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Alt 18.06.2018, 23:18   #9
triathlonnovice
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Registriert seit: 24.12.2013
Beiträge: 796
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Das kann man nicht so generell sagen. Bis zur 1. Langdistanz bin ich immer Brust geschwommen, auch im Neo und ohne Beine oder sonstwas kaputt zu machen.
Aber anscheinend habe ich da andere Voraussetzungen als Oetsch - mir fiel Brust immer leicht.
Kann ich nur bestätigen. Brust ohne Neo ist wie Brust mit Neo. Da sollte es eigentlich keine Probs geben. Auch die Beine macht man sich damit nicht kaputt. Das Problem liegt wohl eher im Trainingsumfang und er Wahl des Tempos.

@Oetsch

Mach einfach noch so viele Schwimmeinheiten wie möglich. In 2 Wochen wird sich dein Kraulen nicht entscheidend verbessern können. Deshalb würde ich es im Wettkampf auch gar nicht einsetzen. Allenfalls die ersten 50m, oder mal zum überholen. Gerade für einen schlechten Schwimmer ist es wichtig so kurz und so entspannt wie möglich zu schwimmen. Also Fokus klar auf Brust.
triathlonnovice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2018, 06:47   #10
tridinski
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Benutzerbild von tridinski
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: WildWildWetterau
Beiträge: 1.484
Zitat:
Zitat von triathlonnovice Beitrag anzeigen
... Das Problem liegt wohl eher im Trainingsumfang und er Wahl des Tempos.
ich bin jetzt seit 15 Jahren bei Triathlons unterwegs auf allen Streckenlängen, aber wenn ich das Schwimmen deutlich zu schnell beginne, also vom Start weg gleich an die Höchstgeschwindigkeit gehe, dann kann ich mir damit immer noch das ganze Rennen ruinieren, obwohl ich ein ganz ordentlicher Schwimmer bin und normalerweise locker im ersten Drittel aus dem Wasser komme. Was insgesamt am besten klappt ist Einschwimmen und Landerwärmung (also Armekreisen, Schulterrollen, vielleicht auch ein paar Meter laufen) damit Kreislauf und Armmuskulatur auf Betriebstemperatur sind, dann betont LOCKER in den Wettkampf starten und erst wenn nach ein paar hundert Metern der Rhythmus passt anfangen Gas zu geben. Dazu ist es natürlich ggf. hilfreich beim Massenstart etwas weiter hinten zu starten um nicht von den anderen gestört zu werden.

Wenn du dich auf der angepeilten olympischen Distanz nach 3-400 Metern wohl fühlst bei lockerem Kraulen und deinen Rhythmus gefunden hast, wirds vermutlich ein besserer Wettkampf als wenn du ab diesem Zeitpunkt schon mit Problemen zu kämpfen hast, die du dann das ganze Rennen über nicht mehr richtig loswirst. Ein paar Meter Brust zwischendrin ist kein Problem, aber mit lockerem Kraul bist du mindestens genauso schnell und sparst Beinkraft für die folgenden Disziplinen.
__________________
Gruesse

Tri-K
__________________

slow is smooth and smooth is fast
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Alt 19.06.2018, 07:46   #11
elme
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Beiträge: 242
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Das kann man nicht so generell sagen. Bis zur 1. Langdistanz bin ich immer Brust geschwommen, auch im Neo und ohne Beine oder sonstwas kaputt zu machen.
Aber anscheinend habe ich da andere Voraussetzungen als Oetsch - mir fiel Brust immer leicht.
oh das ist interressant, das es noch so Exemplare wie mich gibt
Ich fühle mich beim Brust auch sau Wohl und habe bis jetzt auch nie das Gefühl gehabt das die Beine da müde werde. Bin nachher immer noch schneller gelaufen wie gedacht Muss aber zugeben das ich bis jetzt nur 2 Sprints gemacht habe. Mit längere Strecken habe ich keine Erfahrung.

