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tandem65 28.03.2020 17:48

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1520819)
War eben auch 2:15h Radfahren und teile deine Wahrnehmung nicht.

Wir waren wohl in der gleichen Ecke unterwegs.:Lachen2: :Blumen:
Ich gebe zu, die Wege Rammelvoll mit Radlern. Aber immer schön auf Abstand und höchstens Familien zusammen. Selbst Da waren Väter & Mütter oft getrennt mit 1-2 Kindern.

FlyLive 28.03.2020 17:49

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1520819)
War eben auch 2:15h Radfahren und teile deine Wahrnehmung nicht....:

Deshalb ist es auch meine Wahrnehmung. :Lachen2:

Wahrnehmen ist übrigens individuell und keineswegs eine Behauptung.

ThomasG 28.03.2020 17:52

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1520825)
Den vorletzten (und von mir fettgedruckten Satz) hast du selbst ergänzt und er stammt nicht von Kekulé. Tatsächlich bieten chirurgische und selbstgebastelte Mundschutzmasken (anders als man früher angenommen hat) tatsächlich auch einen durchaus effektiven Selbstschutz laut einer aktuellen Studie aus Hongkong (90% geringeres infektrisiko gegenüber gar keiner Maske).
Für die teureren FFP-2-Masken war das sowieso schon vorher belegt.

Den Eindruck, dass Kekulé das entsprechend gesagt hat, wollte ich nicht erwecken.
Ich habe es mehrfach von anderen Fachleuten gehört, wenn ich mich nicht ganz arg täusche.
Tut mir Leid, dass ich mich nicht gut ausgedrückt habe.
Mit Mundschutz meinte ich die ganz einfachen.
Sehr erfreulich, dass man sich auch selbst mit Mundschutzmasken schützen kann.

Ausdauerjunkie 28.03.2020 17:57

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1520809)
Die jüngeren Kinder bei uns aus den kleinen Dörfern könnten genauso gut in die KITA oder Schule gehen. Nachbarn übernehmen wechselnd wochentags die Betreuung für alle, fahren gemeinsam zum Angeln und Hütten bauen in den Wald oder sie treffen sich auf einem Hof zum Spielen, wo sie zu 6 gemeinsam auf dem Trampolin rumspringen. ......

Da würde ich nicht tatenlos zusehen.

Memph1921 28.03.2020 18:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1520825)
Achja und vielen Dank für die vielen guten Wünsche auch von mir. :Blumen:
Ich hab' etwas Kopfschmerzen, ganz wenig Husten, kein Frösteln mehr (wie am ersten Tag), hab, die letzten zwei Nächte jeweils über 12 Stunden geschlafen. Insgesamt also bis jetzt ein milder Verlauf (was hoffentlich so bleibt), aber eben auch deutlich anders als bei einem herkömmlichen grippalen Infekt.

Gute Besserung!!
Danke für die immer wieder interessanten Beiträge!!

ATom 28.03.2020 18:13

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1520775)
willkommen im Club

Ich hatte übrigens mitten der Woche Rückenschmerzen im Schulter- und oberen Rückenbereich, inzwischen weiß ich , dass das auch covid19 Symptome sein können. Seit vorgestern bin ich symptomfrei. Ich hoffe, dass ich es hatte, dann wäre ich jetzt durch.

Zunächst wünsche ich Dir lieber HaFu einen milden Verlauf und alles Gute für Deine Lieben in Deinem Umfeld.

Was ich schon lange mal fragen möchte:
Ich verstehe nicht so richtig, warum jetzt überhaupt noch so viel getestet wird. Schon allein die Vorstellung was dies die Krankenversicherung kostet, macht mich schwindelig. Dass dies am Anfang notwendig war, um Infektionsketten zu unterbinden ist mir klar. In der jetzigen Phase sehe ich keinen Sinn, zumal ja doch tausende Menschen die infiziert sind, nicht getestet werden und draußen rumlaufen.

Eigentlich muss doch jeder Einzelne von uns davon ausgehen, dass er sich bereits angesteckt hat und sein Verhalten danach ausrichten. Selbst wenn mein Test heute negativ ist, könnte ich mich morgen anstecken. Also biete ich meinem Umfeld den maximalen Schutz: 2 Meter Abstand, selbstgebastelter Mundschutz, Schutzbrille und Einkaufshandschuhe.

