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Weißer Hirsch 02.07.2021 08:46

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1609264)
Treffer! Ich denke Annalena ist einverstanden wenn Ihr der Doktortitel für ihr Buch aberkannt wird.

Perfekt! Alles gut für Annalena, wenn dies die Mehrheit in D genauso sieht :-)

HerrMan 02.07.2021 08:50

Mit dem Ding ist sie endgültig raus. Ihre hohe Zustimmung hat sie ja auch dem Umstand zu verdanken, dass sie vielen, nicht nur geschlechlich, als Anti-Söder erschien. Mit diesem Dreier aus Steuernachzahlung, Lebenslauf und Plagiat ist davon nix mehr übrig. Und Frau sein allein wird nicht reichen.

Die Grünen sollten schnell den Lebenslauf von Habeck checken und dann das Pferd wechseln.

merz 02.07.2021 08:53

Haben die Grünen eigentlich ein professionelles Wahlkampfteam für eine Bundestagswahl?

Es ist klar, dass alles an der Kanzlerkandidatin durchleutet wird.

Da müssen Bezüge etc. und veröffentlichte Informationen vorher geprüft werden.

Im akademischen Bereich ist eine computergestützte Inhaltsüberprüfung seit langem üblich. Da muss man ein Buchmanuskript der Kandidatin vor Veröffentlichung durchjagen, die "Konkurrenz" macht es eben nachher...


m.

iaux 02.07.2021 08:54

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1609257)
Am Ende scheint es mir mir wie beim Lebenslauf: bleibt wenig (eigenes) übrig. Klar kann man argumentieren: sind ja allgemein zugängliche Gedanken. Aber wenn schon keine Erfahrung in einem Unternehmen oder einer staatlichen Organisation vorhanden sind, sollte eine Kanzlerkandidatin nicht zumindest eigene Gedanken haben und veröffentlichen?

...oder so umformulieren, dass es nicht copy&paste ist?! Den Weg ins Kanzleramt wird ihr das nicht ermöglichen, bzw. eher versperren.

HerrMan 02.07.2021 08:55

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1609271)
Haben die Grünen eigentlich ein professionelles Wahlkampfteam für eine Bundestagswahl?

Nein.

Matthias75 02.07.2021 09:01

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1609257)
Wie ist denn die allgemeine Meinung zum "Buch" von AB? Zuerst dachte ich, ok, vielleicht etwas konstruiert die Anschuldigungen. Mit diesen neuen Stellen wird es aber schon krotesk:

https://www.focus.de/politik/deutsch..._13453578.html

Am Ende scheint es mir mir wie beim Lebenslauf: bleibt wenig (eigenes) übrig. Klar kann man argumentieren: sind ja allgemein zugängliche Gedanken. Aber wenn schon keine Erfahrung in einem Unternehmen oder einer staatlichen Organisation vorhanden sind, sollte eine Kanzlerkandidatin nicht zumindest eigene Gedanken haben und veröffentlichen?

Die Vision von Baerbock als Kanzlerin scheint einigen in D massiv Angst zu machen. Die Springer-Presse macht ja schon seit längerem aus jedem Niesen von Baerbock einen Orkan. Siehe die gestrigen Aussagen von Baerbock, die seltsamerweise nur der Bildzeitung eine Schlagzeile wert waren.

Wie schonmal geschrieben: Ich würde mir wünschen

a) dass der Wahlkampf endlich mal sachlich geführt wird und es um Inhalte geht. Was wollen die Grünen, was die CDU, was die SPD (also inhaltlich, dass sie Kanzler werden wollen, weiß ich;)

oder wenn das nicht möglich ist,

b) dass an alle Kandidaten in der Presse die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Laschet wird von Teilen der Presse ja schon fast mit Samthandschuhen angefasst.

M.

kullerich 02.07.2021 09:15

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1609257)
Wie ist denn die allgemeine Meinung zum "Buch" von AB? Zuerst dachte ich, ok, vielleicht etwas konstruiert die Anschuldigungen. Mit diesen neuen Stellen wird es aber schon krotesk:

https://www.focus.de/politik/deutsch..._13453578.html

Am Ende scheint es mir mir wie beim Lebenslauf: bleibt wenig (eigenes) übrig. Klar kann man argumentieren: sind ja allgemein zugängliche Gedanken. Aber wenn schon keine Erfahrung in einem Unternehmen oder einer staatlichen Organisation vorhanden sind, sollte eine Kanzlerkandidatin nicht zumindest eigene Gedanken haben und veröffentlichen?

Mir geht diese scheinheilige und wichtigtuerische Diskussion um irrelevante Themen ziemlich auf die Nerven. Wir hatten einen Bundeskanzler, dessen Promotion mit dem Titel "die politischen Parteien in der Pfalz, erzählt von meinen Freunden" hätte sein können. Da war auch nix orginell und tief und nix.

Ein politisches Buch ist eben KEINE Patentanmeldung und auch keine wissenschaftliche Arbeit, sondern ein Diskussionsbeitrag. Daher sollte jede Kritik sich dort auf die Inhalte fokussieren und nicht auf "wer hat's erfunden?". Fokussierung auf Letzteres erregt bei mir den Verdacht, dass dann wohl die Inhalte "zu gut" sind :)

iaux 02.07.2021 09:17

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1609275)
Die Vision von Baerbock als Kanzlerin scheint einigen in D massiv Angst zu machen. Die Springer-Presse macht ja schon seit längerem aus jedem Niesen von Baerbock einen Orkan. Siehe die gestrigen Aussagen von Baerbock, die seltsamerweise nur der Bildzeitung eine Schlagzeile wert waren.

Wie schonmal geschrieben: Ich würde mir wünschen

a) dass der Wahlkampf endlich mal sachlich geführt wird und es um Inhalte geht. Was wollen die Grünen, was die CDU, was die SPD (also inhaltlich, dass sie Kanzler werden wollen, weiß ich;)

oder wenn das nicht möglich ist,

b) dass an alle Kandidaten in der Presse die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Laschet wird von Teilen der Presse ja schon fast mit Samthandschuhen angefasst.

M.

Welcher Wahlkampf wurde den bisher durch Sachthemen entschieden? 2002 wurde Schröder Kanzler nachdem er in Gummistiefeln an der Elbe aufgetaucht ist.
Zum Sachverhalt kann man auch nicht jeden Grünen wirklich fragen, siehe die Landesvorsitzende (?) welche auf ner Pressekonferenz zu Klimathemen stumm blieb...

Daraus ne Medienkampagne abzuleiten finde ich auch an den Haaren herbeigezogen, jede Woche wird halt ne andere Sau durchs Dorf gejagt und ich kann mich erinnern, dass Laschet da auch schon dran war...:Blumen:


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