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The Matter Of Time - Seite 577 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 20.07.2020, 15:14   #4609
sybenwurz
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Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 34.959
Ja, welcome back.
Das vergangene Wochenende sollte mal ein recht lockeres ohne groben Plan und Ziel in der Fränkischen werden.
Ein bissl war im Hinterkopf, dass der GrenzZoigl grad offen hat und die Edelweisshütte am Samstag neueröffnet wurde.
Und ich wollt natürlich meine Standheizung wieder einbauen, um das grosse Loch im Wohnwagenboden wieder zuzukriegen.
Erfreulicherweise schaffte ich letzteres sogar direkt am Freitag Abend schon, nachdem nachmittags tote Hose war, so dass ich das Zeitfenster für die Anreise nutzte.

Nu iss aber auch mal wieder gut, wie oben angedeutet geht mir der Trubel da grad ziemlich aufn Zeiger und ich will mich da nicht ausschliessen, denn ich trage ja meinen Teil dazu bei.
Überlaufene Hotspots kann ich hier auch und ohne Anreise haben, dazu muss ich nicht wegfahren.
Ausserdem hab ich für ne Kollegin und mich neue Bikes gekauft, die wollen jetzt auch erstmal wieder ausgeritten werden.

Also, Samstag war nu also komplett zur freien Verfügung, so dass ichs gemächlich angehn liess.
Als ich mich grad zur Radtour der Pegnitz längs nach Norden aufgerafft und ausstaffiert hatte und losrollte, kam mir ein Fahrzeug mit der Aufschrift 'Mobiler Gasprüfungsservice' entgegen und hielt bei meinem Campingplatznachbarn gegenüber.
Da wusst wieder jeder bescheid, nur ich nicht, aber ich konnt mich kurzfristig noch reindrängeln und hatte ne halbe Stunde später die Plakette auf der Büchse kleben.

Und dann gings auch schon los.




Die Muhkuhs wollten irgendwie nicht so recht aufs Bild. Erst gingense so hin und her, dass immer eine hinter nem Busch war, dann warense beide verschwunden im Sucher und ich fand heraus, dass sie sich grad mal eben niedergelassen hatten. Aber jahuu, es war Bullenhitze, was willste machen.
Taugt ja nicht jedem Rindvieh so wie mir.

Gestatten: Student (der rechte Bruder).




Da hat unsereiner natürlich nix verloren;- da geht alles bei 6 oder 7 los, was mit Klettern zu tun hat.
Aber vorbeiradeln geht immer.






Die Strecke am Bach entlang ist echt abschnittsweise idyllisch. Jedenfalls, wenn man die Szenerie derzeit mal kurz für sich alleine hat.
Dass man aber auf und neberm Fluss niemanden hat, ist momentan wirklich selten.
Nachm Grenzzoigl bin ich dann teils ein wenig vom Flussradweg abgewichen und es ist nicht so, dass da dann nix loswär, aber teils halt viel weniger. Das hab ich ja vor zwo Wochen schon erlebt.




Hier an dem Loch musst ich aber dennoch um ein Bild anstehn und erstmal ne Serie wegwerfen, wo im Hintergrund jemand durchradelte.
Was würden wir wohl zu Coronazeiten ohne Ebikes machen?
Keine Ahnung...




Der (frühe) Abend wurde etwas hektisch dann, nachdem sich meine Route etwas von der Bahnlinie (die den Fluss begleitet) entfernte. Als ich allmählich mit nachlassender Lust, weiterzuradeln, nach nem Bahnhof Ausschau hielt und sinnloserweise der Bahn-App zutraute, mir den nächsten Bahnhof zu zeigen, fand ich zwar jenen nicht, aber heraus, dass in ner halben Stunde ein Zug ginge und der nächste erst zwo Stunden später.
Natürlich führte der Weg zum Bahnhof ausschliesslich bergauf, jetzt wo es eilig war, und ebenso natürlich führte sich der Fahrkartenautomat auf, als ich ihn erreicht hatte.
Also, das iss nix für schwache Nerven da mit der Deutschen Bahn.
Aber das wissen wir ja.




