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Zitat von qbz
es würde leider zu weit weg vom Thread führen, jetzt die Hintergründe des 2. Weltrkieges zu diskutieren und genauer abzuwägen, welche Rolle dabei der Antisemitismus im Vergleich zu den imperialistischen Antrieben beim Deutschen Reich spielte.
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Es ging darum, ob Religion eine Ideologie ist, und dass sie auch jene Gefahren birgt.
Die Gefahr wird nicht begrenzt/gebannt durch kritisches Hinterfragen. Folglich kann es sich hochschaukeln zu jenen Katastrophen, wie sie der Zweite Weltkrieg und die vielen religiösen Kriege und Kreuzzüge darstellen. (Der Krieg zwischen Katholiken und Protestanten liegt auf Platz 2 der meisten Todesopfer, nur übertroffen durch den Zweiten Weltkrieg).
Die monotheistischen Religionen haben den Hauptinhalt, dass sie nicht hinterfragt werden dürfen; sondern der Glaube selbst ist das oberste Gebot. Zweifel oder Widerspruch wird mit den härtest möglichen Strafen der jeweiligen Epoche geahndet (Tod und Folter damals; ewiges Höllenfeuer, sobald Tod und Folger verboten waren).
Warum finden wir nirgends eine erfolgreiche Religion, in denen es eine Tugend ist, kritisch die (angeblichen) Fakten zu prüfen, auf denen die Religion beruht? Wie Arne so treffend ausgeführt hat: Nach dem Muster der Evolution gewinnen am Ende jene Religionen, welche die eigene Verbreitung als zentralen Inhalt haben.