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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 03.05.2022, 00:55   #4961
qbz
Szenekenner
 
Benutzerbild von qbz
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.596
Zitat:
Zitat von noam Beitrag anzeigen
Wo ist denn der Kompromiss für dich?
.
darüber wurde hier wirklich schon X-Mal informiert. In den Verhandlungen gab es einen Istanbuler Entwurf, neutraler Status der Ukraine mit Sicherheitsgarantien von Dritt-Staaten, Status Quo ante für Krim plus Wassersicherheit und die Republiken im Donbass. Das wäre wahrscheinlich ein möglicher Kompromiss für eine Kriegsbeendigung. (gewesen?)
Zitat:
Zitat von noam Beitrag anzeigen
Wenn man als Kompromiss anerkennt, dass aufgrund einer militärischen Invasion ein Grenzen verschoben werden, öffnet man doch Tür und Tor für andere geopolitischen BigPlayer.
Die sind an einigen Stellen der Welt offfen. Es geht um eine konkrete Lösung für Russland-Ukraine-NATO, für die Kriegsparteien, um den Krieg zu beenden.
Zitat:
Zitat von noam Beitrag anzeigen
Was meinst du mit furchtbare Folgen? Glaubst du, dass alle Szenarien in denen Putins Anspruch nicht genüge getan wird in einem Atomkrieg / Weltkrieg endet?
Je länger dieser konventielle asymmetrische Stellverterkrieg dauert, desto furchtbarer die Folgen für die Ukraine, für Russland und Ganz-Europa. Menschenverluste, Infrastrukturschäden, Armut, Traumatisierungen der Soldaten und Zivilisten, Krankheiten, Auswanderungen, Dauerkriegszustand und Kriegswirtschaft ...... Und natürlich steigt das Risiko eines WK3 bei andauerndem Kriegszustand in der Ukraine sowie das Atomkriegsrisiko. Ich habe zu letzterem Analysen verlinkt. Der Punkt ist doch, dass der Kreml den Angriffskrieg begonnen hat, weil er seine Sicherheitsinteressen verletzt bzw. bedroht sieht und solange dieses die NATO nicht ernst nimmt und ignoriert, bleibt der Krieg brandgefährlich.

Zitat:
Zitat von noam Beitrag anzeigen
Und wo ist bekannt, was das Ziel Putins ist? Diese nebulöse Schwafelei vom historisch begründeten Gebietsanspruch Russlands ist doch nicht ernst zu nehmen. Das wäre ja als wenn sich plötzlich ein italienischer Staatsführer auf die Grenzen des römischen Reichs um 100 n. Chr. berufen würde. Gerade die formulierten Ziele Russlands mit Entnazifizierung etc. sind doch alles andere als klar.
Im Zusammenhang mit den Verhandlungen haben sich beide Seiten über die Ziele schon konkret öffentlich geäussert und man kennt die Dissenspunkte.

Dass jeder nun nach Belieben in die historische Mottenkiste greift und daraus etwas willkürlich herausholt wie Putin den Zar oder Biden bei der Gesetzes-Verabschiedung des "Waffenlagers für die Demokratie" die Anti-Hitler-Koalition und Roosevelt oder Selenzky nationale Unabängigkeitsvertreter, ist doch vor allem der nationalen Propaganda nach innen geschuldet, die es für Kriege wohl benötigt.

Geändert von qbz (03.05.2022 um 01:31 Uhr).
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