Aber gut, am Ende wird alles gut und ists nicht gut, ists auch noch nicht das Ende.

Sonntag jedenfalls gleiches Programm, nur eben zur Edelweisshütte.
Ausschlafen, ein paar Kaffee, dann los.
Heidewitzka, ein Teil führte über die Strasse, sehr angenehm ohne Schatten bei den vorherrschenden Temps, vorallem, weil der Strassenteil sehr hübsch und kontinuierlich bergauf führte.
Weniger töffte, dass ich (wiedermal) nix zu Trinken mithatte.
Da trafs sich nicht so gut, dass bei der Edelweisshütte Chaos herrschte.
Grosses Schild "Im Biergarten Selbstbedienung".
Also stell ich mich irgendwo am Schalter an. Nach 5 Minuten ohne Ansprache und ohne dass was weiterging, hab ich mal gefragt, was wir hier tun: das ist die Ausgabe für Essen, das am Tisch bestellt wurde.
Ok, also doch keine Selbstbedienung. Oder nur so halb...
Nu war leider kein Tisch mehr frei, Nachfragen erbrachte die Auskunft, man dürfe sich hier nirgends dazu setzen. Doof, wenn zwei Tische mit zusammen 10 Plätzen zusammengestellt sind und die mit nur einer oder zwei Personen besetzt sind.
Könnte man pfiffiger lösen...
Einen Stehtisch fand ich dann, macht ja nix zu Stehn, hab ja lang genug aufm Rad gesessen.
Nu steh ich da so vor mich hin und allmählich werd ich wirklich etwas durstig, da werd ich immer gern knatschig, wenn alle Bedienungen mich ignorieren.
Das hab ich mir dann weitere 10 Minuten angesehn und mich dann wieder aufs Radl gesetzt und bin weitergefahren.
Ich hab gewiss nix gegen Inklusionsbetriebe, aber irgendwie sollt man auch (potentielle) Kundschaft mit einbeziehen, find ich.
Man kann sicherlich verschiedene Holpereien im Ablauf damit entschuldigen, nicht aber, dass es dazu gar nicht erst kommt.

Naja, ein hübsches Gräfflstück iss mir unterwegs immerhin noch unter die Räder geraten.
Erfreulicherweise konnte der Rest des Weges eh fast nur noch bergab gehn.
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Liebe Mutti, viele Grüsse aus Kamerun, auch von Pami.
Hier lebt es sich nach allen Regeln der Kunst, denn eine Rose ist eine Rose.
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Alt 21.07.2020, 15:33   #4610
Decke Pitter
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Mensch sybenwurz, du hast es gut. Jedes Wochenende irgendwo unterwegs.
Decke Pitter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2020, 15:38   #4611
Decke Pitter
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Zitat:
Zitat von carolinchen Beitrag anzeigen
Ich bin das Jagsttal am Sonntag gefahren, da kannst du auch locker mal Straße zwischendurch fahren weil nix los ist!
Ich habe das dann auch mal gemacht. Daraus ist eine 5-Flüsse-Tour (Neckar, Jagst, Donau, Kocher, Rhein und wieder Neckar) geworden. War klasse!!!

Danke für den Tipp mit Jagst und Kocher. Der Abstecher nach Nördlingen im Ries war für mich das Highlight der Tour.

Decke Pitter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2020, 23:05   #4612
sybenwurz
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Zitat:
Zitat von Decke Pitter Beitrag anzeigen
Mensch sybenwurz, du hast es gut. Jedes Wochenende irgendwo unterwegs.
Sagt ne Freundin, die mich heute besuchen kam, auch.
Die hat die komplette Family inkl. Schwiegereltern an der Backe und ist nur am Abkotzen, weilse nedd rauskommt, alles mögliche unternehmen möchte, aber die Sippe nicht durchgehend allein zuhause rumhängen möcht.
Also, im Sinne, dass sie mit abhängt. Was unternehmen wollen die andern nämlich eher nicht so...

Zitat:
Zitat von Decke Pitter Beitrag anzeigen
Daraus ist eine 5-Flüsse-Tour (Neckar, Jagst, Donau, Kocher, Rhein und wieder Neckar) geworden. War klasse!!!
Klingt nedd schlecht...
Wie lang warste unterwegs, wie weit war das?

