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Alt 20.11.2019, 10:23   #1
Hafu
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Registriert seit: 24.10.2006
Beiträge: 16.785
Solarthermie, PV (mit Einspeisung), Guerilla-PV... was baut man sich 2020 aufs Dach?

Als wir vor 12 Jahren von der zuvor jahrelangen Miete in ein eigenes Haus (BJ. 1980) gezogen sind, habe ich mir als eine der ersten Modernisierungsmaßnahmen eine 22qm-Solarthermie-Anlage aufs Dach gebaut (mit 1300l-Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung und Brauchwassererwärmung). Bereut habe ich die Investition nie und sie hat sicher dazu beigetragen, die Heizkosten über die Jahre deutlich zu reduzieren (wir lassen den Brenner id.R. nur noch von November bis Februar laufen) da wir notfalls auch noch 'nen Kachelofen haben.

Damals habe ich mich zunächst gegen Photovoltaik entschieden, da sie vor 12 Jahren bei den damaligen Modulpreisen eigentlich nur durch die übertrieben hohe, da heftig subventionierte Einspeisevergütung wirtschaftlich war.

Mittlerweile hat sich das ja durch die rapide gesunkenen Modulpreise und die stark abgeschmolzene Einspeisevergütung deutlich geändert und ich bin am überlegen, mir zusätzlich zu den aufgeständerten Kollektoren auf die restliche Dachfläche oder/- und Balkon noch Photovoltaikmodule zu montieren, zumal die Stromkosten bei uns wegen des diesbezüglichen Preisanstieges übers Jahr gesehen höher als die Heizkosten sind.

Aber was baut man sich 2020 sinnvollerweise aufs Dach?


Eine klassische größere Photovoltaikanlage mit Einspeisung des über den Eigenverbrauch produzierten Stroms ins allgemeine Netz (bei mittlerweile deutlich abgeschmolzenen Einspeiseentgelten)?

Eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher, um den Eigenverbrauch nochmal anzuheben und somit noch weniger Strom aus dem allgemeinen Netz zu zu kaufen?

Oder mehrere Guerilla-Plug-and-Play-Photovoltaikanlagen (ohne Anmeldung und ohne offizielle Einspeisung) die nur dazu dienen, den Eigenverbrauch zu senken. Diese kann man mittlerweile mit Energiemanager und zusätzlicher Batterie oder Heizstab für unseren Pufferspeicher/ Anschluss an die Solarladepumpe ja auch sinnvoll nutzen?


Nach meinen bisherigen Überlegungen/-Recherchen tendiere ich aktuell zu mehreren "500W- Balkonkraftwerken" (unterschiedlich ausgerichtet auf Vormittagssonne, Mittagssonne und Nachmittagssonne), weil diese für mich den Charme haben, dass ich sie selbst montieren kann, ich also nicht erst groß Angebote diverser Solarfachfirmen einholen und vergleichen muss, die "Investitionskosten" mit unter 1500,- € sehr überschaubar und die Amortisierung mit unter 5 Jahren auch beeindruckend niedrig ist.

Was sind eure Meinungen dazu?
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Alt 20.11.2019, 11:03   #2
Schwarzfahrer
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Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 3.994
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Oder mehrere Guerilla-Plug-and-Play-Photovoltaikanlagen (ohne Anmeldung und ohne offizielle Einspeisung) die nur dazu dienen, den Eigenverbrauch zu senken. Diese kann man mittlerweile mit Energiemanager und zusätzlicher Batterie oder Heizstab für unseren Pufferspeicher/ Anschluss an die Solarladepumpe ja auch sinnvoll nutzen?
Erste schnelle Gedanken hierzu:
Dein Pufferspeicher wird jetzt schon von der Solarthermie geladen. Bringt Dir im Sommer ein zusätzlicher Wärmeeintrag von den PV-Anlagen noch etwas (abgesehen davon, daß es auch noch Verluste beim "Verbrennen des Stroms im Heizstab" gibt)? Im Winter wird sicher jeder Zusatz nützlich sein, aber da ist der Ertrag pro Tag doch sehr überschaubar; wir haben zwar 10 kW-peak auf dem Dach, und haben auch überlegt, das Ganze im Winter für einen Pufferspeicher zu benutzen um Gas zu sparen, aber im Winter hätte der Wärmeeintrag von dieser großen Anlage nicht mehr als 10 % des Heizungsbedarfes gedeckt - die Gasersparnis hätte nie die Investition in einen Speicher gerechtfertigt (wir hätten den großen Speicher auch noch kaufen müssen; im Sommer übrigens hätten wir auch schon mehr Wärme gehabt, als für Warmwasser nötig - also wäre es Vergeudung gewesen). Wenn solche Anlagen, würde ich die in Batterien puffern soweit nicht die Grundlast tagsüber alles verbraucht (oder, wenn es soweit ist, in Wasserstoff) - ob sich eine solche Investition lohnt, werde ich für mich auch noch rechnen müssen.

