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Alt 24.05.2020, 22:20   #4547
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 34.969
Oah Loidde, ey, bin ich heut fertig.
Von nix. Ausser vielleicht früh Aufstehn!

Aber grad erstmal wollt ichne regionale Spezialität vorstellen: den Tripletrail:










Hab ich so jedenfalls noch nirgends gesehn, hier dafür aber ständig.
Oder gibts das bei euch auch?
Ich glaub, ich bin aber auch dahintergestiegen, was es damit auf sich hat: Nordic Walking.
Die Strecken sind nämlich, soweit ich das bisher mitgekriegt hab, als Nordic Walking-Routen ausgeschildert. Und werden tatsächlich nebeneinander schnatternderweise nordic walkend benutzt.
Interessant dabei: Gehen Herr und Frau Nordic Walker gemeinsam Nordic Walken, gehen(?)(oder laufen?) sie immer hintereinander, in der Regel Er vorneweg, aber Girls, wie erwähnt, nebeneinander, und das scheint die häufigste Konstellation zu sein, denn sonst gäbs keine drei Spuren nebeneinander.

Nebenbei erwähnt, das kommt mir jedenfalls in dem Zusammenhang auch in den Sinn, weil eine alte Weisheit bei allen Arten von Rennen ist ja, dass man jemanden nicht überholen kann, wenn man hinter ihm in seiner/ihrer Spur fährt, läuft oder auch schwimmt oder sonstwas, und ich am Donnerstag auf der Birkenhainer Strasse schon einiges an Ebikern, die zwar bergauf frech am Biobike vorbeipfeilen, aber halt bergab echt regelmässig gelitten haben und rumschlingern wie die Idioten (naja, was heisst 'wie'?), so dass man halt gucken muss, wie man vorbeikommt, sind mir heut auch wieder die einschlägigen Kandidaten aufgefallen und wie sie wie nasse Säcke auf ihren Kisten hängen oder wie n Affe aufm Schleifstein draufsitzen (wobei ich 'hängen' jetzt echt nur wegen der Wiederholung vermeide, wenngleich das deutlich zutreffender wäre): schienbar kriegen die alles verhökert, wofür sie sich auch nur im entferntesten interessieren. Sitzposition und soi;- alles komplett egal, der Rumms ausm Motor machts möglich. Sattelstütze bis Anschlag reingerammt, grad egal, Hauptsache im Stand kommen beide Füsse satt aufn Boden, komplett wurscht, dass ein Fahrrad, schon dem Namen nach ja zum Fahren da, anders konstruiert wird als eine Stehhilfe, wofürs diverse Herrrschaften anzuschaffen scheinen.
Und nein, ich mag an der Stelle nicht einstimmen ins Credo jener, die meinen, die Klientel würde sond ja zuhause bleiben und es wär doch so toll, dass sie sich bewegen: NEIN, verdammt, die würden wirklich besser daheimhocken bleiben, Punkt!

So, ja. Hatte ich Donnerstag erwähnt, dass, während ich die Kette am Flicken war. rund 30(!) Leute vorbeigefahren kamen, ohne dass auch nur ein einziger dieser Arschgeigen auch nur mal in meine Richtung gehustet hätte, geschweige denn gefragt, ob ich alleine klarkäme, wo ich offensichtlich am Bike am Zangeln war?
Es ist echt zum Kotzen!

Aber lassen wir das, sonst reg ich mich nur wieder auf.
Wie angedeutet, war die Nacht früh zuende.
Am Pfingstmontag richten meine Bergwachtkollegen hier seit 16 jahren ne Bergmesse in irgendnem Spessartkaff aus. Da bin ich natürlich regelmässig raus, denn hey, Pfingsten, langes Wochenende, in der Regel super Wetter, und da bin ich natürlich unterwegs.
Besondere Zeiten erfordern dagegen besondere Massnahmen, daher wurde dieses Jahr die Bergmesse mit nem versprengten Pfarrer und ein paar ebensolchen Hanseln wie mir aufgezeichnet.
Weil ich also nun a) mal in der Heimat weilte und das b) wegen der Filmerei nicht so gottesdiensttypisch zu werden drohte, wo es mich ja sonst nicht so wirklich hin zieht , sagte ich zu.
Anfahrt 07:30Uhr an nem Sonntag...
Daher stand natürlich schnell der Plan, hinterher ne Runde mitm Rad zu drehen.
Also: trotz biestiger Kälte und Wind nach dem Laienschauspiel eines Gottesdienstes das Herz in beide Hände genommen und ins dünne, kurze Radlbeingewand geschlüpft. N paar Trikots drüber und ne Joppe, die Kante (mal wieder!) ausgeladen und los.




Bereits nach wenigen Metern war der Ort unsrer Schandtaten erreicht.




Da keine wirklichen Zuschauer, war nach 10 Minuten wieder alles abgebaut und ausser mir niemand mehr da, bis ich umgezogen und losgeradelt war.




Fröhlich (noch) gings voran, und obwohls mich natürlich stets sehr bedrückt, aber was willste machen, erstmal bergab.
An sich besser, als wenns DEN Pfad raufgegangen wär...
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Liebe Mutti, viele Grüsse aus Kamerun, auch von Pami.
Hier lebt es sich nach allen Regeln der Kunst, denn eine Rose ist eine Rose.
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