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captain hook 09.09.2017 21:40

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1327768)
was denkst du über die Amrschalen von Drag2zero?
Angeblich sollen sie etwas laut denen bringen. Mir ist nach ausführlicher Studie nicht recht klar, aufgrund welcher Bedingung.
Von der Seite sieht die Position gut aus. Und da sieht der Helm top aus.
Witzigerweise neige auch ich meinen Kopf leicht zur Serite und so wie du nach rechts.
Machst du das auch im Rennen?

Mir gefällt dein Basebar nicht, er steht mir zu sehr im Wind, auch die Bremshebel.
Hast du wegen der S-Bends einmal überlegt, auf L-Bends umzusteigen? Es gibt genügend Profis (nicht Triathleten), die das eher fahren.
Syntace hatte dazu mal irgendeine Studie zitiert, Stichwort Muskelkette

Ja, es geht um l bends. Das jetzige sind allerdings keine s bends sondern J bends. Aber etwas steiler ist glaub ich besser. Und es spart Länge wg der uci. ;-)

Die Schalen kenn ich. Glaube da liegt man schön stabil. Was es bringt... Keine Ahnung. In Frankreich sind die einige gefahren.

Der Lenker ist suboptimal, allerdings halt Teil des Rahmensets. Schmaler wäre besser und mit geraden Enden. Müsste ich auf 1 Zoll reduzieren und der Vorbau muss in den Rahmenauschnitt passen. Und geile Lenker sind ein sehr teurer Spaß...

Huaka 09.09.2017 22:01

https://www.haero-carbon.com/shop/le...zeitfahrlenker
fragen hilft.
Armschalen müsstest du wechseln können (d2z).
Ich habe mir heute noch einmal den Tourtest dieser Ausgabe überflogen.
Wenn man etwas liest, dann: Die TT-Version ist schneller als die Tria.
Warum?
Kann doch nur der Lenker sein, speziell beim BMC wird das deutlich.
Du sitzt sehr gut.
Anderer Helm wäre möglich, aber ob der bei dir noch etwas bringt?
Daneben gibt es noch die deutlich erkennbare Verbesserung beim Laufradsatz (laut Tour)
So wäre mein Empfinden (ohne feste Reihenfolge):
Lenker
Armschalen
Überschuhe
Helm
Laufradsatz

Das alles natürlich nur für Highend wie bei dir, bei mir wären das besagte 2:08 Sekunden auf 180 km.
Also völlig bedeutungslos, für die Galerie.
Bei dir bei 22 km sind dann 25-30 Sekinden die Dinge, die den Kohl fett machen

Klugschnacker 09.09.2017 23:12

Ich würde nach Ansicht der ersten Bilder den Lenker versuchsweise 1cm höher stellen und dann verschiedene Helme testen. Vielleicht bringt ein anderer Anzug noch eine Verbesserung, viel ist da aber nicht mehr drin.

Alles andere halte ich für mehr oder weniger ausoptimiert. Der Aufwand lohnt den Ertrag nicht. Die gesparte Zeit würde ich in das Training investieren; vielleicht gibt es da noch Potenziale (Krafttraining, Umfänge etc.).
:Blumen:

ThomasG 10.09.2017 06:06

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1327791)
Ich würde nach Ansicht der ersten Bilder den Lenker versuchsweise 1cm höher stellen und dann verschiedene Helme testen. Vielleicht bringt ein anderer Anzug noch eine Verbesserung, viel ist da aber nicht mehr drin.

Alles andere halte ich für mehr oder weniger ausoptimiert. Der Aufwand lohnt den Ertrag nicht. Die gesparte Zeit würde ich in das Training investieren; vielleicht gibt es da noch Potenziale (Krafttraining, Umfänge etc.).
:Blumen:

Genau das glaube ich auch, wobei ich mich in Sachen Aerodynamik beim Radfahren bzw. Material mich um Welten weniger auskenne als beispielsweise Arne und Micha.
Als Duathlet, meine ich, hätte Micha schon mehr gemacht vor allem öfter zweimal täglich trainiert.
Da hat man als als Läufer oder Ausdauermehrkämpfer einfacher.
Laufen geht halt wesentlich einfacher bei schlechten Witterungs- und Lichtbedingungen morgens in aller Frühe kurz nach dem Aufstehen ganz gut und selbst 30 bis 45 Minuten können lohnend sein, besonders wenn man in der Lage ist um diese Zeit die Intensitäten zu liefern, die Micha regelmäßig bringen konnte.
Er könnte ja im Winter wie in der klassischen Trainingslehre echt mal in einen längere, allgemeine, relativ unspezifische allgemeine Vorbereitungsperiode durchziehen über zwei, drei Monate.
Und da passen ausdauersportliche Belastungen dazu, die sich in aller Frühe innerhalb von maximal vielleicht einer (guten) Stunde ganz gut und auch sinnvoll und gewinnbringend machen lassen.
In dieser Zeit könnte man auch Ausgleichtraining bzw. Kräftigungstraining oder auch Krafttraining u.ä. routinemäßig etwa als Abschluss der Einheit oder als Teil der Erwärmung (noch zuhause im Warmen vielleicht) in das Training einfließen lassen.
Da ginge denke ich noch was.
Das ist ihn ihm rein mental bestimmt noch gut abgespeichert - also das recht frühe Training kurz nach dem Aufstehen.
Ist halt nix für Weicheier :-), aber mit einem solchen Exemplar haben wir hier ja nicht eindeutig nicht zu tun :-)!
Oder ist der Meister da vielleicht doch ein wenig aus der Übung gekommen :-O?
Drei- oder viermal morgens Früh ordentlich in die ... hauen, dann klappt das wieder anstandslos und dann fühlt man sich auf der Arbeit doch gleich mal viel wohler und geborgener :-P - ganz sicher! ;-)
Und der Franzose da, der bringt so was nicht!
Da habe ich keinerlei Zweifel! ;-)