Nachdem ich gestern mal wieder meine Stammtischrunde besuchen 'musste', davor ein wenig in der Garage zangeln wollte, wo es neuerdings wieder Strom gibt, war ich mitm Automobil unterwegs und hatte heute dann allmählich etwas Bewegungsdrang.
Also, nicht übermässig, aber es reichte, um bei formidablem Wetter die Feierabendrunde wieder aufleben zu lassen. Wenn die neue Büchse da ist, werd ich eh wieder mehr fahren sollen, können oder auch müssen, da empfand ich das als geschmeidigen Auftakt.










Wenn man die Bilder anschaut, kann man wahrscheinlich nachvollziehen, dass ich hinterher recht happy war.
War nämlich beim Losfahren dreimal am Überlegen, ob ich das nu bringen sollte, weils mir mit einfach Schuhe angezogen und Helm aufgesetzt spontan einfach recht frisch erschien im T-Shirt.
War aber natürlich wie erwartet gleich erledigt, nachdems ja direkt vom Start weg ordentlich bergauf geht hinterm Haus.
Hab dann direkt 'et Bömmelsche' ein wenig klingeln lassen, das war mir ein Bedürfnis.

Hab sicher irgendwo mal ein paar Takte zur Swiss Trailbell von mir gegeben, da hab ich nämlich aller Voraussicht eine zusammen mit nem Quadlock-Lenkerhalter fürs Telefon verschlampt.
Keine Ahnung, wie und wieso, aber mir deucht, ich kann mich dunkel erinnern, die zwo Sachen in ne leere Bierkiste (könnt auch Alkoholfreies gewesen sein, spielt ja aber keine Rolle) zwischen die Flaschen gelegt zu haben zum Runtertragen, weilse da gut liegen und vorallem, das ist nämlich der Punkt, hab ich so ne Idee, noch gedacht zu haben, dass ich mal gespannt bin, ob ich das Zeug vorm Leergut abgeben wohl noch wieder raustu'.

War dann wohl wie zu erwarten gewesen wäre, nicht der Fall, wenn die Utensilien nicht irgendwann irgendwo wieder auftauchen.
Dacht an sich, sie neu zu bestellen, fördert diesen Prozess des Wiederauftauchens, aber nee, es tat nur weh.
75 Öre fürn beides inkl. jeweils Versand;- das iss echt Lernen durch Schmerzen.
Supernerweise hat der Herr Kollege heut dann direkt rapportiert, dasser für lau 80 von den Dingern zum Verhökern geordert hat.
Salz in offene Wunden, oh Mann...!
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2020, 14:17   #4613
Decke Pitter
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Zitat:
Zitat von sybenwurz Beitrag anzeigen
Klingt nedd schlecht...
Wie lang warste unterwegs, wie weit war das?
Die Eckdaten:
Heidelberg entlang des Neckar bis Bad Wimpfen.
Dann die Jagst hoch bis Ellwangen.
Weiter südöstlich nach Nördlingen.
Weiter südlich bis Höchstädt und Dillingen / Donau.
Dann nordwestlich über die Alb nach Ebnet/Unterkochen/Aalen.
Kocher runter bis Neuenstadt am Kocher.
Weiter nach Neckarsulm und durch das Kraichgau bis Karlsruhe/Nord, Philippsburg
et enfin retour à Heidelberg.

Insgesamt 650 km und fünf Etappen. Höhenmeter kommen so ein paar zusammen, ist aber nicht so wild.

Hatte das Zelt dabei und mein altes Brevet-Rennrad mit Tubus Fly und den kleinen Ortliebtaschen ausgestattet. So könnte ich auch vier Wochen durch die Gegend kurbeln. Herrlich!

