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Kristian Blummenfelt auf der Langdistanz - Seite 29 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Umfrageergebnis anzeigen: Wer gewinnt den Ironman Cozumel 2021?
Patrik Nilsson 12 16,44%
Michael Weiss 0 0%
Cameron Wurf 24 32,88%
Ruedi Wild 1 1,37%
Arnaud Guilloux 0 0%
Pieter Heemeryck 1 1,37%
Paul Schuster 2 2,74%
Matthew Russell 2 2,74%
Andreas Raelert 16 21,92%
Kristian Blummenfelt 15 20,55%
Teilnehmer: 73. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 02.12.2021, 17:38   #225
flachy
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Ort: Lausitz
Beiträge: 2.149
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
...

Wenn ein übergewichtiger norwegischer Marathonläufer beim Berlin-Marathon 1:54 Stunden laufen sollte...
@Statistik-Nerds:
Gib/gab es noch bekannte Läufer/Triathleten, die mit ähnlichem BMI wie Blu bei schwüler Hitze dermassen außergewöhnlich performen können/konnten?
Als massive Maschine und Skandinavier aus Bergen in Tokio und auf Cozumel vor allem beim Lauf unter sehr schwül-heissen Bedingungen dermaßen abzuräumen, widerspricht doch allen "je dünner desto schneller" Richtlinien der modernen und erfolgreichen Ausdauertrainer, egal ob in Oregon, Iten oder Wattenscheid...

Bin definitiv meganeidisch, dass der Typ, obwohl etwas kleiner und dafür etwas schwerer als ich Masseschwein, so easy an den ganzen Hungerhaken vorbeischwebt, was'n krasser Typ!!!
flachy ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:04   #226
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 19.815
Zitat:
Zitat von flachy Beitrag anzeigen
@Statistik-Nerds:
Gib/gab es noch bekannte Läufer/Triathleten, die mit ähnlichem BMI wie Blu bei schwüler Hitze dermassen außergewöhnlich performen können/konnten?
Spontan fällt mir der 92kg-Radprofi Miguel Indurain ein, der Anfang bis Mitte der Neunziger mit den besten Bergfahrern der Welt mithalten konnte und sich eine goldene Nase verdiente.

---

Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre war die Strecke in Roth 10 Minuten schneller als die in Cozumel. Cozumel ist von den Zeiten her gut vergleichbar mit dem Ironman Frankfurt.

Rechnet man auf Blummenfelts Gesamtzeit 10 Minuten drauf wegen des irregulären Schwimmens, landen wir bei 7:31 Stunden.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:12   #227
KevJames
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Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 1.029
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Spontan fällt mir der 92kg-Radprofi Miguel Indurain ein, der Anfang bis Mitte der Neunziger mit den besten Bergfahrern der Welt mithalten konnte und sich eine goldene Nase verdiente.
Hier war aber auch schon zu lesen (habe gerade leider keinen Link zur Hand), dass dies eher ein Mythos war und das reale TDF Gewicht eher bei 80-85 kg lag.
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:43   #228
Rälph
Auf eigenen Wunsch stillgelegt
 
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Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 3.644
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Spontan fällt mir der 92kg-Radprofi Miguel Indurain ein, der Anfang bis Mitte der Neunziger mit den besten Bergfahrern der Welt mithalten konnte und sich eine goldene Nase verdiente.
92kg - vielleicht heute. Damals garantiert nicht.


Ich sehe gerade, dass Wikipedia meint:

Mit nur 28 Herzschlägen pro Minute hält er den Rekord für den niedrigsten Ruhepuls, der je bei einem gesunden Menschen gemessen wurde.[2] Seine Größe von 1,86 m und sein Renngewicht von 76 kg brachten ihm den Spitznamen Big Mig ein, führten jedoch zu guten Hebelverhältnissen und Kraftwerten.
Rälph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:44   #229
rennrentner
Szenekenner
 
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 231
Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
Hier war aber auch schon zu lesen (habe gerade leider keinen Link zur Hand), dass dies eher ein Mythos war und das reale TDF Gewicht eher bei 80-85 kg lag.
Tatsächlich lag sein Wettkampfgewicht bei um die 76kg.
Die oben genannten 92 kg sind schlichtweg falsch.( Ich behaupte mal die hat er selbst heute nicht drauf).
80-85kg sind auch zu seiner Zeit bei seiner Körpergröße niemals innerhalb der Saison erreicht worden.
rennrentner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:45   #230
rennrentner
Szenekenner
 
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 231
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Spontan fällt mir der 92kg-Radprofi Miguel Indurain ein, der Anfang bis Mitte der Neunziger mit den besten Bergfahrern der Welt mithalten konnte und sich eine goldene Nase verdiente.

