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Alt 29.05.2022, 11:31   #1
Stefan K.
Ehemals fleischistmeingemüse
 
Benutzerbild von Stefan K.
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hönnepel
Beiträge: 118
Triathlon maximal

Hej alle miteinander,

nachdem ich mich abermals vorgestellt habe, überlegte ich mir folgendes...
Ich eröffne dieses eine Thema, und schreibe gelegentlich ein wenig über meinen zweiten Anlauf beim Triathlon.

Bitte lasst euch vom Titel dieser Story nicht täuschen. Das Wort "maximal" bezieht sich nämlich auf meine aktuelle Startsituation und nicht auf Umfänge oder Distanzen.

Nee, nee. Vielmehr beschreibt sie meinen persönlichen körperlichen Zustand und die Gegebenheiten, welche mir zur Verfügung stehen.... und die sind nämlich maximal suboptimal

Wie man aus meiner zweiten Vorstellung erfahren kann, bin ich 42 Jahre alt, 120 kg schwer, hab 12 Jahre keinen Sport mehr gemacht und wohne in Schweden so ziemlich am Ars... der Welt.

Ist für den Triathlon also erstmal "maximal" fatal.

Glücklicherweise finden sich auch ein paar Gegebenheiten die "maximal" optimal sind, auch wenn ich mir diese teilweise selbst "maximaler" einreden muss als sie wahrscheinlich tatsächlich sind

Also, zuersteinmal bin ich deutlich entspannter, geduldiger und reflektierender geworden was das Erreichen von Zielen anbelangt.

Auch das ganze jugendhafte Testo gepose hab ich glaub ich weitgehend abgelegt.
Ausserdem scheint mein Durchhaltevermögen auf mentaler Ebene ungebrochen zu sein.

Resultierend aus diesen Pro und Contras würde ich mal schlussfolgern, ich bin so ziemlich "Pari" und starte einfach all dessen unbeachtet nochmal bei 0.

Bis zu welchem Ausmaß mich dieser Weg führt, lass ich mir noch offen um mich nicht unnötig selbst zu stressen und ggbfls. zu enttäuschen.
Selbstverständlich hat jeder auf seinem Weg auch Träume, die hab ich auch, aber es bleiben zuersteinmal halt noch Träume.

Kurz noch zu meinen Trainingsbedingungen.....

Schwimmen:

Ich wohne direkt Garten an See, von daher dürfte es in diesem Bereich keine Ausreden geben. Auch wenn ich hier in Schweden deutlich schneller zu nem Neopren greifen muss als in Deutschland.


Radfahren:

Da ich mich aktuell für mein RR noch ein wenig zu "maximal" fühle, werde ich mich vorerst mit meinem abgespecktem Treckingrad begnügen.
Mal ganz davon abgesehen, dass das Motto "Carbon statt Kondition" wenig Fortschritt bringt, sieht es meiner Meinung nach auch "maximal" überproportional aus, wenn man mit über 100 kg bei 1,84m auf nem RR strampelt.

Laufen:

Beste Voraussetzungen was die Laufstrecken anbelangt. Ganz Schweden besteht aus unendlichen Kilometern herrlichster Natur. Waldwege, Schotter, Splitt und Asphalt. Es ist alles dabei.
Lediglich das nicht zu verachtende Problem der richtigen Schuhauswahl ist ein Problem.
Wer Schweden kennt, der weiss dass sich nicht an jeder Ecke die passenden Geschäfte finden wie in Deutschland. Im Gegenteil, ich müsste wahrscheinlich bis in eine der 3 großen Städte reisen um an eine Laufanalyse zu kommen.
Da ich anfänglich den Schwerpunkt aus das Schwimmen und Radfahren und Gym legen möchte um meine Gelenke zu schonen, bin ich für die vorerst geplanten geringen Laufumfänge, das Risiko eingegangen. Mir einen Laufschuh im Internet bestellt zu haben, welcher nach Test- und Herstellerangaben für "maximale" Läufer
geeignet ist. Sobald ich das nächste mal in Deutschland oder Stockholm bin, werde ich selbstverständlich eine Laufbandanalyse machen lassen.

Stabi:

Anmeldung im lokalen Gym izda. Nicht zu vergleichen mit DE Standard, aber das Notwendige ist votr Ort.


So, das soll es ersteinmal gewesen sein. Ich möchte lediglich noch ergänzen, dass auch wenn ich meine Geschichte hier mit einem gewissen Augenzwinkern runterschreibe. Ich die ganze Sache durchaus ernst nehme und trotz allen Widrigkeiten und Umständen "maximal" fokussiert und diszipliniert an die Sache ran möchte.

Ich nehme michdabei lediglich selbst nicht mehr "maximal" so Ernst wie vielleicht früher.


Euch allen noch einen schönen Sonntag. Auf mich warten 16 kg Stahl darauf misshandelt zu werden .

