an vielfältigem Angebot) scheint das Thema Ernährung einfach nicht so wichtig zu sein, auch für die Langdistanz. Da scheinen ein paar Nutellabaguettes vor FatMax Einheiten nicht zu schaden und der gemeine Agegrouper würde gut daran tun dieses Vorgehen zu kopieren.
lagat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 05:57   #604
Hafu
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 18.043
Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
...
Genau darauf spielte ich ja an - scheint nicht der Klassiker zu sein - aber Potential zu haben. Dein Sohnemann hat auf Strava ja die These aufgestellt, dass er gerade so schnell ist, weil er halt 8.000 kcal Junkfood in sich reinstopft (und daher besser regeneriert und daher mehr trainiert). Es schwang mit (auch wenn er es so nicht geschrieben hat), dass da ein paar Pfund mehr nichts ausmachen. Wenn sich das durchsetzt revolutioniert er den gesamten Ausadauersport.
Essen (und Körperbau) ist ja nur ein Faktor. Aber natürlich einer, der ins Auge sticht.
Aber da ist halt auch ein genetischer Faktor mit dabei.

Man muss abert auch sagen, dass Blummenfelt eigentlich schon immer so ausgesehen hat und schon vor 11 Jahren, bei seinem ersten Auftauchen auf ITU-Triathlons mit Laufzeiten aufgefallen ist, die definitiv nicht zu seinem Körperbau gepasst haben.

Iden und Stornes dagegen, die ähnlich trainieren wie er und auch ähnlich essen (ich sag' nur "kalte Pizza zum Frühstück" bei Iden, was einen veritablen Shitstorm auf YT zur Folge hatte) schauen, was Körperfett und Körperbau angeht deutlich anders aus als Blummenfelt. Und Iden ist trotzdem schnell (evt. aber infektanfälliger), während Stornes seit drei bis vier Jahren zu stagnieren scheint.

Dass also in Zukunft alle Triathleten so aussehen glaube ich nicht. Körperbau ist was sehr individuelles und hängt nicht nur von Training und Essen ab.

Sebi war in seiner besten Zeit (und Lubos Bilek) nie so austrainiert wie Frodo. Und verdammt schnell. Erst mit dem Wechsel zu Seipp ist er dünnner geworden, wurde im Laufen, aber hat eben auch seine Radstärke eingebüßt (aber das wird dann hier offtopic).



Das Training der Norweger wird sicherlich stilbildend und viele Nachahmer finden (selbst Frodo war dieses Jahr erstmals in der St.George -Vorbereitung im Höhentraining, bevor er sich dann verletzte), da es bei so unterschiedlichen Typen wie Iden und Blummenfelt funktioniert, aber das Bauchfett von Blummenfelt lässt sich wohl nur schwer imitieren. Zumindest unterstreicht Blummenfelt, dass man seinen Körper nicht unter Stress setzen muss, um ein bestimmtes vermeintliches Idealgewicht zu erreichen
__________________
balancing triathlon with life

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Hafu ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 06:20   #605
Rälph
Auf eigenen Wunsch stillgelegt
 
Benutzerbild von Rälph
 
Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 3.750
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
..., aber das Bauchfett von Blummenfelt lässt sich wohl nur schwer imitieren.
Warts mal ab. Das nennt sich dann Zielzonen-Fressen.
Rälph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 06:56   #606
mamoarmin
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.07.2010
Beiträge: 1.567
Zitat:
Zitat von Rälph Beitrag anzeigen
Warts mal ab. Das nennt sich dann Zielzonen-Fressen.
auf seinem Facebook Kanal sind Bilder mit freiem Oberkörper, ich sehe da kein Fett?
mamoarmin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 07:23   #607
Thomas W.
Szenekenner
 
Registriert seit: 20.04.2017
Beiträge: 1.229
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen

…aber das Bauchfett von Blummenfelt lässt sich wohl nur schwer imitieren…
Warte - halt mein Bier
Thomas W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2022, 07:46   #608
Antracis
Szenekenner
 
Benutzerbild von Antracis
 
Registriert seit: 12.07.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.005
Zitat:
Zitat von mamoarmin Beitrag anzeigen
auf seinem Facebook Kanal sind Bilder mit freiem Oberkörper, ich sehe da kein Fett?
Ich finde das Ganze auch ziemlich zugespitzt. Er hat halt einen nicht so extrem niedrigen Körperfettgehalt. Dass der Leistungsfördernd beim Laufen ist, war auch schon vorher genauso bekannt, wie mögliche Nachteile (Verlust von Radstärke, Infektanfälligkeit..).

Andererseits, wenn man sich mal ansieht, wie Frodeno und Andi Raelert bei ihren Weltbestzeiten aussahen, das war halt das andere Extrem. Und die sind da nicht nur sehr gut gelaufen, sondern auch sehr stark Rad gefahren (Raelert war bei seinen sehr starken Radleistungen in Frankfurt und Roth auch sehr dünn).

Aber die haben halt einen anderen Körperbau und bei Blummenfelt wird das zusätzlich betont durch seine spezielle Thoraxanatomie. Patrick Lange wird vermutlich nicht besser, wenn er etwas pummeliger ist.

Die „Studie Bummenfelt“ zeigt in erster Linie, dass es möglich ist mit so einem Körperbau und bei ihm funktioniert. Andererseits sahen die meisten Hawaiisieger der letzten 20 Jahre anders aus, wobei zum Beispiel Faris auch sehr viel Haut hatte.

Und letztlich gibts auch zahlreiche andere Erkenntnisse neben Blummenfelt, die es nahelegen, das Vorsicht dabei geboten ist, den Körperfettgehalt ins Extrem zu treiben. Letztlich ist Leistungssport aber immer ein Rasierklingenritt mit der Gesundheit, insofern fürchte ich, das für den einen oder anderen Athleten der Grenzgang hilfreich sein kann, und sei es nur für einen Wettkampf und nicht langfristig. Und ist die Frage, was man möchte.


Ansonsten @Blummenfelt: Wirklich beeindruckend, was der abliefert. Auch die Flexibilität zwischen den Distanzen. Aber ehrlich gesagt zeichnete sich das halt auch ab. Die Generation von Kienle hat schon einen Leistungssprung auf der LD gebracht und das ist jetzt halt nochmal professioneller. Bleibt abzuwarten, was passiert, wenn ein Sponsor mal die Überzeugung bekommt, dass sich ein Triathlonteam ähnlich wie Sky/Ineos lohnen würde, weil man mit entsprechend Know how und Knete relativ kalkuliert Erfolg haben kann. Bleibt dann abzuwarten, wie gut das für den Sport ist.
Antracis ist offline   Mit Zitat antworten
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