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CarstenK 08.07.2022 10:33

Wir haben unseren Fiat 500e (kleiner Akku) letzten Samstag verkauft, da demnächst unser neuer Fiat 500e (großer Akku) geliefert wird. Ich hatte ihn am Freitag inseriert und als Richtpreis den Preis genommen, der uns von WKDA geboten wurde.

Ich hatte in kürzester Zeit 5 Anfragen, 3 Händler / 2 Privatleute.
Habe ihn dann an einen Händler verkauft, der mir am Telefon am sympathischsten war.

Alle 3 Händler hatten exakt den gleichen Preis geboten, welcher etwas über dem WKDA Preis gelegen ist. Gesten wurde er dann abgeholt.

Ich folgere daraus, dass der E- Mobility Markt auch für junge Gebrauchte im Moment noch boomt.

BTW.

Aufgrund der massiven staatlichen Förderungen haben wir beim Verkauf sogar auch noch ein größeres Plus gemacht, was mal wieder zeigt, wie wenig durchdacht das Ganze ist. Da sollte auf jeden Fall nochmal nachgebessert werden, da es mit Sicherheit auch genug Leute gibt, die daraus ein Geschäftsmodell entwickelt haben.

Necon 08.07.2022 12:31

Der Gebrauchtwagen Markt für E-Autos ist total uninteressant, zumindest in Österreich. Im Endeffekt zahlt man für einen Jahreswagen Listenpreis minus der Förderungen die der Erstkäufer bekommen hat, der Neuwagenmarkt ist aber ebenso uninteressant zumindest bei dem was ich brauche, also werde ich noch warten müssen.

Hafu 08.07.2022 12:40

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1669988)
Der Gebrauchtwagen Markt für E-Autos ist total uninteressant, zumindest in Österreich. Im Endeffekt zahlt man für einen Jahreswagen Listenpreis minus der Förderungen die der Erstkäufer bekommen hat, der Neuwagenmarkt ist aber ebenso uninteressant zumindest bei dem was ich brauche, also werde ich noch warten müssen.

Mein subjektiver Eindruck, wenn ich in Österreich unterwegs bin, ist dass es dort schon wesentlich mehr Elektroautos gibt als in Deutschland. Ich mach das v.a. an der Menge an Teslas fest, die dort rumfahren. keine Ahnung, ob das an der Förderpolitik oder am möglicherweise unverkrampfteren Umgang mit E-Mobilität liegt.

Gibt bestimmt auch irgendwo eine Statistik dazu, aber die zu suchen bin ich gerade zu faul.

Neulich hatte ich gelesen, dass E-Autos in Österreich von "Umwelttempolimits" ausgenommen sind, die es v.a. auf der Salzburg-Wien-Autobahn und auf der Inntalautobahn gibt. Die dürfen also dann 130 statt 100 fahren. Damit könnte man mutmaßlich auch viele deutsche Fahrer ködern.

TriVet 29.07.2022 12:37

in schweden gibt es inzwischen auch tank- respektive ladestellen, die den preis fürs laden anzeigen.:Blumen:
https://twitter.com/YourchargeG/stat...v3uwHUa6HHVYRg

Stefan K. 29.07.2022 13:08

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1673359)
in schweden gibt es inzwischen auch tank- respektive ladestellen, die den preis fürs laden anzeigen.:Blumen:
https://twitter.com/YourchargeG/stat...v3uwHUa6HHVYRg

Hier fährt ja auch gefühlt jeder zweite nen Tesla und der Rest zumindest Hybrid.

Allerdings hat hier fast jeder als 2 Wagen noch nen Ami V8 als Oldtimer, nen Atv , Boot und Schneemobil.
Schön mit dem 2-Takt Außenborder über den See:)

Somit ist die Bilanz wieder dahin.

Hafu 29.07.2022 14:41

Zitat:

Zitat von fleischistmeingemüse (Beitrag 1673366)
Hier fährt ja auch gefühlt jeder zweite nen Tesla und der Rest zumindest Hybrid.

Allerdings hat hier fast jeder als 2 Wagen noch nen Ami V8 als Oldtimer, nen Atv , Boot und Schneemobil.
Schön mit dem 2-Takt Außenborder über den See:)

Somit ist die Bilanz wieder dahin.

Die (persönliche) Co2-Bilanz hängt nicht davon ab, was für Autos (oder sonstige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor) jemand besitzt, sondern davon wieviel Liter Treibstoff in diesen verbrannt wird. Ich glaube nicht, dass der Durchschnitts-Schwede übermäßig viele Tankfüllungen aufs Jahr bezogen im Außenbordmotor bzw. Schneemobil benötigt, zumal diese ja ohnehin nur einen kleinen Tank haben und manuell aus dem Kanister betankt werden.

