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TriVet 26.03.2020 10:59

https://www.welt.de/wirtschaft/artic...b-Stunden.html

sybenwurz 26.03.2020 11:27

Zitat:

Zitat von Jörn (Beitrag 1520099)
Grundrente versus Corona

Ne Möglichkeit wäre ja auch das bedingungslose Grundeinkommen, notfalls erstmal auf ne bestimmte Zeit.
Ach so, obwohl, nee, da profitierten auch Freiberufler, Künstler und ähnliche Gruppen und brächten am Ende weiter oder wieder Kohle unters Volk.

Mir schwant, dass das wieder in so ne Aktion ausartet, die sich selbst zutodeverwaltet.

Helios 26.03.2020 11:27

Zitat:

Zitat von Mikala (Beitrag 1520130)
Genau, aber genau die Patienten, die es nur kurz schüttelt, sollten zwei Wochen zu Hause bleiben.

:Huhu:

4-5Tage Inkubationszeit
danach gibt es keine Vermehrungsfähige Viren nach 8 Tagen mehr

Die Erkrankung kann wohl insgesamt 3 bis 4 Wochen dauern, ist aber nach 5 + 8 nicht mehr für andere gefährlich.

Steckbrief RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...76792bodyText4

Symptome frisch bekommen und dann zwischen die Leute hustend und schnupfend herumlaufen ist Mist, da geb ich Dir recht. :Blumen:

P.S. mir war es am Sonntagmorgen etwas unwohl mit Jucken in der Nase - also eher mimimi, aber halt nach den 4-5 Tagen, nachdem man bei meiner Frau das Niesen und Husten nicht mehr weg ignorieren konnte - ab kommenden Sonntag ist bei mir das Risiko vorbei andere zu infizieren (derzeit rebelliert der Darm - das kommt mir zugute, schnalle den Gürtel enger).

P.P.S. bei uns im Landkreis
-am 16.3. 8 infizierte bestätigt
-am 25.3. 124 infizierte bestätigt

qbz 26.03.2020 11:34

Grosse Personal-Probleme bei den Krankenhäusern in der Uckermark:

"Am Donnerstagvormittag häufen sich die Krisensitzungen und Telefonkonferenzen an den Krankenhäusern und Kliniken in der Uckermark. Grund dafür ist die Ankündigung der polnischen Regierung, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus künftig auch Berufspendler nach einer Rückkehr ins Land in eine 14-tägige Quarantäne schicken zu lassen. Bereits ab dem morgigen Freitag soll dies gelten. In der Folge drohen massive Einschränkungen der medizinischen Infrastruktur in der Uckermark."

Uckermark steuert auf Engpass bei Ärzten zu. Polen will ab Freitag auch Berufspendler in Quarantäne schicken. In den Krankenhäusern der Uckermark könnte die Hälfte der Ärzte wegbleiben.

Ein Waldbauernhof in Schweden wäre vielleicht die bessere Wahl? :)

Antracis 26.03.2020 11:39

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1520169)

Die Erkrankung kann wohl insgesamt 3 bis 4 Wochen dauern, ist aber nach 5 + 8 nicht mehr für andere gefährlich.

Die aktuellen Empfehlungen des RKI zum Aufheben der häuslichen Quarantäne fordern aber selbst bei leichtem Krankheitsverlauf mind 14 Tage + 48h Symptomfreiheit!

DocTom 26.03.2020 11:51

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1520167)
Ne Möglichkeit wäre ja auch das bedingungslose Grundeinkommen, notfalls erstmal auf ne bestimmte Zeit.
Ach so, obwohl, nee, da profitierten auch Freiberufler, Künstler und ähnliche Gruppen und brächten am Ende weiter oder wieder Kohle unters Volk.

Mir schwant, dass das wieder in so ne Aktion ausartet, die sich selbst zutodeverwaltet.

Jepp, es sollen bei Solo-Selbständigen halt keine Umsatzausfälle ausgeglichen, sondern nur Liquiditätsengpässe behoben werden. Danke firmenhilfe.org für die Aufklärung idS:

Zitat:

Corona-Hilfe für Solo-Selbstständige und Einzelunternehmer
Solo- Selbsständige, Freiberufler, „…die als Adressaten der städtischen Corona-Allgemeinverfügungen unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind“, erhalten die 2500 Euro. „…alle Anträge sollen zunächst bewilligt werden, eine Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.“

Was bedeutet das? Diese Regelung gilt für alle Solo-Selbstständige, Freiberufler/KMUs, die vor der Corona Krise wirtschaftlich gesund waren.

