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Ironman China - Der Wahnsinn beginnt
Vorweg erstmal danke an Dude, der mir das zu 80% eingebrockt hat! China wäre mir sonst wohl nie in den Sinn gekommen. Nachdem ich nun zu 99% an der Erstausgabe des Ironman Chinas teilnehmen werde, dachte ich, ich halte mal ein paar Infos fest die ich während meiner jetzigen Planung sammele.
Vielleicht hilft dies dem Einen oder Anderen bei der nächstjährigen Teilnahme weiter. Fangen wir mal von vorne an: Die Flüge! Als glücklicher Air-Newzealand-Kunde konnte ich kurzfristig, auf meinem Rückweg von Neuseeland nach Europa, einen 14 tägigen Zwischenstopp in Hongkong buchen. Kostenpunkt in etwa 55 Euro. (Anmerkung: Am Telefon wollten die noch 410 Euro haben :Gruebeln: Im Reisebüro sah das dann anders aus). Von Hongkong aus fliegt China Southern Airlines und Hongkong Airlines (http://www.hkairlines.com/) nach Haikou. Hier sollte man am besten über die Airline-Website buchen, da die deutschen Onlineanbieter zum Teil 150% aufschlagen. Ich habe mich für Hongkong Airlines entschieden, da deren Website gescheit in English ist und die auf meine Emailanfragen bzgl. Radtransports flott geantwortet haben. Kostenpunkt in der Economy 275 Euro. Im Moment haben die sogar ein Spezial für ca. 80 Euro nach Haikou, aber leider nur mit maximaler Aufenthaltsdauer von 7 Tagen :( . Gepäck sind 20 Kg erlaubt. 1Kg Übergepäck kostet bei denen lächerliche 30HKD (~3 Euro). Das Rad muss nach der Buchung per Email angemeldet werden. Ich warte im Moment auf die Bestätigung, dass es in die Boeing 737 passt. Eigentliche max. Gepäckgröße ist bei Hongkong Airlines 90x45x75cm. Radkoffer sind bekanntlich größer. Ein wenig zittere ich also noch. Was mach ich mit meinem vielen Gepäck (2x32Kg) Ich hatte euch schon mit dieser Frage belästigt, habe aber nun ein paar Möglichkeiten ausfindig gemacht. 1. Gepäckaufbewahrung am Hongkong Airport. Ist aber mit etwa 8 Euro/Tag für ein normales Gepäckstück recht teuer auf Dauer. Ein Surfbrett sprengt hier alle Dimensionen, da der Preis vervielfacht wird aufgrund der Größe. Nähere Infos hier: http://www.hongkongairport.com/eng/tbu/baggage_left.htm 2. So wie es scheint kann man in mehr oder weniger allen Hotels von Hongkong sein Gepäck lagern, wenn man wieder vorbeischaut. Also bei Anreise und Abreise eine Nacht im selben Hotel verbringen. Die Gepäckaufbewahrung ist meist kostenlos oder eine kleine Gebühr von 5-10HKD (weniger als 1 Euro) pro Nacht wird gefordert. Um sicher zu gehen, sollte man die Hotels vorher noch mal kontaktieren. Evtl. ist hier zu Empfehlen (was man so im Internet liest) für ein solches Vorhaben nicht die übelste Absteige zu wählen, wenn man sein Gepäck wieder sehen möchte. Das Visum: Hier gibt es wohl nicht viel zu sagen. Einfach mal auf die Seite der chinesischen Botschaft gehen und sich das Formular runterladen und ausfüllen. Als Kontakt in China wird der IM-Veranstalter genannt. Infos auf der Ironmanchina.com Seite in der FAQ. Kostenpunkt je nach Land, wo man es sich ausstellen lässt, 20-30 Euro. Das Visum kann man auch Werkstags in Hongkong auf dem Flughafen ausstellen lassen, könnte aber evtl. ein paar Nerven kosten. Die Hotels: Tja da gibt es in Hongkong und Haikou richtig viele