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Duafüxin 05.08.2020 10:00

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1545763)

Bisschen habe ich aber auch den Eindruck, dass das teils auch ein Nord-Südgefälle ist.

Bei uns ist sogar innerhalb des Konzerns ein Gefälle. Manche OGs halten sich an Abstandsregeln (Büros nur halbbesetzt und wöchentlich wechselnd), manche sind wieder vollbesetzt als wenn nichts wäre.
Nachdem in einem Lager mehrere Corona-Fälle auftraten, wurde es geschlossen und jede OG konnte für sich Schlüsse daraus ziehen OBWOHL es konzernweite Anweisungen gibt.

Lucy89 05.08.2020 10:01

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1545712)
Diese neuen Kollegen triffst Du hoffentlich auch im echten Leben? Klingt für mich eher nach lukrativem Nebenverdienst als nach Seriosität. Immerhin konnte ich internet? Immer nur wieder Internet. Du bist doch empirisch ausgebildete Sozialwissenschafterlin? Den deinen Job hätte ich wegen mangelnder Transparenz abgelehnt. Oder fehlender Fairness. Aber vielleicht irre ich mich auch und du wirst gut vergütet. Alles Gute. Und

Dir alles Gute in Deinem neuen Job!:Blumen:
M.

Aktuell kann ich diese Kollegen nicht treffen, da der Uni-Campus weitestgehend unzugänglich ist. Es ist geplant, im September einen Tag pro Woche für jeden zu ermöglichen. Im Bildungssektor ist man sehr vorsichtig und sorgfältig in der Prävention.

Wenn du einen Job als Professorin als lukrativen Nebenverdienst bezeichnen willst, ok... ich habe dafür nicht nur ein über ein Jahr dauerndes Berufungsverfahren durchlaufen sondern auch jahrelang studiert, promoviert und geforscht (und nein, ich bin keine Sozialwissenschaftlerin, sondern Mathematikerin).
Btw ist man als Professor eh weitestgehend frei, bis auf Lehrveranstaltungen (die aktuell größtenteils online stattfinden), kann man seiner Arbeit überall nachgehen, meine Forschungspartner sitzen eh weltweit verteilt.

Aber Internet kann ich auch, ja!

hanse987 05.08.2020 10:06

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1545659)
Habt ihr nicht die technischen Voraussetzungen oder warum ist das so?
Bei uns ist seit Monaten HomeOffice quasi Vorgabe. Wenn man ins Büro will oder muss, muss man sich online einen Tag vorher anmelden, um einen Arbeitsplatz zu reservieren.
Das klappt eigentlich sehr gut.

Die einzigen 2 Wochen bei denen HomeOffice recht schnell genehmigt wurde waren die letzten beiden Märzwochen, aber da hatte ich Urlaub denn eigentlich wäre ich ins TS Camp nach Malle geflogen. Unser Plan in der Abteilung war nur 50% im Büro zu haben um vernünftige Abstände hin zu bekommen. Mein Antrag auf HomeOffice wurde am Donnerstag genehmigt und am Samstag auf oberster Ebene wieder gecancelt. Im April hatte ich noch Kurzarbeit aber auch nur 11%. Seit Mai läuft unsere Abteilung wieder auf 100% mit 100% Anwesenheit. Von der technischen Seite wären unsere System sicher an die Kotzgrenze gekommen aber ich glaube da gibt es viele Firmen die noch schlechter aufgestellt sind.

Bei uns heißt es auch nicht HomeOffice sondern Remote Work. HomeOffice ist das Pfuiwort und bei einigen unserer Führungskräfte herrscht immer noch die Meinung HomeOffice = Nichtstun = bezahlter Urlaub. Kommt wahrscheinlich da her, dass wir zwar mittlerweile 7500 Mitarbeiter haben, aber aus einem Handwerksbetrieb entstanden sind. Im Baugewerbe sind die modernen Arbeitswelten noch nicht angekommen, auch wenn wir sie per Marketing nach außen predigen.

Superpimpf 05.08.2020 10:17

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1545784)
manche [Büros] sind wieder vollbesetzt als wenn nichts wäre.
Nachdem in einem Lager mehrere Corona-Fälle auftraten, wurde es geschlossen und jede OG konnte für sich Schlüsse daraus ziehen OBWOHL es konzernweite Anweisungen gibt.

Dein Arbeitgeber ist sich seiner Fürsorgepflicht aber schon bewusst und das er, laut § 3 f. ArbSchG, jegliches Risiko zur Ansteckung für dich/euch minimieren muss. Wie leichtfertig viele AG das anscheinend aufs Spiel setzen ist mir ziemlich unklar.