„Um die Förderung optimal mit dem Notfallfonds des Bundes zu verzahnen, startet das genaue Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren nach dem Beschluss des Notfallfonds des Bundes durch das Bundeskabinett voraussichtlich diese Woche.“ Die Bundesregierung will diese Maßnahme heute (23.03.2020) beschließen. Daher werden detaillierte Informationen später folgen.

Kabinett beschließt Milliarden-Hilfspaket – Was bedeutet das für Solo-Selbstständige?

Zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen hat das Bundeskabinett ein beispielloses Hilfspaket beschlossen. Damit sollen unter anderem Hilfen für Kleinstbetriebe geleistet werden.

Zuschussprogramm: Unternehmen sollen nicht vom Markt verschwinden, daher: Ganz kleine Firmen und Selbstständige, Musiker, Fotografen, Heilpraktiker oder Pfleger, die gerade kaum Kredite bekommen, können für drei Monate von 9000 bis bis zu 15.000 Euro erhalten. Diese Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Es handelt sich hierbei um Einmalzuwendungen durch die Bundesregierung. Das soll unbürokratisch funktionieren - sie müssen nur versichern, dass sie durch die Corona-Krise einen Liquiditätsengpass haben. Es ist nicht dafür da, Umsatzausfälle zu ersetzen. Das kann die Bundesregierung nicht leisten. Insgesamt stellt die Regierung bis zu 50 Milliarden Euro bereit. Der Bundestag soll dem Paket am Mittwoch zustimmen, der Bundesrat dann am Freitag.

Wann können die Unternehmen mit dem Geld rechnen? So schnell wie möglich.

Für die Grundsicherung / ALG II

Es findet keine Vermögensprüfung statt. Des Weiteren findet weder eine Überprüfung der Wohnungsverhältnisse statt noch wird eine Arbeitsvermittlung erfolgen. Wenn Krankenversicherungen bestehen, können auch diese weitergeführt werden.

Damit fallen alle Selbständigen, die keine hohen Fixkosten oder hohen Liquiditätsbedarf haben, also doch hinten runter und müssen sehen, wo sie ohne Umsätze bleiben...

Petition zum zeitlich begrenzten BGE gibt es ja schon
https://www.change.org/p/finanzminis...-peteraltmaier

Bisher 400000 Mitpetenten.

abc1971 26.03.2020 12:05

Das bedingungslose Grundeinkommen muss sowieso kommen.
U.a. Precht hat dazu erhellendes geschrieben.
Auf uns rollt, bedingt durch die Digitalisierung, eine Welle von Erwerbslosen zu, welche aus der Mttelschicht der Gesellschaft stammen. Unsere Politik glaubt immer noch das Problem aussitzen zu können. Im Sinne des gesellschaftlichen Friedens muss das besser früher als später kommen.
Die Schweiz, welche nicht im Verdacht steht ein sozialistischer Staat zu sein, verprobt dies bereits. Ich fürchte, Deutschland wird geistig auch in 10 Jahren noch nicht so weit sein.

keko# 26.03.2020 12:14

Zitat:

Zitat von Jörn (Beitrag 1520099)
Grundrente versus Corona

Eine unterhaltsame Kontroverse bahnt sich an: Sollte man die Einführung der Grundrente verschieben, um angesichts der Kosten für Corona keine weiteren Ausgaben zu verursachen?

Das ist ein Vorgeschmack auf die Debatten, die uns in ein paar Monaten beschäftigen werden. ...
Meine persönliche Meinung ist, dass wir die Corona-Milliarden vor allem bei Armen und Alten holen sollten. Die können sich am wenigsten wehren. Außerdem kann sich die Kassiererin am Wochenende bei der Spargelernte noch was dazu verdienen. Auf dem Golfplatz wächst ja kein Spargel.

Meiner Meinung nach hat Corona langfristig das Potenzial die soziale Spaltung der Gesellschaften voranzutreiben.

Aktuell absolut verständlich, aber auch kritisch sehe ich Entwicklungen in unserem Supermarkt, wo in dicken Lettern steht, dass bargeldloses Bezahlen ausdrücklich gewünscht wird.
Ebenso der zeitweilige Ruf nach personenbezogenen Handydaten.


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