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Alt 12.04.2021, 22:06   #22081
keko#
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Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 13.421
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
...
Jede Reduzierung zwischenmenschlicher haushaltsfremder Kontakte hilft bei der Infekteindämmung und Aufgabe der Politik ist es letztlich zu entscheiden, welche Kontakte man ( mit Schutzkonzepten) überhaupt noch zulässt, weil sie gesellschaftlich relevant sind wie z.B. Kontakte im Bildungssystem, im Gesundheitssystem und im Arbeitsleben und auf welche Kontakte man vorübergehend zur Pandemiebekämpfung verzichten kann, ohne dass die Gesellschaft allzu sehr Schaden nimmt....
Das ist sicher korrekt, aber wir tun doch schon einiges. Der erste Lockdown ist ein Jahr her. Seit November haben wir in manchen Bereichen Dauerbeschränkungen.
Ich möchte keinesfalls jammern, aber viel mehr Puffer bzgl Kontakten habe ich nicht mehr. Und ich kenne viele Menschen aus meiner Umgebung, die das ähnlich sehen.
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2021, 22:12   #22082
LidlRacer
Szenekenner
 
Benutzerbild von LidlRacer
 
Registriert seit: 01.02.2008
Beiträge: 15.557
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Das ist sicher korrekt, aber wir tun doch schon einiges. Der erste Lockdown ist ein Jahr her. Seit November haben wir in manchen Bereichen Dauerbeschränkungen.
Ich möchte keinesfalls jammern, aber viel mehr Puffer bzgl Kontakten habe ich nicht mehr. Und ich kenne viele Menschen aus meiner Umgebung, die das ähnlich sehen.
Aber es ist doch offensichtlich, dass unser aktueller Lockdown viel schwächer ist als der vor einem Jahr. Es ist völlig absurd, zu erwarten, dass wir so ein wesentlich infektiöseres Virus unter Kontrolle bringen können, auch wenn wir jetzt ein paar Impfungen und bessere Masken haben.

Auch wenn Du vielleicht nicht mehr viel reduzieren kannst, so können es mit Sicherheit viele andere.

"Einiges" beeindruckt das Virus nicht.
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LidlRacer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2021, 22:19   #22083
keko#
Szenekenner
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 13.421
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Aber es ist doch offensichtlich, dass unser aktueller Lockdown viel schwächer ist als der vor einem Jahr. Es ist völlig absurd, zu erwarten, dass wir so ein wesentlich infektiöseres Virus unter Kontrolle bringen können, auch wenn wir jetzt ein paar Impfungen und bessere Masken haben.

Auch wenn Du vielleicht nicht mehr viel reduzieren kannst, so können es mit Sicherheit viele andere.

"Einiges" beeindruckt das Virus nicht.
Ich verstehe das natürlich alles was du sagen willst, es ist absolut nachvollziehbar


Aber man kann halt auch nicht 12+ Monate verschieden Lockdowns machen und sich dann wundern, wenn viele Menschen irgendwann nicht mehr mitziehen oder zumindest die Motivation nachlässt. Das muss man mMn einfach mit beachten.
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2021, 22:45   #22084
LidlRacer
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Registriert seit: 01.02.2008
Beiträge: 15.557
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Ich verstehe das natürlich alles was du sagen willst, es ist absolut nachvollziehbar


Aber man kann halt auch nicht 12+ Monate verschieden Lockdowns machen und sich dann wundern, wenn viele Menschen irgendwann nicht mehr mitziehen oder zumindest die Motivation nachlässt. Das muss man mMn einfach mit beachten.
Ich bin ja auch kein Fan von Dauer-Lockdowns.
Man muss es halt einmal richtig machen, statt ewig halbrichtig. Dazu könnte man Leute fragen, die sich damit auskennen:

Melanie Brinkmann, Clemens Fuest u.a.:
Corona-Maßnahmen
Genug gewartet – fünf Schritte aus der Pandemie
Einfallslos, apathisch und mit faulen Kompromissen ist Deutschland in die dritte Corona-Welle gesteuert. Was nun sinnvoll ist und wie das Testen wirklich helfen kann.
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LidlRacer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2021, 05:18   #22085
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 19.098
Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Menschen nur dann mehrmals pro Woche testen lassen oder selbst testen, wenn sie unmittelbare persönliche Vorteile davon haben.

Grobes Beispiel: Wer an seinen Arbeitsplatz will, muss sich 2x pro Woche testen lassen und das Ergebnis dokumentieren, ansonsten geht’s ins Homeoffice.

Wir brauchen eine Lösung, wie sich der vorgenommene Test dokumentieren lässt. Ich habe da selber keine Idee, da sollen schlauere Leute etwas vorschlagen. An freiwillige Tests zugunsten der abstrakten Volksgesundheit glaube ich nicht.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2021, 06:35   #22086
Trimichi
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Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 5.359
In der fünften Klasse an einem bayrischen Gymnasium lernen die Schüler im Biologieunterricht was eine Tröpfcheninfektion ist (und natürlich auch, wie man sich vor jemanden, der Grippeviren verbreitet, einer sog. Virenschleuder im Falle des Niesens, schützt) und - by the way - dass ein Virus kein Bakterium ist. Im Biologieunterricht. Fünfte Klasse.

