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Schlafschaf 18.03.2021 14:02

Habe ich gesagt, dass nicht mehr eingekauft werden darf?

Nähe und Gesellschaft braucht es auch immer. Du vielleicht nicht, viele schon.

Zu den Belegen: Wieso haben Klamottenläden und alles andere zu? Scheint ja kein Hebel zu sein so lächerlich wie du meinen Vorschlag findest.

kupferle 18.03.2021 14:10

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1591372)
Bitte lies dir doch mal diesen Beitrag sorgfältig durch und achte auf die Formulierungen. Wenn ich da beispielsweise lese:

"Demnach hatten die Bewohner der Altenheime ein um 40% höheres Risiko einer SARS CoV-2 Infektion als Ungeimpfte."

Da drängen sich doch sofort unzählige Fragen auf:
Wie kann man "Bewohner von Altenheimen" mit "Ungeimpften" vergleichen? Ist das tatsächlich so gemeint? Oder meint er "ungeimpfte Bewohner von Altenheimen" vs. "geimpfte Bewohner von Altenheimen"? usw...

Ich hab mir den Blog durchgelesen und konnte nicht herauslesen, was er überhaupt meint. Da geht´s mir noch gar nicht darum, seine Argumente zu widerlegen. Ich möchte sie zunächst wenigstens verstehen. Und ich erwarte, dass er die Fakten, die zu seinen Argumenten führen, klar und präzise formuliert. Denn auf Basis solcher unpräziser Angaben lässt sich wirklich schwer sachlich diskutieren.


Er wird sich auf diesen Text beziehen:
https://www.bmj.com/content/372/bmj....YxXXMpThpdFQGo

keko# 18.03.2021 14:16

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1591354)
Offtopic:
Grundsätzlich erfordert eine Gesellschaft, in der immer weniger Menschen (u.a. auch Roboter müssen entwickelt und hergestellt werden) immer mehr produzieren grundsätzlich eine andere, sozial gerechte Verteilung des in der produktiven Industrie geschaffenen Reichtums. Ansonsten verschärft sich der Widerspruch / Gegensatz zwischen Reichtum und Armut immer mehr. (Hat mal jemand im 19. Jahrhundert analyisiert).

OFFTOPIC
Roboter müssen aber nur 1x entwickelt werden und können dann sekundenschnell geklont, per Knopfdruck geupdatet und verbunden werden.
Spannendes Thema, leider (noch) völlig offtopic hier ;-)

Schwarzfahrer 18.03.2021 14:42

Das ist eine Modellstudie. Was mich interessieren täte, ob in ein statistisch relevanter Anteil der Infektionen tatsächlich in diesem Umfeld passiert,also wie gut die Studie die Realität abbildet. Leider gibt es auch nach über einem Jahr kaum ausreichend empirische Daten zu den meisten Infektionsorten, nur viele indirekte Schlußfolgerungen.
Wenn Supermärkte ein hohes Risiko darstellen täten, würde ich erwarten, daß vor allem Personal überdurchschnittlich häufig im Krankenstand ist - das müße ja auffallen oder erfassbar sein. Kennt jemand Daten dazu, z.B. im Vergleich zu Bauarbeitern (meist ohne Maske, und viel zusammen, aber im Freien, oder Lehrern, oder Büroarbeitern, etc.)?

Schwarzfahrer 18.03.2021 14:47

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1591370)
Und ich sehe reihenweise Menschen, die zwar eine FFP2 Maske tragen, aber außer stande waren den Metallbügel an ihren Nasenrücken anzupassen, so dass die Atemluft nahezu gänzlich ungefiltert links und rechts an der Nase entfleucht. Konnte man neulich wunderschön morgens bei -3° auf dem Parkplatz vom Edeka beobachten.

