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sybenwurz 04.04.2019 07:40

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1444065)
...

Wohnwagen für 7 Mille, pfff...:Lachanfall:
Du hast den richtigen Spirit nicht...:Cheese:

Und Halle für 200€/Jahr?
Wennst mir da hier eine zeigst, nehm ich die sofort, vermiet die Hälfte fürs gleiche Geld pro Monat unter und dann werdense Schlange stehn, ab morgens um Fünf anrufen und mir noch die Füsse küssen.

Ich bezahl hier für ne normale Garage, um gewisse Dinge zu horten, schon 60Öre, und das aber nur, weilse n Kumpel von mir vermietet. Die Brüder aus und um Frankfurt legen sofort dreistellig dafür aufn Tisch.

Schwarzfahrer 04.04.2019 11:43

Ob das wirklich eine Chance für Batterieelektrische Autos mit großer Reichweite sein kann?

dasgehtschneller 04.04.2019 12:29

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1444132)

Wie es der erste Satz im Bericht schon sagt: Ankündigungen zu Wunderbatterien gibt es wie Sand am Meer. Auf den Markt gekommen ist davon bisher noch keine.

Das heisst aber nicht dass nicht doch irgendwann eine dieser Wunderbatterien den Durchbruch schafft. Aber auch ohne das haben sich die Preise für Batterien alleine in den letzten 5 Jahren halbiert, die Kapazitäten verdoppelt und den Rohstroffverbrauch wurde ebenfalls reduziert.
Wenn es auch nur 10-20% Zuwachs pro Jahr sind, geht der Fortschritt trotzdem rasant voran, während Verbrenner schon nahe am Ende ist.
Alles was dort noch optimiert werden kann, wird gleich wieder durch Mehrgewicht und noch grössere Autos kompensiert.

Bis man seinen Wohnwagen nonstop nach Spanien ziehen kann ohne viele Pausen zu machen, wird wohl noch mindestens ein Jahrzehnt vergehen aber das finde ich auch OK.
Das ist halt aktuell noch die Paradedisziplin für einen Diesel, während tägliche Pendelstrecken, Einkaufen, Kinder zur Schule fahren nun wirklich kein Diesel (der dann immer kalt lst), in vielen Fällen sogar gar kein Auto, nötig ist.
Von heute auf morgen umstellen würde sowieso nicht besonders gut gehen da teilweise auch noch die Netze, Energieversorgung, Lademöglichkeiten usw. ausgebaut werden müssen.
Für viele Anwendungsbereiche sind Elektroautos heute schon besser und mit dem laufenden Fortschritt werden sie für immer mehr Leute attraktiv.


Wenn das Anwendungsprofil passt und man sein Auto mit Ökostrom tankt finde ich es aber heute schon eine tolle Sache.

Necon 04.04.2019 12:37

Habt ihr euch mal mit der Formula E beschäftigt. Die Akkus dort dürften in einer ganz anderen Liga spielen und wie auch die Formel 1, wird auch sicher die Formula E dafür sorgen das langsam die Technik nach unten durchsickert.

https://www.e-formel.de/technik.html

Drop 04.04.2019 12:59

"Autofahrer müssen lernen, die Straße zu teilen" (https://www.sueddeutsche.de/auto/e-s....4396458)...da bin ich aber gespannt, ob das funktioniert, wenn es schon mit Radrennsportlern nicht klappt, obwohl die schneller als 20 km/h unterwegs sind. Im Grunde finde ich die Benutzung von eRollern gut. Allerdings sieht die Realität doch so aus, dass die Radwegeinfrastruktur derzeit nicht dafür ausgelegt ist und es insofern noch brutaler auf den Strassen zugehen wird.

Duafüxin 04.04.2019 13:34

Zitat:

Zitat von Drop (Beitrag 1444171)
Allerdings sieht die Realität doch so aus, dass die Radwegeinfrastruktur derzeit nicht dafür ausgelegt ist und es insofern noch brutaler auf den Strassen zugehen wird.

Bei uns und in anderen größeren deutschen Städten dürfte auch die Anzahl der e-Lastenräder gestiegen sein.
Allein bei diesen Gefährten ist die Radweginfrastruktur doch schon am Ende. Die Inseln zwischen den Ampeln sind zu kurz/schmal. Mehr als ein Rad passt nicht drauf.
Der Rest staut sich dann auf der anderen Straßenseite oder steht auf der Straße.
Mein Mann ist absoluter Fan von Monowheels, die Benutzung davon in D. ist aber eine Straftat, während in anderen Ländern die Wheels auf Radwegen gefahren werden dürfen.

TriVet 04.04.2019 13:40

ich sehe das wie viele hier:
es ist mindestens sekundär, ob verbrenner oder fossil, es wird einfach zuviel, zu oft und zu billig auto gefahren (gleiches für fliegen und kreuzfahren:( :( ).
ich beobachte das seit jahr und tag hier bei mir im dorf: ist die strecke länger als das auto, wird gefahren...:(

Hafu 04.04.2019 13:44

Zitat:

Zitat von Drop (Beitrag 1444171)
"Autofahrer müssen lernen, die Straße zu teilen" ([url]https://www.sueddeutsche.de/auto/e-scooter-tretroller-deutschland-1.4396458)...

Sicher ein zentraler Punkt, der aber noch lange bis zur Umsetzung (inklusive neuer Verkehrskonzepte, angepasster Gesetzgebung usw.) braucht und auch ein neues Denken vieler deutschen Autofahrer erfordert.
Für viele deutsche Autofahrer ist es einfach schwer zu ertragen, wegen eines erkennbar schwächeren Verkehrsteilnehmers zu bremsen.

Wenn direkt vor ihnen ein LKW oder links abbiegen will und auf eine Lücke im Gegenverkehr wartet ist es eine Selbstverständlichkeit dahinter selbst zu bremsen und zu warten, bis die Fahrt wieder flüsig vorwärts geht. Allgegenwärtige Staus durch zu hohe Verkehrsdichte, also schlicht und ergreifend zu viele Autos auf der Straße werden auch achselzuckend und fatalistisch hingenommen, genauso wie Traktoren auf der Landstraße, die ebenfalls zum Bremsen zwingen. Niemals würde wegen solcher Kleinigkeiten die Hupe betätigt werden.

Wenn aber ein Radfahrer vor einem PKW (und sehr häufig sind dies nach meiner Erfahrung sog. SUVs) fährt, wird dieser von erschreckend vielen PKWs auch bei Gegenverkehr verkehrswidrig überholt, notfalls mit 30cm Abstand und wenn er so weit links fährt, dass ein Überholen ohne Lücke im Gegenverkehr nicht möglich ist, muss er selbstverständlich zur Seite gehupt werden.

Für mich ist das auch ein sehr deutsches Problem, dass z.B. in Italien oder in Großbritannien bei weitem nicht in diesem Ausmaß präsent ist.


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