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Körbel 25.08.2021 14:01

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1619066)
Würde man die überwiegende Mehrheit aller Schüler und Studenten impfen ab 12 Jahre käme man ca. auf 5 -7 mio Personen. Das würde uns bei derzeit ca. 60% Zweifachgeimpften (ca. 50 mio) nochmals einen Schub geben auf 66 %.

Dann noch die 25-39 Jährigen (ca. 15 mio) und das Thema Herdenimmunität wäre durch.

So ca. 83% der Bevölkerung wäre dann in etwa erreicht.

Es sind diese Bevölkerungsgruppen, die im Wesentlichen noch fehlen.

Und du glaubst das tritt so ein?

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1619264)
Ist nur 'ne harmlose Impfung. Seuchenschutz eben.

Nur so hat man Windpocken ausrotten können....

:Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:

Die Windpocken gibts heute noch.

Bockwuchst 25.08.2021 14:04

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1619292)
Übrigens gerade gefunden:
Also 1 -4 schwere Nebenwirkungen /Million Impfungen können schon ein Grund sein, von einer Impfpflicht abzusehen. Bei den Corona-Impfungen sind soweit ich weiß auch nicht unbedingt niedrigere Raten gefunden worden (zumindest in gewissen Alterskohorten, siehe Sinusvenen-thrombose-Thema).

Der Unterschied: Pocken sind ausgerottet, SARS-CoV2 eher nicht so. Die schreibst doch selbst die Bergündung, wieso die Impfpflicht bei Pocken aufgehoben wurde.

petra_g 25.08.2021 14:05

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1619300)
Und du glaubst das triit so ein?



:Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:

Die Windpocken gibts heute noch.

Fast ausgerottet in Europa.

[...]Nachdem sich in Europa in den 1950er Jahren Pockenepidemien gehäuft hatten, setzte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1967 weltweit die verpflichtende Impfung gegen das Pocken-Virus durch. In der Folge gingen die Krankheitsfälle stark zurück. 1980 erklärte die WHO das Pocken-Virus für ausgerottet.[...]

petra_g 25.08.2021 14:30

Die Impfverweigerer sollten auch mal sehen was die Folgen ihres Handelns sind. LockDowns, Beschränkungen, Wirtschaftlicher Schaden, Insolvenzen.

Zwei kleine Impfungen und man kann dadurch großen Schaden abwenden.

Wenn wir bei jeder Grippe Impfung so einen Aufstand machen würden, dann hätten wir ja echt nix mehr Anderes zu tun als uns über Impfungen aufzuregen.

Die Impfverweigerer sollten froh sein das die Medizin Impfungen entwickelt hat und sollte froh sein das die neue mRNA Technologie die Entwicklung beschleunigt. Was früher ggf. 1-2 Jahre dauert geht nun innerhalb 3-4 Monate. Danach noch die normalen Testphasen, die man natürlich auch bei mRNA und Vektorimpfstoffen einhalten muss, bevor verimpft wird.

Ich halte inzwischen aufgrund der Delta Variante ein verschärftes Vorgehen für durchaus in Ordnung. 1G Regelung und Freiheiten für Geimpfte & Einschränkungen für Ungeimpfte um sie eben so zu überzeugen sich impfen zu lassen.

Schwarzfahrer 25.08.2021 15:56

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1619303)
Fast ausgerottet in Europa.

Nochmal: die sehr häufig schwere bis tödliche Krankheit Pocken wurde praktisch ausgerottet. Die Kinderkrankheit Windpocken wurde nicht ausgerottet, aber es gibt eine Impfung dagegen, die für Kinder empfohlen wird (keine Pflicht), und die die Inzidenz stark gesenkt hat. Das sind komplett unterschiedliche Krankheiten.
Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1619315)
Die Impfverweigerer sollten auch mal sehen was die Folgen ihres Handelns sind. LockDowns, Beschränkungen, Wirtschaftlicher Schaden, Insolvenzen.

Sehe ich anders. Die Folge des nicht-impfens gegen Corona (von Personen die überwiegend kein hohes Risiko haben) ist eine potentielle eigene Erkrankung, die für die meisten relativ unproblematisch verläuft. Eine weitere mögliche Folge ist natürlich das weitergeben des Virus - entweder an Geimpfte, denen es wenig ausmacht, oder an Ungeimpfte, die das Risiko in Kauf nehmen. Virus weitergeben tun allerdings zunehmend auch Geimpfte, die sonst auch nicht oder kaum daran erkranken - hier ist der Unterschied also nur noch ein quantitativer, mit sinkender Tendenz.

Lockdown und Beschränkungen werden (neuerdings) mit den Ungeimpften begründet; zuvor fand man andere Gründe dafür. wirtschaftlicher Schaden und Insolvenzen sind eine Folge von unausgewogenen, überzogenen Maßnahmen, und keine folge von nicht impfen.
Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1619315)
Wenn wir bei jeder Grippe Impfung so einen Aufstand machen würden, dann hätten wir ja echt nix mehr Anderes zu tun als uns über Impfungen aufzuregen.

