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Helmut S 11.11.2021 12:00

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1632781)
Wir können uns rausimpfen. Im Augenblick spricht alles dafür, dass für Covid19 langfristig ein Impfschema aus insgesamt drei Spritzen benötigt wird für eine Vollimmunisierung.

Das wäre super - darauf hoffe ich. Wie is denn das eigentlich mit den Genesenen? Hier konnte man halt quasi die erste Dosis weglassen und die würden dann wahrscheinlich noch zwei Dosen benötigen zur Vollimmunisierung, oder? Gibt es hierzu schon erste Annahmen? :Blumen:

Hafu 11.11.2021 12:00

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1632799)
Ich hoffe, du hast recht :Blumen:

Interessanerweise ist ja gerade an der Variantenfront Ruhe. Anfangs waren Varianten im Gespräch und in aller Munde, seit Delta habe ich nichts mehr gehört.

Das dürfte daran liegen, dass die aktuell weltweit dominierende und sehr infektiöse Delta-Variante sich exzellent ausbreiten kann und deshalb kein Selektionsdruck auf das Virus wirkt.

Neue SARS-Cov-2-Varianten entstehen auch jetzt ständig (und die hohe Inzidenz weltweit begünstigt mittel- und langfristig auch weiterhin das Auftreten von Immun-Escape-Varianten, die sich auch unter Geimpften und Genesenen ausbreiten können), aber wenn die neuen Varianten sich nicht besser ausbreiten als die aktuell vorherrschende Variante, dann verschwinden sie auch wieder von der Bildfläche.

Wenn man aus heutiger Sicht nochmal in einer ruhigen Minute einen Blick zurück wagt, dann stellt man fest, dass die chinesische und neuseeländische No-Covid-Strategie trotz ihrer autokratischen Züge epidemiologisch absolut das richtige Vorgehen war und man damit Millionen von Toten und Zig-Billionen Euro an wirtschaftlichen Corona-Schäden hätte vermeiden können, wenn man vor etwas über eineinhalb Jahren konsequent schon im Januar bzw. spätestens Februar alle Grenzen nach China dicht gemacht hätte oder wenigstens Ende Februar die wenigen italienischen Städte von denen aus das Virus dann später ganz Europa besiedelt hatte konsequent (und zeitlich befristet) abgeriegelt hätte wie es die Chinesen mit Wuhan praktiziert haben.

Dann hätte sich alleine durch Unterbrechung der Übertragungsketten höchstwahrscheinlich auch nie eine britische Mutante oder die aktuelle Delta-Variante entwickelt und SARS-CoV wäre, auch ohne dass eine Impfung oder gar weltweite Lockdowns notwendig gewesen wären, wieder ausgestorben wie einige Jahre zuvor SARS-CoV1 und MERS.

Hafu 11.11.2021 12:17

Zitat:

Zitat von Schlafschaf (Beitrag 1632822)
Wieso setzt sich der Richter über ein ärztliches Attest hinweg? Mag rechtlich okay sein, aber war das sinnvoll? So ist ja auch mal wieder keinem geholfen und die Schwurbler haben neues Futter um von Diktatur und so zu labern. Der Termin hat Steuergelder gekostet ohne jeglichen Nutzen.

Die Maske dient doch in erster Linie zum Fremdschutz ( des Richters, der Beisitzer, der Anwälte, des Publikums im Gerichtssaal). Dieser sinnvolle Fremdschutz ist ohne Maske nicht gegeben, egal ob Attest vorhanden voder nicht.
Abgesehen davon sind so gut wie alle Maskenatteste gefälscht (oder von Schwurblerärzten ausgestell), denn es gibt kaum einen Gesundheitszustand (außer bei Menschen, die sowieso eine derartige Herzinsuffizienz oder Lungenkrankheit haben), dass sie im Alltag überhaupt nicht belastbar sind oder sogar laufend Sauerstoff benötigen) bei dem man nicht wenigstens eine chirurgische Maske tragen kann. Und selbst eine FFP-2-Maske kann man mit lockeren Gummibänder so tragen, dass sie die Atmung nicht ernsthaft behindert (dann schützt die Maske aber auch nicht mehr so gut).