Grüße aus Schweden.
Stefan K. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2022, 12:08   #2
happytrain
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.05.2021
Beiträge: 164
1. Ziel: …

…. Gewicht machen und nicht nur mit Training.
happytrain ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2022, 18:28   #3
TikiTaki
Szenekenner
 
Benutzerbild von TikiTaki
 
Registriert seit: 10.07.2019
Beiträge: 139
Guten Start
TikiTaki ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2022, 18:55   #4
Oscar0508
Szenekenner
 
Benutzerbild von Oscar0508
 
Registriert seit: 30.07.2012
Beiträge: 1.022
1. Scheiß auf die Optik, geh aufs Rennrad.
2. Hoka Bondi Schuhe kaufen
3. Wenig Intensität, mehr Quantität.
4. Hab Spaß beim Schwitzen.
__________________
www.spendenmarathons.de
Oscar0508 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2022, 20:22   #5
Stefan K.
Ehemals fleischistmeingemüse
 
Benutzerbild von Stefan K.
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hönnepel
Beiträge: 118
Der Anfang ist gemacht.....

Zuerst einmal.... ich bin sehr zufrieden.
Trotz meiner körperlichen Metamorphose in die negative Richtung, scheine ich mir ein Mindestmaß an Sportlichkeit bewahrt zu haben.

Laufen:
Die ersten zwei Wochen bin ich erstmal nur stramm und schnell gegangen. Immer zwischen 5-6 km 4xWoche.
Ab dann in gleicher Anzahl langsame "Läufe" von 3,5km.
Nach 4 Wochen den das erste mal 5km im sehr langsamen Tempo.
Ich denke diesen Umfang werde ich beim Laufen erstmal beibehalten.

Rad:
1xWoche 40km hügelige Strecke teilweise Asphalt, teilweise Splitt.
Aufgrund der Straßenverältnisse mit einem Trekkingrad.
1xWoche 20km Asphalt
Da ich mein Rennrad nun aus Deutschland wwieder habe, werde ich die Umfänge auf etwa 3xWoche ca.30km steigern.

Schwimmen:
Blieb bisher noch auf der Strecke. Mein Garten grenzt zwar direkt an einen großen See, jedoch ist die Wassertemperatur erst jetzt im akzeptablen Bereich. In einen Neo will und passe ich zurzeit noch nicht.


Trotz meiner langen Pause und der Gewichtszunahme, fühl ich mich bei den Anfängen super.
Hab völlig vergessen gehabt, wie gut es sich anfühlt sich körperlich zu fordern und aktiv zu sein.

Gerade das Laufen war immer meine Lieblingsdisziplin und ich genieße den Trance ähnlichen Zustand und die Gedanken mit mir selbst.

Ich werde jetzt das Schwimmen mit einbauen und dann Schritt für Schritt gucken bis wohin mich meine Beine tragen....
Stefan K. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2022, 21:47   #6
Siebenschwein
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.06.2019
Ort: Zürič
Beiträge: 1.019
Klasse- ich mag den entspannten und unaufgeregten Einstieg. Das Wichtigste ist doch, dass es Dir Spass macht. Und das scheint der Fall zu sein.
Von mir volle Punktzahl soweit.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Siebenschwein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2022, 00:58   #7
JENS-KLEVE
Szenekenner
 
Benutzerbild von JENS-KLEVE
 
Registriert seit: 15.10.2009
Ort: KLEVE
Beiträge: 5.514
Zitat:
Zitat von Siebenschwein Beitrag anzeigen
Klasse- ich mag den entspannten und unaufgeregten Einstieg. Das Wichtigste ist doch, dass es Dir Spass macht. Und das scheint der Fall zu sein.
Von mir volle Punktzahl soweit.
Volle Zustimmung. Ich würde als Nächstes das Radfahren etwas ausbauen und beim Aufenthalt einfach so weitermachen.
__________________
OUTING: Ich trage Finisher-Shirts beim Training, auf der Arbeit, in der Disco, auf Pasta-Partys, im Urlaub und beim Einkaufen
JENS-KLEVE ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2022, 10:28   #8
Stefan K.
Ehemals fleischistmeingemüse
 
Benutzerbild von Stefan K.
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hönnepel
Beiträge: 118
Hoka one one Bondi 7

Hej Zusammen,

nachdem ich mir vor ca. 1 Woche den Bondi 7 von Hoka
teuer erkauft habe, möchte ich ein paar Zeilen über meine ersten Eindrücke
schreiben (teuer erkauft weil, der Schuh selbst schon kein Schnäppchen war und ich dafür 200 km fahren musste. Hier in Schweden liegt der Dieselpreis um die 2.60€).

Mein grundsätzliches Statement. Volle Zufriedenheit!

Die Begründung liegt nicht nur in der Stabilität die mir der Schuh vermittelt und das nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf unebenen Laufstrecken.
Nein, in erster Linie ist es die deutlich spürbare Dämpfung, welche einem "noch" zu schweren Läufer dabei hilft, die Beanspruchung so gut es geht zu reduzieren.

Man sinkt förmlich bei jedem Schritt ein Stück in den Schuh ein und läuft wie auf kleinen Federn.
Dabei fühlt er sich sehr bequem an und vermittelt eine gutes Sicherheitsgefühl beim Laufen.

Für normalgewichtige und erfahrene Läufer ist der Schuh meiner Meinung eher
wenig geeignet.
Zu schwer und die starke Federung wird einiges an Schnelligkeit und Kraft schlucken und absorbieren.

Für Einsteiger und schwere Läufer ist er aus meiner Sicht bisher sehr zu empfehlen.

Über die Haltbarkeit werde ich nach 500 km berichten.

Viele Grüße.
Stefan K. ist gerade online   Mit Zitat antworten
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