Wir machen bei der Grippeimpfung doch genau diesen Aufstand: es impft sich nur der, der ein Risiko für sich sieht, die anderen lassen es eben bleiben. Und keiner regt sich auf (bisher).

merz 26.08.2021 06:17

Mglw. ist auch eine weitere, hier dabb zweite Impfung bei J&J von Nutzen:

https://rp-online.de/panorama/corona...h_aid-62377545

Mehr hier:

https://www.nytimes.com/2021/08/25/h...e=articleShare


m.

Mikala 26.08.2021 08:52

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1619353)
....
Sehe ich anders. Die Folge des nicht-impfens gegen Corona (von Personen die überwiegend kein hohes Risiko haben) ist eine potentielle eigene Erkrankung, die für die meisten relativ unproblematisch verläuft. Eine weitere mögliche Folge ist natürlich das weitergeben des Virus - entweder an Geimpfte, denen es wenig ausmacht, oder an Ungeimpfte, die das Risiko in Kauf nehmen. Virus weitergeben tun allerdings zunehmend auch Geimpfte, die sonst auch nicht oder kaum daran erkranken - hier ist der Unterschied also nur noch ein quantitativer, mit sinkender Tendenz.
....

Du blendest bei Deinen Überlegungen die Menschen aus, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.
Genau für diese Menschen benötigen wir die Herdenimmunität und ich verstehe nicht, warum man das immer noch erklären muss.

Ich nehme jetzt mal unsere Firma als Mikrokosmos.
Unsere Firma hat die Mitarbeiter*innen geimpft und wir haben eine Impfquote von knapp über 80%....ca. 10% sind zur Zeit erkrankt und da kennt die Firma den Impfstatus nicht. Ja, und dann haben wir ca. 10% ,die nicht wollen.

In meiner Abteilung ca. 25 Leute haben wir eine Impfquote von 100 %.
Warum ist da so ?
Ganz einfach, bei uns konnte niemand im Homeoffice arbeiten. Wir hängen zusammen und der Winter war extrem anstrengend. Immer wieder kam es zu Infektionen in der Schule oder am Arbeitsplatz der Partner*innen.
Keiner von uns wollte verantwortlich sein für einen Covid 19 Ausbruch in der Abteilung. Wir arbeiten den ganzen Tag mit Maske, wenn wir in die Produktion müssen sogar FFP2 Maske, weil dort das Geld verdient wird.
Jetzt gibt es faktisch kein Risiko mehr und wir können in der Abteilung wieder normal arbeiten.

An einem Institut mit dem wir arbeiten, gab es so einen Ausbruch im Labor. Patient 0 hat 7 Kolleg*innen angesteckt. Zwei mussten ins Krankenhaus....einer hat es nicht überlebt.
Ich persönlich möchte nicht für sowas verantwortlich sein, aber leider gibt es immer mehr Menschen, die nur sich selbst sehen.

deralexxx 26.08.2021 09:38

Zitat:

Zitat von Mikala (Beitrag 1619413)
Du blendest bei Deinen Überlegungen die Menschen aus, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.
Genau für diese Menschen benötigen wir die Herdenimmunität und ich verstehe nicht, warum man das immer noch erklären muss.

Ich nehme jetzt mal unsere Firma als Mikrokosmos.
Unsere Firma hat die Mitarbeiter*innen geimpft und wir haben eine Impfquote von knapp über 80%....ca. 10% sind zur Zeit erkrankt und da kennt die Firma den Impfstatus nicht. Ja, und dann haben wir ca. 10% ,die nicht wollen.

In meiner Abteilung ca. 25 Leute haben wir eine Impfquote von 100 %.
Warum ist da so ?
Ganz einfach, bei uns konnte niemand im Homeoffice arbeiten. Wir hängen zusammen und der Winter war extrem anstrengend. Immer wieder kam es zu Infektionen in der Schule oder am Arbeitsplatz der Partner*innen.
Keiner von uns wollte verantwortlich sein für einen Covid 19 Ausbruch in der Abteilung. Wir arbeiten den ganzen Tag mit Maske, wenn wir in die Produktion müssen sogar FFP2 Maske, weil dort das Geld verdient wird.
Jetzt gibt es faktisch kein Risiko mehr und wir können in der Abteilung wieder normal arbeiten.

An einem Institut mit dem wir arbeiten, gab es so einen Ausbruch im Labor. Patient 0 hat 7 Kolleg*innen angesteckt. Zwei mussten ins Krankenhaus....einer hat es nicht überlebt.
Ich persönlich möchte nicht für sowas verantwortlich sein, aber leider gibt es immer mehr Menschen, die nur sich selbst sehen.

Ja die Menschen die sich nicht Impfen können sollen sich halt selbst schützen. Das sind wahrscheinlich eh alles Alte. .... wurde doch schon paarmal von diversen Leuten ausgeführt. Dass es auch Familienpapas, Mamas, Kinder gibt, die voll am sozialen Leben teilhaben aber eben immunsupprimiert sind, wird ausgeblendet bzw. relativiert mit "die hatten ja schon vorher die Gefahr sich eine Grippe zu fangen".


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