Ich denke, das ist die größte Schwäche der Masken: eine vermeintliche Sicherheit, die aber real nur bei einer professionellen Sorgfalt gegeben ist (im Alltag von den meisten nicht zu erwarten). In der Praxis haben sehr viele Leute fingerdicke Spalten links, rechts, oben, unten, und haben Bypässe, die jede Modellrechnung zu Aerosolen zur Makulatur werden lassen. Was bleibt, ist die Reduzierung von Tröpfcheninfektionen durch feuchte Aussprache.
Ich habe vorgestern in der Uniklinik eine FFP2-Maske gereicht bekommen - die hatte so enge Bänder (über Hinterkopf), daß die Maske auf meinem relativ großen Kopf zusammengestaucht wurde, und sich seitlich aufgestülpt hat - also gar nicht richtig anliegen konnte. Die Dame am Emfpang hatte dafür eine Maske, die so groß war, daß sie unten am Kinn und über der Nase jeweils 5 - 8 mmm überstand. Passform ist Zufall, es bleibt häufig bei der guten Absicht und symbolischer Handlung.

Schwarzfahrer 18.03.2021 14:51

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1591372)
Ich hab mir den Blog durchgelesen und konnte nicht herauslesen, was er überhaupt meint. Da geht´s mir noch gar nicht darum, seine Argumente zu widerlegen. Ich möchte sie zunächst wenigstens verstehen. Und ich erwarte, dass er die Fakten, die zu seinen Argumenten führen, klar und präzise formuliert. Denn auf Basis solcher unpräziser Angaben lässt sich wirklich schwer sachlich diskutieren.

Was ich extrahiert habe (überigens auch schon aus anderen Quellen angedeutet gelesen): es scheint nach der ersten Impfdosis ein "open window"-Zeitraum von ca. 2 Wochen zu geben, in dem die geimpften extrem anfällig auf Infektionen mit genau diesem Virus zu sein scheinen, bevor ein merklicher Schutz einsetzt. (sowas scheint es bei irgendeiner Hepatitis-Impfung auch zu geben).

Fazit: nach der ersten Impfung ist besonders guter Eigenschutz und Abschirmung empfehlenswert. Mein Sohn wird demnächst (da geistig behindert - kein objektiver Grund, aber laut Impfliste eben gegeben) geimpft. Ich lasse ihn danach sicher zwei Wochen lang nicht mit der Straßenbahn in die Arbeit fahren - er soll Radfahren oder ich fahre ihn mit dem Auto.

marse 18.03.2021 15:15

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1591378)
Es gibt so viele Stellschrauben, Friseure, mcfit, Baumärkte, Mallorca, Schulen die aktuell gelockert wurden und uns die Zahlen beschert haben. Eingekauft werden muss immer.

Mallorca hat uns diese Zahlen beschert? Wie?

Inzidenz Landkreis Greiz 499, gestern 445.

Balearen:
Inzidenz: 20
Infektionsrate: 0,7
Positivenrate: 1,4

Für meine eigene kreisfreie Stadt (Inzidenz 106) gibt es noch nicht einmal die Positivenrate zur freien Verfügbarkeit (nicht im Netz zu finden).

Ich habe eher Sorge, dass WIR Mallorca die Seuche bescheren. (trotz Einreise-PCR als Momentaufnahme)

Plasma 18.03.2021 15:21

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1591391)
Ich denke, das ist die größte Schwäche der Masken: eine vermeintliche Sicherheit, die aber real nur bei einer professionellen Sorgfalt gegeben ist (im Alltag von den meisten nicht zu erwarten). In der Praxis haben sehr viele Leute fingerdicke Spalten links, rechts, oben, unten, und haben Bypässe, die jede Modellrechnung zu Aerosolen zur Makulatur werden lassen. Was bleibt, ist die Reduzierung von Tröpfcheninfektionen durch feuchte Aussprache.
Ich habe vorgestern in der Uniklinik eine FFP2-Maske gereicht bekommen - die hatte so enge Bänder (über Hinterkopf), daß die Maske auf meinem relativ großen Kopf zusammengestaucht wurde, und sich seitlich aufgestülpt hat - also gar nicht richtig anliegen konnte. Die Dame am Emfpang hatte dafür eine Maske, die so groß war, daß sie unten am Kinn und über der Nase jeweils 5 - 8 mmm überstand. Passform ist Zufall, es bleibt häufig bei der guten Absicht und symbolischer Handlung.

Eine gut sitzende FFP2 Maske erzeigt beim Einatmen einen leichten Unterdruck, der dazu führt, dass sich die Maske leicht nach innen wölbt. Ist das nicht der Fall, sitzt die Maske nicht richtig und zieht Nebenluft. In dem Fall ist sie quasi wirkungslos.


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