Der Arzt schützt sich auch so vor dem Infizierten, also kann der Infizierte seine Umwelt mit diesen Maßnahmen ebenfalls schützen.

Da ich zwei betagte Tanten im Pflegeheim unterstützen muss, sind mir diese Vorkehrungen bereits zur Gewohnheit geworden. Wenn dies jeder macht, wäre die Verbreitung, selbst wenn man unwissentlich bereits infiziert ist, vermutlich unwahrscheinlich.

Helft mir: Habe ich etwas nicht beachtet?
Sind die Tests nur für die Statistik, die sowieso an allen Ecken und Enden nicht stimmt?

Andere Sache sind die Antikörpertests. Hier sehe ich wirklich einen Vorteil. Damit kann der Durchseuchungsgrad festgestellt werden und davon abgeleitet Entscheidungen getroffen werden. Für jeden Einzelnen der mit der Sache durch ist, besteht ebenfalls ein großer Erkenntnisgewinn.

Eigentlich müsste nur eine einzige Sache in die Köpfe:
Jeder stellt sich vor, dass eine Infizierung zu 100% das eigene sofortige Todesurteil bedeuten würde. Dann wär kein Gejammer über "Kontaktsperre", abgesagte Sportveranstaltungen und Schulschließungen. Dann wäre jedem der eigene Kittel am nächsten und würde sich automatisch egoistisch-vorsichtig-solidarisch zeigen.

BananeToWin 28.03.2020 18:16

Zitat:

Zitat von ATom (Beitrag 1520832)
Jeder stellt sich vor, dass eine Infizierung zu 100% das eigene sofortige Todesurteil bedeuten würde.

Das wäre klasse. Dann würde sicherlich kein medizinisches Personal mehr zu Arbeit gehen...

Hafu 28.03.2020 18:37

Zitat:

Zitat von ATom (Beitrag 1520832)
...
Ich verstehe nicht so richtig, warum jetzt überhaupt noch so viel getestet wird. Schon allein die Vorstellung was dies die Krankenversicherung kostet, macht mich schwindelig. Dass dies am Anfang notwendig war, um Infektionsketten zu unterbinden ist mir klar. In der jetzigen Phase sehe ich keinen Sinn, zumal ja doch tausende Menschen die infiziert sind, nicht getestet werden und draußen rumlaufen.

Genau letzteres sollte doch aktuell eigentlich nicht mehr passieren! Aktuell bei der geltenen Ausgangsbeschränkung sollte grundsätzlich kaum noch jemand draußen rumlaufen, außer Arbeitsweg, für wichtige Besorgungen oder eben zum Luft schnappen.
Und wer Infiziert ist, sollte selbstverständlich nicht mal das mehr tun.
Die Tests sind weiter notwendig, um Leute in Quarantäne zu "überzeugen", dass dieselbe auch erforderlich ist, zumal es ja dann auch nicht um freiwillige sonder um amtlich angeordnete Quarantäne geht mit entsprechenden Folgen gemäß Infektionsschutzgesetz.
Außerdem sind die Tests notwendig, um die Effektivität der staatlich angeordneten Maßnahmen zu überprüfen und um dann bei der stufenweisen Lockerung der Maßnahmen nach Ostern zeitnah zu erkennen, ob die Infektsituation wieder entgleitet oder noch unter Kontrolle ist.

Zitat:

Zitat von ATom (Beitrag 1520832)
...
Eigentlich muss doch jeder Einzelne von uns davon ausgehen, dass er sich bereits angesteckt hat und sein Verhalten danach ausrichten. Selbst wenn mein Test heute negativ ist, könnte ich mich morgen anstecken. Also biete ich meinem Umfeld den maximalen Schutz: 2 Meter Abstand, selbstgebastelter Mundschutz, Schutzbrille und Einkaufshandschuhe.
...

Im eigenen Verhalten kann man virtuell durchaus so tun, als ob man infiziert ist, und sich so verhalten, wie du es beschreibst.
In der Realität wird aber eine flächendeckende Durchseuchung sicher noch viele Monate dauern.


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