Decke Pitter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2020, 15:32   #4614
sybenwurz
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Zitat:
Zitat von Decke Pitter Beitrag anzeigen
Höhenmeter kommen so ein paar zusammen, ist aber nicht so wild.
Das will ich meinen.
Ich bin speziell dieses Wochenende fast vom Glauben abgefallen, als ich sah, was auf den an sich 'flachen' gut 50km entlang der Pegnitz an Höhenmetern zusammengekommen ist: 900hm!
Klaro, ein paar Mal merkt man schon, dasses satt hochgeht und man sogar den kleinsten Gang braucht, aber insgesamt wird einem das eher nicht so richtig bewusst.
Bei genauerem Nachdenken fällt einem dann aber ein, dass die Strecke insgesamt eher unharmonisch ist und ich mich oft im Wiegetritt irgendwo hochgestemmt hab, weil ich zu faul war, wegen dem kurzen Stutz gross hochzuschalten (und hinterher wieder runter).
Unterm Strich wärens in der umgekehrten Richtung ebenfalls knapp 800hm (quasi bergab), das find ich schon recht üppig für einen in der Regel ja als flach angesehenen Flussradweg auf gradmal 50km.
Da war meine Runde neulich durchs Mainviereck deutlich geschmeidiger, wie oben beschrieben. Am Anfang mal ordentlich hoch, der Rest seicht bergab.
Der Buckel am zweiten Tag hätte nicht sein müssen, da hätte ich auch weiter direkt am Fluss flach fahren können.

Aber gut, die Planungen für ne Wiederholung mit Ausfahren der linken, unteren Ecke, liegen auf Eis.
Grad wurde wieder ne Kletteraktion vom DAV im September abgesagt, mal gucken, was ich da stattdessen anstell.
Zunächst würd ich gern im kleinen, privaten Kreis mal was anzetteln, das könnt aber gern auch unter der Woche mal sein, weils mir am Wochenende vom Trubel her immer etwas aufn Senkel geht.
Die Spedition hat aber vermeldet, dass unsere neuen Bikes morgen zugestellt werden, da geh ich demnächst erstmal üben damit, weil ich als Nahziel gerne mal diesen Hasenstabweg komplett mitm Biobike abradeln möchte. 74km, 2000hm, da muss ich früh los...
Wenn das geschafft ist, bin ich auch wieder offen für Dinge, die man früher klassisch als 'Radtour' bezeichnet hätte.

Ausserdem bin ich am Töchterlein dran. Die hat grad ne klasse Prüfung gebaut (nicht nur, dass ich mich für sie unheimlich übern 2er Schnitt freue, mehr eigentlich noch darüber, dasse ihrer Mutter, die sie immer so hinstellt, als würde sie nicht lernen und hätte nix drauf, voll eins ausgewischt hat damit... ) und jetzt erstmal frei und Ferien, iss aber schon weitreichend verplant.
Dennoch hätte ich voll Bock auf ne mehrtätige Motorradtour mit ihr und wennse eh Ende August/Anfang September nach Tirol und Südtirol zum Biken (da hatse ja neuerdings und seit sie die Kletterei aufgegeben hat, voll den Spleen, aber ich denk mir ja, da steckt gewiss irgendn Typ dahinter) fährt, würd ich genausogut mit ihr da unten ein wenig rumspuken, wenn meine Tour ins Karwendel ausfällt. Rechnerisch müsstse nach ihren Bikeparkbesuchen ja noch n paar Tage frei haben.

Also: es fällt gar nicht so leicht, so viel unterwegs zu sein, wenns nicht einfach nur drum geht, nicht zuhaus zu sein...
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2020, 13:54   #4615
sybenwurz
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Die vergangene Woche hatte es wirklich in sich.
Und was hab ich mich gefreut, dieses Wochenende quasi zuhause zu sein!

Mittwoch wiedermal Klettern am Felsen. Nette Aktion, für die ich hier leider viel zu wenig Mitstreiter finde.
Auf Halle hab ich derzeit absolut gar keine Böcke, und wennse mir dreimal vorschwärmen, wie leer es da momentan immer sei.
Ach, was sag ich, 'derzeit' triffts eigentlich gar nicht, im Prinzip geh ich da immer nur hin, weil die andern alle hingehn.
Aber gut...

