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Das kommt vielleicht auch 'n bisschen drauf an, wo in NZ man lebt. Sicher greifen ne Menge Mates beim Steini (Steinlager) gern zu. Aber es gibt eben auch andere. Ich war für 3 Monate als Referendar dort, also natürlich auch, aber eben nicht nur Urlaub und man bekommt auch ein bisschen besser Einblick in das Leben live. In Wellington und Auckland ist es m.E. kein Problem, auch andere Leute kennen zu lernen. Das mag auch daran liegen, dass man als Nicht-Muttersprachler wohl auch generell leichter Kontakt zu Leuten kriegt, die auch andere Interessen haben. In Invercargill (wo ich nie gewesen bin) wird das sicher etwas schwieriger. Einer der RAe, mit denen ich zu tun hatte, war gebürtiger Holländer (mit 7 Jahren ausgewandert), ist mit ner Französin verheiratet und spricht natürlich niederländisch und englisch, aber auch ein leidliches deutsch und offensichtlich auch recht gut französisch. Der andere kam allerdings über "Bonn Dschour" und "Vin Rouge" nicht hinaus.
Mir wär's trotzdem einfach zu weit weg. Ne begrenzte Zeit, auch ein paar Jahre, gern, aber nicht "für immer". Ne, da kann ich Deinen Punkt und den von Alpenfex schon gut verstehen: Ich gehöre einfach nach Mitteleuropa, zumindest nach Europa. Liegt vielleicht dran, dass ich's ganz gut finde, wenn Bus/Zug halbwegs pünktlich kommt etc., auch wenn ich da nicht pedantisch bin. Ist aber schwer, das rational zu begründen.
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Relax, no worries!
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