Das stimmt so in dieser banalen Einfachheit halt auch wieder nicht.
Oh, stimmt, die fein differenzierte Aussage, dass die Stromerlein doch letztlich alle Kobalteufelszeug seien, war dialektisch ausgewogen und fein tariert. 😅
Wobei ja zunächst die Frage im Raum steht, worauf diese Verstädterung basiert. Reine Bevölkerungszunahme oder Flucht vom Land?
Weil, zunächst mal wäre eine Abkehr vom Einfamilienhaus im Grünen hin zu gedrängtem Wohnen mit geringem Platzbedarf, kurzen Wegen und guter Öffi-Anbindung ja nicht die schlechteste aller denkbaren Varianten.
Zitat:
Zitat von TriVet
Oh, stimmt, die fein differenzierte Aussage, dass die Stromerlein doch letztlich alle Kobalteufelszeug seien, war dialektisch ausgewogen und fein tariert. 😅
Ich sehe, du siehst, wo die Probleme beim Artizukulieren liegen.
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Licht ist schneller als Schall.
Daher erscheinen einem manche Leute zunächst wie helle Köpfe, doch nur, bis sie zu reden anfangen.
Ich will weder die globale Verstädterung noch den hiesigen Wohnungsbau kritisieren. Das wäre billig, denn ich bewohne selbst eine gemütliche Mietwohnung und hätte leicht Reden. Mir geht es darum, die Aufgabe, vor der wir – und viel mehr noch die kommenden Generationen – stehen, realistisch zu erfassen.
Wobei ich glaube, das haben wir zumindest hier mittlerweile erfasst.
Meine Diesel sind drauf und dran, und die fahren rein vom Motor her locker nochmal ihre 270.000 bzw. 360.000km.
Mit der Reparatur von Steuergeräten kannste dir zudem ne goldene Nase verdienen. Dazu brauchts keine 30Jahre alten Autos, das geht schon deutlich jünger los.
Die letzten beiden Wagen, die ich verkauft habe, hatten jeweils 250Tkm und 330Tkm auf der Uhr. Ein Wagen hatte irgendwann zu viel Rost an der Karosse und ich war zu faul die Kotflügel zu tauschen, zudem hätten die Kolben neue Ringe gebraucht. Nichts was man nicht selbst machen kann. Der zweite Wagen mit 330Tkm lief einwandfrei, schnurrte wie ein Kätzchen und fauchte wenn man das Pedal etwas fester durchgetreten hat. Lediglich die Peripherie, die in erster Linie aus Elektronik besteht, trübte die Freude etwas. Auch das ist nichts, was sich nicht mit überschaubarem Aufwand beheben ließe, aber aufgrund von Nachwuchs fehlt mir hierfür inzwischen die Zeit. Der Motor hätte weitere 200Tkm locker verkraftet.
Ich denke die E-Autos werden aufgrund der Elektronik schneller altern als Benziner, die Lebenserwartung eines E-Autos wird deutlich kürzer sein als die eines Verbrenners. Eigentlich sollte ein E-Auto für eine Million Kilometer gut sein, da kaum bewegte Teile vorhanden sind. Jedoch wird die komplexe Elektronik, voll gespickt mit Chips und Steuergeräten, das nicht so lange mitmachen. Sieht man ja auch an den Smartphones, wie schnell diese alt sind.
Sieht man ja auch an den Smartphones, wie schnell diese alt sind.
Najagut, da gibts wie bei Computern auch Beispiele, die das Gegenteil belegen.
Also, es ginge, wenn man wollte.
Aber wie bei Fahrradteilen auch: wie lange hält man mit welchem Aufwand Ersatzteile vor?
Grad für die teureren Gruppen gibts zuerst nix mehr, weil die Hersteller sagen, wenn jemand wirklich Oberklasse fahren will, fängt er/sie nicht an, nach 5 Jahren an ner Dura Ace oder so rumzureparieren. Bis dahin steht ein neues Ross im Stall.
Was die begeisterte Hinwendung zu Stromkästen angeht, sehe ich gegenüber dem Thema komplette Ignoranz. Ich kenne niemanden, der sich Gedanken drüber macht, was mit der Büchse in 5 oder gar 10Jahren ist, bis dahin hat er/sie bereits wieder (mindestens) ein neues Auto.
Wie oben angedeutet bei den Verbrennerkisten: die Technik schreitet so voran, dass niemand mehr den andern zugucken wollen wird, wie die alleine in nem Viertel der Zeit aufladen oder doppelt so weit fahren, ohne dass die Technik dazu an der eigenen Kiste nachrüstbar wär.
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Licht ist schneller als Schall.
Daher erscheinen einem manche Leute zunächst wie helle Köpfe, doch nur, bis sie zu reden anfangen.
Najagut, da gibts wie bei Computern auch Beispiele, die das Gegenteil belegen.
Also, es ginge, wenn man wollte.
Mein Amiga 500 funktioniert ja auch noch. Ich bin als Hobbyschrauber in entsprechenden Kreisen unterwegs, in Diagnose-Foren und WhatsApp-Gruppen. Es vergeht kein Tag ohne Fehler an der Elektronik. Teils werden in hochpreisigem Segment minderwertige Kupferkabel verbaut, die oxidieren und brechen. Als Folge muss der komplette Kabelbaum gewechselt werden. Zudem ist die Elektronik um ein vielfaches komplexer als beim Amiga. Die heutigen Autos sollen permanent online erreichbar sein, on the fly update-fähig sein, sicher vor Hacker-Angriffen sein... Wie schnell die Standards auf dem Gebiet überholt sind, sieht man an den Smartphones.
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