Jedenfalls waren am Sonntag auf der OD in Erding sicher 20-30 Brustsschwimmer unterwegs.
elme ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2018, 08:46   #12
Körbel
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Registriert seit: 19.01.2018
Beiträge: 1.399
Zitat:
Zitat von tridinski Beitrag anzeigen
ich bin jetzt seit 15 Jahren bei Triathlons unterwegs auf allen Streckenlängen, aber wenn ich das Schwimmen deutlich zu schnell beginne, also vom Start weg gleich an die Höchstgeschwindigkeit gehe, dann kann ich mir damit immer noch das ganze Rennen ruinieren, obwohl ich ein ganz ordentlicher Schwimmer bin und normalerweise locker im ersten Drittel aus dem Wasser komme.
Genau dafür gibts aber auch recht gute Schwimmpläne. Wenn man das in der heissen Phase trainiert, bringt das auch wrklich was.
Schnelles anschwimmen und dann in seine Renngeschwindigkeit kommen,
kann man sich ganz gut antrainieren.
__________________
Meine Definition von einem perfekten Tag:
Keine Termine und leicht einen sitzen!
Körbel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2018, 10:45   #13
Triathlonator
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Benutzerbild von Triathlonator
 
Registriert seit: 24.07.2017
Ort: Auf dem Berg
Beiträge: 449
Zitat:
Zitat von Oetsch Beitrag anzeigen
...
1. Dauerpuls kommt durch die erste Teilnahme wegen Adrenalinspiegel. Je nach Individuum setzt sich das mit der Zeit. Am besten schwimmst du dich vorher etwas ein, um dich abzulenken und die Konzentration von deinem Kreislauf weg zu bewegen. Ich bekomme das bis heute nicht gebacken. Deshalb schwimm ich die ersten 100m meist auf Sparflamme, um keine Sauerstoffschuld zu produzieren.

2. Hau rein...die Beine sind steif, nicht verkrampft...das ist physiologisch ein Unterschied. Die Muskeln werden schon von ganz alleine warm.

3. GA1-Lauf ist beim Wettkampf eigentlich normal, zumindest bei mir und bei denen die mir Einblick in ihre Daten gewähren. Psychologisches Ding. Du denkst du wärst am Ende, kannst aber eigentlich noch viel mehr...zumindest bei SD's. Trau dich einfach, bis die Lunge brennt. Stechen in Bauchgegend...Arme hoch, lang machen, weiterlaufen, tief ausatmen. Die Atemfrequenz ist zu hoch, wahrscheinlich auch Adrenalin-/Stressbedingt. Bei "reinen" Wettkämpfen hast du im Prinzip auch = 0 Stress. Da läufst oder fährst du einfach nur, ohne großartige Zweifel oder Gedanken, ergo baust du auch kein Stress auf. Ziehen in den Waden? Zehenspitzen nach oben und weiter...das hört schon auf. Kämpft im übrigen jeder mit, von Anfänger bis Profi. Jeder geht nur individuell damit um.

46 auf 10, aber 120 für 21? Merkwürdige Diskrepanz. Lange Läufe sind gut im Training, wenn du sie in RE läufst. Allerdings ertappe ich mich auch das ein oder andere mal, wo ich es einfach nur wissen will und Gas gebe.

Planen kannst jetzt nix mehr. Geh schwimmen, in 2 Wochen auf dem Rad oder Lauf verbessern wird nicht passieren. Warum ich Recht habe? Weil du ich bist, vor 1 Jahr und im Prinzip all das zutraff was oben schon gepostet wurde.

Die Umfänge sind jedem selbst überlassen. Mehr Umfänge = bessere Fitness. Allerdings bringt es dir wirklich gar nichts, für eine Sprintdistanz, nen Halbmarathon in GA2 zu laufen. Dann schon eher in RE, oder höchstens GA1. Aber was erzähl ich...ich weiß das Motivation einem oft in die Quere kommt.

