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Umfrageergebnis anzeigen: Bundestagswahl: Wen würdest Du heute wählen?
Armin Laschet CDU 8 6,96%
Annalena Baerbock, GRÜNE 80 69,57%
Olaf Scholz, SPD 4 3,48%
Die Linke 5 4,35%
FDP 12 10,43%
AfD 2 1,74%
Eine andere Partei 4 3,48%
Teilnehmer: 115. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 24.09.2021, 20:50   #2417
tandem65
Szenekenner
 
Benutzerbild von tandem65
 
Registriert seit: 21.08.2010
Ort: 69493 Hirschberg
Beiträge: 9.270
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Lies mal #2413 als Antwort auf #2411, der ebenfalls deinen Blickwinkel einnimmt

Edit sagt noch: Das hier hat zwar weniger mit Innovationskraft des Gebotes zu tun aber mit dem psychologischen Unterschied zum Verbot und mag den einen oder anderen als Ausgangspunkt interessieren: https://www.forschung-und-lehre.de/f...-verbote-3198/ Dergleichen Arbeiten gibt es viele.
OK, ja dann bin ich für ein Gebot unter 130km/h auf der Autobahn zu fahren. Auf Landstraße auch gerne ein Gebot unter 80km/h zu fahren.
__________________
PB
07.08.2011 2:10:31 Summertime Tri Karlsdorf KD
10.06.2012 5:03:16 Challenge Kraichgau MD
08.07.2012 10:38:13 IM FfM
12.03.2017 42:40 Bienwald 10K
12.03.2017 1:30:55 Bienwald HM
29.10.2017 3:15:05 FfM M


2022
08.05. 1:40:09 St. Wendel HM
31.07 Dresden MD cancelled
21.08 5:16:59 Breisgau Triathlon MD
02.10 12:57:47 Elbaman LD
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Alt 24.09.2021, 21:05   #2418
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 22.916
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Das stimmt, darum bin ich dafür, diese Mittel in die Anpassung an den Klimawandel zu stecken bei Erhalt der Lebensqualität und einer sicheren Energieversorgung als zwingende Grundbedingung dafür.
Wir können uns nicht an "den Klimawandel" anpassen. Denn es handelt sich um ein sich stetig weiter verschärfendes Problem.

Mit anderen Worten: Bei einer Erwärmung um 3°C macht der weitere Temperaturanstieg nicht plötzlich halt, sodass wir uns auf diese Temperatur einrichten könnten. Sondern die Temperaturen steigen weiter, solange wir den Gehalt an Treibhausgasen erhöhen. Der Temperaturanstieg stoppt erst, wenn wir die Emissionen stoppen. Wir stehen bei +3°C also vor der selben Aufgabe wie heute.

Allerdings mit dem Unterschied, dass wir dann ein paar zusätzliche Probleme an der Backe haben. Zum Beispiel das Artensterben, das sich im medialen Schatten des Klimawandels extrem beschleunigt hat und für das wir keinerlei Lösung haben.

Zum "Erhalt der Lebensqualität" möchte ich noch sagen: Da haben wir etwas gemeinsam. Ich bin ebenfalls für den Erhalt unserer Lebensqualität. Diese sehe ich aber eher bei einer ökologischeren Lebensweise gesichert, die möglichst vielen Menschen offen stehen sollte.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2021, 21:47   #2419
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 6.189
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Mit anderen Worten: Bei einer Erwärmung um 3°C macht der weitere Temperaturanstieg nicht plötzlich halt, sodass wir uns auf diese Temperatur einrichten könnten. Sondern die Temperaturen steigen weiter, solange wir den Gehalt an Treibhausgasen erhöhen. Der Temperaturanstieg stoppt erst, wenn wir die Emissionen stoppen. Wir stehen bei +3°C also vor der selben Aufgabe wie heute.
Stimmt nicht so ganz. Nach einer Beschreibung von Diffusions- und Gleichgewichtsmechanismen ist CO2 in der Atmosphäre immer im Gleichgewicht mit dem in den Weltmeeren gelöstem CO2 (Thema Partialdrücke, Diffusion/Löslichkeit). Je mehr davon in der Luft, umso höher auch die Aufnahme in den Meeren. Damit flacht mit steigendem CO2-Ausstoß die Zunahme in der Luft ab, weil ein immer größerer Anteil gleich auch im Meer gebunden wird. Könnte dazu passen, daß im neuesten IPCC-Bericht der "Klimaeffekt" von CO2 etwas niedriger angegeben ist, als noch vor 10 Jahren. Das klingt für mich nach einer asymptotischen Annäherung an einen Endwert, oder zumindest nach einem degressiven Verlauf. Und dabei bleiben immer noch viele andere, unsichere weil unerforschte Faktoren unberücksichtigt. Die Zukunft allein auf dieses monokausale Modell auszurichten halte ich weiterhin für verantwortungslos.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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Alt 24.09.2021, 22:04   #2420
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 8.891
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Je mehr davon in der Luft, umso höher auch die Aufnahme in den Meeren.
Zum Preis der Versauerung der Meere mit den bekannten Konsequenzen.
Helmut S ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2021, 22:08   #2421
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 22.916
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Stimmt nicht so ganz. Nach einer Beschreibung von Diffusions- und Gleichgewichtsmechanismen ist CO2 in der Atmosphäre immer im Gleichgewicht mit dem in den Weltmeeren gelöstem CO2 (Thema Partialdrücke, Diffusion/Löslichkeit). Je mehr davon in der Luft, umso höher auch die Aufnahme in den Meeren. Damit flacht mit steigendem CO2-Ausstoß die Zunahme in der Luft ab, weil ein immer größerer Anteil gleich auch im Meer gebunden wird. [..] Und dabei bleiben immer noch viele andere, unsichere weil unerforschte Faktoren unberücksichtigt. Die Zukunft allein auf dieses monokausale Modell auszurichten halte ich weiterhin für verantwortungslos.
Die "unsicheren Faktoren" sind aber im wesentlichen solche, welche die Problematik verschärfen. Etwa die diversen Kipp-Punkte, die allseits bekannt sind.

