In der SZ erschien vor kurzem ein Kommentar von einem Medienwissenschaftler zur Rolle der Medien und des Begriffs der Panikmache. Wirklich pointiert und zeigt, wie problematisch dieser verengte Blick und das ständige Fokussieren einiger Zahlen ist:
Ein Overkill an Berichterstattung über die Pandemie verzerrt die Maßstäbe dafür, was alles relevant ist. So verbreitet sich eine gefährliche Angst.
Man sollte selbstverständlich nicht der populistischen „Medienkritik“ der AfD und Covidioten auf den Leim gehen, dennoch bleibt eine kritische Auseinandersetzung mit den (modernen) Medien und deren Rolle in Demokratie und aktuell speziell in der Pandemie essentiell.
Am Wochenende wurde hier kommentarlos die Zahl 15.000 gepostet. Genau diese einseitige und zusammenhangslose Dramatisierung ist problematisch. In einem privaten Forum ist das weniger problematisch, aber nicht so in medialer/öffentlicher Berichterstattung.