Kennst du dein Gewichtsmittel? Also der Punkt an dem Leistung abfällt, bzw. der Punkt bis zu dem du das Maximum rausholst, bevor du in der Leistung im Training nachlässt? Der ist, zumindest für mich, sehr wichtig geworden, um gescheit zu trainieren.

Ich würde die nächsten 2 Wochen so trainieren:

- morgens Auftaktläufe 5-7km in GA1 bzw. auch mal ganz locker, mit wahlweise 2 oder 3 GA2 Intervallen innerhalb der 2 Wochen
- 2-3 60 min. Einheiten auf Indoor bike um Watt zu pumpen...aber vergiss nicht die 90 Durchschnittsfrequenz
- so viel schwimmen wie geht...hauptsächlich kurze Intervalle 50, 100, 200m...versuchen auf 2:00 zu kommen. Wenn die Beine müde werden, bzw. krampfen, mit Pullbuoy die Arme und saubere Technik trainieren...kraulen, nicht Brust!
- 2 Kraft-/Stretcheinheiten pro Woche
- 2-3 Tage vorher die Einheiten verkürzen(30 min. rad, 3km lauf in GA2, schwimmen nur kurz)...letzter Tag = Materialtest und noch mal einen ganz kurzen Lauf in geplantem Wettkampftempo.
- Essen, essen, essen...wenig Fett, viel Protein und langsame KH's...3 Tage vorher Nudelpartys, wenig Fett und Proteine...2 Tage vorher viel und gut schlafen...am Wettkampftag nur Isowasser, Weißbrot und höchstens ein bisschen Butter mit Marmelade...ja keine Balla. oder schwer verdauliche Proteine. Das drückt und schlägt auf die Konzentration im Wettkampf. Da ärgerst dich nur. Vergiss Natriumchlorid während dem Wettkampf nicht, speziell bevor du anfängst zu laufen(15 min.?)! Nach Stunde 1-1,5 würde ich 100-150 KH's zu mir nehmen.

Nach dem Wettkampf kannst du dir dann noch mal Gedanken um konkrete Trainingsplanung machen. Beim schwimmen nehme ich dir was vorweg: besuche gleich ein Schwimmseminar, lass dich analysieren und nimm dann sofort an gesteuertem Training teil.
__________________
Wenn man denkt man wäre fit und macht dann seinen ersten Triathlon...

...Herz:"bist du bekloppt?"...Hirn:"quäl dich du Sau!"...Beine:"gib mir Tiernamen!"

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Geändert von Triathlonator (20.06.2018 um 10:50 Uhr).
Triathlonator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2018, 13:49   #14
Oetsch
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 65
Hallo Zusammen,

wirklich für mich sehr viele gut lesbare Tips und wie bei Triathlonator ganz besonderen Dank für die ausführliche Schilderung. Schnell ist so eine Woche rum und wenn man viel trainieren möchte bleibt noch weniger Zeit, aber etwas Abstand lässt für mich auch eine eindeutigere Meinung sich entwickeln.

1. Hoher Puls beim Schwimmen: Sicherlich bin ich die Sache recht flott (für meine Verhältnisse) angegangen, aber ich denke auch die Aufwärmphase war nicht optimal. Auf Deutsch: zu viel Gequatscht und zu wenig getan. Entsprechend von 0 auf 100 und da ging der Puls schön mit. Bin mir auch nicht 100% sicher ob die Werte stimmen, da meine Garmin keine GPS Daten aufgezeichnet hat während des Schwimmens. Der Aspekt von Triathlonator bzgl. Stress etc. kommt ganz sicher auch dazu. Insbesondere wenn man zum ersten Mal in eine Masse aus wild "paddelnden" Armen und Beinen steht
Habe bewusst jetzt mal den Brustgurt zum Freiwassertraining mitgenommen und dort ging der Puls bei angeblich 2:45/100m nicht über 130.