Ansonsten ist immer zuerst die Frage zu stellen, was man selbst vorranging mit PV bezweckt: einfach einen Anteil regenerativen Strom der Allgemeinheit zuführen (idealistisch, optimale Wirtschaftlichkeit ist sekundär, Einspeisen), eigene Kosten langfristig zu senken (Wirtschaftlichkeit, Amortisation wird bedeutend, hoher Eigennutzungsanteil), oder gar langfristig vom öffentlichen Netz unabhängig werden (wie sichere ich 100% Verfügbarkeit geht vor Wirtschaftlichkeit) - je nach dem wird die Konfiguration unterschiedlich sein.
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Alt 20.11.2019, 11:39   #3
MattF
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Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.499
Man muss mal schauen was man überhaupt aufs Dach bekommt. Bekommst du 10 kW drauf?

Beachten sollte man dabei, dass je nach Ausrichtung des Daches, es sinnvoll sein kann die "Rückseite" auch mit z.b. 30% der Module zu bestücken, das steigert den Eigenverbrauchsanteil.

Unsere Anlage ist ziemlich genau Südwest was für den Absolutertrag gut ist aber morgens fehlt oft der Ertrag und ich muss weil der Speicher alle ist bzw. halt keine Sonne auf den Modulen Strom aus dem Netz beziehen. Da könnte man etwas otimieren, wusste ich leider vorher nicht (würde aber auch etwas teurer, da wir dann auch für die Rückseit ein Gerüst gebraucht hätten).


Die Frage selber montieren oder machen lassen:
Ich bin ja auch so ein Hobbyhandwerker und ich habe auch über so ne Guerilla Anlage nachgedacht, es aber gelassen und finde die Entscheidung jetzt auch richtig.
Der Aufbau der Anlange ist max. unkompliziert wenn das ne Firma macht. Damit hat man so gut wie keinen Aufwand. Ich würds einfach machen lassen und gut ist. Einfachster Weg und geht schnell, in 2 Tagen montiert. Und danach brummt das Ding hoffentlich 20 Jahren lang (OK evtl. muss man den Umrichter mal austauschen lassen).
Dazu sind die Guerilla Anlagen doch eher Plazebos/Peanuts*. damit kann man vielleicht 10%-20% des Stroms einsparen (insbesondere wenn man tagsüber nicht daheim ist).

Frage Speicher: In meinen Augen lohnen Speicher mittlerweile aber sie sind auch nicht nötig, im Sinne von Klimaschutz. Der Solarstrom wird ja dann von den Nachbarn mitverbraucht und das CO2 wird entsprechend eingespart. Also auch ne Anlage ohne Speicher ist super fürs Klima, einfach zu installieren, langlebig, lohnt sich, wartungsfrei.


*Wenn man den Platz auf dem Dach hat und auch vielleicht ein paar € auf dem Konto, bekommt man in meinen Augen aktuell kaum was, was mehr Ertrag abwirft als ne Solaranlage und dann eher klotzen als kleckern. Bei mir hätte das Geld auf dem Girokonto geschmort für 0% Zinsen.
Weitere Möglichkeit, wenn man das Geld nicht auf dem Konto hat und anlegen will, wäre ja auch noch, dein Dach zu vermieten und nur die Erträge einzufahren, während die Anlage vom Stromversorger z.b. betrieben wird.
Guerillaanlage sind was für Mieter in meinen Augen, dann können die auch ein klein bisschen was machen, wenn der Hausbesitzer nichts macht.

Geändert von MattF (20.11.2019 um 11:45 Uhr).
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Alt 20.11.2019, 11:44   #4
biologist
Szenekenner
 
