Zitat:
Zitat von Hafu
Schaut euch mal den Zielablauf bei jeder Etappe an: sobald einer der Topfahrer ins ziel kommt ist sofort sein persönlicher Betreuer bei ihm, um ihn abzutrocknen und ein frisches Trikot, gegebenenfalls wämende Jacke/ Regenjacke, lange Hose zu verpassen usw. Dieser Betreuer weicht dem Fahrer ab da nicht mehr von der Seite, steht auch bei allen Interviews daneben/ im Hintergrund.
Alaphilippe hätte also dem Jungen auch 'ne Quickstep-Regenjacke aus dem Betreuerfundus überreichen können (die er selbst sowieso nicht tragen darf bevor die Pressekonferenz beendet ist) oder dem Betreuer anweisen, dem Jungen eine solche zu geben, was im strömenden Regen vermutlich mehr geholfen hätte als das gelbe Trikot, das ja auch im Handumdrehen wieder nass ist.
Das eigene gelbe Trikot ausziehen und einem frierenden Jungen schenken wie weiland St.Martin ist aber natürlich definitiv die bessere Story und genau das, was sich romantisierende Radsportfans wünschen, die auch nur zu gerne glauben, dass Profis die Radmarke fahren, die sie am meisten mögen. 
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Okay, Du hast Recht. Aber dann glaube ich trotzdem, dass das dem eigenem Image galt und nicht dem Image der Sponsoren. Ich denke man sollte die Aktion nicht überbewerten. Der Junge ist (hoffentlich) mega glücklich und wenn Mr. A heute oder morgen das Gelbe im Hochgebirge verliert dann sind wir alle glücklich.