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Klugschnacker 13.12.2020 13:35

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1573338)
Hätte man auf manche (nicht jeden und alle) "Querdenker" gehört, wären wir möglicherweise gar nicht bei so hohen Todeszahlen, und hätten einen etwas geringeren Corona-Anteil auf den Intensivstationen (aktuell immer noch weniger als 20 % aller Intensivpatienten ausmacht...), und hätten möglicherweise deutlich geringere wirtschaftliche Schäden.

Meinst Du die schwedische Vorgehensweise? Oder kann man diesen positiven Einfluss bestimmter Querdenker auf die Todeszahlen in einem anderen Land beobachten?

Brian 13.12.2020 14:11

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1573338)

Hätte man auf manche (nicht jeden und alle) "Querdenker" gehört, wären wir möglicherweise gar nicht bei so hohen Todeszahlen, und hätten einen etwas geringeren Corona-Anteil auf den Intensivstationen (aktuell immer noch weniger als 20 % aller Intensivpatienten ausmacht...), und hätten möglicherweise deutlich geringere wirtschaftliche Schäden.

Wen meinst du denn mit "manche" Querdenker? Da fällt einem doch diese Combo Schiffmann/Ballweg ein mit ihren Getreuen, denen es nur um das Füllen ihres Geldbeutels und die Stillung Ihrer Selbstsucht nach Aufmerksamkeit ging. UM NICHTS ANDERES GEHT ES DIESEN QUERULANTEN. Du solltest dich schämen, diesen Menschen, die das Wort QUERDENKEN missbrauchen, auch noch beizustehen:( !

qbz 13.12.2020 14:52

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1573338)
......
Das Ziel muß sein, daß wir die Risikogruppen so gut schützen, daß steigende Fallzahlen eine geringe Bedeutung haben, und wir aufhören können, diese überhaupt zu zählen, wie wir auch andere Viren nicht zählen, die bei einigen zu tödlichen Lungenentzüdungen führen können, und bei der grooßen Mehrheit nur eine geringe Erkrankung auslösen, wenn überhaupt. Mein Ziel wäre eine Begrenzung der schweren und tödlichen Verläufe auf saisonal normale Werte, sonst nichts.
......

Es gibt kein einziges Land mit unserer Altersstruktur, wo das in den bisherigen Phasen der Pandemie gelungen ist, Sars-Cov-2 sich einfach ausbreiten zu lassen und die Sterberate sehr niedrig zu halten. Der einzige wirkliche Schutz für die Menschen (es gibt ja auch jüngere Risikopersonen, nicht nur die Ü80-Gruppen) stellen wirksame Impfungen dar oder die chinesische / vietnamesische Vorgehensweise.

Ein Freund, der noch als Psychotherapeute arbeitet, konnte sich über das angeschlossene Krankenhaus schon in eine Impfliste des Krankenhauses eintragen und sie erwarten dort im Januar die Impfungen. Hätte ich auch gerne ;-) .

keko# 13.12.2020 16:10

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1573321)
Als die "Light-Version" Anfang November beschlossen wurde, kam sie den meisten eher radikal vor. Es wurde mehrheitlich als "konsequentes Durchgreifen" empfunden. Andere, auch Du, haben immer wieder vor den wirtschaftlichen Folgen gewarnt – zu Recht, wie ich finde, aber wir haben wenig Alternativen....

Eine Kurskorrektur befürworte ich schon seit Wochen. Da bin ich allerdings nicht selbst drauf gekommen, sondern vor allem durch Schmidt-Chanasit un dem Virologen Streeck. Allerdings schlagen auch die Pandemie-Pläne der Bundesregierung vor, sich auf die Schwächsten zu konzentrieren, wenn die Pläne vorher scheitern. Ich sehe die Nachverfolgung als gescheitert an, ebenso wie den Versuch, die Anzahl der Neuinfizierten zu drücken. Ich habe auch wenig Hoffnung, dass die Zahlen noch sigifinkant gedrückt werden, denn die feuchten und kalten Wochen stehen uns erst noch bevor. Und möglicherweise lebe ich in meiner Stuttgarter Vorstadt ja in einer schönen Blase, aber um mich herum herrscht längst Stillstand. Sei es im Büro, im Privaten oder im Sportverein. Viel weiter runter geht es nicht mehr. Ich befürchte, man setzt mit dem allgemeinen Lockdown auf ein totes Pferd.

merz 13.12.2020 16:15

Schmidt-Chanasit heute in der FAS zitiert,

https://www.faz.net/aktuell/politik/...-17098302.html
Leider starkl verkürzter Artikel online, im Print ist er deutlich länger und differenzierter :( - dort ist auch Stöhr zitiert mit einer interessante These: Influenza sehen wir jetzt, so die These, "in einigen europäischen Staaten" um 90% reduziert. Er vermutet, dass wir damit auch Corona in ähnlichem Maße einschränken. Mehr sei fast nicht möglich (für Frankreich und Belgien nimmt er damit ein viel höheres ursprüngliches Niveau an.....)

Eindrücklich daneben, drei Artikel über die Situation auf den Intensivstationen
einer nur print (?), einer hinter der paywall (https://www.faz.net/aktuell/politik/....html?premium), einer frei:
https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-17097926.html


m.

keko# 13.12.2020 16:21

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1573353)
Schmidt-Chansit heute in der FAS zitiert,

https://www.faz.net/aktuell/politik/...-17098302.html

Eindrücklich daneben, drei Artikel über die Situation auf den Intensivstationen
einer nur print, einer hinter der paywall, einer frei:

https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-17097926.html


m.

Kannst du dein Gesagtes auch irgendwie begründen anstatt nur Links zu posten? Solche Einzeiler wie der von dir eben halten mich letztendlich immer mehr davon ab, meine eigene Meinung in überlegten Sätzen darzulegen und zu begründen.
Schade drum... :Blumen:

merz 13.12.2020 16:32

sorry, war dabei. Musste aber mit Schrecken feststellen, daß die Artikel in der Ausgabe sich von denen online zugänglichen unterscheiden

m.

keko# 13.12.2020 17:06

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1573353)
...
Leider starkl verkürzter Artikel online, im Print ist er deutlich länger und differenzierter :( - dort ist auch Stöhr zitiert mit einer interessante These: Influenza sehen wir jetzt, so die These, "in einigen europäischen Staaten" um 90% reduziert. Er vermutet, dass wir damit auch Corona in ähnlichem Maße einschränken. Mehr sei fast nicht möglich (für Frankreich und Belgien nimmt er damit ein viel höheres ursprüngliches Niveau an.....)...

Stöhr sagt, dass auf Frankreich verwiesen wird, weil die Franzosen die Zahlen durch einen harten Lockdown gedrückt haben, was wohl auch stimmt. Allerdings hatten sie zuvor 5x höhere Zahlen, wenn man die Bevölkerung DE/F vergleicht. Entsprechend ist bei uns weniger zu holen. Ihm geht es um die Verhältnismäßigkeit. Er sagt: Wer mit dem Hammer zuschlägt, muss auch etwas haben, worauf er schlägt.
Die französische Presse verfolge ich. Dort erkenne ich eine gewisse Schadenfreude, schwärmten unsere Politiker doch im Sommer gelegentlich vom deutschen Weg als ein Vorbild für Europa (sinngemäß). Ich erwähnte ja auch hier an dieser Stelle, dass ich in Paris gefragt wurde, was wir in DE machen, dass das bei uns so gut läuft.


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