Ebenfalls am Mittwoch kamen neue Radln. Die brachten mir nachm Klettern ne kleine Nachtschicht ein.
Dafür konnt ich Donnerstag zu unsrer Jahreshauptversammlung der Bergwacht damit in den Spessart reiten. In unsrer Wache dürfen wir solche 'Grossereignisse' nicht abhalten, da ist von Orts wegen die Location noch nicht freigegeben, daher sassen wir hübsch im Grünen vor unsrer Dependeance an einem der (früheren) Skigebiete hier.
Auf der Heimfahrt hats mich dann gleich zweimal fett auf die Fresse gelegt.
Zwar nix passiert, wiedermal, zum Glück, aber das wurde nicht sofort klar, weil mir eh alles gebrannt hat von Brennessel- und Dornenkontakt, da wurds schwer zu sagen, was von was kommt.

Freitag dann gleich ne weitere, kleine Tour, ehe es am Abend zu ner gemeinsamen Übung mitm BRK ging.
Wie aus Spass Ernst werden kann.
Es war ein Grillunfall nachgestellt, eine Person durch ne Stichflamme verletzt, eine weitere ist weggesprungen und hat sich den Haxn malträtiert dabei.

Wir waren grad bei der Nachbesprechung, als eine der Mimen umkippt.
Die hat dann tatsächlich noch nen Rettungswagen in echt von innen gesehn an dem Abend.
Positiv war (neben dem Umstand, dass sie natürlich sofort super versorgt wurde), dass ich diesmal den Heimweg ohne Sturz bewältigen konnte

Samstag hatte ich an sich n bissl was vor, aber nur so halb, womit die Chancen gross waren, die Pläne zu knicken.
Hab ich dann auch.
Bissl Wäsche, bissl Basteln, in der ganzen Butze mal wieder grosszügig durchgelüftet und obwohls mir bereits aufn Senkel geht, aufs neue Bike.
Gut, ich hab ein wenig mitm Luftdruck gespielt und mich nu auf nen optimalen Wert eingepegelt, aber das Ding fährt sich weiterhin nur so halb gut.
Der Knackpunkt, den ich so ein bissl erforscht und herausgearbeitet hab, ist, dass die Gabel keinen Scheiss weit geht.
Da hättense genausogut ne Starrgabel einbauen können.
Sobald technisch wird, ein paar Holzknüppelchen oder -hindernisse im Weg liegen, wirds unbeherrschbar, was die macht und was passiert. Die springt einfach irgendwohin.
Das führt dazu, dass man nicht einfach der Blickführung nachfahren kann, sondern guckt, was am Vorderrad passiert und damit natürlich generalstabsmässig nur noch Passagier ist auf dem Hobel und nix mehr wirklich steuern kann.
Was iss das Giant doch so geil, das einfach dahin fährt, wo man higuckt, ohne dass man gross was machen muss.

Aber gut, ist halt mal so ein Lifestyle-SUV-Bike mit mehr Schein als Sein.







Wurd spätestens aufm Heimweg klar, als nach Gesamt-KM 81 ein grässliches Geräusch von der hinteren Bremsscheibe erklang, wo es die Schraube des idiotisch befestigten Ständers, die sich gelöst hatte, aber halt nicht verloren gehen konnte, weil die Bremsscheibe im Weg ist, reingeschallert hatte.
Zwar ist der Ständer dadurch nu nicht verloren gegangen wie der im Frühjahr bei diesem Focus (auch nach rund 80km...), aber halt der Ständer verreckt, die Bremsscheibe verreckt und eigentlich strenggenommen auch der Rahmen, weil die Schraube das Gewinde im Ausfallende ruiniert hat.
Reparatur eigentlich nicht möglich, da nur von innen zugänglich.
Scheint so ein eigenes Patent von Husqvarna zu sein.
Sah von Anfang an schice aus, zwei 5er Schräubchen im Abstand von 18mm, die so ein Trumm Ständer halten sollen.
Das KANN nicht funktionieren.
Hab extra geguckt, dass die wenigstens fest sind, mehr kann man da nicht tun, aber sie warens und ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so schnell lösen.
Batterieabdeckung im Unterrohr sitzt auf der einen Seite bündig, auf der andern steht sie drei Millimeter ab, man kann sie zwar reindrücken, sie springt aber so schnell wieder raus beim Fahren wie man sie reingeeselt hat, ausserdem wird sie nur von ner lächerlichen Blechlasche gehalten, die mit ner windigen Rändelschraube befestigt wird. Bin gespannt, wie lange das Patent hält, ehe die Abdeckung irgendwann weg ist...