und eigentlich alle relativ günstig (vgl. zu Europa). Hier sollte man online Vergleichen. Bei dem einem Anbieter kostet ein 5 Sterne Hotel schon mal 300 US$ pro Zimmer und beim Nächsten nur 70 US$. Eine recht gute Angebotsvergleichseite ist: http://www.hotelscombined.com/. Ansonsten nach dem gewünschten Hotel googlen und sich durch die Preisangebote klicken. Es gibt teilweise noch bessere Angebote als die von der oben genannten Seite. Wem ein Backpacker (http://www.haikouhostel.com/) reicht, kann für unglaubliche 6 Euro pro Zimmer übernachten. Hier werde ich wohl die ersten 5 Tage unterkommen, um dann die letzten Tage vor dem Rennen in einer Nobelabsteige für 77 US$ für 2 Personen zu nächtigen (http://www.meritusmandarinhaikou.com/). Generell schön in Asien ist, dass man pro Zimmer bucht und nicht pro Person. Also am Besten zu zweit unterwegs sein, da Einzelzimmer und Doppelzimmer mehr oder weniger immer das Selbe kosten. Ich selber habe mich an die Hotels gehalten, welche vom IM-Veranstalter empfohlen wurden und hoffe nun, dass meine Buchung bei dem einem Hotel durchgeht. Um zu zeigen, dass sich organisation in Eigenregie lohnt. Bei einem australischen Triathlonreiseveranstalter kostet ein Zimmer für 7 Tage 1620 Euro für 2 Personen inkl. Frühstück. Ich selber habe ein höherwertigeres Zimmer im selben Hotel für lächerliche 346 Euro gebucht ohne Frühstück. Google und http://www.hotelscombined.com/ sei dank! Sicher hat es Vorteile mit einem Reiseverantalter unterwegs zu sein, aber knapp 1300 Euro für Frühstück, einen Übersetzer, ein paar Goodies (T-Shirt, Socken, Cap) und einen Flughafentransfer zu zahlen ist schon heftig. Ich werde versuchen meine Erfahrungen im Laufe der Zeit zu erweitern. |
hallo Lens,
sehr schöner Beitrag, weiterhin viel Erfolg bei der Quali. Gruß, Koyote |
sehr interessant.
danke |
jaja, schiebs nur auf mich. ich bitte zumindest um eine postkarte aus kona.
angebotsvergleiche gibt es auch auf www.tripadvisor.com. vergiss nicht dem servicepersonal im HK-hotel ein paar scheinchen fuers kofferbewachen zuzuschieben. viel spass! dude |
ich hoffe, du schreibst einen umfangreichen bericht vom wettkampf und wie alles so war.
bin wirklich gespannt. gruss, wagnerli |
Schauen wir mal mir der Postkarte...so wie es aussieht sind da ein paar gute Jungs am Start. Und nach dem IM Neuseeland glaube ich nicht mehr an eine "einfache" Quali. Irgendwo muss alles stimmen, und wenn man denkt hach in Neuseeland sind die ja ziemlich langsam...dann liegts teilweise doch an der Strecke.
Von daher ist China eher ein Hawaiiersatz um das letzte verkorkste Rennen zu vergessen und wenn es dann doch klappen sollte, umso besser. Ich kann im Moment eh nicht einschätzen, ob die 7 Wochen zwischen den Rennen reichen und ob ich innerhalb von 10 Tage zur alten Form zurückfinde. Im Moment liegen meine Beine nämlich eher ruhig auf der Couch :o . Richtig gehts erst nach meiner, am Montag beginnenden, 10 tägigen NZ-Südinseltour wieder los. So und nun zur guten News. Hong Kong Airlines hat gerade mein Radtransport bestätigt :) . Von daher läuft noch alles nach Plan. |
Ein kleiner Zwischenstand aus Haikou. Vorweg es ist schön schwül heiß (36 Grad im Schatten) kein Hügel oder Berg weit und breit und relativ windig.
