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schnodo 28.04.2019 13:16

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1448729)
Schau Dir den Popov Drill an. Würde er die Rückholbewegung nach vorne weiter führen, würde die Hand wohl auch übers Gesicht/Kopf baumeln.

Das ist aber doch nur eine Übung und keine Vorlage dafür, wie man die gesamte Lage schwimmen soll. :-((

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1448729)
P.S. Schön das Du zum 500 m SaSch-Übungsprogramm den Sinn der jeweiligen Übung dazu geschrieben hast. :Blumen:

Du weißt doch, dass mir für Dich keine Mühe zu groß ist. :Lachen2:

FlyLive 28.04.2019 14:45

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1448732)
Das ist aber doch nur eine Übung und keine Vorlage dafür, wie man die gesamte Lage schwimmen soll. :-((


Schon klar. Ich bewege mich ja auch nicht hin und wieder zurück, sondern mache die Bewegung als Ganzes.

Ich glaube, der Popov Drill darf man nicht als übertriebene Überkorrektur ansehen. Eher als leichte Überkorrektur. Denn die Lage nimmt insgesamt eine gute Form an, die man nicht zwingend verändern muss.

papa2jaja 29.04.2019 05:45

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1448691)
Vermutlich meinst du mit dem Bild das von Alexander Popov ... Nun kommt das "aber"

Bin ich also meiner Zeit endlich mal voraus 😉

Ja, das Bild von Popov meinte ich. Ich halte meine Arme nicht die ganze Zeit voll gestreckt, aber ich glaube nicht, dass der Winkel bei mir gegen Ende der Zugphase mehr als 30 oder 45 Grad wird, bis dann eben die Aufwärtsbewegung beginnt. Bei meinen fetten Oberarmen also der optimale Stil 😜

Mit dem Fahrrad muss man vorsichtig sein. Ich kann davon auch ein Lied singen. Aber du bist ja glimpflich davongekommen und, am Wichtigsten, kannst weiter schwimmen gehen!

schnodo 30.04.2019 17:00

Zitat:

Zitat von papa2jaja (Beitrag 1448832)
Bei meinen fetten Oberarmen also der optimale Stil

Du musst monströse Oberarme haben!

Zitat:

Zitat von papa2jaja (Beitrag 1448832)
Mit dem Fahrrad muss man vorsichtig sein. Ich kann davon auch ein Lied singen. Aber du bist ja glimpflich davongekommen und, am Wichtigsten, kannst weiter schwimmen gehen!

Heute war ich zum ersten Mal nach dem MTB-Anfängerkurs wieder im Wasser. Gestern fühlte sich alles noch etwas angeschlagen an - im wahrsten Sinne des Wortes. Dafür war das Schwimmen heute mal wieder schön, auch wenn ich mal wieder große Konzentrations- und Koordinationsdefizite festgestellt habe.

Ich wollte mal testen, wie es denn mittlerweile mit der Tempovariation klappt, nicht unbedingt meine Stärke, und bin ganz zufrieden, dass ich erkennbar zulegen oder mich zurückfallen lassen kann, ohne dass meine Technik komplett verfällt. Ich habe mir ein paar Bahnen lang Rennen mit Mitschwimmern auf der Nebenbahn geliefert, ich fürchte allerdings, dass die, wie so oft, keine Ahnung davon hatten. :Cheese:

Letztlich hatte ich, inspiriert von Sarah Sjöström, ausgetestet, wie lange ich brauche, um 100 m Kraul-Beine zu kicken - allerdings ohne Kickboard, stattdessen mit Schnorchel. Es waren in der Tempovariante "angenehm fordernd" 3 Minuten 15 Sekunden. Heute habe ich einen neuen Versuch gestartet und in einem ähnlichen, gut machbaren Tempo, aber mit weniger Trödelei bei den Wenden, 2 Minuten und 55 Sekunden gebraucht. Ich meine, dass ich mit etwas (viel) mehr Druck vielleicht auf 2:30 komme.

Irre, dass es Leute gibt, welche die Strecke mehr als doppelt so schnell zurücklegen, und zwar deutlich. :Nee:

papa2jaja 01.05.2019 07:05

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1449267)
... auch wenn ich mal wieder große ... Koordinationsdefizite festgestellt habe.

Hattest wahrscheinlich noch die wilden Abfahrten im Kopf ;)

Merkst du in dieser Hinsicht einen Unterschied zwischen Kraulen und Brustschwimmen nach einer Trainingspause?

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1449267)
Ich habe mir ein paar Bahnen lang Rennen mit Mitschwimmern auf der Nebenbahn geliefert, ich fürchte allerdings, dass die, wie so oft, keine Ahnung davon hatten.

Das ist die perfekte Renntaktik. Den Gegner erst langsam zermürben, und dann eiskalt überrumpeln ;)

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1449267)
Irre, dass es Leute gibt, welche die Strecke mehr als doppelt so schnell zurücklegen, und zwar deutlich.

Die trainieren wahrscheinlich gezielt Tempo, so wie Radler oder Läufer mit Intervalltraining.

