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Alt 30.06.2022, 18:28   #1
Misko
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 07.10.2021
Beiträge: 47
Tips für bessere Wasserlage

Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mir eine Videoanalyse geleistet.
Baustelle ist ganz klar die Wasserlage

- viel zu viel Beinstrampeln, deswegen habe ich mit Strecke Probleme
- Hauptproblem kommt vom Kopf, ich soll viel mehr nach unten schauen und seitlich Einatmen

Mit Pullboy habe ich das nun einige km geübt

Ist das wirklich die einige Ursache für eine schlechte Wasserlage?
Kopf hab ich gemerkt, macht sehr viel aus. Soll ich mehr Stabi Übung machen? Bin heute 5 mal 400m mit Pullboy schön aufrecht gekrault, dann ohne und die Beine sinken ab.

Was hat bei euch geholfen?
Misko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2022, 18:39   #2
schnodo
Szenekenner
 
Benutzerbild von schnodo
 
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 8.788
Was viele Leute nicht auf dem Schirm haben, was aber nicht nur aus meiner Sicht ein wichtiger Faktor ist: Die Atmung.

Wenn Du Zeit und Lust hast, schau Dir mal die verlinkten Stellen an.

Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
Ich sage Dir aber gerne, was bei mir gut geklappt hat: Nach einigem Ausprobieren habe ich für mich festgestellt, dass ein schneller, teilweiser Luftaustausch für mich am besten funktioniert. Ich habe vor einem Jahr über diese sogenannte "Foundational Breathing Method" geschrieben. Im Thread "Beinarbeit", bei dem auch das Thema Atmung zur Sprache kam, bin ich auf ein paar Detailfragen dazu eingegangen.
__________________
🏊 Mein Kraul-Armzug-Video: EnglishEspañolDeutsch 🏊
schnodo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2022, 18:50   #3
Foxi
Szenekenner
 
Benutzerbild von Foxi
 
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Somewhere below the rainbow
Beiträge: 1.551
Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
Was viele Leute nicht auf dem Schirm haben, was aber nicht nur aus meiner Sicht ein wichtiger Faktor ist: Die Atmung.

Wenn Du Zeit und Lust hast, schau Dir mal die verlinkten Stellen an.
Beim Schwimmen nicht verzagen - schnodo fragen!
__________________
"Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft, zu inspirieren. Er hat die Kraft, Menschen zu vereinen, wie es sonst nur weniges kann. Sport kann Hoffnung erwecken, wo vorher nur Verzweiflung war." (Nelson Mandela)
Foxi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2022, 19:25   #4
NBer
Szenekenner
 
Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 6.612
Zitat:
Zitat von Misko Beitrag anzeigen
.....Kopf hab ich gemerkt, macht sehr viel aus....
Meiner Erfahrung nach gehen tatsächlich ein Großteil der Probleme auf Probleme mit der Kopfhaltung bzw der Kopfbewegung beim Atmen zurück. Ohne Video kann man allerdings nicht sagen, was genau bei dir das Problem ist. Aber Kopf ist immer ein guter Kandidat.
NBer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2022, 19:35   #5
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 7.785
Mir fällt ein … Reihenfolge beliebig ….

Kopfposition (über den gesamten Zyklus)
Körperspannung
Atemzeitpunkt
Falsche Atemtechnik/Zu früh Luft ausatmen
mangelnde Hüftstreckung
schlechter Beinschlag
Mobilitätseimschränkungen Schulter und/oder Hüfte

Helmut S ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2022, 20:07   #6
noam
Szenekenner
 
Benutzerbild von noam
 
Registriert seit: 04.04.2010
Ort: Ostfriesland
Beiträge: 4.653
Zitat:
Zitat von Misko Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mir eine Videoanalyse geleistet.
Baustelle ist ganz klar die Wasserlage

- viel zu viel Beinstrampeln, deswegen habe ich mit Strecke Probleme
- Hauptproblem kommt vom Kopf, ich soll viel mehr nach unten schauen und seitlich Einatmen

Mit Pullboy habe ich das nun einige km geübt

Ist das wirklich die einige Ursache für eine schlechte Wasserlage?
Kopf hab ich gemerkt, macht sehr viel aus. Soll ich mehr Stabi Übung machen? Bin heute 5 mal 400m mit Pullboy schön aufrecht gekrault, dann ohne und die Beine sinken ab.

Was hat bei euch geholfen?
Wenn du schon so viel Aufwand für eine Analyse betreibst, solltest du auch auf den Analysten vertrauen.

Augen nach vorn, bedeutet Hals überstreckt, Wirbelsäule im Hohlkreuz und absinkende Beine. Dies macht man sich beim Flossenschwimmen oder Wasserballkraul zu nutze und kompensiert die gewollt schlechtere Wasserlage über starken Beinschlag.

Wir wollen ja versuchen möglichst effizient voran zu kommen, dafür sollte dein ganzer Körper an der Wasserlinie schweben.Dazu den Kopf möglichst so aufs Wasser legen, dass du peripher nach vorn sehen kannst. Du kannst ja beim gestreckten gleiten nach dem Abstoßen man Herumprobieren von Kinn auf der Brust bis Kopf im Nacken, bei welcher Halsüberstreckung deine Beine beginnen zu sinken und hier den Sweetspot für dich suchen.

