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bergflohtri 17.03.2020 11:19

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1517335)

In einem Hotel bist Du zwei Wochen lang mit den immer gleichen Leuten praktisch kaserniert. Im Alltag kommst Du beim Arbeiten, Einkaufen, beim Tanken, in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit immer neuen Leuten in Kontakt. Entscheidend ist nicht die Zahl der Kontakte, sondern die Zahl der Kontakte mit verschiedenen Leuten:

- entscheidend ist auch die Intensität der Kontakte - wenn man kaserniert ist, dann sind die Kontakte enger als wenn man freiwillig isoliert ist.
Wenn im Hotel oder einer Hoteldisco einer krank ist, dann werden bald viele krank.
- die wirtschaftlichen Zwänge wegen derer eine Selbstisolation nicht lange aufrechterhalten werden kann - wie hier schon öfters geschrieben wurde - stehen im Gegensatz zum Leidensdruck wenn viele Menschen schwer krank werden oder sterben wie es gerade in Italien passiert.
- ich glaube wenn die Situation schlimm genug ist und es hart auf hart käme dann würden wir auch viele Einschränkungen oder Nachteile lange hinnehmen (müssen)

Flow 17.03.2020 11:20

Zitat:

Zitat von Dafri (Beitrag 1517351)
ca. 10Tüten Chips und 3 Paletten Cola im Wagen.

Da rollt die nächste Gesundheits-Katastrophe auf uns zu ... :Lachen2:

Klugschnacker 17.03.2020 11:25

Zitat:

Zitat von lqw (Beitrag 1517341)
Also wenn ich auf Malle wohnen würde (oder wo auch immer) und meine Regierung mir einen harten Lockdown bis auf das unbedingt Notwendige vorschreibt, würden mich die vor meiner Haustür fröhlich vorbei rollenden Wohlstandssportler sicherlich auch hoch erfreuen!

Ich denke schon es gibt einen großen Unterschied was man bei sich zu hause macht und was an anderen Orten wo man zu Gast ist

Die Gefahr, die für Dich von den vorbei rollenden Radfahrern ausgeht, ist praktisch null. Dasselbe gilt für Jogger, Radler und Spaziergänger, die in unseren heimischen Gefilden draußen sind.

Mir ist das vollkommen egal, ob es sich bei einem Radler, den ich in Freiburg sehe, um einen Spanier, Schweizer, Hessen oder Südbadener handelt. Soweit ich weiß, ist es dem Virus ebenfalls egal.

keko# 17.03.2020 11:26

Zitat:

Zitat von Marsupilami (Beitrag 1517348)
Oh mein Gott!!!

Es gibt keine Schuhe mehr!!!

Sehr witzig!!!

Es ging um Handtaschen ;-)

Triphil 17.03.2020 11:38

Soo, jetzt können wir schön 50Millionen Euro in die Hand nehmen um unsere Landsmänner ,die unbedingt trotzdem in den Urlaub mussten, wieder nach Hause zu fliegen. Das kann nun wieder die Gemeinschaft übernehmen, danke.

gaehnforscher 17.03.2020 11:39

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1517335)
Ich gehe seit 15 Jahren immer 1x pro Woche einkaufen. Das ist meine Form des Zeitmanagements, hat also mit dem Virus nichts zu tun.

In einem Hotel bist Du zwei Wochen lang mit den immer gleichen Leuten praktisch kaserniert. Im Alltag kommst Du beim Arbeiten, Einkaufen, beim Tanken, in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit immer neuen Leuten in Kontakt. Entscheidend ist nicht die Zahl der Kontakte, sondern die Zahl der Kontakte mit verschiedenen Leuten.

Was am Ende besser ist, wissen wir nicht. Mir scheint jedoch, dass diese Abwägung nicht so eindeutig getroffen werden kann, wie teilweise behauptet wird.

Zu bedenken ist meiner Ansicht nach auch, dass Deine selbst auferlegte, und notwendigerweise sehr lückenhafte Quarantäne (no offense!) nur für kurze Zeit aufrecht zu erhalten ist. Schon bald könnte Deine persönliche Bilanz wesentlich ungünstiger ausfallen als die eines Radtouristen im Mittelmeer.
:Blumen:

Wer hat gesagt, dass ich mich in selbstauferlegter Quarantäne befinde?

Im übrigen fahren viele Leute, mit denen du dich am Buffet tummelst, auch nur eine Woche, oder eine Woche zeitversetzt, sodass nach einer Woche ein recht deutlicher Austausch des Publikums ergeben dürfte.