2. Brust oder Kraul: Hab es diese Woche 2x mal in Freiwasser geschafft und mich versucht mit Zwang zu Kraulen. Nuja, auf einer ca. 500m Runde gehen ca. 150m bis 200m wobei heute schon gefühlt mehr ging. Komplett die 1,5km zu Kraulen kann ich knicken, aber an einer möglichst guten Mischung werde ich arbeiten.
Nachdem Freiwassertraining habe ich bewusst eine Laufeinheit gekoppelt und war zwar langsam, aber die Beine waren nicht verkrampft.

3. Weiteres Training: Habe nun ja nur noch eine Woche und morgendliche Läufe vor der Arbeit sind extrem schwer für mich. Versuche noch 2 Freiwassereinheiten hinzubekommen um einfach mehr Routine und Sicherheit in das Kraulen zu bekommen. Dabei trainiere ich für mein Empfinden schon ordentlich die Schultern.
Ich habe morgen noch eine lange Radtour zugesagt und ansonsten plane ich nur kurze Radgeschichten um etwas Temporoutine zu bekommen und mich auch an die Fahrposition mit dem Triathlonaufsatz weiter zu gewöhnen.
Denke ca. 3 Laufeinheiten werde ich noch machen und dabei mit abnehmender Nähe zum Wettkämpf die Tempointervalle rausnehmen. Desweiteren schaue ich wie ich die Tips einbauen kann. Ein Indoorrad habe ich nicht zur Verfügung.

4. Danke auch für die Tips zu den "Krämpfen" und der Ernährung. Der Wettkampftag selbst war für mich immer sehr problematisch, was ich hier noch esse. Hunger ist "Käse" aber zu schwer haut mich auch um....

Thx und Grüße

P.S.:
Wie meinst Du das mit den 46 auf 10km und 120 auf 21km? Die 10km sind Wettkampf und die 21km Trainingsrunde alleine (Ampeln, Musik etc). Im Wettkampf bin ich noch keine 21km gelaufen.
Oetsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2018, 17:23   #15
Oetsch
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 65
Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Tips und Unterstützung. Die erste Kurzdistanz habe ich hinter mir und bin mit der sportlichen Leistung sehr zufrieden. Da ich keine Erfahrung bzw. ein recht mulmiges Gefühl aus dem letzten Sprinttriathlon hatte, war meine Zufriedenheitsgrenze irgendwas unter 3h.

Mit 2:54h bin ich da voll im Soll, habe mir selbst allerdings ein Bonbon/Ei wieder eingebaut und bin eine Runde mehr gelaufen (ca. 2km) da mich die GPS-Uhr verunsichert hat. Zieldistanz bei vielen auf Strava jetzt 8,8km und ich hab 11km..mmh.

Nunja, jedenfalls steht in 8 Wochen meine nächste Kurzdistanz (CTW) an.
Die Trainingspläne zum Download sind auf mehr Wochen ausgelegt, allerdings auch ohne vorherigen Triathlon. Wie sollte ich diese nun "einkürzen"?

Nicht gut, immer noch mein Schwimmen und dank Neoverbot waren es heute auch höchstens 150m Kraul. Aber die Zeit hat mich positiv überrascht. Fahrrad war extrem windig und habe ich als schwach empfunden. Laufen ok ohne die Extrarunde und da könnte ich dann auch knapp unter 5er Pace kommen wollen.

Zuerst nun jetzt aber ein paar Tage Ruhe, aber die würde ich gerne für den Trainingsplan nutzen wollen.

Kennt Ihr Beispiele wo ich mal gucken und lernen kann?

Danke und Grüße
Angehängte Grafiken
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Geändert von Oetsch (01.07.2018 um 17:38 Uhr).
Oetsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2018, 20:41   #16
TIME CHANGER
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.06.2018
Beiträge: 85
hHerzlichen Glückwunsch zum Abschluss deines ersten Wettkampfes!
Jetzt heisst es weiter machen, den Tipps der Vorposter nochmals elsen und schlüsse daraus ziehen..

Was waren dies denn für Distanzen?
__________________
Strava: https://www.strava.com/athletes/784288

Set your own Limits!
TIME CHANGER ist offline   Mit Zitat antworten
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