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[Meinungsumfrage] Radsetup je nach Distanz - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 18.03.2019, 12:43   #1
TakeItEasy
Szenekenner
 
Registriert seit: 03.03.2013
Beiträge: 349
[Meinungsumfrage] Radsetup je nach Distanz

Hallo,

inspiriert durch die Neuvorstellung des Cervelo P5 Disc und einem Reviewvideo, in dem die Möglichkeit vorgestellt wurde, wie einfach sich die Höhe der Extensions mit nur einer Schraube verstellen lässt, mal dazu eine Frage an Euch:

Wer baut sein Radsetup je nach Distanz um? Also nach dem Motto: Für die olympische Distanz liege ich extrem tief auf dem Rad und bei der Mittel-/Langdistanz muss es doch ein wenig relaxter sein.

Und noch eins: Basebar würdet Ihr immer auf einer Höhe lassen und nicht damit experimentieren?

Den "Monoriser" des neuen P5 sah ich bisher nur als Erleichterung fürs Einstellung und Suchen der optimalen Körperposition auf dem Rad. Dass man allerdings auch die Position pro Rennen/Distanz ändert, hört sich chick an, aber auch aufwändig - zumindest bis jetzt bei klassischen Lenkeraufbauten.
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Alt 18.03.2019, 14:12   #2
Hafu
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 11.943
Auf der Olympischen Distanz muss man auch noch nach 40 harten Radkilometern 10km laufen, kann also auch nicht so kompromisslos an die Positionsfindung herangehen, wie evt. bei einem Einzelzeitfahren, bei dem einem andererseits die UCI enge Vorgaben für die Position macht.

Aus meiner Sicht macht es Sinn fürs Trainining evt. die Position zu entschärfen, um dort Sitz- und Rückenroblemen aus dem Weg zu gehen. So handhabe ich es zumindest, in dem ich im Frühjahr mit Abstand zu den Wettkämpfen in der Regel ein Trainings-TT benutze mit weniger Sattelüberhöhung und weniger steilem Sitzrohrwinkel (oder auch bei Gruppenfahrten gleich ein RR), u.a. aber auch weil ich so deutlich mehr vom Verkehr mitbekomme und somit vorausschauender fahren kann als im relativ kompromisslosen Wettkampfsetup.

Da auf der Langdistanz wegen der Begrenztheit energetischer Ressourcen die Aerodynamik wichtiger ist, als auf der Kurzdistanz, wo man auch mal aggressiv Wiegetritt macht und Kurven spät anbremst und bis zum Schluss tritt im Gegensatz zur Langdistanz, wo man versucht mit so wenig Bremsvorgängen wie möglich auszukommen, würde ich im Zweifelsfall auf kurzen Distanzen die Position weniger aggressiv wählen, weil man dann auch etwas mehr Watt treten kann (wie man es ja bei Bahnfahrern und Profizeitfahrern oft sehen kann).

Tatsächlich fahre ich aber auf allen Distanzen dieselbe Position, da olympische und Mitteldistanzen gleichzeitig auch Testrennen für Langdistanzen sind.

Achja: mein TT der letzten 8 Jahre war ein Felt B2, das auch schon einen verstellbaren Vorbau und drei verschiedene Vorbauängen im Rahmensetup inklusive hatte, so dass man auch da schon mit sehr wenig Bastelaufwand im Minutenbereich das Setup komplett ändern konnte, wenn man es denn wollte. So neu ist also die (sinnvolle) Justierungsoption beim Cervelo nicht.
__________________
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Geändert von Hafu (18.03.2019 um 14:37 Uhr).
Hafu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2019, 15:35   #3
beckenrandschwimmer
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Benutzerbild von beckenrandschwimmer
 
Registriert seit: 10.10.2008
Ort: Zagreb
Beiträge: 577
LD-Leistung ist in krasser Aeroposition viel leichter zu treten als MD oder OD -Leistung, braucht aber viel Nacken- und Schultergürteltraining sowie Dehnung der Gesässmuskulatur. Deshalb fahre ich immer gerne in geplanter Aeroposition, vor allem auf der Rolle. So kommen am meisten Stunden in Aeroposition zusammen und ich kann den Fortschritt genau beobachten.
Ausnahme sind Leistungsexkursionen wie sie bei ZWIFT-Rennen oder Gruppentrainings vorkommen können. Da kriege ich in Aeroposition schlicht zu wenig Luft und auch zu wenig Druck auf die Pedale.
Bei kürzeren Wettkämpfen verlasse ich die Aeroposition an jedem steileren Hügel um mehr Leistung abrufen zu können. Ein Umbau der Position auf gut Glück wäre mir zu aufwändig.
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