Was Du mit einem "monokausalen Modell" meinst, verstehe ich nicht. Soweit ich weiß rechnen die besten Supercomputer des Planeten monatelang alle möglichen Einflussfaktoren mit ein. Je genauer sie das tun, desto ernster sieht die Lage aus.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2021, 22:13   #2422
Superpimpf
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Registriert seit: 26.03.2007
Ort: Dresden
Beiträge: 5.545
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Zum Preis der Versauerung der Meere mit den bekannten Konsequenzen.
Und so ein paar unschönen Konsequenzen wie bei höherer Temperatur mehr Feuchtigkeit in der Luft --> mehr Starkregen. Wegen geringerer Temperaturdifferenz zwischen den Polen und dem Äquator weniger globalen Luftströmungen --> die abregnende feuchtere Luft bleibt länger auf einem Fleck (Stichwort Ahrtal). Aber hej, Lasst uns einfach dran gewöhnen anstatt was zu ändern.

Super-Sorry Schwarzmaler, nur weil deine Beiträge lang und mit Fachtermini versehen sind, wird die Situation aus gutem Grund von einem Großteil der Wissenschaftler anders gesehen-pimpf
Superpimpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2021, 22:31   #2423
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 10.281
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Stimmt nicht so ganz. Nach einer Beschreibung von Diffusions- und Gleichgewichtsmechanismen ist CO2 in der Atmosphäre immer im Gleichgewicht mit dem in den Weltmeeren gelöstem CO2 (Thema Partialdrücke, Diffusion/Löslichkeit). Je mehr davon in der Luft, umso höher auch die Aufnahme in den Meeren. Damit flacht mit steigendem CO2-Ausstoß die Zunahme in der Luft ab, weil ein immer größerer Anteil gleich auch im Meer gebunden wird. .......
State of the art:

Zitat:
Das Ergebnis: Die Ozeane haben von 1994 bis 2007 rund 34 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus anthropogenen Emissionen aufgenommen. „Das entspricht einer durchschnittlichen Aufnahme von rund 2,6 Gigatonnen pro Jahr und repräsentiert 31 Prozent der gesamten menschengemachten CO2-Emissionen in diesem Zeitraum“, berichten Gruber und sein Team. Das bedeutet: Obwohl die Emissionen und die atmosphärischen CO2-Werte seit den früheren Messungen deutlich zugenommen haben, haben die Ozeane Schritt gehalten. Der prozentuale Anteil, den das Meerwasser absorbiert, ist gleich geblieben – bei rund einem Drittel.
https://www.wissenschaft.de/erde-kli...en-die-ozeane/
https://www.quarks.de/umwelt/klimawa...co2-speichern/
d.h. der prozentuale Anteil blieb bisher konstant.

Geändert von qbz (24.09.2021 um 22:37 Uhr).
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2021, 22:49   #2424
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 6.189
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Die "unsicheren Faktoren" sind aber im wesentlichen solche, welche die Problematik verschärfen. Etwa die diversen Kipp-Punkte, die allseits bekannt sind.
Und solche, die noch nicht bekannt oder verstanden sind. Wäre alles verstanden, würden die Modelle zuverlässig und mit kleinem Fehler die Vergangenheit nachbilden - das tun sie aber auch nur mit großem Fehlerbalken.
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Was Du mit einem "monokausalen Modell" meinst, verstehe ich nicht.
Das politische Handlungsmodell: wir reduzieren/eliminieren unseren CO2-Ausstoß, und der Klimawandel wird aufgehalten. Alle anderen Einflußfaktoren kommen in diesem Handlungsmodell nicht vor. Halte ich für nicht begründbar.
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Soweit ich weiß rechnen die besten Supercomputer des Planeten monatelang alle möglichen Einflussfaktoren mit ein. Je genauer sie das tun, desto ernster sieht die Lage aus.
Sie rechnen monatelang mit verschiedenen Annahmen über die Einflussfaktoren, und ergeben eine große Spanne an möglichen Verläufen bzw. Szenarien. Sie sagen nicht die Zukunft voraus, sondern mögliche Entwicklungen, die von den jeweiligen angenommenen Eingabedaten abhängen. Anschließend zerbrechen sich alle die Köpfe (oder schlagen sich vielleicht darüber die Köpfe ein), welche davon wahrscheinlicher sind.
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