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tom81de 28.03.2020 19:57

Zitat:

Zitat von Matze8 (Beitrag 1520839)
@Hafu und Jens: Ich wünsche Euch gute Besserung :Blumen:

Von mir das Gleiche

JeLü 28.03.2020 20:00

Zitat:

Zitat von BananeToWin (Beitrag 1520840)
Hat denn jemand verlässliche Informationen, ab wann Antikörpertests in größerem Umfang verfügbar sein werden?

Was meinst du mit in größerem Umfang?
100000 Probanden sollen auf Antikörper getestet werden.
Start: April/ woanders habe ich Mitte April gehlört/gelesen.
https://www.deutschlandfunk.de/covid...ews_id=1114815

In China wurden Antikörpertests schon durchgeführt. Es gibt aber Probleme mit der Zuverlässigkeit:
https://www.nzz.ch/wissenschaft/coro...zen-ld.1548261
https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16687111.html

In Singapur wird auch schon in größerem Stil getestet (Siehe NZZ).


Oder meinst in einer Anzahl von Millionen verfügbar?
Das wird länger dauern.
https://www.theguardian.com/world/20...health-england

abc1971 28.03.2020 20:03

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1520771)
Ja. bin zugegebenermaßen im Augenblick etwas dünnhäutig, was damit zusammenhängt, dass ich auch in meinem privaten Umfeld und selbst Berufsumfeld laufend denselben Argumenten begegne, selbst von unserer Klinikleitung und das Gefühl habe, Diskussionen führen zu müssen, die sich angesichts der Realität in anderen Ländern (zuletzt New York) längst erledigt haben.

Dass ich seit gestern mich selbst mit typischen Covid-19-Symptomen krank melden musste, nachdem ich vorher zwei Wochenenden durcharbeiten musste (als Kompensation für zwei schon da erkrankte Kollegen, von denen einer mittlerweile positiv auf Covid-19 getestet wurde) trägt auch nicht zur inneren Ausgeglichenheit bei.

Ich weiß jetzt auch, wie schwierig bis unmöglich es aktuell ist, in unserem Landkreis getestet zu werden: rund zweieinhalb Stunden habe ich gestern in Warteschleifen verbracht und wenn ich nicht in der unmittelbaren Patientenversorgung, somit also systemkritisch tätig wäre, hätte man bei überfordertem kassenärztlichem Notdienst nichtmal meine Personalien aufgenommen. Bis jemand zu uns nach Hause kommt und einen Abstrich nimmt, kann es laut der Sekretärin an der Hotline noch Tage dauern.
Vor dem Hintergrund ist den offiziellen Infektzahlen in Deutschland trotz insgesamt relativ vieler Tests im Vergleich zu manchen Nachbarländern, natürlich absolut nicht zu trauen.

Der erste Covid-19-Todesfall bei uns im Landkreis war übrigens 54 Jahre alt und hatte keine Vorerkrankungen. Statistiken sind also immer so eine Sache, die wenig Aussagekraft für den Einzelfall haben.

Allerbeste Genesungswünsche. Hoffentlich wird es nicht so schlimm.

JeLü 28.03.2020 20:09

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1520843)
Ich empfehle den Podcast 21-23 von Drosten.

Da geht es um Antikörpertests und mögliche Medikamete.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Ich bin dann auch mal wieder raus. Was zur Hölle macht es eigentlich so unglaublich schwierig, eine Zusammenfassung zu schreiben?
Und ansonsten werden hier mal wieder Fragen gestellt und beantwortet, die eine einfache Google-Suche ebenfalls beantworten kann, nicht wahr, Atom?

Um noch etwas Konstruktives zu schreiben:
Laut Studien berührt man mit Handschuhen wesentlich seltener das Gesicht. Ist aber dann natürlich so, dass man entweder Einmalhandschuhe anzieht oder die auch häufiger wäscht, sonst wird es schnell kontraproduktiv.

abc1971 28.03.2020 20:14

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1520784)
Dir erstmal alles Gute!

