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Alt 26.05.2023, 19:52   #10856
Nepumuk
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Registriert seit: 30.12.2009
Ort: 64560 Riedstadt
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Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Nein, nicht immer, nichts ist "immer o.k.". Wärmepumpen sind toll, aber nur wenn sie tatsächlich mit guter Jahresarbeitszahl laufen können, sonst wird es zur Stromverbrenn-Heizung.
Ok, ich habe mich zu kurz ausgedrückt. Deine ursprünglich Frage war doch, ob man Wärmepumpen wieder raus reißen muss, weil der Strommix zu schlecht ist. Die Antwort darauf lautet "Nein". Mit dem Einbau einer Wärmepumpe erfüllst du immer die Vorgaben des Gebäudeheizungsgesetzes.

Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Das stimmt so. Nur schließe ich daraus, daß es keinen CO2-Nutzen hat, Wärmepumpen einzubauen, die (wenn auch nur einige Jahre lang) ein mehr an fossilem Strom benötigen, und temporär die CO2- Bilanz verhageln. Darum ein Zubau, der zum Tempo des Energieerzeugungs-Zubaus passt.
Das kann stimmen, wenn das Hauptziel allein der Zustand im Jahr 2045 ist. Wenn aber diejenigen Recht haben, die meinen, daß wir sofort den CO2-Ausstoß senken müssen, dann führt die alleinige Fokussierung auf diesen Endzustand nicht unbedingt zu einem insgesamt minimierten CO2-Ausstoß; ich fände letzteres Ziel sinnvoller, wenn man CO2 als so ein großes Hauptproblem sieht.
Aber das ist doch das Gleiche. Im Jahr 2045 müssen wir um 0% CO2-Emission, das ist Gesetz. Um das zu erreichen, muss ich heute schon alle Hebel in Bewegung setzen und z.B. verhindern, dass heute Heizung verbaut werden, die im Jahr 2045 immer noch CO2 erzeugen. Daher ist es wichtig, dass heute das Verbot fossiler Heizungen kommt, die Übergangsfristen sind einfach sehr lang.
Alles andere ist unredlich. Die Leute werden 2045 ihre noch vorhandenen Gas- und Ölheizungen und ihre Verbrennerautos stilllegen müssen. Das sollte man fairerweise schon so kommunizieren, auch wenn man sich das jeder aus dem Klimaschutzgesetz leicht selbst ableiten können sollte.
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