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Alt 24.01.2021, 12:16   #1
Genussläufer
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.03.2010
Ort: Frankfurt und Erfurt
Beiträge: 178
Intelligent trainieren: Höhere Umfänge, bessere Leistung

@Arne: vielen Dank für die tolle Sendung. Die hat mir sehr gut gefallen und Du sprichst mir in vielen Fragen aus der Seele. Eine kleine Korrektur hätte ich allerdings und diese ist immens wichtig.

Die ANS beziffert nicht die Schwelle zwischen Zone 4 und Zone 5, sondern zwischen den Zonen 3 und 4. In Deinem Bild ist auch ein klarer Hinweis darauf zu finden. Dort steht am Übergang die 4mmol Schwelle von Mader.

Das wirst Du auch bestätigt finden, wenn Du in die Seiler Studien gehst. Da wurden die 8min Intervalle in einer Leistung von ca. 105% der FTP absolviert. Das ist ca. 10k Tempo und hier trifft dann doch der Hinweis, daß man sich hier "richtig in die Fresse haut".

Wie Du aber aufzeigst, ist das nur ein Weg. Seiler selbst verweist übrigens häufig auf Tufte. Und dessen Intervalle lagen dann eher im oberen Bereich der Z3. Im Prinzip entspricht das ziemlich gut Deinem Vorschlag im Video "Sweet Spot" Training. Das ist aber über die Distanz auch hart. Am Ende muss man sich schon sehr fokussieren.

Das sind aber Details. Das war wieder ein tolles Video und die Zeit auf der Rolle überlebt damit sogar ein Läufer
Genussläufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2021, 12:56   #2
Klugschnacker
Arne Dyck
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Registriert seit: 16.09.2006
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Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Die ANS beziffert nicht die Schwelle zwischen Zone 4 und Zone 5, sondern zwischen den Zonen 3 und 4. In Deinem Bild ist auch ein klarer Hinweis darauf zu finden. Dort steht am Übergang die 4mmol Schwelle von Mader.
Das ist richtig, Dein Hinweis ist völlig berechtigt. Danke, dass Du so aufmerksam zugeschaut hast.


(Und danke für die Blumen!)
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2021, 08:48   #3
aussunda
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Ort: nähe Würzburg
Beiträge: 1.271
eine Anmerkung habe ich auch

Hallo Arne,

ich habe mir gestern ebenfalls den Film angesehen. Ich kann das Kompliment von meinem Vorredner nur wiederholen. Im Grunde gab es schon mal so eine Sendung, in der darauf verwiesen wurde, dass als Amateur die Umfangssteigerung das Mittel der Wahl ist und bevor eine Leistungsstagnation kommt, man eh schon von seinem Chef die Papiere und von der Frau die Scheidung eingereicht bekommt.

Mich beschäftigt aber die Statistik zu Bente Skari. In dieser werden die Wettkämpfe nicht berücksichtigt. Wenn man davon ausgeht, dass die Langläufer in der Wettkampfphase pro Wochenende ein bis zwei Wettkämpfe haben, würde die Tabelle anders, also mit viel mehr harten Trainigszeiten aussehen.

Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
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aussunda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2021, 09:43   #4
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
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Ort: Freiburg
Beiträge: 18.830
Zitat:
Zitat von aussunda Beitrag anzeigen
Mich beschäftigt aber die Statistik zu Bente Skari. In dieser werden die Wettkämpfe nicht berücksichtigt.
Das weiß ich nicht. Ist das so? Von Espen Tønnesen, der die Daten von Bente Skari zur Verfügung gestellt hat, habe ich diesbezüglich nichts gefunden.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2021, 14:03   #5
aussunda
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Ort: nähe Würzburg
Beiträge: 1.271
hätte in der Statistik sonst nicht viel mehr Zeit in Zone 5 aufgeführt sein müssen?
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Alt 09.02.2021, 15:49   #6
Genussläufer
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Ort: Frankfurt und Erfurt
Beiträge: 178
Zitat:
Zitat von aussunda Beitrag anzeigen
hätte in der Statistik sonst nicht viel mehr Zeit in Zone 5 aufgeführt sein müssen?
Sagen wir mal Du hättest Recht. Am Wochende finden 2 Rennen statt. Meines Erachtens sind es im Schnitt mehr. Sagen wir im Schnitt ist ein Rennen 10km lang. Das entspricht einer knappen halben Stunde (Skating). 2 Rennen sind dann eine Stunde. Bei 30h und mehr Training die Woche kann das durchaus sein. Hinzu kommt das Seiler häufig nicht die Zeit in der Zone, sondern die Anzahl der Einheiten zugrunde legt. Also 2 harte Einheiten vs. 12 lockere? Ich weiß es ebenfalls nicht genau. Allerdings würde ich hier keinen Widerspruch sehen. Wenn man dann noch schaut, wann der Anteil der hohen Intensitäten den Höhepunkt erreicht, kommt man in die Hauptsaison der Langläufer.
Genussläufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 16:49   #7
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 18.830
Ich möchte noch kurz einen weiteren Aspekt einwerfen.