Was heißt denn ohne Vorerkrankung? Wird nach dem Tod noch untersucht ob eine Vorerkrankung vorlag oder heißt „ohne Vorerkrankung“ lediglich ohne bekannte Vorerkrankung?
Mein Mann z. B. hat eine neue Herzklappe bekommen. Als er im KH lag, lagen dort noch einige Männer unter 40 die nicht wußten, dass sie eine Herzklappeninsuffzienz hatten. Denen wurde halt schwindelig und sie sind vom Rad gefallen oder mit dem Auto vor dem Baum gelandet.
Ich finde die Formulierung „ohne Vorerkrankung“ etwas schwammig.

Guter Punkt, vielleicht wäre die Formulierung „ohne bekannte Vorerkrankung“ die passendere?

Außerdem finde ich auch eine andere Formulierung, welche ständig gebraucht wird echt schwierig. Sinngemäß: „Zur Risikogruppe gehören nur Menschen mit Vorerkrankungen“ Soll sicherlich der Beruhigung dienen. Als relevante Vorerkrankung gilt aber durchaus auch Bluthochdruck und dieser ist eine Volkskrankheit.

MattF 28.03.2020 20:17

Zitat:

Zitat von JeLü (Beitrag 1520846)
Was meinst du mit in größerem Umfang?
100000 Probanden sollen auf Antikörper getestet werden.
Start: April/ woanders habe ich Mitte April gehlört/gelesen.
https://www.deutschlandfunk.de/covid...ews_id=1114815

In China wurden Antikörpertests schon durchgeführt. Es gibt aber Probleme mit der Zuverlässigkeit:
https://www.nzz.ch/wissenschaft/coro...zen-ld.1548261
https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16687111.html

In Singapur wird auch schon in größerem Stil getestet (Siehe NZZ).


Oder meinst in einer Anzahl von Millionen verfügbar?
Das wird länger dauern.
https://www.theguardian.com/world/20...health-england

Das verstehst du unter Zusammenfassungen zu Links?

BananeToWin 28.03.2020 20:17

Zitat:

Zitat von JeLü (Beitrag 1520846)
Oder meinst in einer Anzahl von Millionen verfügbar?

Nein, ich meine einige Tausend, um mal einen Eindruck zu haben, wie hoch die Durchseuchung evtl. schon sein könnte bzw. in welchem Bereich die Dunkelziffer sein könnte.

Das würde ja schon sehr substantiell etwas an der möglichen Zeitdauer ändern, die der Virus uns noch Probleme machen könnte. Wenn man nun ein Modell rechnet und eine Dunkelziffer in der Größenordnung der positiv Getestete an nimmt, dann dauert die Immunisierung noch ewig. Wenn wir eine 10-fache, 20-fache, 50-fache Dunkelziffer hätten, sähe das Modell ja ganz anders aus.

Soweit ich weiß, gibt es dazu aktuell keine seriöse Schätzung, die irgendwie auf Fakten beruht. Oder kennt jemand was?

abc1971 28.03.2020 20:23

Zitat:

Zitat von Snip (Beitrag 1520817)
Hier das gleiche Bild. Die Leute haben absolut kein Durchhaltevermögen, und das nach gerade mal 1 - 2 Wochen.
Genauso die die Presse, anstatt mal hinter der Politik zu stehen, liest man immer irgendwelche Artikel mit " Wie lange noch Ausgangsbeschränkung ? " usw.
Richtig schlecht.

Die Rolle der Presse, gerade des Boulevards, ist mehr als fragwürdig, aber leider typisch. Wurde vor 2 Wochen noch Kanzler kurz, wegen seines harten und schnelleren Shut-Down Kurses gelobt und die Zurückhaltung unserer Politik getadelt, fängt man nach 2 Tagen Kontaktverbot in Deutschland die Heulerei an, dass dies ja nicht lange andauern dürfe
Ich nenne so etwas schäbig


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