Registriert seit: 20.11.2009
Beiträge: 156
Also rein vom regenerativen Ansatz finde ich es ne gute Sache, wenn man PV und/oder Solarthermie auf dem Dach hat. Tatsächlich ist es ja auch so, dass man bei meinem Neubau sogar einen regenerativen Anteil benötigt. Das kann dann halt entweder ne Wärmepumpe sein oder wenn man Gas hat muss halt eines der beiden genannten Optionen aufs Dach. Wir haben Fernwärme, da kommt der regenerative Anteil dadurch, dass die Fernwärme anteilig auch mit Holz gewonnen wird. In Sachen Fernwärme ist es so, dass die entnommene Wärme mit einem Wärmemengenzähler gemessen wird. Womit ich auch beim Punkt bin: Die Wärmemenge, die man für "Warmwasser" im Sommer so abnimmt, ist echt überschaubar. Bei uns (vier Personen) sind das etwa 150 kWh pro Monat. Gehen wir mal großzügig davon aus, dass die Heizung ein halbes Jahr nicht gebraucht wird, dann sind das 900 kWh oder ca. 90 qbm Gas oder 90 l Öl (Wirkungsgrad jetzt mal unberücksichtigt). Gut, da kommen noch Erträge in der Übergangszeit hinzu. Da weiß ich nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns im Neubau kann es nachts auch auf 5 Grad oder so runtergehen; so lange tagsüber die Sonne scheint, kommen genügend solare Erträge rein.

Ein Freund von mir heizt mit Holzpellets; da ist es halt so, dass das Ganze trotzdem total Sinn macht, da sich ein Feuerchen im Ofen nicht wirklich gut modulieren lässt. So kann er die Heizung im Sommer halt komplett ausgeschaltet haben und braucht sie auch in der Übergangszeit eher selten.

Von daher: Ich denke, dass man PV universeller nutzen kann. Aber auch da kein Licht ohne Schatten: Wir haben unser Satteldach extra genau deswegen in Nord/Südrichtung gebaut, um diese Option später noch wahrnehmen zu können. Auf der Nordseite kommt halt kaum Sonne hin und das Endergebnis ist, dass diese Seite dem Moos besonders gut gefällt. Ich muss aber zugeben, dass ich mir das finanziell noch nie durchgerechnet habe. Bei uns im Wohngebiet gibt es (soweit ich weiß) nur ein Haus mit PV. Deren Ziel war, dass sie damit doppelt so viel Strom erzeugen, wie sie selbst verbrauchen. Und das scheint wohl zu klappen.

Geändert von biologist (20.11.2019 um 12:08 Uhr).
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Alt 20.11.2019, 11:54   #5
MattF
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Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.499
Zitat:
Zitat von biologist Beitrag anzeigen
Gehen wir mal großzügig davon aus, dass die Heizung ein halbes Jahr nicht gebraucht wird, dann sind das 900 kWh oder ca. 90 qbm Gas oder 90 l Öl (Wirkungsgrad jetzt mal unberücksichtigt). Gut, da kommen noch Erträge in der Übergangszeit hinzu. Da weiß ich nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns im Neubau kann es nachts auch auf 5 Grad oder so runtergehen; so lange tagsüber die Sonne scheint, kommen genügend solare Erträge rein.

Ein Freund von mir heizt mit Holzpellets; da ist es halt so, dass das Ganze trotzdem total Sinn macht, da sich ein Feuerchen im Ofen nicht wirklich gut modulieren lässt. So kann er die Heizung im Sommer halt komplett ausgeschaltet haben und braucht sie auch in der Übergangszeit eher selten.
Hallo die 90 l Öl sind sehr wenig, geschuldet, dass du Fernwärme hast und wirklich nur die Wärme bezahlst die am Rohr ankommt.

Ich hab das mit meine Heizung gemessen und bin auf eine Verbrauch im Sommer von ca. 300-400 l Öl entsprechend gekommen. Das hängt damit zusammen, dass der Wirkungsgrad einer Öl oder Gasheizungsanlage bei so wenig Nutzung im Sommer arg in den Keller geht. Wenn warmes Wasser erzeugt wird, muss die Anlage hochfahren kommplett aufgeheitzt werden, bis sie dann mal Wärme ans Wasser abgibt. um ein bisschen warmes Wasser fürs Durschen zu erzeugen.Dann geht sie aus und kühlt komplett wieder aus.

Bei uns war das so, obwohl wir nur sehr wenig warmes Wasser verbauchen, dass die Heizung am Tag 2-3 mal angefahren ist. Total beschissener Wirkungsgrad.