Super-seit Mitte März im mobilen Arbeiten mit ab und an einzelnen Tagen im Büro. Aber das bringt auch nix, da sowieso keiner da ist, kann ich auch daheim arbeiten-pimpf

Duafüxin 05.08.2020 10:53

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1545793)
Dein Arbeitgeber ist sich seiner Fürsorgepflicht aber schon bewusst und das er, laut § 3 f. ArbSchG, jegliches Risiko zur Ansteckung für dich/euch minimieren muss. Wie leichtfertig viele AG das anscheinend aufs Spiel setzen ist mir ziemlich unklar.

Super-seit Mitte März im mobilen Arbeiten mit ab und an einzelnen Tagen im Büro. Aber das bringt auch nix, da sowieso keiner da ist, kann ich auch daheim arbeiten-pimpf

Es gibt halt Abteilungsleiter bei uns, die vom Kopf her so ticken wie Hanse es beschrub.
Unser Vorgesetzter hat es begriffen.
Warum nicht konzernweit agiert wird, wenn es schon ein Konzept gibt, ist mir ein Rätsel (wie so vieles andere bei uns auch)

ThomasG 05.08.2020 14:43

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1545736)
Rein formal stimmt die Textdarstellung oben nicht zu 100 % mit dem Original überein.
Ich habe mich bemüht, so gut ich konnte, auch von der Form her für möglichst wenig Abweichungen zu sorgen.

Hier der zugehörige Beitrag:

https://www.youtube.com/watch?v=cLsGg-8gsr0 (11 min 53 s)

Nachfolgend der Beitragstext zum Lesen, sowie "weiterführende Links" und "Kommentare zum Thema":

https://www1.wdr.de/daserste/monitor...taene-100.html

Estebban 05.08.2020 14:48

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1545785)
Aktuell kann ich diese Kollegen nicht treffen, da der Uni-Campus weitestgehend unzugänglich ist. Es ist geplant, im September einen Tag pro Woche für jeden zu ermöglichen. Im Bildungssektor ist man sehr vorsichtig und sorgfältig in der Prävention.

Wenn du einen Job als Professorin als lukrativen Nebenverdienst bezeichnen willst, ok... ich habe dafür nicht nur ein über ein Jahr dauerndes Berufungsverfahren durchlaufen sondern auch jahrelang studiert, promoviert und geforscht (und nein, ich bin keine Sozialwissenschaftlerin, sondern Mathematikerin).
Btw ist man als Professor eh weitestgehend frei, bis auf Lehrveranstaltungen (die aktuell größtenteils online stattfinden), kann man seiner Arbeit überall nachgehen, meine Forschungspartner sitzen eh weltweit verteilt.

Aber Internet kann ich auch, ja!

Du musst nicht über jedes Stöckchen springen was man dir hinhält bzw es gibt absolut keinen Grund dich für irgendwas zu rechtfertigen. Auch wenns OT ist, herzlichen Glückwunsch zu der Stelle (wenn man von der 89 auf dein Alter schließt ziehe ich den Hut noch tiefer:Blumen: )

Trimichi 05.08.2020 20:54

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1545785)
Aktuell kann ich diese Kollegen nicht treffen, da der Uni-Campus weitestgehend unzugänglich ist. Es ist geplant, im September einen Tag pro Woche für jeden zu ermöglichen. Im Bildungssektor ist man sehr vorsichtig und sorgfältig in der Prävention.

Wenn du einen Job als Professorin als lukrativen Nebenverdienst bezeichnen willst, ok... ich habe dafür nicht nur ein über ein Jahr dauerndes Berufungsverfahren durchlaufen sondern auch jahrelang studiert, promoviert und geforscht (und nein, ich bin keine Sozialwissenschaftlerin, sondern Mathematikerin).
Btw ist man als Professor eh weitestgehend frei, bis auf Lehrveranstaltungen (die aktuell größtenteils online stattfinden), kann man seiner Arbeit überall nachgehen, meine Forschungspartner sitzen eh weltweit verteilt.

Aber Internet kann ich auch, ja!

Einwandfrei, mit vorzüglicher Hochachtung. Glückwunsch zu Deiner Professur. Ja, Bildung ist noch wichtiger als Bezahlung, da hast Du schon recht. Ansonsten wird man ja steinreich und es reist sich bekanntlich leichter mit leichtem Gepäck,

Wusste ich doch nicht. Was soll die Unterstellung? Hiermit erkenne ich Dir im Namen der Ethikkommission deinen neuen Job wieder ab. Wegen arglistiger Täuschung und damit unethischem Verhaltens.
































































Späßle! ... ;)


Also gut, und ein Bussi wie sich das unter Triathleten gehört. :bussi:

Gutes Gelingen Dir sowie einen schönen Abend und

Prost hier im Forum. Wir haben eine Professorin hier unter den usern.

Auf Lucy89 und für gutes Gelingen in ihrer Professur!


Cheers,
Trimichi :)

p.s.: sorry wegen off topic.


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