gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
Trainingslager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
21.-29. Mai 2022
04.-12. Juni 2022
EUR 390,-
Sind/ist Volt als Partei die neuen Grünen? - Seite 5 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
Zurück   triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum > Offtopic > Politik, Religion & Gesellschaft
Registrieren Benutzerliste Suchen Heutige Beiträge

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 25.08.2021, 22:28   #33
aequitas
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.07.2014
Beiträge: 1.592
Habt ihr euch eigentlich mal den Threadtitel angeschaut? Vielleicht kann Arne die unpassenden Beiträge verschieben und ihr eröffnet einen Thread zu Mietrecht oder allgemein zur Diskussion über Mietpolitik. Hier wurde dieses Thema zumindest noch zu keinem Zeitpunkt in Verbindung mit Volt gebracht.
aequitas ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2021, 09:25   #34
petra_g
Szenekenner
 
Registriert seit: 25.11.2020
Beiträge: 509
Ich halte nix davon das Parteienspektrum weiter zu zersplittern

Was wäre wenn SPD + SED/PDS/Linke in den 90ern fusioniert wären ? SPD wäre ggf eine Sozialdemokratische Partei geblieben und uns Bürger wäre viel erspart geblieben

Was wäre wenn die Parteien nicht alle in die sog. Mitte streben würden (Eine Mitte die nach meiner Meinung zu neoliberal, zu erzkonservativ und zu wirtschaftsdarwinistisch ist) ? Dann wäre CDU/CSU und SPD noch eine Volkspartei.

Dieses Streben in die sog. Mitte ist eine Fehlstrategie, die am Ende uns Bürgern, Arbeitnehmer, Steuerzahlern und Sozialbeitragszahlern nicht hilft !

Schaut man sich die letzten 20-40 Jahre an dann hilft es nur den Vorständen, Geschäftsführern, CEO's und Superreichen und dem Geldadel & ggf. noch den erzkonservativen bis nationalkonservativen Adligen.

Deswegen eben auch kurz der Bogen zu Mietpreisbremse und Mietpreisdeckel & Co ! Da es ein gutes Beispiel ist für verfehlte Politik.

Ich sehe keine Politik für uns mehr.

Und um den Bogen zurück zu spannen zu Volt: Noch eine Partei, die dann das Parteispektrum noch weiter zersplittert und Deutschland langsam unregierbar macht wie wir es aus Italien kennen. Folge wird dann sein das irgendwann extremistische Parteien mit am Kabinettstisch sitzen. Sieht man ja bspws in Israel schon und in Italien, Griechenland gabs das auch schon.

Die Politiker sollten sich besser engagieren in den bestehenden Parteien und diese reformieren statt laufend neue Parteien zu gründen.
petra_g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2021, 10:30   #35
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 3.990
Zitat:
Zitat von petra_g Beitrag anzeigen
Ich halte nix davon das Parteienspektrum weiter zu zersplittern
Auf Bundesebene wird das relativ gut durch die 5%-Hürde verhindert. Kleine Parteien haben m.M.n. trotzdem einen Sinn - nämlich um spezifische Interessengruppen oder neue Themen sichtbar zu machen. Kleine Parteien, wie Volt haben gute Chancen auf Kommunalebene, wo die Protagonisten lokal bekannt sind, und/oder sie durch einzelne herausgehobene Themen sich vom Rest der "etablierten" absetzen können. Ihr Nachteil ist, daß sie meistens nicht das komplette politische Themenspektrum abdecken, und dadurch auf höherer Ebene (Land, Bund) untergehen, da dann das eine Thema, was sie interessant macht, unter vielen anderen weniger ins Gewicht fällt - da ziehen die meisten doch die "Komplettanbieter" vor. So erging es vor einigen Jahren der Piratenpartei - viel zu monothematisch. Auch die Freien Wähler sind kommunal in manchen Regionen sehr stark vertreten, können sich aber auf Bundesebene nicht so recht von CDU und FDP absetzen (Bayern ausgenommen). Andererseits haben die Grünen es geschafft, aus einer monothematischen Bewegung sich zu einer gestaltenden Großpartei zu entwickeln - vermutlich weil ihr Hauptthema ausreichend gut passte zum Zeitgeist, zu dem, was Menschen bewegte. Wenn das Thema eines stärker vereinten Europa den Menschen wichtig ist, könnte Volt daraus stark profitieren - aber es dauert sicher noch viele Jahre, bis sie relevantes Gewicht erreichen, möglicherweise wie bei den Grünen mit Heranwachsen der tragenden Generation, und ihrem "Marsch durch die Institutionen".
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2021, 10:41   #36
aequitas
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.07.2014
Beiträge: 1.592
Volt hat ein Problem, da sie kein eigenes Thema besetzen, sondern Europa bei vielen anderen Parteien eine unterschiedlich große Rolle spielt. Sie sind letztlich eine neue sozial-liberale Partei neben den Humanisten und fischen deshalb bei SPD, Grün und FDP. Ob sie in den nächsten Jahren nennenswert Zuwächse verzeichnen können finde ich schwer vorherzusagen. Das stärkste Mobilisierungspotential würde ich noch bei den Grünen sehen, da Umweltthemen bei Volt ebenso eine große Rolle spielen, jedoch Technologie/Innovation eine größere Rolle spielt. Das Potential von Volt hängt mMn vom Ausgang der kommenden Wahl und der daraus entstehenden Koalition ab. Falls sie über die darauffolgenden vier Jahre Unzufriedene mobilisieren können, dann erleiden sich vielleicht nicht das gleiche Schicksal wie die Humanisten. Ansonsten bleibt es wahrscheinlich doch eher weiter bei einer Kleinstpartei.
aequitas ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2021, 11:05   #37
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 3.990
Zitat:
Zitat von aequitas Beitrag anzeigen
... Falls sie über die darauffolgenden vier Jahre Unzufriedene mobilisieren können, dann erleiden sich vielleicht nicht das gleiche Schicksal wie die Humanisten. ...
Ich fürchte, Unzufriedenheit allein ist zu wenig. Es ist nötig, daß sie ein Thema besetzen, bei dem wesentliche Ängste(Anliegen der Bevölkerung eine Rolle spielen, die von den etablierten ignoriert oder nicht ausreichend beachtet werden. Die Grünen sind mit der Angst vieler Menschen vor Umweltzerstörung groß geworden - weil Umweltpolitik damals praktisch kein eigenes Thema war für die "Großen". Die AfD wurde groß, weil viele Leute erst Angst wegen des Verlusts der D-Mark, dann vor der starken Zuwanderung hatten - beides für die Etablierten nicht in Frage zu stellen. Die Piraten verschwanden, weil ihre Anliegen nicht die breite Masse trafen, nur die einer urbanen Minderheit, und auch weil ihre Themen schnell von den anderen mit aufgenommen wurden. Ob die Angst vor einem Zerfall der EU genügend Leute antreibt, weiß ich nicht; vielleicht wenn auf den Brexit noch ein paar andere -xits folgen, sonst kaum. Alle anderen Themen sind tatsächlich auch bei den "Großen" vorhanden, da hat es Volt schwer.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 18:24 Uhr.

XXX
Nächste Termine
Filmtipp aktuell
Schwimmen im Freiwasser
Tipps von Weltrekordler Christof Wandratsch
Anzeige:
Playlists
Filmtipp aktuell
Ironman-Rennen
verschoben

So solltest Du jetzt trainieren
Anzeige:
Anzeige:
Anzeige:

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.