Ich habe auch noch nie von einem Chirurgen gehört (und weltweit gibt es Millionen von Chirurgen mit allen möglichen Grunderkrankungen und Allergien), der ein Maskenattest hat und deshalb ohne Maske operieren darf. Auch beim Operieren geht es nunmal in erster Linie um den Fremdschutz des zu Operierenden vor Infekten.

Wir akzeptieren in unserer Klinik seit Beginn der Pandemie mit Rücksicht auf multimorbide ältere Mitatienten keinerlei Maskenattest und es gilt ausnahmslos Maskentragepflicht. Und wir haben durchaus viele lungen- und herzkranke Patienten mit Atemnot. Aber von denen hatte auch noch nie einer ein Maskenattest dabei, denn die wollen sich auch selbst mit Maske schützen.

Diejenigen mit Maskenattest sind immer solche Patienten, denen laut ihrer Krankengeschichte nicht wirklich allzu viel fehlt. Und wenn man diesen Maskenverweigerern klar sagt, dass sie bei Bestehen auf ihr Maskenattest wieder abreisen können, dann tragen sie wunderlicherweise doch für drei Wochen (zähneknirschend) eine Maske.

In der gesamten Pandemie kann ich mich nur an einen einzigen Patienten erinnern (der auch den Rachenabstrich verweigern wollte) , der tatsächlich nach so einer Diskussion am Aufnahmetag wieder abgereist ist.

Schwarzfahrer 11.11.2021 12:17

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1632841)
Schwache Antwort.
Die Schirmacher Story geistert schon seit geraumer Zeit durch die Schwurbler Szene.
Schirmachers „Untersuchungen“ sind - gelinde gesagt - in Fachkreisen höchst umstritten.
Begib dich nicht auf ein Terrain, von dem du nichts verstehst, ganz dünnes Eis!

Inhaltlich überzeugende Antwort. Ich verstehe allerdings davon etwas, wie man eine Hypothese wissenschaftlich be- oder widerlegt. Durch Bezeichnung als "umstritten" geht das auf jeden Fall nicht, durch Untersuchung, Experiment, Messung schon.

tandem65 11.11.2021 12:26

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1632756)
Frankreich hat eine höhere Impfquote und es gibt ab Dezember eine quasi-Boosterpflicht für Senioren. Nur Impfen scheint also auch nicht die Lösung zu sein.

Natürlich ist Impfen allein nicht die Lösung. Der Situation angepasstes Verhalten würde ich auch nicht als schädlich bezeichnen.
Wo ist für Dich der von Dir angedeutete Unterschied zwischen Impfung & Boosterimpfung?

Bockwuchst 11.11.2021 12:28

Alice Weidel hat sich mit Corona angesteckt.
Es ist wie man sagt: wer sich nicht impft, darf die Krankheit probieren

docpower 11.11.2021 12:31

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1632853)
Inhaltlich überzeugende Antwort. Ich verstehe allerdings davon etwas, wie man eine Hypothese wissenschaftlich be- oder widerlegt. Durch Bezeichnung als "umstritten" geht das auf jeden Fall nicht, durch Untersuchung, Experiment, Messung schon.

Sicher überzeugender als die meisten deiner ungezählten Beiträge, in denen immer wieder verblümtes Halb- oder Unwissen bewusst oder unbewusst zur Darstellung kommt.
Wie Wissenschaft funktioniert, brauchst du mir als Wissenschaftler nicht zu erzählen.
Von meinem Fach hast du schlichtweg keine Ahnung. Ich streite mich nicht mit dir über etwas, wovon du nichts verstehst oder verstehen willst.

tandem65 11.11.2021 12:33

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1632774)
Mein Verständnis dazu: kein Kritikverbot, aber Recht auf Kritik ist nicht gleichzusetzen mit Recht auf moralische Verurteilung.

Eine moralische Verurteilung lässt sich doch kaum von der Kritik trennen.
Schon gar nicht wenn der Empfänger das nicht möchte. ;) Zudem wie willst Du mir verbieten moralisch zu verurteilen?


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