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Alt 03.08.2020, 00:04   #4629
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 34.970
So, jahoo, hahaa, die liebe Kollegin hat halbwegs kurzfristig unser gemeinsames Program gecancelt respektive mal wieder verschoben.
Das haben wir nun schon so oft, da kommts auf ein weiteres Mal nicht an.
Leider hatse irgendwann heut Nacht geschrieben, als ich schon gepennt hab, dass ichs erst am späten Vormittag, als ich so langsam zu mir kam, gelesen hab.
Doof, denn wenn ich das gewusst hätte, wär ich mal wieder die Monatstour vom DAV mitgefahren...
Aber ja, gut, iss nu mal so.
Also einfach ersma wieder mitm Kaffe in die Falle, n bissl lesen.
Hab ja ob der eh nicht so tollen Wetteraussichten erst übern Sektfrühstück mit anschliessendem Karibischen Nachmittag nachgedacht, das scheiterte aber schon im Ansatz an mangelndem Sekt und sonstiger Alkoholika.
Facebook nervt auch grad wieder mit irgendwelchen 'suggested'en oder ge'sponsored'en Beiträgen, daher wars Programm zur freien Verfügung relativ schnell erledigt, nachdem ich erstmal ausm Bett war.
Irgend so ne Tour hier, die ich mir auf irgendwelchen Waldradwegen jüngst zusammengeklickt hatte, war nimmer aufzufinden, daher hab ich das einfach wiederholt, aufs Händi geladen und los.
Was auch immer man über die Möhre sagen und meckern will;- und dazu gibts weidlich genug, die Reichweite ist mit >70km auch dann, wenn man mehr Unterstützung einstellt, als nur um das Fahrzeugmehrgewicht zu egalisieren, ordentlich.
Also yippiehyeah und hoch die Tassen!




Herrmannsplatz!
Keine Ahnung, wieso der so heisst, ist kein Platz und auch kein Herrmann in Sicht, erinnert mich aber dennoch an Kronplatz und Hermannstadt und wird dementsprechend gerne angesteuert.
Zumal dahinter das Tor, vielleicht auch eher das Portal zum Spessart wartet:




Also up, up and away, next stop Hasenstabweg:




Offenbar waren die Wetteraussichten scheiBe genug, dass alle zuhaus geblieben sind, ich hab zwo Radler unterwegs getroffen, n paar Autos auf Parkplätzen stehen sehen, eine Nase mit Hund, fertig. Astrein.
Den See hatte ich jedenfalls diesmal zum Fotografieren für mich!




Ne Geschichte, die ich gestern nicht erwähnt hab im Zusammenhang mitm Ersteigen von Bäumen: wann man sich da überhaupt noch hochgetrauen kann.
War vor zwo Jahren bei der Aktion noch der Eichenprozessspinner die entscheidende Frage, ob man aufsteigt oder nicht, ist der mittlerweile in den Hintergrund getreten.
Der Klimawandel, die dadurch steigende Trockenheit wie der Schädlingsbefall seit eh und je (mal abgesehen davon, dass Borkenkäfer mittlerweile auch Laubbäume befallen), war letztes Mal nur ne Randbemerkung, heuer ein ausuferndes ThemaBirken, die einfach in sich zusammenbrechen, Buchen, von denen ansatzlos und ohne Fremdeinwirkung, nichtmal Wind, der halbe Baum abfällt und aufm Boden förmlich zerschellt;- das macht nicht grad Bock auf MTB-Touren im Forst...
Wenn man mit derart geschärftem Blick hie und da nach oben schaut, kanns einem echt vergehen:




So n Ansatz ist ja oben bei dem 'Portal' schon erkennbar, aber das Bild erweitert sich mit dem Blick dafür. Das ganze Grünzeug, was hier direkt um die Ecke dauernd quer übern Weg liegt, ohne dass es Sturm oder Unwetter gegeben hätte, super Beispiel halt das letzte Bild. Wenn einem der abgebrochene Teil aufn Kopp fällt, sieht man sicher nimmer gut aus. Und der Wald ist voll davon.
Oben ist schon fast mehr Himmel als Blätterdach zu sehn, mehr krakelige, kahle Äste als gesunde mit Blättern.
Keine Ahnung, wo das noch hinführen soll. Der Wald, unsere billigste Klimaanlage, am Kippen. Ja, das haben wir in den 80ern mit dem sauren Regen auch gedacht, aber diesmal sind die Schäden weiträumiger und gravierender.
Ich hab das sicher schon häufiger gesagt, aber ich seh unser gesamtes Ökosystem am Kippen. Und ich weiss nicht, ob wir nicht schon an dem Punkt, an dem überhaupt noch irgendwas aufzuhalten, geschweige denn umzukehren wäre, vorbei sind.
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Liebe Mutti, viele Grüsse aus Kamerun, auch von Pami.
Hier lebt es sich nach allen Regeln der Kunst, denn eine Rose ist eine Rose.
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