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LidlRacer 21.10.2020 23:32

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1559713)
Bei der Astra Zeneca Impfstoff Studie in Brasilien ist ein Proband gestorben. Bisher gibt es aber wenig Fakten, kausaler Zusammenhang mit dem Impfstoff unklar. Die Studie wird erstmal wohl fortgeführt.

Er soll nicht den Impfstoff erhalten haben sondern Placebo. Das war dann wohl großes Pech für ihn, denn er soll "wegen Komplikationen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben" sein.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...5-3a2dcaa05060

LidlRacer 21.10.2020 23:42

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1559703)
Leider darf der gleich schon wieder beim Lanz seine Verharmlosungen ausbreiten.

Fuck! Der Ärztekammerpräsident ist Maskenzweifler - da staucht ihn sogar der Lanz zusammen!

deralexxx 21.10.2020 23:49

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1559720)
Fuck! Der Ärztekammerpräsident ist Maskenzweifler - da staucht ihn sogar der Lanz zusammen!

Naja, finde Lanz fragt da gut nach und dann relativiert und erklärt er seine Aussagen. Aber ich musste auch erstmal zucken von wegen "Keine Evidenz Masken würden helfen" und dazu noch "Vermummung" ist halt auch kein gutes Wort dafür.

Bzw. Ihn nur aufgrund seiner Ausführungen in die "Schublade" der Maskenzweifler zu stecken erscheint mir nicht okay.

Was IMHO okay ist. Der Einwurf von Brecht im Sinne von (sinngemäß) "natürlich wäre es perfekt wenn jeder Einzelne Verantwortungsbewusst handeln würde, die Erfahrung zeigt aber, dass die Anzahl derer, die nicht so handeln zu groß sind und sich die Entscheidungsträger dann lieber zu vorsichtig / streng zeigen"

LidlRacer 21.10.2020 23:59

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1559722)
Naja, finde Lanz fragt da gut nach und dann relativiert und erklärt er seine Aussagen. Aber ich musste auch erstmal zucken von wegen "Keine Evidenz Masken würden helfen" und dazu noch "Vermummung" ist halt auch kein gutes Wort dafür.

Bzw. Ihn nur aufgrund seiner Ausführungen in die "Schublade" der Maskenzweifler zu stecken erscheint mir nicht okay.

Was IMHO okay ist. Der Einwurf von Brecht im Sinne von (sinngemäß) "natürlich wäre es perfekt wenn jeder Einzelne Verantwortungsbewusst handeln würde, die Erfahrung zeigt aber, dass die Anzahl derer, die nicht so handeln zu groß sind und sich die Entscheidungsträger dann lieber zu vorsichtig / streng zeigen"

Ich hab mitten in der Maskenaussage reingeschaltet und weiß daher nicht genau, wie er dazu kam. Mag ja auch Situationen geben, wo die Maske nicht signifikant nützt, aber im Zweifelsfall sollte man sie lieber einmal zu viel als zu wenig tragen. Er bewirkt leider das Gegenteil.

Ich glaube, von ihm stammt auch die Aussage, 20.000 Fälle am Tag wären gar kein Problem (obwohl wir aktuell bei einem Drittel davon schon an vielen Stellen Probleme haben), womit er auch dazu beiträgt, dass wir sie schneller erreichen. Und mehr ...

PS:
Ermutigend sind die Reaktionen auf Twitter, die praktisch alle diesem Hausarzt(!) ordentlich Gegenwind geben:
https://twitter.com/search?q=klaus%20reinhardt

LidlRacer 22.10.2020 00:12

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1559723)
Ich glaube, von ihm stammt auch die Aussage, 20.000 Fälle am Tag wären gar kein Problem (obwohl wir aktuell bei einem Drittel davon schon an vielen Stellen Probleme haben), womit er auch dazu beiträgt, dass wir sie schneller erreichen. Und mehr ...

Sorry, dass war der Virologe Streeck. Der macht mich auch des öfteren fassungslos.

JENS-KLEVE 22.10.2020 00:28

Er hat es doch gut erklärt. Die Maske hat teilweise viele Vorteile, aber eben auch Nachteile. Man sollte also genau schauen, wann sie wichtig ist, wann sie überflüssig ist und wann sie sogar contraproduktiv ist. Also ist er kein Maskengegner.

Gut fand ich direkt danach die Diskussion über Diskussionskultur und den Irrweg der Sprachpolizei und Haltungspolizei.

Bockwuchst 22.10.2020 06:19

Die aktuelle Zahl vom RKI ist jetzt sogar noch höher. 11287 neue Infektionen binnen eines Tages. Bämm!

qbz 22.10.2020 07:43

Berliner Gesundheitsämter vor dem Kollaps Wieso sich Amtsärzte nun auf Risikofälle konzentrieren wollen. Die Covid-Fallzahlen schnellen in die Höhe. Berlins Gesundheitsämter kommen nicht mehr hinterher, Betroffene zu benachrichtigen und deren Kontakte zu verfolgen.

"Die Covid-19-Fallermittlung steht in einigen Berliner Gesundheitsämtern vor dem Zusammenbruch. Ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Mitte sagte dem Tagesspiegel, es würde mittlerweile oft fünf bis sieben Tage dauern, bis positiv Getestete benachrichtigt würden.

Dem Tagesspiegel sind zwei Fälle namentlich bekannt: In einem dauerte es vier, im anderen Fall sogar sieben Tage bis sich das Amt mit Instruktionen meldete – und mit der Kontaktnachverfolgung hätte beginnen können. Aus Friedrichshain-Kreuzberg sind ebenfalls mehrere Fälle bekannt, in denen die Kontaktierung des sogenannten Erstfalls mehrere Tage dauerte, in einem Fall sogar eine ganze Woche."


Und am Montag beginnt wieder die Schule...


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