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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Steffen Schreiber – ein trauriger Fall
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Alt 06.05.2011, 21:51   #29
Loretta
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von KalleMalle Beitrag anzeigen
Ich will um Himmelswillen nicht sagen, daß Doping ok ist aber:
Es ist nure eine von unzähligen Möglichkeiten der Wettbewerbsverzerrung.

Für alle die auf Platz 10 und später ins Zeil kommen, kann es doch sowieso nur um den Wettkampf gegen sich selbst und vielleicht noch gegen den Kumpel gehen (und von dem weiß man hoffentlich, daß er sauber ist).
Wieviele Fremde vor und hinter mir noch auf der Ergebnisliste stehen ist doch völlig einerlei. Ein "fairer" Wettkampf ist es im Amateurbereich sowieso nie, weil jeder andere Voraussetzungen mitbringt.
z.B. mehr Geld und damit "besseres" Material, einen professionellen Trainer, mehr Zeit zum Trainieren, positiver Einfluß während der Kindheit/Jugend usw.
Amateursport ist von vorne bis hinten ein Wettbewerb unter ungleichen Voraussetzungen.
Und wer da bescheißt, der bescheißt zu allererst sich selbst und ist damit für mich reichlich doof.
Hallo Kalle,
natürlich hat jeder unterschiedliche Voraussetzungen, aber Doping ist NICHT das Ausnutzen der legalen Möglichkeiten sondern eine unfaire, weil nicht reguläre Methode, genauso wie regelwidriges WS- Fahren.
Somit nicht mit den anderen Dingen die Du genannt hast zu vergleichen, ich kenn auch Leute, die kein Auto fahren aber ein ZFR für 8000 Euro, ebenso Porsche- Fahrer, die mit einem 800 Euro Hobel Wettkämpfe machen. Zeit zum Trainieren ist ebenso eine Sache der Prioritäten, andere haben lieber eine Familie mit der sie Zeit verbringen. Das hat nichts mit ungleichen Chancen zu tun!
Wer lieber 20h mehr arbeitet als nötig um beruflich noch weiter nach vorne zu kommen oder sich mehr zu leisten anstatt 20h mehr zu trainieren soll das ruhig machen, darf aber dann nicht jammern, dass er keine Zeit fürs Training hat und wie unfair die Welt doch ist .
Klar können die Betrüger immer irgendwie versuchen zu starten, aber ich meine, dass es man denen so schwer wie möglich machen sollte und die zumindest nicht unter ihrem eigenen Namen auch noch auf der Ergebnisliste auftauchen dürfen. Und wenn denen einer ihren Startplatz gibt, dann muss der zumindest gefragt werden und das bedeutet einen gewissen Aufwand und eventuell hat dann der Gefragte, weil er sieht, dass der Frager Dreck am Stecken hat und beobachtet wird doch Skrupel oder fürchtet die Maßnahmen, die im Falle des Schwindels gegen ihn ergriffen werden.
Wie gesagt, es geht darum die Leute ins Licht zu zerren und denen klar zu zeigen, dass man sie im Blick hat und es einem nicht egal ist.
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