Trotzdem bin ich mittlerweile auch der Meinung wenn man sich fragt Solarstrom oder Wärme, dann zuerst Strom und wenn dann noch Geld oder Platz übrig ist --> Wärme. ;-)
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2019, 11:58   #6
Schwarzfahrer
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Noch ein Gedanke zur Orientierung, besonders wenn man keine optimalen Süddächer hat. Wir haben deshalb extra CIGS Module genommen. Diese (auch Dünnschicht-Zellen genannt, glaube ich) sind zwar in der Maximalleistung bei Mittagssonne geringfügug schlechter, als konventionelle (und auch seltener angeboten), dafür aber bei schräger Sonne und diffusem Licht deutlich besser. Damit hat es sich gelohnt, einen flachen (16°) Ostdach zu bestücken; an trüben Tagen bringt diese Seite genausoviel wie die Südseite bei etwa gleicher Modulzahl. Und besonders bzgl. Eigenverbrauch ist das ein Vorteil: sind solche Zellen schon sehr früh am morgen oder relativ spät abends mit 100 - 500 W am Liefern - so kommen wir auf rund 40 % Eigenverbrauchsdeckung mit Solarstrom auch ohne Batterie.
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Alt 20.11.2019, 12:07   #7
biologist
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Gut, da ist Öl vermutlich nachteilig. Denke mit Gas geht das auch ähnlich wie mit Fernwärme. Da ist die Fernwärme natürlich im Vorteil. Scheisse ist die Fernwärme nur, wenn man die Kosten sieht. Da ist es so, dass wir schon >500eur an Grundkosten haben - da ist es noch nicht warm. Wir brauchen insgesamt gerade Mal ca. 6.5 MWh pro Jahr und davon ca. 1.8 MWh Warmwasser. Und trotzdem sind wir im Monat ca. 95eur los. Wenn du das mal umrechnest, dann liegt die kWh bei etwa 17,5 Cent/kWh. Das ist schon echt übel. Aber hilft ja nix, es herrscht Anschlusszwang.

Unterm Strich will ich auf jeden Fall sagen, dass ich das Vorhaben ökologisch toll finde. Ökonomisch muss man halt genau rechnen.

Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Hallo die 90 l Öl sind sehr wenig, geschuldet, dass du Fernwärme hast und wirklich nur die Wärme bezahlst die am Rohr ankommt.

Ich hab das mit meine Heizung gemessen und bin auf eine Verbrauch im Sommer von ca. 300-400 l Öl entsprechend gekommen. Das hängt damit zusammen, dass der Wirkungsgrad einer Öl oder Gasheizungsanlage bei so wenig Nutzung im Sommer arg in den Keller geht. Wenn warmes Wasser erzeugt wird, muss die Anlage hochfahren kommplett aufgeheitzt werden, bis sie dann mal Wärme ans Wasser abgibt. um ein bisschen warmes Wasser fürs Durschen zu erzeugen.Dann geht sie aus und kühlt komplett wieder aus.

Bei uns war das so, obwohl wir nur sehr wenig warmes Wasser verbauchen, dass die Heizung am Tag 2-3 mal angefahren ist. Total beschissener Wirkungsgrad.


Trotzdem bin ich mittlerweile auch der Meinung wenn man sich fragt Solarstrom oder Wärme, dann zuerst Strom und wenn dann noch Geld oder Platz übrig ist --> Wärme. ;-)
biologist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2019, 12:08   #8
Schwarzfahrer
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Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Hallo die 90 l Öl sind sehr wenig, geschuldet, dass du Fernwärme hast und wirklich nur die Wärme bezahlst die am Rohr ankommt.

Ich hab das mit meine Heizung gemessen und bin auf eine Verbrauch im Sommer von ca. 300-400 l Öl entsprechend gekommen. Das hängt damit zusammen, dass der Wirkungsgrad einer Öl oder Gasheizungsanlage bei so wenig Nutzung im Sommer arg in den Keller geht. Wenn warmes Wasser erzeugt wird, muss die Anlage hochfahren kommplett aufgeheitzt werden, bis sie dann mal Wärme ans Wasser abgibt. um ein bisschen warmes Wasser fürs Durschen zu erzeugen.Dann geht sie aus und kühlt komplett wieder aus.
Genau deswegen halte ich für Warmwasser, falls man keinen großen Verbrauch hat, dezentrale Durchlauferhitzer für die wirtschaftlichere Version; da wird nur aufgeheizt, was man auch braucht. Haben wir beim Renovieren im Neubaubereich auch gemacht (spart auch Leitungen).
Die Zahl kann aber schon stimmen; es gibt nämlich noch einen anderen Faktor: die Zirkulation. Wir hatten früher eine freie Zirkulationsleitung - über die kühlte der Boiler immer zügig ab, und erforderte neues Gas zum aufheizen (dafür war immer sofort warmes Wasser am Hahn). Seit wir eine Zirkulationspumpe mit Rückschlagklappe haben, die nur gelegentlich kurz läuft (morgens, vor Duschen, Spülen, etc.), haben wir den Gaseinsatz für Warmwasser auf ein Drittel des vorherigen Wertes senken können, im Bereich von unter 5 % des Jahresbedarfes, glaube ich (gut, zusammen mit einem neuen, etwas kleineren und sicher besser gedämmten Wasserbehälter). Daß man für warmes Wasser nun gelegentlich einige 10 Sekunden warten muß, ist da verkraftbar.
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Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
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