Was heißt das denn nun wirklich? Die Wissenschaft hat nun dafür den Namen Aerosolforschung erfunden. Ich sehe nun zwei Ergebnisse der Aerosolforschung hellseherisch ganz klar voraus:

1. Wer niest soll ein Taschentuch verwenden (Masken wären damit eigentlich überflüssig, daher kommt die Taschentuchpflicht, auch als "Händipflicht" bekannt).

2. Nachdem Klo und vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen (es handelt sich hierbei um eine hellseherische Eingebung, wie diese mit der Aerosolforschung zusammenhängt kann ich daher nicht sagen)


So weis ich, wie einst Sokrates, dass ich nichts weis. Diese Erkenntnis vom Nichtwissen kann ich alle Forist*innen (Triathlot*innen) wärmstens ans Herz legen für den kommenden Sommer.

Dummstellen hilft? Ganz sicher. Wenn man sich dummstellt, freuen sich die Mitmenschen, die dann wie unsere Vorbilder aus dem Fernsehen gerne die Coronaregeln erklären. Und ich freue mich dann, dass ich einen Dummen gefunden habe, der auf mich und mein Dummstellen hereingefallen ist. Man macht da tolle Erfahrungen. Werde ich auf meine Dummheit angesprochen, sage ich meistens, dass keine Informationspflicht herrscht, was aber nichts hilft, aber den Wunsch des Erklärens der Regeln ganz stark verstärkt, so dass ich dann damit nachlegen kann just aus Amerika zurückgekommen zu sein und es dort ganz anders ist, um zugleich die sorgenvolle Frage anzufügen, ob wir hier denn wirklich Katastrophenalarm haben? Das hilft, den "Lehrer", die "Lehrerin" oder den "Lehrenden" etwas den Schwung beim Dozieren der Regeln zu nehmen, da ja bekannt ist, dass der Amerikaner besonders dumm ist. So erzielt man auch nicht nur einen Vergleich, und erzeugt Verständnis, insofern, dass der, die oder das Dozierende Verständnis für den Mechanismus gewinnt, ein meist unbewusst und daher automatisch ablaufender Prozess, sondern auch die Erkenntnis beim Lehrenden, dass Dummheit (hier: die des Amerikaners) wohl abfärben muss.

Wer ist dumm? Und falls ja, im Vergleich zu wem? Im Vergleich zu den schlauen Köpfen aus Politik und Wissenschaft?

Wenn es jemand richten kann, dann der Markus. Markus, Herr Dr. Söder, kommt aus Bayern, hat bayrisches Abitur und weis daher - im Gegensatz zu vielen anderen aus Politik, Wissenschaft und Medien - was eine Tröpfcheninfektion ist.

Vote for Markus, if!


Geändert von Trimichi (13.04.2021 um 07:09 Uhr).
Trimichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2021, 06:42   #22087
noam
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Ort: Ostfriesland
Beiträge: 4.253
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Menschen nur dann mehrmals pro Woche testen lassen oder selbst testen, wenn sie unmittelbare persönliche Vorteile davon haben.
Liegt für mich zu einem großen Teil daran, dass man suggeriert, wer sich infiziere, habe grob fahrlässig gehandelt und damit das Töten anderer durch Weitergabe der Infektion billigend in Kauf genommen.

Ich erinnere an die undifferenzierte Stigmatisierung der Rodler, Winterausflügler oder auch Urlauber.
__________________
Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
noam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2021, 06:54   #22088
Shangri-La
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Benutzerbild von Shangri-La
 
Registriert seit: 18.04.2009
Ort: Back in Town ;-)
Beiträge: 1.346
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Menschen nur dann mehrmals pro Woche testen lassen oder selbst testen, wenn sie unmittelbare persönliche Vorteile davon haben.

Grobes Beispiel: Wer an seinen Arbeitsplatz will, muss sich 2x pro Woche testen lassen und das Ergebnis dokumentieren, ansonsten geht’s ins Homeoffice.

Wir brauchen eine Lösung, wie sich der vorgenommene Test dokumentieren lässt. Ich habe da selber keine Idee, da sollen schlauere Leute etwas vorschlagen. An freiwillige Tests zugunsten der abstrakten Volksgesundheit glaube ich nicht.
Bei mir am Standort wird jetzt ein Schnelltest pro Woche für die angeboten die im Büro sind. Meine Firma hat jetzt zusätzlich Schnelltests für den privaten gebrauch bestellt. Wer ins Büro kommt, sollte an Tagen an denen kein Test im Büro angeboten wird vorher einen Schnelltest machen.
Geht alles nur auf freiwilliger Basis, aber ich gehe schon davon aus, dass sich dier größte Teil der Kollegen daran hält.

Was etwas kurios ist, ist, dass wir 2 „Firmen“ an einem Standort sind, und es so nur für den einen Teil gehandhabt wird. Die kleinere Firma war hier schneller in der Entscheidung das auszuweiten.

Ich schau mir das jetzt mal an. Ich selber bin zumeist von Mo-Do im Büro. Größere Kontakte gibt es da nicht und MNS ist natürlich Pflicht. Wir hatten bisher noch keinen einzigen Fall, dass jemand mit Corona im Büro war. Wir schicken aber auch wirklich jeden, der im privaten irgendeinen Kontakt zu einem Corona positiven hatte - oder sogar nur Kontaktperson 2. Grades ist - für 2 Wochen ins Homeoffice, auch wenn derjenige vom Gesundheitsamt keine Quarantäne verordnet bekommen hat.
Shangri-La ist offline   Mit Zitat antworten
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