Naja.
Heut wollte ich mit der Kollegin, die das zweite Bike bekommen hat, ne Runde radeln, nu fängts hier grad wie irre zu schütten an.
Schaumermal...
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Alt 26.07.2020, 23:12   #4616
sybenwurz
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Auha, heute war die Bilderausbeute dann doch etwas üppiger als gestern!
Den Date mit der Kollegin haben wir wegem Wetter kurzerhand auf nächsten Sonntag verschoben.
Allerdings war ich dann allein unterwegs unds hat mich heut schon wieder mit dem Drecksding hingebeutelt und ich hab jetzt deshalb angeregt, dass wir die Ausfahrt möglichst weit vorziehn, weil sonst entweder die Karre sich aufgelöst hat oder ich hin bin, wenn das so weitergeht.
Ich muss mich wohl damit abfinden, dass das irgendso ne Blenderkiste ist für Typen, die noch n bissl Zubehör, was man halt so bei den Discountern findet, dranhängen und dann asphaltierte Wirtschaftswege rauf und runterfahren ehe sie in den Biergarten oder die Eisdiele einrücken und so tun, als kämense grad vom Nordkapp runtergeradelt.
Kann mich nicht erinnern, mit dem Flyer-Trekkingbike auch nur ansatzweise so bescheuert unterwegs gewesen zu sein wie nu mit dem verkappten Landrover-Hardtail.
Würde ausm Stand mal sagen, MTB-fahren geht mit dem Flyer mit 42er Strassenreifchen besser. Die Gabel ist sicherlich nicht deutlich besser, aber halt anders genauso schlecht und damit unterm Strich doch zu gebrauchen.
Naja. Immerhin iss heut nix am Rad kaputtgegangen.
Man muss einfach auch mal mit weniger zufrieden sein...!

Nu, the Pics, Herrschaften!
Ging schon zuhause los, als ich meinen Waldfrüchtetee in die Radflasche geschüttet hab und ausm Küchenfenster guck:




Der Trail, den ich im Frühjahr mal mit 'Tor zum Spessart' betitelt hab, ist mittlerweile ganz schön zugewachsen. Bin gespannt, wie sich das übern Winter entwickelt (wenngleich ich auf die Jahreszeit jetzt nicht so wirklich scharf bin).




Nen tollen, neuen Weg hab ich entdeckt, aber ratet mal, wieso der so schön gemäht ist...;-)




Achso, ich vergass: ihr habts ja nedd so mitm Raten.
Also: da unten steht ein Jägerstandl. Bis dahin iss gemäht, danach natürlich nimmer.
Mir ists eingefallen, noch ehe ich das Ding gesehen hab, von daher hab ich eh gewonnen.
Und wie sich am Himmel schon abzuzeichnen beginnt, drohte Ungemach.
Sieht man leider nicht aufm Bild, nur rechts oben vorm Baum kann man den Regen wie aus tausend Trompeten erahnen:




Retour dann leider entlang der Autobahn. Da hatte ich zuvor schon die Martinshörner gehört, als ich dann die Zubringerstrasse zur nächstgelegenen Ausfahrt (das Autobahnbrückenbild von gestern) kreuzte und mir ne endlose Kolonne Frankfurter und Offenbacher entgegenkamen, dachte ich mir schon, warum.




Gut, dass ich daheimgeblieben bin!
An nem Rückhaltenbecken der neuen Autobahntrasse bin ich dann in ein himmlisches Tal abgebogen, weil ich da gestern ne Hinweistafel zu nem Wasserrad gesehen hatte, nicht aber das Wasserrad.
Heute dann auch dieses.




Und schwuppdiwupp, ist wieder ein Wochenende rum und fast auch ein weiterer Monat.
Kommts mir nur so vor oder rast die Zeit?
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
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