Huaka 10.09.2017 06:46

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1327791)
Ich würde nach Ansicht der ersten Bilder den Lenker versuchsweise 1cm höher stellen und dann verschiedene Helme testen. Vielleicht bringt ein anderer Anzug noch eine Verbesserung, viel ist da aber nicht mehr drin.

Alles andere halte ich für mehr oder weniger ausoptimiert. Der Aufwand lohnt den Ertrag nicht. Die gesparte Zeit würde ich in das Training investieren; vielleicht gibt es da noch Potenziale (Krafttraining, Umfänge etc.).
:Blumen:

Das finde ich ziehmlich interessant: Das einzige, was mir auffältt, sit der sehr kleine Hüftwinkel. Hast du mal mit der von Arne vorgeschlagenen Erhöhung gespielt und auf einer Referenzstrecke geschaut, ob du über die Muskelkette anders Druck entwickeln kannst? Und sei es nur, die Müdigkeit hinauszuzögern?

captain hook 10.09.2017 13:43

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1327797)
Und der Franzose da, der bringt so was nicht!
Da habe ich keinerlei Zweifel! ;-)

Genau. Man ist ewig lange Radprofi, weil man weich ist und sich nicht quälen mag. :Lachanfall: Es gibt genau einen Weg wenn ich überhaupt eine nicht vorhandene Chance haben will... "all in" in jeder Hinsicht.

@Huaka und Klugschnacker: Der Hüftwinkel ist ja wegen der UCI so. Sattel steht auf minus 5cm. Würde ich den nach vorne schieben wollen, müsste ich mit dem Lenker 5cm rein. Ich würde also in Summe 10cm Länge verlieren, was vermutlich nix bringt, außer nem Buckel in der Position. Vorne höher bin ich jetzt ja ne Weile so gefahren. Die tiefere Einstellung bringt 2-3cm "Höhe" bei der Frontfläche. Wieviel es "kostet" und ob es mehr kostet als die Aero bringt werde ich noch probieren müssen. Für mich persönlich sieht es aus, als wäre da nicht viel zu holen. Die Unterschiede sieht man auf den Bildern nur, wenn man sie mehrfach hin und her blättert. Mal sehen was die Profi-Praxis-Tester sagen wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Michael Skjoldborg 10.09.2017 14:58

Mal ein anderes Detail. Ich fahre auf meinem Aeroad mit der Shimano CN-HG901-11. Ich habe insgesamt 5 Ketten, die ich durchtausche und wo ich bei jeder Kette notiert habe, wie viele Kilometer ich damit gefahren bin. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass die Ketten unterschiedlich "durchrollen". Einige haben wesentlich mehr "Chainsucking" als andere. Ich habe die dann mal danach geordnet, welche am leichtesten rollen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die 5 Ketten aus augenscheinlich aus 3 "batches" stammen. Om es ein Zufall ist, ist mir nicht ganz klar. Auf jeden Fall ist es so, dass der einzige sichtbare Unterschied auf den Kettengliedern eingraviert war: Jeweils 2 Buchstaben, wobei "die schnellste Kette" eine Kennung, die 2x2 anderen jeweils eine andere hatten. Es gab einen sichbaren (!) Unterschied zwischen den drei "Gruppen", die von der Kilometerleistung maximal 350 Kilometer auseinanderliegen.
Kann alles Zufall sein, aber übrig bleibt, dass eine Kette deutlich leichter durchläuft.
Was ich nicht notiert habe ist, wieviel die Ketten jeweils im Regen gefahren wurden.
Egal was, sollte man das vielleicht im Auge behalten.

Bis denne, Michael

ThomasG 10.09.2017 16:04

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1327861)
Genau. Man ist ewig lange Radprofi, weil man weich ist und sich nicht quälen mag. :Lachanfall:

Ah was!
Die sind zwar durchaus hart im Nehmen, aber kochen auch nur mit Wasser.
Außerdem war der Franzose da ja bestimmt schlechtestenfalls so was wie ein Edelhelfer.
Die müssen nicht so viel aushalten, wie die armen Kerlchen ganz unten in der Hierarchie.
Das hat selbst mal der Prof. Neumann sinngemäß gemeint nach dem Festina-Skandal.
Da meinte er bei langen Rundfahrten müssten die Helfer am meisten ertragen und bei denen wäre es am wahrscheinlichsten, dass sie ohne verbotene Hilfsmittel das gar nicht packen.


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