Das polarisierte Modell wird oft als Methode der Profis bezeichnet. Es besteht in einer Intensitätsverteilung von zeitlich 95% Ausdauertraining in Zone 1 und 3-5% Tempotraining in Zone 3, wenn man ein 3-Zonen-Modell zugrunde legt.

Im Gegensatz dazu habe die Intensitätsverteilung der schlecht informierten Amateure einen hohen Anteil in Zone 2. Das wäre der Intensitätsbereich zwischen dem Ironman- und dem Sprintdistanz-Renntempo, also reichlich zackig. Leute meiner Preislage würden demnach viel mit einer 38er bis 42er Schnitt durch die Gegend radeln. Joggen würden sie viel im Marathon- und Halbmarathon-Renntempo.

Das mag sein, aber wo sind diese Leute? Es müssen ja eine ganze Menge davon herumfahren und -laufen. Wo immer ich jogge, radle oder im See schwimme, sehe ich die Leute überwiegend im ruhigen GA1-Bereich trainieren. Ab und zu lässt mal einer bei einer Gruppenausfahrt an einem Hügel den Gang stehen. Auf der Bahn im Leichtathletikstadion sieht man so gut wie nie Ausdauersportler Ü30. Auch Tempodauerläufer sehe ich selten. Ruhige Jogger aber haufenweise.

Wie ist das bei Euch? Fahren die Leute bei Euch im 40er Schnitt durch die Gegend? Rennen die Leute bei Euch viel in ihrem Halbmarathon-Renntempo?

Falls auch bei Euch der Blick aus dem Fenster überwiegend ruhig trainierende Läufer und Radfahrer zeigt, dann frage ich mich, ob das polarisierte Modell überhaupt viel Neues für Amateure bringt, oder ob es sich um alten Wein in neuen Schläuchen handelt.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 17:05   #8
Adept
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Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 1.511
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich möchte noch kurz einen weiteren Aspekt einwerfen.

Das polarisierte Modell wird oft als Methode der Profis bezeichnet. Es besteht in einer Intensitätsverteilung von zeitlich 95% Ausdauertraining in Zone 1 und 3-5% Tempotraining in Zone 3, wenn man ein 3-Zonen-Modell zugrunde legt.

Im Gegensatz dazu habe die Intensitätsverteilung der schlecht informierten Amateure einen hohen Anteil in Zone 2. Das wäre der Intensitätsbereich zwischen dem Ironman- und dem Sprintdistanz-Renntempo, also reichlich zackig. Leute meiner Preislage würden demnach viel mit einer 38er bis 42er Schnitt durch die Gegend radeln. Joggen würden sie viel im Marathon- und Halbmarathon-Renntempo.

Das mag sein, aber wo sind diese Leute? Es müssen ja eine ganze Menge davon herumfahren und -laufen. Wo immer ich jogge, radle oder im See schwimme, sehe ich die Leute überwiegend im ruhigen GA1-Bereich trainieren. Ab und zu lässt mal einer bei einer Gruppenausfahrt an einem Hügel den Gang stehen. Auf der Bahn im Leichtathletikstadion sieht man so gut wie nie Ausdauersportler Ü30. Auch Tempodauerläufer sehe ich selten. Ruhige Jogger aber haufenweise.

Wie ist das bei Euch? Fahren die Leute bei Euch im 40er Schnitt durch die Gegend? Rennen die Leute bei Euch viel in ihrem Halbmarathon-Renntempo?

Falls auch bei Euch der Blick aus dem Fenster überwiegend ruhig trainierende Läufer und Radfahrer zeigt, dann frage ich mich, ob das polarisierte Modell überhaupt viel Neues für Amateure bringt, oder ob es sich um alten Wein in neuen Schläuchen handelt.
Die Leute, die auch mal in Zone 3 trainieren, machen das beim Laufen auf der Bahn und beim Radfahren am Berg. Natürlich kann man auch mal flach in Zone3 trainieren, das sind dann aber eher 45km/h, dafür nur kurze Abschnitte und du kommst normalerweise nie auf einen 40er Schnitt in der Gesamteinheit.
Adept ist gerade online   Mit Zitat antworten
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