Das Beispiel mit dem Einkaufen habe ich gebracht, weils halt bei weitem nicht so alltäglich ist, wie es in deinem letzten Post (für mich) herüber kam. Viele der Radtouristen fahren zudem vermutlich nicht mit so viel mit den Öffis, sondern recht viel mit dem Rad zur Arbeit ect. . Wenn es bisher noch nicht so war, dürfte es für viele (von uns) zumindest kein allzu großes Opfer darstellen.

Ich habe auch nirgendwo behauptet, dass es um eine lückenlose Quarantäne geht. Davon ab war ich vor 3 Wochen auf Malle, wie auch aus meinem vorherigen Post eigentlich herausgekommen sein sollte. Ich habe hier definitiv weitaus weniger Kontakt mit anderen Personen als im Hotel, wo das Restaurant Abends immer aus allen Nähten geplatzt ist und man nach einem freien Tisch suchen musste. Aktuell mag die Situation in den Hotels da natürlich etwas entspannter aussehen, weil halt keiner mehr hinfliegt.

Ist natürlich die Frage, wie man Kontakt definiert, aber wenn wir vom gemeinsamen Aufenthalt auf recht engen Raum ausgehen. Selbst auf Arbeit in nem großen Büro ist es eher weniger bzw. ist es dann dort auch immer derselbe Sitznachbar, daheim sinds auch auch immer die selben paar Hansel. Die Anzahl des Kontakts ist da im Hotel aus oben genannten Gründen wesentlich höher. Da ist dann noch nicht betrachtet, dass Lieferanten und Servicepersonal tlw. für mehrere Hotels arbeiten und da gerade auf Malle auch häufig vom Festland stammend dann auf Malle in Gemeinschaftsunterkünften lebt, sodass sich die Durchmischung an Kontakten da gleich nochmal potenziert.

So sehr ich nachvollziehen kann, dass es dich auch persönlich betrifft. Nahverkehr ist sicher ein Problem, aber alte Menschen müssen halt ggf. zum Arzt, Pflegepersonal ist tlw. wirklich darauf angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Diese Kontakte sind halt nicht vermeidbar und die beteiligten würden sicher gern drauf verzichten, wenn möglich. Das andere sind Kontakte, die in erster Linie durch Freizeitvergnügen Zustande kommen.

Wenn du die Situation mit hier vergleichen willst, dann vergleiche vllt auch mit einem TL/ ner Woche Radfahren at home. Bis auf 1 mal einkaufen die Woche hast da halt fast gar keine Kontakte, außer du hast zu Hause auch ne Putzfrau. Die kommt aber vermutlich auch nicht jeden Tag, falls doch solltest du sie lieber nicht als "Putzfrau" bezeichnen, dass könnte dir die Gattin übel nehmen. ;)

Duafüxin 17.03.2020 11:40

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1517358)
Sehr witzig!!!

Es ging um Handtaschen ;-)

Noch schlimmer!

War grad mal kurz im Netto, um nach Mehl zu guggen. Nüscht. Aber Klopapier war grad auf ner Palette und wurde ausgewickelt, die Schlange war ewig lang.
Zurück in der Firma hab ich ein paar Kollegen gesagt, es gäbe Klopapier bei Netto. Ich hatte noch nicht ausgesprochen, da waren die schon unterwegs ...

Trimichi 17.03.2020 11:40

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1516863)
Halten wir mal fest: Hafu tut es, Körbel tut es.
Wer noch? :cool:

Gruß
N. :Huhu:

Ich weiss es! ... :cool: Nachdem wir ja wissen, dass Du als kleiner Kerl keine großen Rucksäcke tragen kannst (und auch keinen dicken Ast), wie wärs wenn Du auch beim Schwimmen mit guten Beispiel vorangehst? Leichte Ausrüstung ist zuzumuten. Damit meine ich nicht die schwarze Ledertasche aus Großvaters Zeiten. ;) Verpacke also Deinen Laptop und Dein Händi wasserdicht und auf gehts durch den Main. Isar gilt nicht. Einmal hin einmal her, Mensch das ist doch gar nicht schwer.

Weil ich ein Gutmensch bin überlasse ich Dir die Wahl: mit Neoprenanzug oder mit ohne. Zur Belohnung bekommst Du ein Bier.

Gruss,
M. :Huhu:


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