Da geht noch was. Komm, gib uns noch was mit Dreckswindrädern, gutem russischem Gas und Nationalstolz.
Du meinst die Windräder, die viele unschuldige Vögel töten? Das Gendersternchen, das Ende der deutschen Sprache? Oder das Schnitzel, das man nicht mehr essen darf?
Deutschland ist völlig am Ende!
Du meinst die Windräder, die viele unschuldige Vögel töten? Das Gendersternchen, das Ende der deutschen Sprache? Oder das Schnitzel, das man nicht mehr essen darf?
Deutschland ist völlig am Ende!
Siehste - geht doch
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Hier mal eine Grafik als Nachtrag zur Rentendiskussion. Sie zeigt, dass nicht die Demografie das Problem darstellt, sondern die Verteilung des erarbeiteten Reichtums.
Hier mal eine Grafik als Nachtrag zur Rentendiskussion. Sie zeigt, dass nicht die Demografie das Problem darstellt, sondern die Verteilung des erarbeiteten Reichtums.
Also ich sehe da nur Produktivitätswachstum, also ein Plus an Wertschöpfung pro Stunde.
Also ich sehe da nur Produktivitätswachstum, also ein Plus an Wertschöpfung pro Stunde.
Soll vermutlich heißen: Man sollte nicht die Zahl der Rentner mit der Zahl der Beitragszahler vergleichen (den Rentner stehen immer weniger Beitragszahler gegenüber).
Sondern man muss die Rentenausgaben an der Wertschöpfung messen. Die Wertschöpfung ist stark gestiegen.
Soll vermutlich heißen: Man sollte nicht die Zahl der Rentner mit der Zahl der Beitragszahler vergleichen (den Rentner stehen immer weniger Beitragszahler gegenüber).
Sondern man muss die Rentenausgaben an der Wertschöpfung messen. Die Wertschöpfung ist stark gestiegen.
So würde ich das interpretieren.
Kann man, ist aber nicht ganz korrekt. Die BIP entspricht laut Definition (google-Suche, ist nicht mein Fach) nicht ganz der Wertschöpfung, und letztere ist laut Statista seit 1991 nicht um 45 % sondern eher um 20 - 25 % gestiegen und stagniert seit ca. 10 Jahren nahezu.. Ohne Steigerung der Produktivität erscheint es mir schleierhaft, wie die gleiche Zahl von Arbeitenden eine steigende Zahl von Rentnern finanzieren soll. Ist die Kurve von qbz evtl. nicht inflationsbereinigt?
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Hier mal eine Grafik als Nachtrag zur Rentendiskussion. Sie zeigt, dass nicht die Demografie das Problem darstellt, sondern die Verteilung des erarbeiteten Reichtums.
Nö, nicht anhand deiner Grafik. 45,4% Steigerung in 28 Jahren sind gerade mal 1,3% pro Jahr, wie ist das normale Lohngefüge von Angestellten in den 28 Jahren gestiegen? Wie von 1990 bis 2018 die Wochenarbeitszeit gesunken?
Reichtumsverteilung ist durchaus ein Thema, aber nicht das Kernproblem der Rente.
Die Grafik stellte natürlich die Produktivitätsentwicklung in den letzen Jahrzehnten dar.
Wer etwas mehr substantielle Hintergrundinformationen möchte, lese den 5 Jahre alten detailierten Artikel dieser Statistiker über die relevanten Grössen für die Renten in den nächsten Jahrzehnten und wie diese in der öffentlichen politischen Darstellung mit Absicht komplett verzerrt dargestellt werden. (Im Hintergrund wartet IMHO bekanntlich die Finanzindustrie, aktuell inform von Merz und Blackrock, mit offenen Händen). Letzteres nennt der wissenschaftliche Artikel im Makroskop, einer ökonomischen Zeitschrift, nicht, er beschäftigt sich allein mit den statistischen substantiellen Zahlen.
"Ziehen wir die Konsequenz aus diesen Fakten, so stellen wir fest, dass die deutsche Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert viel größere demografische Entwicklungen verkraftet hat, als dies für die Zukunft erwartet wird. Und das wurde begleitet von einem massiven Wachstum des Wohlstands für alle und einem kräftigen Auf- und Ausbau der Sozialsysteme, bei gleichzeitiger massiver Verkürzung von Arbeitszeiten. Die Lebensarbeitszeit verringerte sich von früher 14 bis 70 auf heute ungefähr 20 bis 65 Jahre; der Jahresarbeitszeit von etwa 50 Wochen auf heute ungefähr 46; der Wochenarbeitszeit von ca. 60 auf ca. 40 Stunden heute.[7]
Der Umstand, dass die Bevölkerung massiv gealtert ist und weniger Kinder geboren wurden, erzwang im letzten Jahrhundert also mitnichten einen Abbau sozialer Leistungen oder die heute oft geforderten längeren Arbeitszeiten. Der Grund dafür, dass unsere Gesellschaft diese Entwicklungen so gut verkraften konnte, liegt in bestimmten und bestimmenden ökonomischen Faktoren, auf die weiter unten näher einzugehen ist."