Der Flug von Hongkong nach Haikou lief ohne Probleme. Die nette Dame am Check-In hat uns Europäer an den Notausgang gesetzt (komischerweise saßen alle Kunden aus dem Westen an diesen), was gleichbedeutend mit doppelter Beinfreiheit ist. Das Rad kam ohne Probleme mit und einen Zuschlag musste ich auch nicht zahlen. Fazit zum Flug mit Hongkong Airlines, besser hätte es nicht laufen können. Bei der Ankunft in Haikou, mussten wir schnell feststellen, dass englischsprachige Chinesen sehr rar sind. Glücklicherweise hatten wir die Adresse von unserer Bleibe vorher in Chinesisch ausgedruckt, so dass wir immerhin dem Taxifahrer klar machen konnten wohin er fahren muss. Zum Bezahlen braucht man bekanntlich Geld, und dieses muss man vorher irgendwo abheben. Dummerweise funktioniert das nicht immer. Auch wenn überall auf den Geldautomaten Visa usw. draufstehen, kommt häufiger die Meldung, dass die Transaktion fehlgeschlagen ist, nachdem man seinen Geldbetrag ausgewählt hat. Von daher ruhig alle Automaten in der Bank ausprobieren, mit ein wenig Glück klappt es bei einem. Bei uns funktionierte es dann witzigerweise bei dem einzigen Automaten auf dem nix von Visa stand. Ein dank an den lieben Taxifahrer, der uns zu 2 verschiedenen Banken gefahren hat, nachdem wir am Flughafen erfolglos blieben. Normaler Fahrpreis vom Flughafen in die City mit wenig Gepäck soll wohl 50 RMB (4,50 Euro) sein, mit Radkoffer und Touripreis 100 RMB (9 Euro). Naja der Ironmanveranstalter will aber glaube ich sogar 230RMB pro Radtransport. Wie mein Radkoffer transportiert wurde könnt ihr hier sehen. Jajaja ich habe schon ein wenig gezittert während der Fahrt, dass der auch da drin bleibt. (hmm kann leider keine Bilder hochladen :Gruebeln: ) Zurzeit Hausen wir im Bananhostel (http://www.haikouhostel.com/). Erster Eindruck ist ganz ok. Innen ist es gepflegt (Von außen ein wenig runtergekommen), es gibt kostenloses Wirelesslan auf den Zimmern und die noch jungen Besitzer (Engländer der mit einer Chinesin verheiratet ist) sind sehr freundlich. Soeben haben sie sogar meine Freundin zum Einkaufen ins nächste große Einkaufszentrum mitgenommen. Weitere Infos gibt es dann die Tage. Zu den Straßen Die Straßen sind hier sehr breit und auch der Asphalt recht gut (im Vgl. zu Neuseeland). Fahrradfahrer können hier wohl überall fahren oder sind eine geschützte Gattung. Zumindest kann ich mir sonst nicht anders erklären warum zig Radfahrer eine dreispurige Straße entgegen dem Verkehrsfluss fahren, obwohl man doch auf der andern dreispurigen Seite mit dem Verkehrsfluss radeln könnte. Die Autofahrer fahren hier ebenfalls wie sie wollen, Ampeln sind, sofern keine Kamera angebracht ist, nur eine Empfehlung und Vorfahrtsregeln gibt’s wohl auch nicht. Man fährt halt einfach rein und erwartet das alles bremst. Generell wird hier sehr defensiv gefahren, sonst wären solche Fahrweisen wohl tödlich. Alle scheinen durchgehend bremsbereit zu sein. Demnächst mehr. Ich will mich nun mal für eine kleine Laufrunde raustrauen. |
Das Rennen läuft gerade.
Und nach den spärlichen Informationen auf ironmanlive.com liegt Olaf Sabatschus in Führung. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:27 Uhr. |
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