(O.T.-P.S.. Hast du schonmal darüber nachgedacht, deinen Nickname zu ändern? Irgendwie triggert der mich regelmäßig, unabhängig davon was du schreibst.:Blumen:
Ich esse auch gelegentlich Fleisch und sitze also im Glashaus, aber ich bin mir der gesamtgesellschaftlichen Problematik des Fleischessens bewusst und versuche, den weiter zu reduzieren. Abgesehen von dem katastrophalen Beitrag zum Klimawandel durch den Methanausstoß und die Rgenwaldabholzung im Dienst der Fleischindustrie kommt ja auch noch aktuell drohende Welternährungskrise hinzu. Im Prinzip isst unser Vieh/ unsere Schweine/ das ganze Geflügel den Menschen in der dritten Welt das derzeit knappe Getreide weg, bzw. sorgt dafür dass die Preise dafür ins Unermessliche steigen)

CarstenK 29.07.2022 15:14

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1673391)
Die (persönliche) Co2-Bilanz hängt nicht davon ab, was für Autos (oder sonstige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor) jemand besitzt, sondern davon wieviel Liter Treibstoff in diesen verbrannt wird. Ich glaube nicht, dass der Durchschnitts-Schwede übermäßig viele Tankfüllungen aufs Jahr bezogen im Außenbordmotor bzw. Schneemobil benötigt, zumal diese ja ohnehin nur einen kleinen Tank haben und manuell aus dem Kanister betankt werden.

Der ganze Wohlstandsmüll muss aber auch erstmal produziert werden, damit er dann vor der Haustüre stehen kann.

Da geht einiges an CO2 in die Luft, ganz zu schweigen was die dabei verschwendeten Resourcen an Rohstoffen angeht.

Stefan K. 29.07.2022 15:25

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1673391)
Die (persönliche) Co2-Bilanz hängt nicht davon ab, was für Autos (oder sonstige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor) jemand besitzt, sondern davon wieviel Liter Treibstoff in diesen verbrannt wird. Ich glaube nicht, dass der Durchschnitts-Schwede übermäßig viele Tankfüllungen aufs Jahr bezogen im Außenbordmotor bzw. Schneemobil benötigt, zumal diese ja ohnehin nur einen kleinen Tank haben und manuell aus dem Kanister betankt werden.

(O.T.-P.S.. Hast du schonmal darüber nachgedacht, deinen Nickname zu ändern? Irgendwie triggert der mich regelmäßig, unabhängig davon was du schreibst.:Blumen:
Ich esse auch gelegentlich Fleisch und sitze also im Glashaus, aber ich bin mir der gesamtgesellschaftlichen Problematik des Fleischessens bewusst und versuche, den weiter zu reduzieren. Abgesehen von dem katastrophalen Beitrag zum Klimawandel durch den Methanausstoß und die Rgenwaldabholzung im Dienst der Fleischindustrie kommt ja auch noch aktuell drohende Welternährungskrise hinzu. Im Prinzip isst unser Vieh/ unsere Schweine/ das ganze Geflügel den Menschen in der dritten Welt das derzeit knappe Getreide weg, bzw. sorgt dafür dass die Preise dafür ins Unermessliche steigen)

Über eine Änderung des Nicknamen hab ich auch schon nachgedacht. Ein Überbleibsel aus unüberlegten Tagen.
Find ich mittlerweile selber albern und unpassend.
Keine Ahnung was ich früher damit versucht habe auszudrücken.
..... Ich überleg mir was.

Was das ökologische Bewusstsein des Durchschnittsschweden anbelangt bin ich etwas zwiegespalten. Hier wird ne Menge Müll in den Wald geworfen (und das obwohl die Abgabe von Müll auf den Deponien kostenlos ist), jeder zweite sammelt seine alten Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück (die hier meistens riesig sind), im Supermarkt ist jede Paprika einzelnd in Plastik eingeschweißt und alle Getränke sind fast ausschließlich in Pe Flaschen erhältlich. Ich sehe hier Leute bei Ica oder Coop Pfifferlinge, Blaubeeren und so weiter kaufen obwohl du hier im Wald davon unmengen selber sammeln kannst (hab gestern alleine 10 kg Blaubeeren für Marmelade und zum einfrieren gesammelt). Die Jugendlichen fahren hier ab 15 mit sogenannten A-Tracktoren rum, dass sind normale Autos die auf 30 gedrosselt sind (vom 5er BMW bis zum H1 ist alles dabei).

Im Gegensatz dazu die vielen Tesla und Hybrids welche vom Staat extrem subventioniert werden.

Ich würde fast sagen, wenn man so idyllisch wohnt wie hier, fällt es den meisten schwer an den Klimawandel zu glauben. Das Land wirkt riesig, endlose Wälder und Seen. 4 ausgeprägte Jahreszeiten, da bekommt man schon mal das Gefühl.... Die Welt sei noch in Ordnung. Hier kannst du mit dem Atv durch die Wälder brettern und keiner meckert. In Deutschland hättest du sofort ne Anzeige.

Für mich ist wichtig, dass meine Kinder solange es geht in einer intakten Umwelt aufwachsen. Ich denke, dass ist in diesem wunderschönen Land noch lange möglich. Ob die Schweden selbst sich dieser Idylle noch bewusst sind lässt sich schwer beantworten. Wer so behütet aufwächst, der kennt es nicht anders und empfindet es eventuell auch als normal.

Ich bin für meinen Teil sehr glücklich hier, mein Garten grenzt an einen wunderschönen See, niemand sagt mir was ich tun soll oder darf.
Ich kann jedem nur empfehlen, es mal für einen Urlaub hier selber kennenzulernen.

Hej då


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