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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Yvonne van Vlerken
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Alt 01.12.2019, 19:50   #10
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.471
Nüchternläufe würde ich nicht alle über einen Kamm scheren.
Sind nicht nur die Leberglykogenspeicher relativ stark dezimiert (ist nach 8 Stunden Schlaf normalerweise der Fall), sondern auch das Muskelgykogen, dann finde ich sie wesentlich bedenklicher.
Wenn man ab und zu nüchtern läuft, würde ich das ganz anders bewerten als wenn das zur Routine oder gar zum Zwang geworden ist.
Früher gab es bei mir Phasen, da wollte ich morgens ganz früh schon trainieren.
Im Sommer empfinde ich das vergleichsweise einfach, weil es halt sehr früh hell wird und es normalerweise viel wärmer ist.
Öfter habe ich das aber auch im Winter gemacht.
Das war wesentlich belastender und es ging mir ganz schön an die Psyche.
Wenn man es geschafft hat, ist man oft sehr zufrieden, aber das ändert nichts daran wie es einem währenddessen und kurz davor gegangen ist.
Man unterschätze nicht die Wirkung der Psyche auf den Körper!
Jetzt mache ich das auch noch, aber der entscheidende Unterschied ist, ich mache das ohne den inneren Zwang, der früher da war.
Außerdem verschiebe ich die Trainingszeiten morgens angepasst an die Jahreszeit nach hinten zeitlich.
Nur im Hochsommer kommt es vor, dass ich in aller Frühe trainieren gehe.
Das macht mir dann in der Regel gar nichts.
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