Sorry aber das ist Quatsch.
rennrentner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 18:49   #231
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 19.815
Zitat:
Zitat von rennrentner Beitrag anzeigen
Sorry aber das ist Quatsch.
Hast recht, ich hatte aus dem Gedächtnis falsch zitiert. Er wog laut Wikipedia 76kg. Er hatte damit ungefähr meinen Bodymass-Index.

Wie jeder sofort sieht, bin ich ein ausgemachter Bergfloh.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 19:23   #232
Hafu
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 24.10.2006
Beiträge: 16.946
Zitat:
Zitat von flachy Beitrag anzeigen
@Statistik-Nerds:
Gib/gab es noch bekannte Läufer/Triathleten, die mit ähnlichem BMI wie Blu bei schwüler Hitze dermassen außergewöhnlich performen können/konnten?
...
Ich kenne den BMI von Blumenfelt nicht und wenn ich mir Diskussionen auf LetsRun.com oder Slowtwitch zu dem Thema durchlese, weiß das niemand so ganz genau, bzw. existieren ziemlich viele Schätzungen nicht nur des Gewichts sondern auch seiner Körpergröße.

Woran ich mich aber erinnern kann ist, dass es vor etwas weniger als 10 Jahren, als der damalige Olympiasieger von Peking auf die Langdistanz wechseln wollte, hitzige Diskussionen (ich glaube auch hier im Forum) gegeben hat, ob ein Triathlet mit 1,94 Körpergröße physiologisch überhaupt je in Kona gewinnen könne, denn in den 30 Jahren davor waren sämtliche Kona-Sieger maximal 1,81m groß (sehr oft sogar kleiner).
Großgewachsenen Athleten sagte man eine schlechtere Hitzeresistenz und schlechtere Aerodynamik (wegen größerer Frontangriffsfläche) nach.

Blummenfelt war früher übrigens durchaus kein Podiumskandidat für typische Hitzerennen und landete z.B. bei der Hitzeschlacht von Cozumel 2016 sowie den ebenfalls sehr heißen olympischen Spielen in Rio jeweils als erweiterter Mitfavorit nur unter "ferner liefen" (obwohl er da schon mehrere WTS-Podiumsplazierungen bzw. Siege aufzuweisen hatte). Die typischen Lieblingsrennen der frühen Blummenfelt-Jahre waren Montreal, Yokohama (wo es im Mai regelmäßig regnet), Kopenhagen und Edmonton.

Erst seit 2018, als die Norweger begonnen hatten, Hitzetraining bewusst und systematisch in ihre Höhentraininslager einzubauen, finden sich in Blummenfelts Wettkampfhistorie auch Top-Ergebnisse bei typischen Hitzerennen.

Arild Tveiten hat sich in einem (vor Tokio aufgenommenen) Podcast bei Greg Benett relativ ausführlich über den Aspekt Hitzetraining ausgelassen und erzählt wie sie mit Core-Temperaturmessungen unter Belastung und allen möglichen sonstigen Überwachungsmöglichkeiten gerade im Vorfeld des Testevents von Tokio sich damit äußerst detailliert auseinandergesetzt hat. Dass es WTS-Starter gibt, die dem Thema Hitzegewöhnung wenig Stellenwert im Trainingsprozess geben, hat Tveiten in dem Podcast sehr verwundert und er hat auch massiv kritisiert, dass die ITU zum Schutze dieser Athleten beim Testevent in Tokio die Laufdistanz bei den Frauen gekürzt hatte.
Tveiten vertritt die Auffassung, dass man sich als Triathlon-Profi an Hitze gut adaptieren kann und dies auch, wenn ein Hitzerennen zu erwarten ist, tun sollte.

Von den Briten weiß ich (via IG-Stories britischer Kaderathleten) auch, dass sie regelmäßig vor Hitzerennen sehr bewusst diesen Aspekt trainieren. Im Trainingszentrum in Leeds gibt es eine spezielle Hitzekammer, in der außer der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit genau eingestellt werden kann.

Ich habe den Podcast mit Benett und Tveiten aus dem Mai diesen Jahres zufällig vor zwei Wochen beim Joggen in 'nem Funkloch auf meinem Smartphone gefunden und mangels anderer gerade verfügbarer offline-Podcasts dann angehört. Aber gerade weil ich den weiteren Saisonverlauf von Blummenfelt und Iden beim Hören schon kannte, Tveiten und Benett aber eben noch nicht, sondern nur über den Weg zu den Saisonhöhepunkten sprachen, ohne zu wissen, wie es dann letztlich am Tag X ausgehen wird, hörte es sich umso interessanter an.
__________________
balancing triathlon with life

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Geändert von Hafu (02.12.2021 um 19:29 Uhr).
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