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Alt 28.11.2025, 14:45   #3667
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.04.2011
Beiträge: 9.497
Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
"Ziehen wir die Konsequenz aus diesen Fakten, so stellen wir fest, dass die deutsche Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert viel größere demografische Entwicklungen verkraftet hat, als dies für die Zukunft erwartet wird. Und das wurde begleitet von einem massiven Wachstum des Wohlstands für alle und einem kräftigen Auf- und Ausbau der Sozialsysteme, bei gleichzeitiger massiver Verkürzung von Arbeitszeiten. Die Lebensarbeitszeit verringerte sich von früher 14 bis 70 auf heute ungefähr 20 bis 65 Jahre; der Jahresarbeitszeit von etwa 50 Wochen auf heute ungefähr 46; der Wochenarbeitszeit von ca. 60 auf ca. 40 Stunden heute.[7]

Der Umstand, dass die Bevölkerung massiv gealtert ist und weniger Kinder geboren wurden, erzwang im letzten Jahrhundert also mitnichten einen Abbau sozialer Leistungen oder die heute oft geforderten längeren Arbeitszeiten. Der Grund dafür, dass unsere Gesellschaft diese Entwicklungen so gut verkraften konnte, liegt in bestimmten und bestimmenden ökonomischen Faktoren, auf die weiter unten näher einzugehen ist."
Also ich stimme dir in der Frage ja sogar weitgehend zu, das was da steht passt aber halt nicht zu dem was oben steht, dass die Arbeitsstunden gestiegen sind. Nach dem Abschnitt hier fallen sie immer weiter was denn nun?
Der Rückgang der Lebensarbeitszeit und der Wochenarbeitszeit ist kompensiert worden, durch den Eintritt vieler Frauen ins Berufsleben. Von daher ist das Argument schwach, bzw. betrachtet nicht alles.

Richtig ist, damit ist es jetzt vorbei. Frauen arbeiten mittlerweile fast so viel wie Männer, sozialversichernungspflichtig! (Mit Care Arbeit meist sogar mehr.)


Abhilfe wäre z.b.: Einwanderung.
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