Aber Tempo ist nicht alles. So manche asiatische Freizeitsportler würden wahrscheinlich sogar den Kopf darüber schütteln, Freizeitsport als Tempobolzerei zu betreiben, anstatt philosophisch heranzugehen und Perfektion und Schönheit in der Bewegung anzustreben ;)

adaniya 02.05.2019 13:08

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1449267)
Letztlich hatte ich, inspiriert von Sarah Sjöström, ausgetestet, wie lange ich brauche, um 100 m Kraul-Beine zu kicken - allerdings ohne Kickboard, stattdessen mit Schnorchel. Es waren in der Tempovariante "angenehm fordernd" 3 Minuten 15 Sekunden. Heute habe ich einen neuen Versuch gestartet und in einem ähnlichen, gut machbaren Tempo, aber mit weniger Trödelei bei den Wenden, 2 Minuten und 55 Sekunden gebraucht. Ich meine, dass ich mit etwas (viel) mehr Druck vielleicht auf 2:30 komme.

Nach deinem Beitrag hab ich das heute auch mal getestet bzw. da im Trainingsplan zum Aufwärmen eh 150m Kick mit Board standen, die Zeit dafür gestoppt. Hab mit leichter bis moderater Anstrengung auf der 50m Bahn nach 100m 2:26 stehen gehabt. Mit Tempo wollte ich es nicht probieren, standen danach 10x50m all-out an, dafür wollte ich mir die Kräfte sparen :Cheese: Mit ordentlich Tempo auf der 25m Bahn wären vielleicht 2:00 machbar - 1:10 ist einfach verrückt:dresche

schnodo 03.05.2019 10:14

Zitat:

Zitat von papa2jaja (Beitrag 1449345)
Merkst du in dieser Hinsicht einen Unterschied zwischen Kraulen und Brustschwimmen nach einer Trainingspause?

Beim Kraulen merke ich es eher, weil ich da eine genauere Vorstellung davon habe, wie ich es mir wünsche. Beim Brustschwimmen hängt es an so vielen Stellen, dass es sich dort sowieso meist chaotisch anfühlt. :)

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1449545)
Hab mit leichter bis moderater Anstrengung auf der 50m Bahn nach 100m 2:26 stehen gehabt.

Respekt! :Blumen:

Ich habe es vorgestern mal mit etwas mehr Anstrengung versucht, die Ausbeute war aber mit 2:49 ziemlich mager. Vielleicht auch eine Frage der Tagesform. Das Kickboard habe ich meistens nicht dabei, aber ich werde demnächst mal schauen, ob es damit leichter oder schwerer geht als mit Schnorchel. Auch auf lange Sicht traue ich mir schneller als 2:30 nicht zu.

schnodo 10.05.2019 16:35

Weltbewegendes gibt es nicht zu berichten, aber Herr schnodo lernt immer noch mit Begeisterung schwimmen. :)

Meine aktuelle Baustelle ist wie gehabt der Armzug. Beim einseitigen Üben und beim Abschlagschwimmen meine ich, dass ich den Zugweg mittlerweile halbwegs im Griff habe und auch recht gut spüre. Allerdings stelle ich fest, dass in der ganzen Lage, besonders wenn die Atmung dazu kommt, ich dieses Gefühl verliere und nicht weiß, was genau der vordere Arm macht. Ich taste mich ran und versuche, ein Rezept zu finden, um auch hier die Kontrolle zu behalten. Unterstützend bin ich dabei die Kopfbewegung bei der Atmung zu minimieren, d.h. ich drehe den Kopf nur so weit, dass der Mund frei liegt, zumindest bilde ich mir das ein. Vermutlich erkennen Außenstehende nichts davon. :Cheese:

Vielleicht sollte ich zumindest zeitweise auch die Atmung von eine Bahn rechts, eine Bahn links auf Dreier-Atmung umstellen. Zufälligerweise gabe es dazu heute einen Blog-Eintrag bei Swim Smooth, in dem auch der geschmeidige Jono van Hazel zu Wort kommt.


Bildinhalt: Jono van Hazel schwimmt

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Im letzten Monat habe ich zwei meiner langlebigen Speedo Endurance+ Badehosen verloren. Mir scheint, nach dem Schwimmen bin ich noch verwirrter als währenddessen.

Vom 31. Mai bis 2. Juni kann ich leider nicht Fächerbad schwimmen, weil dort die 51. Deutschen Meisterschaften der Masters im Schwimmen und Synchronschwimmen ausgetragen werden. Schade für mich, aber an sich eine schöne Sache. Vielleicht gehe ich mal hin zum Zuschauen.

Heute war ich in der Umkleide unangenehm überrascht als ich einen mit Blut vollgesogenen Tampon auf dem Boden gefunden habe. Sonst bin ich nur Verpackungen und Pflaster gewohnt. Ich versuche, mit gutem Beispiel voranzugehen und entsorge die Sachen dann meistens im nahegelegen Mülleimer. Aber ich wundere mich schon, was sich jemand denkt, der seinen ekelerregenden Müll einfach so für die Nachwelt liegen lässt... :confused:


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