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Klugschnacker 05.06.2020 13:25

Bitte bleibt möglichst dicht ontopic.

Wasserbüffel 05.06.2020 17:58

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1536379)
Es sind schwachsinnige Hilfen, in der Hoffnung, dass ihnen bis Herbst 21 nicht alles um die Ohren fliegt. Und die Schulden müssen halt die nächsten Generationen zurückbezahlen, wie Angela M. heute uns schön erklärte.

Wenn Jemand die Maßnahmen als schwachsinnig bewertet hat er vielleicht viel bessere Ansätze um die wirtschaflichen Folgen der Pandemie möglichst gering zu halten.

Ich wäre neugierig welche Maßnahmen du (oder andere Kritiker) als nicht ganz so schwachsinnig bewerten würdest?

tandem65 05.06.2020 19:27

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1536349)
Die Mehrwertsteuersenkung könnte aber in der Tat einen grossen Effekt haben. Weniger wegen des Konsums der Verbraucher, als vielmehr wegen vorverlegter Grossinvestitionen von Konzernen etc. Auch Bauinvestoren werden (vermutlich) soviel wie möglich an Leistungen in diesem Jahr abrechnen wollen.

Für Konzerne und Unternehmen ist das völlig wumpe. Die reichen die Mehrwertsteuer doch sowieso nur von ihren Kunden an das FA weiter und das wird mit der selbstgezahlten Umsatzsteuer verrechnet. Die Mehrwertsteuer ist lediglich für Endverbraucher interessant.

tandem65 05.06.2020 20:49

Lieber Professor pschorr80,

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1536379)
Für Betriebe ist es ein massiver Aufwand mit unterschiedlichen Mwst.-Sätzen zu arbeiten. Das geht nur im Handel einfach. Normale Betriebe haben ja jetzt schon laufende Projekte oder Projekte, die über 31.12. laufen.

Könntest Du uns bitte eine Vorlesung zum Thema Umsatzsteuer in Vorsteuerabzugsfähigen Betrieben halten.
Mich täten da insbesondere die Probleme zur Handhabung von unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen interessieren. Sie scheinen da ja die Konifere hier zu sein.
Danke sehr!

Gerne in einen anderen Threat verschieben.

tandem65 05.06.2020 21:17

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1536353)
Ich glaube auch, daß die Mehrwertsteuersenkung vor allem den Betrieben und Geschäften hilft. Kaum einer wird die Preise soweit senken, sondern alle werden versuchen, ihre Einnahmeausfälle etwas zu kompensieren

Tja, ich hab ja als Händler auch schon die eine oder andere MwSt. Erhöhung mitgemacht. Da liess sich auch nicht von dem einen auf den anderen Tag ein anderer Preis durchsetzen da ging auch schon mal das eine oder andere zulasten der Händler.
Ist halt fraglich ob Du als Händler etwas kompensierst wenn Du z.B. über einem UVP verkaufst.

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1536386)
Das mag bei Handwerkern erkennbar sein, da sie netto und brutto getrennt ausweisen, bereits im Angebot. (ob ich bei gelegentlichen Handwerkerleistungen sehe, ob er zuvor einen anderen Stundensatz hatte, ist aber unwahrscheinlich). Aber die meisten Ausgaben, die ich habe, sind Lebensmittel oder Kleidung u.ä., da sehe ich nur den Gesamtpreis - und ich erwarte, daß das kaum einer alle Waren neu auszeichnen wird. Der Frisör kostet 15 oder 20 Euro, kein Mensch macht sich Gedaken, wieviel davon die MWST ist. Ich zweifle, daß bei solchen Preisen für den Kunden eine Änderung sichtbar sein wird.

Das kommt drauf an wie Der Frisör in Deinem Beispiel, den Preis kommuniziert.
Ich denke darüber nach ganz normal die Preise zu lassen und zum Schluß die Mehrwertsteuer rausrechnen. Das ist klare Kante. Ansonsten wird es beim Bäcker auch lustig wenn die Brötchen so 1,5-2,5 Cent billiger werden sollen, oder im Supermarkt die Preise von 0,49€ auf 0,48€ Korrigiert werden. Da glaube ich tatsächlich nicht so wirklich dran.

pschorr80 07.06.2020 18:52

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1536476)
Lieber Professor pschorr80,



Könntest Du uns bitte eine Vorlesung zum Thema Umsatzsteuer in Vorsteuerabzugsfähigen Betrieben halten.
Mich täten da insbesondere die Probleme zur Handhabung von unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen interessieren. Sie scheinen da ja die Konifere hier zu sein.
Danke sehr!

Gerne in einen anderen Threat verschieben.

Das was du in deiner überheblichen Art verspottest, ist in der Realität ein großes Problem. Was aber Berufs-Politiker nicht kennen, da sie nie gearbeitet haben.

Wie ich schrieb, wird es bei laufenden Projekten spannend:

Zitat:

Geschäftsleute treibe auch die Frage um, wie sie mit bereits erteilten Aufträgen, erstellten Rechnungen und geleisteten Anzahlungen umgehen sollen. „Das kann bei Dauerleistungen wie der Lieferung von Strom, Gas und Wärme ebenso zu Abgrenzungsproblemen führen wie bei Leasingverträgen, dem Einlösen von Gutscheinen oder der Erstattung von Pfand“, sagt Kambeck.
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...uer-Chaos.html

Nebenbei fand ich am Wochenende sehr interessant wieviele Menschen bei Demos, die im Sinn unserer Bananenrepublik sind, nebeneinander demonstrieren durften. Man vergleiche es mal mit max. 1000 Teilnehmern bei Corona-Gegnern oder gar abgesagten AFD-Veranstaltungen von vor zwei Wochen. Da sieht man die Zensur unserer Bananen-Republik :Lachanfall:

Nobodyknows 07.06.2020 19:10

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1536693)
...ist in der Realität ein großes Problem. Was aber Berufs-Politiker nicht kennen, da sie nie gearbeitet haben...

Da sieht man die Zensur unserer Bananen-Republik :Lachanfall:

Glaubst Du wenigstens selbst was Du schreibst?
Dann wäre es immerhin eine Person.

Gruß
N. :Huhu:

PS: Zensur und Politikerbeschimpfung hat jetzt nichts mit Corona tun. Aber schön, auch dazu bunte Meinungsvielfalt zu erleben.

qbz 07.06.2020 19:20

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1536693)
.....
Nebenbei fand ich am Wochenende sehr interessant wieviele Menschen bei Demos, die im Sinn unserer Bananenrepublik sind, nebeneinander demonstrieren durften. Man vergleiche es mal mit max. 1000 Teilnehmern bei Corona-Gegnern oder gar abgesagten AFD-Veranstaltungen von vor zwei Wochen. Da sieht man die Zensur unserer Bananen-Republik :Lachanfall:

Blödsinn.

In Berlin zum Beispiel sind seit dem 30. Mai die Teilnehmerzahlbegrenzungen für Demos allgemein aufgehoben. Dieser Termin wurde schon vorher vom Berliner Senat beschlossen, also bevor George Floyd in den USA ermordet wurde bzw. bevor die Anti-Rassismus-Demos angemeldet wurden.


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