Beim Atmen wirklich darauf achten nur zur Seite zu atmen und hierbei die Rotation so gering wie eben nötig gut halten. Richtig ist es wenn du mit halben Mund im Wellental deiner Bugwelle einatmest. Und immer ins Wasser ausatmen.
__________________
Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard

Geändert von noam (30.06.2022 um 22:04 Uhr).
noam ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2022, 09:17   #7
Helios
Szenekenner
 
Registriert seit: 16.09.2015
Beiträge: 2.179
Zitat:
Zitat von Misko Beitrag anzeigen
...........
Was hat bei euch geholfen?
die letzten 2 Jahre hab ich mich im Dorfweiher verschlechtert, weil ich im Trüben nicht kapiert habe, was falsch läuft.

Aufgefallen ist mir das sofort, weil ich Züge zähle und gleich klar war, dass die Zuglänge kürzer, anstatt länger wird - Ursache unbekannt, weil ich mich darüber aufrege fängt das Herz direkt im Vorhof zum Flimmern an, pumpt nicht mehr ausreichend und die Session ist nach nicht mal 3 Minuten beendet (im Dorfweiher) - zum Abfrischen hat es getaugt.

Heuer im Meer war wieder alles paletti - mit Sicht Unterwasser ist das eine ganz andere Sache.

Wie mein Körper besser im Wasser liegt hat mir eine Lange Auftriebshose aus Neo gezeigt (=> aha - so fühlt sich also Bergab Schwimmen an) - kontraproduktiv ist ein shorty, der "vorne" hochhebt, sodass die Beine wieder sinken.

Kurzflossen im 2er Beinschlag eingesetzt heben die Beine an, in diesem Modus wird kein Wert auf die Vortriebskomponente der Flossen gelegt (niemals wühlen) - sie sollen hinten nur heben, bzw. das Absinken verhindern, vergleichbar mit einer langen Auftriebshose.

Damit das Heben des Körpers funtioniert, sollte man einen "geschmeidigen" Körper, der gleichzeitig stocksteif ist, haben - weil sonst die Kraftübertragung in Schlingerbewegungen und Herumschlängeln verpufft.
(Ein zu schlaff aufgeblasenes Schlauchboot lässt auch kaum Kraftübertragung vom Motor zu, eher sauft man mit so einem Ding ab)

Die Pilates-Leute geben mit ihrem Powerhouse-Ansatz eine gute Richtung für das Landtraining vor, ebenso ist Schlingentraining eine gute Ergänzung (Unterarmstütz und die Füße gestreckt in die Schlinge 30sec halten/30 sec Pause => solange wie es geht, bzw. Wadenkrämpfe auftreten).

Im Wasser mit Kurzflossen und Schnorchel Zeit lassen, von oben nach unten überprüfen was jedes Körperteil macht und ob es so sein soll - wenn der Strand vorbei zischt, dann wird es vermutlich an der Strömung liegen.
In so einer Bucht dann nie mehr ohne Kurzflossen ins Wasser - sie dienen der Sicherheit - sollte die Strömung einen raussaugen, kann man entspannter aus ihr flüchten.
Mit Kurzflossen und Schnorchel brauch ich so 8 bis 12 Züge um auf "Reisegeschwindigkeit" zu kommen - komm ich da gleich ins Huddeln und fang das Herumfuchteln an, kann ich es gleich wieder sein lassen, weil dann die Pumpe den "Tilt"- Alarm ausgibt.
Müsste ich jetzt gegen hängende Beine und Hüfte ankämpfen und durch Wühlen der Arme versuchen den Kadaver gerade aus der Suppe zu ziehen - der Tilt-Schalter würde nicht mehr ausgehen.

Die popeligen Gleitübungen für Anfänger, wie von TI, sind da ganz hilfreich.
Helios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2022, 09:40   #8
noam
Szenekenner
 
Benutzerbild von noam
 
Registriert seit: 04.04.2010
Ort: Ostfriesland
Beiträge: 4.653
Zitat:
Zitat von Helios Beitrag anzeigen
...
Du kompensierst also deine Schwächen mit Hilfsmitteln um ein Gefühl zu bekommen, was du ohne nicht hast. Lernst dabei aber eigentlich gar nichts, außer dass es mit Hilfsmitteln leichter ist. Kann man machen, bringt nur nix.

Sicht ist bei Problemen mit der Wasserlage völlig irrelevant und wird eigentlich erst dann zum Faktor, wenn es um Orientierung und gerade aus Sxhwimmen geht.

Wasserlage, Wasserlage, Wasserlage, dann Technik aus Zug und Druckphase, dann Technik Überwasserphase und dann kommt die Geschwindigkeit von ganz allein.

Alles an Landtraining und Krafttraining ist verschwendete Zeit und sollte lieber in Wasserzeit investiert werden.

Auch ist es erheblich leichter eine gute Texhnik im beruhigten Becken zu erlernen und diese dann auf verschiedene Bedingungen im Freiwasser anzupassen als im Freiwasser, insbesondere im Meer mit Brandung Wellen und Strömung zu erlernen.
__________________
Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
noam ist gerade online   Mit Zitat antworten
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